Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 21 (1892)
- Issue
- N° 31. (29.7.1892)
- Date
- 1892-07-29
- Page
- Seite 123 (sequence 4)
- Language
- German
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׳י״יייך־״י»« י■י,*'״ t nJ t ad Da hier den Menschen. Folglich werden hier drei Gegeni . «Lände aein. Der Menaoh als Träger der Potenz (dee \ V' ((Denkens, v. öXtxA;), der dadaroh das potenzielle ' Denkende ist, diese Potendalität selbst, nämlich das potentielle Denken und (drittens) der Gag! instand, der das Gedachte werden soll, und *war das jetst potensiell Gedaohte. Wenn wir beispielsweise vo: n Menschen, von der Denkmaterie and der Form des Baumes sprechen. Diese drei Denkobjekte sind entschieden von einander verschieden. Sobald aber das Denken t von der Potenz znr Wirklichkeit äbergaga ' tritt sogleioh die Identität aller drei ein niemals finden, dass das Denken ein Et und das Gedaohte ein Etwas für sich dachte ein etwas anderes bilden könnten, vermittelst der Form der Potenzialität. schon bewiesen worden ist, dass das göti continnirliohes, wirkliches Denken ist, neh nichts Potenzielles platzgreifen (wie dies erörtert wurde und wie dies noch spätje werden soll), dass ferner bei ihm eine A־ von Begreifen und Niohtbegreifen nicht kann, vielmehr dass Er das continairlich \|1 Denken sei, so muss Er selbst und das fasste Objekt ganz identisch sein und die! falls sein Wesen selbst, und die Denkthi.t: durch von ihm gesagt wird, er sei ein ist eben das Denken selbst, welohes wied! Wesenheit bildet. Folglich ist Er stets das das Denken und das Gedaohte zugleioh (1> stand und Denkobjekt). Allein es ist gleioh klar, dass dieses der Zahl nach Denkens, Denkenden nnd Gedachten nicht Gott stattfindet, vielmehr liegt das im Denkens überhaupt, 80 dass auch bei uns das das Denken und das Gedaohte Eins und ■ sobald bei uns ein Denken in Aktualität Nur geschieht bei uns derUebergang von tialität zur Aktualität in einer Reihen toi(;6 momentan.“ — So weit Maim. im Moreh v׳1ייו^ון*|!'' ׳pJH'ipiJVLi — -2b — engen ist, du wirst ^ras für sich das Ge• wenn nicht nun also tjliche Wesen ea welohem s|obon früher r bewiesen!)Wechselung stattfiuden erwirkliohte von ihm er- 3 ist ebenigkeit, wo- Denkendes, erum, seine Denkende, enker, Verdadurch zu- Einssein des allein bei Wesen des Denkende, dasselbe ist, 9ioh äussert. der Poten- ■von Zeit- (Forts. £.) Aasfii Abba Areka. Von B. Koenigsbarger. Zar Erklärung des Namens Rab’ ist sohon Manches ־beigebraoht worden, friedigen. Vielleicht sind nachstehende dazu geeignet, die diesbez. Frage za lösen bar einfachste Erklärung, welche der Tain! lieh der Bedeutung des Beinamens K2**)U aaoh Levy in seinem neuhebr. Wtbch. I, Hinweis auf Berach. 33 a (ר׳חייא אריכא)‘^ lila [und 113a u. a. St.] (,ר׳ אחא א) Darnach führte Rab denselben wegen Statur. Dass aber die bez. Angaben in auf ein geistiges Grössenverhältniss sch ist leioht einzasehen und braucht nioht erst hatt“*)charaoterisirt zu werden.— Auoh dass אריכא ein nomen gentilioum — v< ’Apaxxa in der Provinz Susiana — אבא אריכא ohne zu betihrungen Die soheinad1) bezäggiebt, hat 166 a unter ) und Sabb. genommen, iner hohen Niddah nur iessen lässt, als afabel- CD, 84 li oa sei M Ohallin 137b nach Nidd. 24b. 1a) Sederhadd. (ed-Warsoh.) 62d will dafür רב "O ר* חייא tnion ף So Mühlfelder, Babh. Ein Lebensbild inr Qeeohiohte des Talmnd. 8. 1 Amn. 11 — Wanm sollte denn n|ar Babh dieser ständige Beiname beigelegt worden sein? ')Fürst im LitbL des ,Orient“, Jhg 1841 Nr. 2. Vg . auoh Hoftmann, Kar Samuel, 8. 12t Anm. 6 Das von ans Gen. r. 97,8 angeführte Oitat (יו0י הארוך **") ist für unsre Stelle nioht beweiskräftig; es findet sioh fibrigeis auoh Ex. r. 2,6. Baoher, Ag. d. babyL Amor. 8. 1, Anm. 1 qie Annahme, der Stadt *), ist bereits von Mühlfelder 0.0.0. zarüokgewiesan worden ohne dass man behaupten könnte, dass seine Ableitung, des Wortes von ארך (vgL Esra 4,4; Sakk. 44b; Kethab. 103b), wonaoh ‘״ אReformator" mit Besag auf die reformatorisohe Thätigkeit für die babylonische Gemeinde, bedeute, genügend begründet and überall durohzuführea sei. — Vollends unhaltbar aber ersoheiaen dieAustöhraagenSohorr's‘), wonach es eia Spottname wäre, der eine Anspielung auf sein Magenleiden enthalte, von dem ihn Samuel geheilt־(Sabb. 108 a). Man hätte alsdann jedenfalls einen Hinweis auf den Zusammenhang des Beinamens mit der Krankheit erwartet. Dooh davon ist dort keine Spar. — Auf den richtigen Weg dürfte ans vielmehr die oharaoteristisohe Mittheuung in Sabbath 53 a (*gl- ChaU. 76 b) leiten. Dort wird benähtet, dass Samuel, aU ihm einst R. Chija b. Joseph einen seiner Meinung zawiderlaufeadea Ausspruch Rab’s mitgetheilt, ihm erwidert habe; ״Wenn dem so ist, dann weiss Abba*) nichts von den Sabbath Vorschriften" — Im Verlaufe der weiteren Verhandlung wird nun aaoh mitgetheilt, dass Samuel, Rab’s Zeitgenosse, den Beinamen ארי1ך geführt habe*), sodass man eich leioht der Annahme zaneigen könnte, dass Rab's Name ״Abba Areka" eihe Anspielung auf sein Verhältniss za Samuel eathalte und demnaoh za übersetzea sei: ״Vater des Königs“ (so. S&muel's)7). Dooh mit niohten. — Es soheint nun, dass ״Areka" nichts andres ist als der Beiname, den aaoh Samuel führte. Er bedeutet ״ König" (im Reiohe der Halaohah) und dürfte die Uebersetzaag vcjn ״ רבHerr" sein. Abba ist Rab’s Vorname. Auoh Samuel’s Beiname hätte dann vielleioht ursprünglich *אריב gelautet. Erst als man daran ging (vgL Araoh 8.1 v. אריוך), das mnemotechnische Gesetz za formalirjsa, laut welohem Samuel’8 Meinung über diejenige , Rab’s in solchen Fällen prävalire, in denen ee sioh nioht 1um einen איסור handelt, mochte sioh Samael’s Beinamen in| אריוך umgewandelt haben, weil naoh Gen. 14,1 Arjooh König von אלאסר C= ״ אל־ איסור Nioht — Isaar") war. Wenn nun aber aaoh von dem Verhältniss R. Joohanan’s za Rab, dessen Sohüler R. J. in Palästina gelwesen, und za Samuel (naoh ChalL 95 b) auzanahmea ist, dass Samael’s Beiname einen wesentlich mnemotechnischen Charaoter hat, während derjenige Rab's vojn vornherein aussohliesslioh Ehrenname war, 80 ist es! doch wahrscheinlicher, dass Samuel seinen Beinatnen erst erhalten, nachdem Rab naoh Babylonien gekommen war. Dieser war der König (לכא&) und Saknuel nächst ihm der שליט. Das ergiebt sioh aas Dan. 2,(14.) 15, wo אריוך als שליסא די סלכא genannt : *) Hechaluz, 9. Jhg. 1. Abthlg. 8. 13 f. VgL ־auch Sedar haddor. (ed. Warsoh.) XL Th. lb. 1 *) La« war •ein Name, wie aus jer. B. Kama 9b Ende, ib. Jebam. 16a u. a. a. St hervorgeht (.Der Vorwurfi dsa B. Joehanan (Ohull. 137 b) dem aus Babylonien hemntkomrrwd— lad b- Hini macht, bezieht sioh nicht auf die Nennung des Befnamens Areka, sondern de• blosten Vornamens Abba Er hätte (vgL Baeohi das.) sagen müssen ״Unter Lehrer [Areka]*. (Aaoh Rab’s Groeevater meee Abba (VgL Sanh. 6a Ende and. iPesach. 4a) ') VgL noch ChalL 76b. T) So viel! w—.ti ChalL 46b. Zur Erklärung de• Hamens אריוך vgLBapaport’s und Fftrst’e Erklärungen (bei ־Rebmann a 10.8. 7£ Anm. 3). VgL aaoh Arnoh a v, Levy, zMMuebtWtb. I, 166a (Beide bringeai ee mit Recht mit dem ־ tiach isohen dpx«0V ״Harrtoher* suaammen. Bi•• iat da■ Wort, da• Baeohi (Sabb. 63a) unter Hrnweia auf B. ^■**»4 1״a durch ״ ריכאKönig* erklärt. (Nach Raaahi *m ai a St Ut et aramäisch) Bie Anefübrungmi Schorr’a O. S. 20, dass er den Namen von •einer Kamst sa tanaen 0 erhalten — vgL Sakk. 68a, wo aber da• Wart gar nicht erwähnt ist — sind mehr als r־u