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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1906-01-01 · No. 6. (1906) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 6. (1906)
Date
1906-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Jüdisches Begründet \•!» Kabbioer I>r M. Rahmer. Verantwortlicher RwJaLtcjr L. A. Roieirthal in Preutlisc ti Stargartl. Verlag uod Expedition. Arthur Scholem, Berlin C., Koll-Stralie bein( ■Mfttltoh zwei Mal und kostet bei aUtin Buchhandlungen (oder bei direktem Bezüge durch ]thrlJch Mark - Die Abonnenten der io demselben Verlage erscheinenden ,,!»raslitlsoh•• WoshaMehrtft*‘, Ddlungen Tierteljührlich 3 — ■ kostet, erhalten das . Jüdische Litteratur-Blau־־ als öratll Beilage. Insarats ' die viergeapalten** Zeile berechnet und sind an die Expedition in Berlin zu senden. nur mit Sar Angabci ri׳Pral. Dr. Schwarz’ KabbtaW mi atur־Bla Buch•׳! der eins׳ hh'igigen LiMerater,^ «lereu Besprechung in diesem Blatte gewünscht wird, sowie Briefe uod Manuskripte sind an die Redaktion l11s>׳raio u. Beilagen an die E x p e- <1111 o n trän co einzusenden. 1• Rajhm*r>• JOd. Litteratur-Blatt“ gestattet. |rh;־ A. RosentliHl. (*•theologischen f.!ehr;1nstalt Der Mischneh Thür», ein idtsoben Geset/.eslehr■ von Rektor S. jfgqrtäetüungj jj^rJKir Maimuni’s System 1*k von Berakhoth verdah vor Moiid gestellt, Bsen. genau wie die softieohen Satzungen anbeand vor diesem die Halakhot Naschim, wie in der der dem Choschen Mischpat df wie bei Alfassi. Bleibt nun noch die verbotenen Eheverhiltnisse atze nach Naschim folge®. Die Naschim, und was die letzteren Alfitssi hinter Kidduschro (den Naschim) Cbullin gestellt. Chullin : wir an anderer Stelle naebgewiesen leint in Kurzem), der Zwillingstraktat BrU&d z. T. Seraim überhaupt, wie er!)gehört. Alfassi, da er die Tempelbrachte, muhte die noch üblichen lordnung unterbringen, ehe er bfl harankam. Das war für Maimuni Wer die gesamte Tempelhalakha Tra. ättTdaaa, genau wie Ailassi, mit dem ■ikinteü «UlehlieBen. ׳ ־ t. Im Wesentlichen den Sedarim 'י“ uit iro er von ihren abweicht, ist Vorbad. Und zwsr gerade was die in» f^faftaw Aobelangt. Im Einzelnen geht rentti'Minen Eigenen Weg. Ib^t׳*#*« Bach Madda am Anfänge ist. wenn ^aeh d«h «raten Anregungen fragen, auf dem mit Keriath Schema zurückim Elepde, und vor allem וינזדתט, das Lernen der Thora. Dal•׳! Maimuni damit nun noch die דיעוה verbunden hat, liegt im Gegenstände. Da konnte ich nun, wenn ich wollte, für das Buch Madda aus den Schema-Abschnitten die schönsten Grundlagen heraudiolen, ich vermute, daß die Agada des Traktats Begakhot. auf die Maimunis bei der Durchsicht des amuds bald am Anfänge gekommen ist, einen starken Einfluß auf die Entstehung und Voranstellung des Buches Madda gehabt hat. Dann würde es sich Tintjn mehr sei^•״״י ״״״ו ׳ mirnewui.ttsein die Wissenschalt in den Glauben hineinträgt. wo er wirklich seiner Eigenart folgt und damit Neues und Selbständiges bietet, die Mischna auf ihn eingewirkt hat. was die Ordnung anbelangt. Wrir müssen also schon die allgemeinen Umrisse, die ür״ Schwarz von dem System des Mailiunides gibt, und auf denen Titel und Zweck seines ^Wekkes beruht, ablehnen, soweit sie aus dem Auf- 1baii der 14 Bücher folgen sollen verlohnt es sich da der Mühe, noch bei seiner Untersuphung der einzelnen Bücher und Unterabteilungen ihm zu folgen ץ Dem ersten Anschein nach nicht. Wo alles in einem und eins in allem liegt, fällt mit dem einen das ganze. So w ürde ein oberflächlicher und übelwollender Beurteiler mit äußerlichem Bedauern und innerem Herzensjubel folgern. Aber ich glaube. Schwarz hat gerade diese/ Ausführungen nicht als Hauptsache des Ganzen hingestellt. Er wollte uns ein gutes und sinniges Wort nicht rauben und sagte sich: Mag auch das Herz des Lesers etwas haben. Ich bewundere diese tiefen Ausführungen als sinnig, als geistvoll. In! Werke des Meisters lehne ich sie ab und ehre danrit den Mann, der seine Heichtümer verschwenderisch umherstreut, auch dahin, wo sie nur einen überflüssigen Schnörkel an einem strengen Bau bilden sollen. Damit habe ich dem Werke als Ganzes Nichts geraubt. Die Einzelheiten sind wichtiger, als solche Allgemeinsätze, die scheinbar das Ganze tragen sollen und wissenschaftlich sich |v׳ hffben wir die Anerkennung (d. h. im zweiten Abschnitt והיד, אט שנדע die Warnung vor :fdfttnis) Gottes, da die Liebe zu Gott, 1 Götzendienst, die Voraussicht der Besserung Israels 1

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