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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1904-01-01 · No. 2. (1904) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
28 (1904)
Issue
No. 2. (1904)
Date
1904-01-01
Page
Seite 6 (sequence 2)
Language
German
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6 ,«-.VT?»*▼ Die Unterkleider, namentlich solche, welche Frauen im Hause trugen, waren mit kurzen, den Oberarm bedeckenden Aermeln1) versehen, da Frauen, welche auf ihren Huf achteten, nicht mit entblößten Armen gingen2). An den Unterkleidern der Arbeiter waren die langen Aermel, damit sie bei der Arbeit nicht stören, von Aermelhaltem8) zusammengehalten. An dem Halse des Unterkleides befand sich eine einfache Oeffnung4), welche bei zunehmendem Luxus mit verschiedenem Putz, auch mit fein gekräuselten Streifen aus feinen Stoffen versehen waren. — Unterkleider wurden aus gröberen und feineren Stoffen, aus Leinen und Wolle, auch aus feinen Musselingeweben verfertigt5). (Fortsetzung folgt.) Aufbau und Queilenscbeidung für die Chanukasatzungen. (Sabbat 21a—24 b.)- (Siehe No. 24 Vorbemerkung.1 , (Schluß.) Gehen Wir nun zu den Nachfolgern Abbajis und Rawas über: 1 R. Papa scheint das 22 מתיב לששת b schon vorgehabt zu haben, und dessen Frage geht bis zur Zersetzung des 'ביןןי, wie^les אבחושי, da man unbedingt mit dem wertlos gewordenen Dochte an das heilige Licht herangehen muß oder gar mit einem Holzspahn. Darauf 'תהמא ר׳פפא בפתילי אהבו sodaß man' mit den geweihten Dochten herangehen kann. Nun beginnt Huna ben Josua die_Erörterüng aufs neue (vielleicht ist dies ein seiner Schule angehöriges Stück, worin das מתיב ר' ששם Uicht vorausgesetzt wird) sondern der Begriff der סצוה ®in Anschluß an Rabba נורה etc., °b nämlich das Anzünden oder das Hinsetzen die Hauptpflicht ist (unter Voraussetzung des Baraitha’s 'מצות חנלב und 'מצל להניח H״j 21 b). Durch ihn werden die Rawasätze 22b unten herangebracht und durch ihn selbst gegenstandslos für diese Frage gemacht, so daß er so die Verbindung mit den Sätzen JbL's 22b unten חפתא;חיפת (י, Aermel und Unterkleid, Jomä 77 b; אעקלי י-ס»יז® ניקלי), M. R. 24 a, Aermel und Unterkleid für Männer und Frauen, Arme-und Knie verhüllend; vgl. Brül', a. a..O. S. 34; פשיש, Unterkleid, Dan. 3, 21; קלבלס, Kleid mit kurzen Aermeln, Sabb. 120a, auch קולר! L®v• r. 86; J. Sabb. 15d wird המעטפות, Jes. 3, 22, mit קולרון, zokößiov, wiedergegoben (vgl. Salmas ad Tertull. de palL p. 85; aus August, de doctr. Christ. L. 3, c. 12 geht hervor, daß das Unterkleid der Römer in alter Zeit keine Aermel besaß, vgl. J. M. kat. 83c Kleider ohne Unterärmel, s. Geiger, Zschr. X, S. 228 und . Brüll, a. a. 0״ S. 36; אצטלית, אסטלא, אצטלא, Stola, das Hemd der römischen flauen, auch als Untergewand, von Priestern aus weißen Stoffen getragen, Joma 8b; milesische Stol. J. Joma 7, 1; Midr. Abba Gorjon, ed. Buber, c. 1 s. v. בשנת ist statt אצטלאות של לק gewiß גי2 א' ש' מילת lesen: ib. c. 6 s. v. יביאו ist st. איצטינ woi 211 אצטלית lesen, Brün. jb. 1, s. 197 איסטבין המיצתא Od. 'n; פקהם• Unterkleid, auch Kopfhülle, Mikw. 10. 4. אפקרסין, k®l 29, 1; j. Ber. 4 c. י) J. Sota 16b. *) שרוול, Kei. 26,3. *) ימפתח J• sabb. 15. 5) ׳סדין ^at nichts mit a70.׳öjv zu tun (Frankel 48t, ass. wol sudinnu, leinene Hülle, eine Art Hemd, am bloßen Leib unter den anderen Kleidern getragen, Rieht. 14,13; Jes. 3,23; Spr. 81,34; vgl. Luc. 19,20; Joh. 13,14. 28 a oben herstellt, welche, wie wir gesehen, Abbaji hier geordnet hat, ohne sie mit dem obigen zu verbinden. Huna ben Josua haue auch schon ארחב״א אמר רב המדליק כו' צריך לברך vor sich, da er עוד למדקא מברכינן etc. noch als zweiten Grund für הד לק עלש' מצר anfügt und so mit Bewußtsein 22 b mit 23a geistig verbindet. Uebrigens muß 23a bei Begründung des והיבן צום nach der Seitenbemerkung statt ,ר׳נחמיד gelesen werden רנב״י, da solche Berichtigungen vorausgehender Ansichten in dessen Art liegen (s. Meg. 21 b bei der Baraitha 'ארנב״י בו' וירץ בו; Meg. 17 a '1« רנב" בי מהב' מעחהבו® Erklärung des Vorausgehenden׳ und so öfter). Ein weiterer Beweis, daß die אחהניס diese Stücke schon geordnet vorgefunden. Rawina, der Ordner des ganzen Stoffes, brachte die Mischna aus BK גץ היוצא בו׳ hierher und zwar mit Rawa s Erklärung; und von seiner Schule mag die Einordnung der Sätze Kahana's im Namen Nathan bar Minjomfs vor sich gegangen sein (21b unten 22a oben), da schon R. Aschi mit R ICahana in Verbindung gestanden. Es erübrigt sich nun noch, die Bemerkungen der Saburäer anzufügen, welche die Fragen der früheren als wichtig begründeten und zum Teil neue Fragen aufwerfen, wie sie auch zweifelhaftes halachisch festsetzten. '21 והא גמרb mit dem berühmten 'נ"מ לגירט' דיגקית geht von dem Gesichtspunkte der Spätesten aus, jede Aeußerung der Weisen müßte auf ihre Folgerungen geprüft werden; das darauffolgende וכבתה etc. will nur das מציתה ®tc. mit den beiden Begründungen, daß nur der Endzeitpunkt oder das Maß des notwendigen Oels bestimmt werden soll, anfügen, und damit die jerusalemitische Sugia Jochanans. Fortsetzung der Baraithadeutung עד במה עד שהבל׳ ist saburäisch. 22a והילכתא משמאל בדי שתהא etc., wegen der letzteren Bemerkung, die ohne die Mesusah das Chanukalicht rechts steht, מואי בינייהו איבאבי bis נמי אסור bringt die folgenden Erörterungen zum Verständnis; 22b אא״ב bis הא הי הילבת füllt eine Gedankenlücke aus, was die Früheren ohne solche Be-' merkungen fertig brachten. Weiterhin סוח סוה למ״ר bis קשיא und מאי הוי עלה Zieht die bisher selbständigen Worte Huna bar Josua’s nach oben, so daß sie ein fortführendes Glied des Ganzen werden. 23 a scheint איבעי להו לגבל או לעשן aucb saburäisch zur Belebung des Ganzen zu dienen. Es ist eine Scheinfrage, welche die fertige Antwort Samuel bar Sutri's vorausaetzt. Samuel bar Sutri selbst hat, wie die Saburäer anführen, seinen Satz anders gebracht, so daß man von לעשן nach der ursprünglichen Absicht auf לגבל schließen konnte. R. Huna kommt hier gelegentlich herzu, daher er auch am Schlüsse des Stückes steht. Weiterhin מאי ממעט ®tc. bis 'בל יום' אית Dl setzt die Halachot des Schlußabschnitts der Berachotmischna voraus und bringt etwas halachisch Selbstverständliches in lebendiger Frageform an. Sodann והא יוט שני bis לויליולי בה saburäische Begründung einer Kidduschhalacha (wenn es nicht noch Abbaji’s Worte sind) Weiterhin 'מ“ט משי חשד bis ומנא תימלא ®tc., wozu die Peabaraitha aus einer babylonischen Seraimgemara gehört, bis zum Schlüsse des Stückes. Die Worte בתר דאיב' הדרבי, welche nur der Schule Rawa’s angehören (s. Meg. 3b eine ähnliche Stelle), brauchen nicht saburäisch zu sein, zumal sie zur Erkenntnis des Satzbaues unentbehrlich siod. 24 b ביק ־מדרבנן und את״ל bis לא מלבי־יגן erklärt die vorausgehende Frage. Selbst eine Augenblickfrage wie בו״ה מאי ’"בידהייהו ®tc. lassen sich die Saburäer nicht entgehen. Ebenso ביין דליתבי bis בארבע תפלות zur Erklärung der Frage; 24b ולית הילכתא etc. hebt nicht die vorausgehenden Halachot, sondern ihre t Benutzung zu vorliegendem Zwecke auf. קשיא הילכתא אהילכת׳ etc. mit Anführung Rawa’s, worauf 'הבי השת bis אבל הבא saburäisch, während יום הוא שחייב etc. noch der ursprünglichen Schemaata angehören kann.

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