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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1905-01-01 · No. 3. (1905) · p. Seite 11

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
29 (1905)
Issue
No. 3. (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 11 (sequence 3)
Language
German
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[kommen befriedigende Lösung ohne Anwendung [eines textkritischen Apparates. Malmö (Schweden), 17. Januar 1905. Dr. Josef Wohlsein. * ■* II. Oie Erklärung des Herrn Or. Wohlstein [lur Mischna Kiduschin I, 10 ist sehr bestechend. [Das ״eine Gebot“ würde sich aus dem Zusammenhang ergeben als das von Kibbud ab waem, und die [dafür verheißenen Segnungen stehen ausdrücklich [bei diesem Gebot. Bei näherer Betrachtung;zeigt («ich aber doch, daß die kritischen Bedenken dadurch nicht gehoben sind. Das Gebot Kibbud ab waem ist in Mischnä VII tour nebensächlich berührt, die Hauptsache ist dort,!daß diese Pflicht ebenso den Töchtern, wie! den ahnen obliege. Daß man bei der Bezeichnung von fizwa achath an das obige Mizwath haab al habben 16 ־ weiteres denken werde, konnte der Miscfeoaedakteur um so weniger annehmen, als inzwischen eh von einer großen Anzahl Mizwoth die Bede t: mizwoth asseh schehasseman gerama, semicßoth, nuphoth, haggaschoth etc., ferner mizwa schehie!luja baarez etc. Auch fühlt Herr Dr. Wohlstein selber die awierigkeit, die die Umkehrung bei diesejr 80!genau bezeichneten, nur angedeuteten Mizwaberöitet. Auch wäre nach der Erklärung des Dr. W. die schna nur eine Wiederholung dessen, was äusäcklich in der Thora steht. ' Ferner bliebe damit die Einfügung der Mischni- 7—10 in den Traktat von der Ehe unerklärt,!führend nach meiner Erklärung die 10. Miscjhna on ״Ehe“ handelt und durch die gemeinsame afangsform ״kol sehe . . .“ der Zusammenhäng Ser andern motiviert ist. Dazu kommt, daß ich ja das ררך ארץ im zweiten Teil der 10. Mischna auch als ״Ehe“ auffasse, j Daß die Annahme, statt אחת habe nur 'א gestan- Sen, kein ״textkritischer Apparat“ ist, brauche ich picht erat zu sagen. Indessen möge der Sachkundige sich selbst für Sie eine oder andere Erklärung entscheiden. — Ich sogar geneigt, anzunehmen, daß ich mich nicht Widerspruch mit dem Talmud befinde, sondern der Talmud selbst meine Lesart und Auffassung »tte. Zum Schluß (40b) führt nämlich der Talmud ״R. Elazar b. Schimon sagt: Weil die Welt »richtet wird nach der Wahrheit und ebenso der Einzelne nach der Wahrheit . . . darum, wenn er oizwo achath“ tut, heil ihm! denn er hat für sich od für die Welt das Uebergewicht nach der ^ite der Verdienste gegeben. Hat er aber ״awera chath getan . . . wehe ihm! denn er hat für sich |»d für die Welt das Uebergewicht nach der ™ der Schuld gegeben.“ Es wäre nun möglich, daß hier an Jebamoth 6$b .denken wäre: ״Die Rabbinen lehrten: Es heißt: Und wenn sie (die Lade) ruhte, sprach er .. ״Wende |*ים Ewiger, zu den Myriaden und Tausenden . . das lehrt, daß Gott nicht bei weniger als zwei Tausenden und zwei Myriaden Israeliten wohnt. Bestand nun Israel aus 22 00) weniger 1 und Einer erfüllt nicht die Pflicht der Fortpflanzung, so veranlaßt er, daß die Schechina sich von Israel entferne.“ j R. Elazar b. Schimon könnte nun!dasselbe im Auge, wenn Israel חציו זכאי וחציו חייב. so könnte durch מצוד. ראשונה das Uebergewicht לכף ובות! hergestellt werden, da doch ein Kind picht zu dein חייבים gerechnet wird. Die Erklärung des Talmud in diesem Sinne ist sicherlich nicht gekünstelter als in der gewöhnlichen Auffassung. In derselben Richtung wäre ich geneigt, daß האוכל בשוק דומה לבלב (ibid.) im Sinne der von Raschi angeführten Erklärung zu Gen. 39,6 הלחם אשר הוא אובל זו אשתו zu nehmen. Es würde sich dann die Strenge, daß er nach Einigen פ בול לעדות sein 8011, gut begreifen, wie andererseits auch das דומה לכלב besser entspräche, da das ״Essen auf der Straße“ bei allen Tieren vorkommt. Ich beschränke mich auf diese kurzen, den Fachkreisen genügenden Andeutungen. Dr. J. Goldschmidt (Offenbt ch a. M.) Li tteraturber icht. Recensionen. 80hHft*n Ober Slpaoh. (Fortsetzung.) D. A. Schiatter. Das neugefundene 8tück des Siracb. Der Glossator des griechischen Sirach. 181 S. 3,60 Mk. Dr. Gasser. Die Bedeutung der 8prftche Jesu ben Sira für die Datierung des alt lebrlisehen Sprucbbucbes. 275 S. 4,85 Mk. Bjertelsmann, Gütersloh. Um Einzelheiten über Schiatter gegen Smeild and Strack zu bieten, nehmen wir das 39. Kapitel an. Smend על p לא סגורים לתשועתו 20 22 26 26 c ברבות כי אור הציפה (ebenso Strack) כול חיי אדם מים ואש ובחל ומלח חלב חטים Schütter לתשיעתו י!eben) היש סספר!0 Strack) .ברבתו יךך לחיי ארם (ebenso Strack) (ebenso Strack) כ׳ ין ((ebenao Strack.27 רע לדבר (29 (ebento Strack והסה באוצרו ולעת יפקרו 30 לעת כי (ahnl. Strack) 81 (ebemo Strack) □יבחוק Zu 20 scheint mir Scblatter vorzuziehen, weil fächeren Ausdruck hat; zu 22, weil der Grieche und die Einzahl zum übrigen Satze besser stimmt der Rythmus so besser ist; zu 26c, weil Deut, wie Sirach hier, דם ענב hat, also inuB Sirach ai gegen i/ 1471« gehabt haben; zu 28, da das השכיבנו (Vgl. den Zusatz zum Schlufikapitel des auch ךבר וחרב ורעב bat; zu 80 und 81 stimme i! wenn auch der Grieche zu 80 widerspricht, seiner Kammer, und zurzeit werden sie entbot^! sehr glückliehe Fassung. Zu 17d hat Strack ראש כל צוו מים ואש חלב חטה גוצי׳ למשפט רעב ודבר והעה באר׳ ובימיהם er den einebenso liest za 26, weil such noch, b חלב חטה alte Gebet bebr. Sirach) Smend zu, Sie sind in >na ist eins אוצחוז. wohl 38 ich i

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