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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1906-01-01 · No. 6. (1906) · p. Seite 22

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 6. (1906)
Date
1906-01-01
Page
Seite 22 (sequence 2)
Language
German
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Kp können. Edikt nicht die Remterläüeaburg, die;wir getroffen haben. ■Erzen and 4ha gananWerk bleibf stehen. yae lebensgefährlich -Jjkut ein Mann wie at. r .u aselheiten des riesei%roßen Ganzen hat mit aller Oenkkraft gefaßt und in ihsen Beziehungen zu einander dargestellt, □aß '!1Zusammentragen von ה׳סס׳ם וציצית und ihre sinigung mit den Gebetssatzungen nicht Maiannis Eigentum ist, betonen wir nochmals. כחכח כועים^ und מילה mußten hier am einfachsten ihre Stelle finden, weil sie in den Traktaten Sabbat und Sot&h (hier ist die Hauptstellen für den Priester- , segen 1) also in der Behandlung der betr. Gegenstände keine Stelle finden konnten. Daß auf שמע die תפלה folgt, ergibt sich schon aus der Mischha (8. unser ,Die Mischna“, 1. Hälfte, Berakhot),,so daß die Gründe tieferer Art, welche Schwarz dem Maimuni für diese Aneinanderreihung leiht, entweder entbehrlich sind, oder schon dem Misclmaordper, den Halakhot Gadoloth und Alfassi ebenso zqkommsn. Noch eins! Ich würde die Namen, welche Haimuni den Büchern und Gegenständen gibt, ★ie אהבה und זמנים, nicht zuviel deuten. Maimuni wir ein Feind des Abgedroschenen, ein Freund .Ms Neuen — da zog er seinen Gegenständen auoh *ezüglich der Bezeichnungen neue Festgewänder an In שביתת עשור ("richtig nach den aus den onns her- |B? jM'gtgUMWO 53יגךיש, in <.,-»בית הבו oSar amicaen1־»?- d&ichnungeo liegt eine gewisse Stilisierung, wieGg^ der Gesamtsprache, im ‘ Ausdruek des Mischneh Thora, deren Eindrücken sich Schwarz am wenigsten entziehen konnte. Wollen wir all den Einzelheiten aber so tiefe Deutungen geben, 80 geraten wir in. die Gefahr, Maimuni selbst einen falschen Glanz,z% verleihen, dessen er am wenigsten bedarf. Wer pu* die Hauptpunkte des Ganzen und auf die Haupt- Sachen zu blicken hat, der ist mit solchen Kleinigkeiten, wenn er sie auch bewundert, bald fertig, da würde ich שביתה י״ט nicht als ״etwas Ostentatives“ ansehen. Damit sind auch die Uebersehriften in einzelnen Teilen z. B. des 'ספר עבוד erklärt. Bei der Behandlung von הקהל unter חגיגה wäre (S. 44) her- . vorzuheben gewesen, daß die Verbindung beider Gegenstände alt ist (S. Meg. 5a Mischna, Chag. ßa Mekhilthasteile); ebenso sind בכור זמעשבה״ם (S. 46) in Bekhoroth von vornherein mischnisch vereint JE8 ist gewiß nicht beabsichtigt, afe|ue8 bleibt deshalb doch beachtenswert, daß die logisch ^?ordnete Materie des Opferwesens auch bei M. mit den Be- Stimmungen ihren Abschluß findet, die den Schloß ' des Leviticus bilden.“ Weshalb nicht beabsichtigt, wo selbst die Namen und Ausdrücke Maimunis nach Schwarz einer Absicht unterliegen? Bei Maim., der in der Vorrede zu seiner Mischnaerklärung dem Seder Mikra einen so weiten Raum gönnt? Und weshalb? Weil das System und nicht die Ordnung der Mischna oder der Schrift herrschen scll? Kann das System ohnedies nicht bestehen, dann gebt das die strenge Wissenschaft nichts an. >— Bewundernswert ist Schwarz, wo Maim. wirkspre Reel lieh sich im wie in dem sechsten Teil 8e einen wertvollen. heitsgesetee*., sehr wlchctigCAufinhll sichten des Maim.; ebenso^ Daß der Abschluß äätit buch und dem ßtrafrecht'^M düng bedarf, nachdem aqöh. gebracht hat und1' darih Hf Geständnis Schwär# der; haben wir schon oben Aus alle dem ergit der Anein ahdetreihung der Mischna, der Hali :chen können, mit et icht, wie von׳ hinein In Gesetzbüchern isi Ordnung angibt. DasVi zuerst! Womöglich die nung gewährt! Daran halb folgte er, soweit er Ctekütmte, Wir wollen über Keriath Btfteateikttfaer; als über Richter und ReohtpjMtfQl Orach Cajim nennen, komrn( Tur die sofrischen Satzung dritten Teil gestellt hat, ersten, In der Zeit dec als die Darlegung knt Choschen Mise jäten, andere Notwendig , w wirklich mit allem Ernste aus daß die Ordnung des Chosejt$pL Punkte eine unjüdisehe Sfi Schwarz doch den Anfangsabeehnitt zij Mischpat gewiß mit besonderer gelesen. W*s wir besonderer Beacht die Erklärung, welche Schwarz gibt, indem er denselben mit dem mit all den Forderungen .-tätiger Glaubens zusammenbringt Mit Schwarz, daß in מדע nicht die vor Wissenschaft gemeint sein kann; die Thora keinen Raum. Von großer,. Schwarz’ Hinweis auf den Einfluß Spinoza, bei dem Gotteserkenntnia ist. Hat Schwarz auf seinem Wege h eiten gefunden, so bedauere iah auch nicht, mit denen ich nicht übereinstimme.* System zu suchen, hätte Schwarz viaÜei Ergebnisse nicht geboten. Zur Begrünt] oben gebotenen Auffassung mußte er Nebuchim, und zwar die מצותJDPB imimmer zur Han<j haben. Wenn er pan Hinweis auf die in diesem oder in jenem i Mischneh Thora behandelten Pfiiehten -ht trägt er die Auffassung des Moreh in Thora erst hinein. Aber diese Zasami ist so tiefgehend und lehrreich, daj$»a den Beweis für das ״System“ in

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