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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1892-06-30 · N° 27. (30.6.1892) · p. Seite 107

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
21 (1892)
Issue
N° 27. (30.6.1892)
Date
1892-06-30
Page
Seite 107 (sequence 4)
Language
German
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Talmudische-midraschtsche Fiirschangen. Von Dr. Alexander Kohut in N sw-York1). Le 7 21 1' I אכן הם5ןח■ Mit Besag auf in Sifra (Abschnitt בהר Cap. 7, Anf. gesagt עבד שלא יעמידנו בסמטא רעמידם על אבן המקזז Im Jaikat ist die L. A. דעמ־דנו על אק הלקח(* *. — Der verdienstvolle Sifra (Herr J. H. Weise) gesteht die8tell erklären 2ü können. Seines Erachten keinem Zweifel, dass hier aai den der wie es scheint von den Grieoh^: wurde, den au ▼erkaafenden Sklaven tionsstein 2a stellen, ihn gleichsam für die Käufer aaf einen erhöhten genommen wird. Die Griechen nann nporrfjp X1&05*), was unserem Terminus entspricht. Daher aach die Börner 2u verkaufenden Sklaven der Ausdruck!! coxnparare, oder hoino de lapide emtu 3 Hoch muss ioh erwähnen, dass na Gebrauoh die Sklaven, ehe sie auf den aufgestellt wurden, im Kreise (xöxty? Umsobliessnng, sioh ansusteilen hatten mir auoh das schwer verständliche 1א . 2u weisen. Es ist nämlich nach mein׳ zu lesen מיטמא, welohes im Syrisch Umsohliessung bedeutet. Der heb|r 8011 also nioht in einen Verschluss, und aaf einen Verkaufs- oder Lioithi gestellt werden. Maimonides (Hiioh der diese unsere Sitra-Stelle im Auge!צמו או שמכרוהו בי״ד אינו נמכר בפי־הסיא המקזז ולא בסימטא שהעבדים נמכריץ. p>: סימטא genommen 2u haben im Sinne 8)״emita)“*j, also wo die Leute verkehr^ Wort בפרהסיא ergänzt, dann aber aufnahme desselben Worte בסימטא gut zu rechtfertigen. — Dieselbe Ans! liohen Sklavenverkaufs von dem ־ wird auch reflectirt in Sifra Voethohi! jedoch סומטא nicht vorkommt4). (Fortsetzung folgt.) XXV, 42 wird der tj. Parsoha) לא ימכרו ממכחז! ולא Verl Biw *) In wenigen Monaten wird der 8. Oompietam sammt eine»« sehr sagen, eraohöptenden tiaohreguter und bald ment des Arftkh Oompietam die Presse tbi' Haanskript seit beinahe vier Jahren druokf! ice V«־ _ seit_ widrige Verhältnisse meines Bnohdraokers bisher vermögert. Ein vierfei Jahrhundert habe ich diesem Lebenawark gewidmet und lege an sein Vorkehrung■! treten au können, Werkes selbst unbemittelten Gelehrten, tOz als letales Endsiel gearbeitet, saginglich dem ־Wunsche meine erschütterte Gesundheit. meine am 11. Juni d. J. beabsichtigte Beisi Walt hauptsächlich den Zweck haben, die An!' Planes au fördern. Offerten von Bnohhi direkt an mich gerichtet werden ant Dt. Alex. Kohut in Oarlsbad, wo ioh au weilen gedenke. *) So auch Baaohi s. 8L Lev. 36,48, d*r הכרזה (ähnlich dem 0רהסיא im Maixaomd Ifi) umsahreibt. *> Polldx Ouoen. 111,78. *) VgU Azbkk Oompietam VI,6». נכנס המלך לביו|ו ונטל בניו ובנותיו וחעמיח על אבן(*_ הסכר באותה שעה ידעו שאין בידו כאס — 107 — שלא יעשה סימט* Berausgeber der nioht genägend 8 unterliegt es römischen Usus, n übernommen! 1af einen Lioitar besseren Sicht Ort aufsastellen ten diesen Stein des אכן המקזז hinsiohtlioh der weise: de lapide sioh bedienten, h griechischem Verkaaf88tein;), in einer Art Hierauf scheint!סס oder סימטא em Dafürhalten sn Verschluss, äisohe Sklave Kreis angestellt tionsstein auf- Abodim I,V), hatte sohreibt: אחד המוכר את ׳ על Er scheint von ״Fassweg“!n, daher er das et die Wiederu. 8. w. nioht ()hauang des übkaufsstein aas anan $ 26, wo erlaaen fertig id meines Ar&kh , ja ioh darf wohl larauf ein Sappl•- c. Obwohl das ist, haben doch lie Faitigstellung׳ ms besten Leben• hohe bald in der , den Ankauf den die ich sigcntlioh 1 machen. Nabet hermust eilen, wird nioh der!־ahrbarkeit dieses ^ndlern können ir der Adresse:׳ bis Mitte Jnli das 00מא mit! Hilch. Awodim (Bed.) Litteratiirbericht Receaslonen. Köaiggberger Bernhard. Aas Masorah und Tal• madkritik. Exegetische Studien. Heft L Berlin. 1892. Mayer and Müller. 64 S. gr. 8. ״Die Masorah ist ein Zaun der Lehre*. Offenbar ist mit diesem von Herrn Autor angewandten Sprach der Väter gesagt, dass Texte, welohe oberflächlich betrachtet, überflüssig erscheinen, auf ihre Auslegung geprüft, Sinn und Bedeutung haben. Diese Auslegung»- fähigkeit, im passiven Sinne, warde nun duroh die Soferim, die jeden Baohstaben mahlten and jede Erklärang wogen, mit besonderen Kennseiohen vermerke, von denen drei den Herrn Verfasser in vorliegender Arbeit beschäftigen: Die Panktation, das umgekehrte ״Han* und der schwebende Buchstabe. Es ergiebt sioh aus dieser Erklärung, dass nioht die tclmadisohrabbinisohen Auslegaugen diese Merkmale, sondern umgekehrt diese jene hervorgerafeu hatten. Denn, und hier hätte der Herr Autor aaf die besdgliohe Stelle Makoth 7 b hin weisen können, Mikra und Masorah verhalten sioh za einander wie Text und Textkritik. Man wird dem Streben des Verfassers, die Integrität des Textes za wahren und mit einem Aufwands von Sohartsian und Belesenheit die masoretisohea Zeichen zu erklären, wie sie ia der talmadisohea Austegang behandelt und erörtert werden, die grösste Achtung zollen. Dooh glaubt die Kritik ih jegliohem Falle eher an die vom Gesichtspunkte wortgetreuer Uebersetzang (פשט) aas entbehrlichen und nur durch die Exegese (דרוש) noihwendigea maso re tisch gekennzeiohneten Stellen, als an eine besondere Hervorhebung derselben mittelst der Markirang daroh die Masora. Auoh möchte die Stelle Sotah 20 a, wo voa der äasserliohen Technik derSahrift und nioht von der wissen- 80haftlichen Textirnng die Bede ist, mehr aaf die Vorsicht beim Gebrauoh des Schreibmaterials ■am Zweok der Herstallung unverwischbarer und aaverweohselbarer Sohriftaüge, als auf die wissenschaftliche Kritik des Abschreibers (־־= לבלו־ libellarias) äugewendet werden. (Vgl. S. 6.) Das« die masoretieohe Punktation die Elisionsfähigkeit gewisser Texte bedeutet, gehet unter Anderem aas der Stelle Geaes. 18,9 hervor, za welcher die Toeafoth Baba mesia 87 a (למה) meiner Meinung nach, die beste Erklärung geben (Vgl. S. 13.) Ebenso verhält es sioh mit dem Worte אהרן Ham. 3,39, welohes Hum. 3,45 fehlt, wofür Beohoroth 4a die Erklärung dahin gegeben wird, des Ahron wohl im aktiven, aber nioht passi von Sinne za den Lewijim gehörte. (Vgl. 8.20.) —Wenn, worauf der Harr Verf. (S. 20, Note 3) hiuweist, Ham. 9,10 der So har das Wort npm völlig panktirt, so wüsste ioh für die Einsohiebang des in V. 13 fehlenden Wortes die Er* klärung, welohe der Sifri s. SA giebt: ״Anf den Fall der Verunreinigung warde Moees befragt,־׳ nicht aber : aaf den dar Entfernung*. — Hach der vom Autor aaf S. 23 mitgetheilten Version der LXX würde' Haas. 21,30 אשר in der Uebertragang mit ״Feuer“ der Baohstabe *ר vollständig erübrigen. — 80 wenig wie ich, dem Wortlaute dea Talmndtextes naoh (Menaohoth 87b) i im Wörtchen משרון (Nom. 29,15) das Waw tivum punktirt sehen möchte, vermag ioh dem. beianpnichten, warum er, entgegen Baeohi aa hedrin 43b, in Deut. 29,28 die Gortnsnsma■' Punktationan vollzieht. Die Talmadatelle gi<1 ‘ ‘׳ besten Aufschluss über die im genannten

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