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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1892-07-22 · N° 30. (22.7.1892) · p. Seite 119

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
21 (1892)
Issue
N° 30. (22.7.1892)
Date
1892-07-22
Page
Seite 119 (sequence 4)
Language
German
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;: *!jppiilyw.j! ui״ Zur Cäronologie. Von L. Oohen in Bw s. Bhei4*) (Sohlass.) 30. & 11,מם א׳ ך תמוז תנ״ג:ה׳. — per 20. Tamus הש״ס 453*־) war Freitag. 31. s. 11, יום יד כ-א אלול תנ״נ :ר. Der 21. Eiul 5453 הש״ט) war Dienstag. 32. 8. 12,*יום ג׳ כ״ו אדר שד חנ״ז:ט] — Das Jahr 5457 war ein gewöhnliches (הב״ז) und fiel der 26. Aaoh snm Schaltjahr חנ״ו Q'TTt) war der 26. ה׳ dt. — Der 17. — Unmög- <בש״ה) war — Der 12. Ab — n* — Ader aal Dienstag. stimmt das Datam nicht, denn in ihn Adar II am Freitag. 33. a 12, י״ז תמר תם״נ :י״ח Tamns 5463 (זח״א) war Sonntag. 34. 8. 13, יום ג׳ כ׳ טבת חס״ה :א׳ Hohes Datam. Der 20. Tebeth 5465 Freitag. 35 a 13, ‘1: Hier fehlt das Jahr. 36. a 13, יום נ׳ י״ב מנחם תצ״ב :ה׳ 5492 (בש״ה) war Sonntag. 37. s. 13, יום ב׳ נ׳ אלול חצ״ג:ר. - Unmögliches Datam, weil לא אד׳ו ראש. Der 3. Eh 11 5493 0זש״) war Freitag. 38. a 14, ׳ ום נ׳ כ״ט ניסן תצ״ה :•״׳ג. — Der 29.!Nissan 5495 (33״ה) war Donnerstag. 39. 8. 14, ד• אלול תקכ״ו :ג׳. — Der 4. Elnl 5526 בח״ס־) war שבח. Fern sei es ▼on mir, der nioht nar für (ie Gesohiahte der Gemeinde in Franklhrt a. M, sondei n ffir die all• gemeine jüdische Geschichte boohinterosi lanten Schrift daroh Naohwais vorstehender Irrthümei in der Abtheilang עט ברזל (Ehescheidungen sa F ankfart a. M. von 1611 bis 1884) einet* Makel, aohedfc >n su^wplk»■ Har das tiefete Bedauern׳ mit der Yertr mnnnseligfceit des gelehrten Autors, sich blindlings aa־ Angaben in vielleicht vergilbten Pergamenten verlast en sa haben, -ohne diese anf ihre Richtigkeit sa prüfen; das Bedauern, dass die Irrthümer in Dokumenten sich gefanden haben sollen, wo sie am allerwenigsten vermathet werden sollten, hat mioh veranla! st, den Blick aal eine Krankheit unserer Zeit sa lenk in, die leider einen epidemischen Charakter ansaaehm m droht. Ih diesen Dokumenten, deren Gültigkeit von Pfinktoben nnd Strichelohen abhängig ist, in welchen es sioh also im wahrsten Sinne des Worte 1 oft am ein Jota handelt, sollten nan die von mir >eregten Irr- 4hÜrner wirklich enthalten sein? Dann wüsste loh nioht, was hier als das grössere Wunder aa beseiohnea wäre, ob die Gewisaealosigkeit der So >herim, die mit dam Heiligsten ihr Spiel getrieben, od< r die Gleichgültigkeit der faaotionirenden Rabbbiuer, die aaf Grand soloher Schriftstücke einen wichtig jn religiösen Akt vollsogen, der naoh Eben Hasser 123,5; 127,1; 136,7 angültig ist. Zar Ehre Beider darf jedooh wohl mit Bestimmtheit angenommen werden, dass sämmtliohe Irrthümer dem Conto der Draokfehl« rr oder einer sa flüontigen Correotar sar Last aa legen sind. Wo steckt aber nan dar Irrthum, in d sin Wochentage oder in dem Monatsdatam? Entseder ist ersterer richtig and letaleres falsch oder dai Umgekehrte ist der Fall, was aber ohne nähere Unteisaohung mit genaner Einsichtnahme in. die Urkunde 1 sioh nioht bestimmen lässt. Dass beide falsch sein sollten, ist wohl kaum aa denken. . . Zar Beantwortung der Frage: ״Gibt as denn kein llittel, ohne, grosse Mühe .and Berechnt ng derartige . ״*) In vor. Nr. S. 115a Z. 14 muss as (Des. 171 sk 16 heissen. lahronologioohe Irrthümer aa verhüten?* gestatte ioh imär, selbst aaf die Gefahr hin, den Verdaaht der RaUamemaoherei aaf mioh aa laden, darauf hinanweisen, dass in meinem äasserst bequemen nnd an- ,Verlässigen draokfertigsn.Umrsohnangskalender" ממה ח לקבוע עתיס für die Jahre 1000 bis 0000 dar gewöhnlichen Zeitrechnung ein aaverlässigee Mittel gegeben ist Würde ioh die. nötlrige Unterstütsaag daroh Sabsoription aaf wenigstens 150 Exemplare (4 10 Mk. naoh Erscheinen) finden, so könnte derDraok 'sofort beginnen and jedem Irrtham in dem besagten Zeiträume wäre hiermit für alle Zeit Schloss and Riegel vorgeschoben.*) Als Oariosam möge hier noch folgendes Datam I aas ש״ע אבץ העזר ed. Amsterdam 1803, 8*, 8■ 160a oben, / Plats finden: מסח שטר הרשאה בטי הסכמת הרבנים וחכמי כל שתסכימו ביום א׳ סו אלול חכ׳יא למ״ק. vx תקהרזת Der 9. Elal 5421 (״TTO) fiel nioht aaf Sonntag, sondern aaf שכת. Also die Rabbiner and Weisen aller Gemeinden haben nioht gewusst, dass ■an am שבת keine ."המכס schreiben darf and dass naoh ihrer Angabe ר'ה תכ״ב aaf Sonntag falle a würdet was doolwunmöglioh ist? Ioh wäre begierig sa erfahren, ob aaoh die ם eueren Aasgaben dieses Cariosam aafgenommen haben. Die מסחא befindet sich am Sohlass des §'154. ׳" _ Recezxsionen. Loewy X. Dr., Rabbiner inTemesvar, Ueber des Baoh Jona. Exegetisch - kritischer Versuch. Wien. Ch. D. Lippe. (40 S. gr. 8.) Der Herr Verfasser hat ein recht geistreiches Jbiäy'Xbdr'den Propheten Jona in dieser Schrift geliefert, welche, wenn sie aaoh manche traditionelle Ansioht dreingiebt, taktand maasvoll; gehalten ist. Diese Schrift beaeiohnet das Baoh Jona als eine Satyrs, welche unter dem Namen des Propheten Jona Sohn Aarithai’s (2 Könige 14,25) gegen Jeremias, den ״Schwarsseher and Unglüokspropheten* die sogen. falanhan Propheten, welche, wie Chananjah Sohn Asar’s, (Jerem. 28) patriotische Optimisten, nationale Chauvinisten waren, sar Seibstvertheidigaug geschrieben hatten. Der Herr Vert ist aber ehrlich geaag, am Sohlass seines Baches (S. 39) das Bedenken gegen diese Tendsns insofern sa äassern, als ein biblisches Werk von solchem Charakter schwerlich hätte in den Kanon aafgeaommea werden können. Nan, dieses Bedenken theileu wir vollständig ubd dies umsomehrr als dieses Opasoalam der Bibel nioht einmal hierin dem Bache Koheleth gleicht, dessen Aafnähme in den Kanon, naoh der Ansicht des Talmad, Schwierigkeiten machte, dass es mit׳ den Worten der Torah beginnt and aohhssst; fängt doch das Baoh Jona ,mit Niniveh an and schlisset mit dass ״ljabea Vieh* (ובהמה רכה). Diffioile est satyramnon saribäpi Sollte aber diese Satyrs nioht eher mxf Ni niireh als־ dea Propheten Jeremias geat£*st sein, ״dessen Wort Feaer war, eia Hammer, der den' Felsen aareplittert*, dessen Lebenstragödie ab« so gross war, dass sie die «gtuchiedemitm Feinde des Gottesverküadme hätte verhöhnen müssen? Sind denn die sogen, ״kleinen. Propheten* wirklich klein gewesen, oder sind nicht. »j Es vfci sehr aa wftnsohwa, dass der so ss ־ ־ dianöthige Untent&tsaas sanSphst mKiaisaa dsr, aber aaoh seitens dsr Maesne jsd. Wissaalsft.^0fwr. von den jetst rielfhoh aatbluhaadan Venöse■ sah. dsr jhd. Geschichte und ütUretnr* fände.

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