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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1907-01-01 · No. 3. (1907) · p. Seite 27

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 3. (1907)
Date
1907-01-01
Page
Seite 27 (sequence 3)
Language
German
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I ־4 27 — Das ist des Forschers L^bensloos Des Quellensuchers Anteil. O Weisheit! Wie machtvoll ist die Liebe Wie groß Deine Kraft über Die großen Gewässer verlös<|:l Die Fülle der Wesen — sie Gedankenfülle ermüdet Dich;:u Dir! menschliches Herz! 1en Dich nicht, iättigt Dich nicht, nicht! Mein Freund, heg’ ihre Dann lohnt sie Dein Mühen Nur wisse: Ein Höchster über allen Hohen Ein Einziger, kein Zweiter isjt’s, Der ihre Freunde liebet! Ihn fürchte, seine Satzungen Dann wird er vor dem Uebejl Bewahren Deine Seele. Mahnung wohl! auch. bewahre. Dich bewahren, Vorstehendes Gedicht wird vielleicht Dichtergabe berichtigen helfen. David Eriedlünder, der reiche, geleltrtje Mildern und Büchern der Großen umgeben lebendig diese Schilderung! Er blickt auf dt von oben herab, daher Wessely’s stolze Be icdenfalls besser machen! Dann die Walirif: wie berechtigt einem David Eriedlünder ge: David Eriedlander hat in einem Aufga Mendelssohn-Gedenkbuch“, herausgegeben bundc (Leipzig, Baumgärtner 1879) S. 384 abgedruckten Teil seinen Gegensatz zu Wess das David Ericdländer’sche Buch nicht vor Wessely zeigt echt horazischen Geist Ercund gutmütig und fast unmerklich abkan der deutschen Dichtung zu suchen, auf Götl Wassern“ ״Mahomet’s Gesang“ und ähnliche^׳ Nachbemerkung. Grätz’ Urteil über Wcsse'ly's geringe. Kaufmann, etwas selbstgefällig, von , denen er gleich sein möchte. Wie :n armen und frommen Wessely etwas;cheidenheit: David Eriedländer wird's ng vor den Irrwegen des Denkens — g|enüber! ' atze, von dem ein Teil im Lessingvom deutsch-israelitischen Gemeinde- ^gedruckt ist, aber in dem dort nicht deutlich ausgesprochen. Ich habe mir. in der Art und Weise, wie er seinen zeit. Man muß, um nach Mustern in he’s ״Gesang der Geister über den iicke zurückgreifen. (S. Grätz XI 91 ff.) Warum widmeten sich die Juden lm Mittelalter dem Studium der Von Dr. I. Mit Auf keinem Gebiete der Wissen^׳ das ganze Mittelalter hindurch me worben, als auf dem Gebiete der wundertätig und Erstaunen, aber auc wenn man gerade dieser Seite der merksamkeit zuwendet. Kein V011|l Medizin? tz, Bereut. cliaft haben sich die Juden durch 1r Ruhm und Auszeichnung er- Heilkunde. Man wird mit Ver- 1 mit gerechtem Stolze erfüllt, jüdischen Geschichte seine Aufim Mittelalter hat so viele

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