Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 21 (1892)
- Issue
- N° 2. (7.1.1892)
- Date
- 1892-01-07
- Page
- Seite 7 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/6492408-6575068-8757953--2417-4857379- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
■ohne mehr du Baoh zogeben st können; ^|Ani der dritten Stelle heilst es: תם ככמה מקומות מ "־בבר היו נוהנים למלוח המים למדן יחגו טעם למצות, er erinnert •ioh hier, in einigen Ortschaften{ vor langer Zeit'; gesehen za haben, dass sie dort Salz ins Wasser gaben, am die Mazzoth sohmaol.hafter zu machen, ohne aber du Wann and du Wp mehr angeben za können. Es erhält aber daduroh nooh eine andere Stelle ihren richtigen klaren Sinn. Die oitirte Anmerkung Ofldemann's gilt zanächt seinen Text Worten: ״Man nannte ihnu (hlöier Rothenburg),,Licht״ auch ״grosses Licht״. Hieran! bezüglich beginnt die Anmerkung mit folgendem Passus; ״Er selbst1‘ (M. R.) ״spielt mit einem gewissen Selbstbewusstsein; auf seinen Namen מאיר an, indem er einen aus dem Gefängnisse gescbriebenen Brief mit den Worten unterzeichnet: הנשכח מכל טובה אסקופה הנדרסת הנקרא כשכבר מאיר כן כרוך. An dieser Stelle aber hat du הנקרא כשככר nur die Bedeutung der valgären Phrasen: ״tempi passati“, ״es ist sohon nioht mehr wahr". Er will damit nur anspielen auf sein traajrigee Geechiok, auf die ihn umgebende finste r e Ker^erluft. Darum fiuden wir es nur dort, wo er in [Klagen über sein unglückliches Loos ausbrioht. Sd sohliesst er sein Re»pons ed. Lemberg Nr. 151: יכתפיסתי את בוראי! לא שכחתי. ובתורתו דראתו דבקתי, והמתנדבים יחזו את ה־ בנועם. וכתם זהב לא יזע,ם תושקט אתה ובל ביתך. בבל פדם כנפש סר לבשמעתך, העני הנשכח מכל טובה |זםקופא הנדרסת הנקרא בשכבר מאיר הלכות ln den Responsen! zu Maimuui ב״ר ברוך זי•רדה• תשובת מורי רבינו למה־׳ר אשר :30 .beginnt No אישות ממגדל אי נ״זשה״יים וקבעה מורי רבינו בחידושיו בכתב יחי: טופסי נימין אין ביר״ ולא כפרי :und sohliesst klagend פסקי־ בארץ הנגב ויבבתי כל אלה הדברים כאשר הראוני מן השמים. ואם ימצו שחתו־ וספרי הפוסהים חולהיג.עלי בשום-דבר דעתי מנוטרת לדם כי מה לעני יח־ע שיושב חושך צלמות ולא שדרים זה ג־ שנים ומופנה הדני הנשכח מכל טובה אכריופא ד נדרם־ הנקרא בשכבר מאיר ב־־ר בחד ספר משפטים In den Responsen an Maimuui .זלוד׳ה תשובת מורי רבי־ למה״ר :beginnt No. 60 gleichfalls :und sohliesst אש| מ«דר אינושהי׳ים וקבע׳ בחדושיו, יברכ־ דר מעון כנפש־ סר למשמעת־ העני הנשב׳ מכל טוב איסקום׳ הנדרס־ הנקר־ בשכב־ מאיר ביר ברוך זצ־ל Aua all’ diesen Stellen klingt moht ein ,gewisse« Selbstbewusstsein“, sondern der eleginohe Ton des יושב חושך צלמות nnd קח מכל טובה! wie zum Hohne nooh den Namen ca» a non luoendo. So ist du נש heraus, der nur מאיר trägt als la- הנקרא בשכבר nur eine heissende Ironie, vielleicht gar auf seine ganze ihm Lioht and Utersohrift מאיר ב׳־ר ברוך, d! Sagen fehlten. Prag-Smichow, 3. Januar 1892. Dr. famuel Baok.*) Ein Edict des deutschen Kauers Carle IV. ״vom Jahre I34!l. Wir Karl von Gote Gnaden au allen Zeiten Merer des Riohs heym. Entbieten den Burgermeiibu den Burgern gemeinoklioh der ף Kan vorher sagt er:ירי ער העושים בםר*קים בציזדין. Aaf diese Jng«d« 3שככר hist hmfahu *) Berichtigung. ln dem Artikel; Schrift ״BHscha kan AbgjepAeher“ (ia w B. >, A 1t 1 a statt mickt* kaiesia wenigen Dmnksahler wird dar Laaer leicht Römischer Kunig, t^nd Kunig ■u Beim, den Beten und sa Stransbarg Set תם אד משתומם מנ9 maf ■foh •ed> das Vor. Nr. dien- BL) soU Die Übrigen, ialbet berichtigen. B. **''־•־**י* י*־* Mm '-c■ ־- und aller anderer Stet, die in den Lantfrid gehoreat, vnsern lieben Getrewen vnser Gnad und alles Gat, vns ist fürkommen wissentlich, dass jr alss noch über du dass vorgesohehen ist, werbet an herran und an Stet, die umb auoh sitzende, die sioh an vns vnd das Riohe beiden, und wider die Juden vnser Kammerkneoht nooh nioht getan haben, mit dem Lantfrid darin nötigt uad 8i an weiset, dass 8i auoh jr Juden die unter ja gesessen seint, vertrieben und vertilgen, und wann vns du seer wider ist, über du, due vor wider vns vnd du Reich an. den Jaden geschehen vnserer Cammern zu grossen Schaden, darum grbieten wir auch vesüglioh bei vnsern Halden, du ihr fürbus nieman darin twinget, dass die obgenannten Jaden vertriben oder entleibet werden, snnder vagehindert luzet mit .Worten und mit Weroken gern herren und Steten, wanne es vns und dem Reich •׳ groszeu Sohaden bringet. Geben za Franokenfurt an dem neohsten San tag nach Saut Vlriohs Tag in . dem dritten jar vnsrer . Reiche. L. U. r Litteraturbericht Reoeasionen. Lazarus, Dr. Felix. ״Die Häupter der Vertriebe- Den.“ Beiträge za einer Gesohiohte der Exilsfürstea in Babylonien unter den Arsakiden and Sassaniden. Frankl urt a/M. 1890. H. L. BrönnePs Draokerei. Die vorliegende Schrift, ein Separatabdraok aus dem 10. Bande der ״Jahrbücher für jüdisohe Gesa hieb te nnd Litteratar“ des leider sa früh dahingeschiedenem Dr. Nehemias Brüll, bietet in gründlicher D arlegang and Behandlung der Materie einen Einblick in d» wenn auoh zwei Jahrtausende (600 vor bis 1500 n. Ohr.) umfassende, •so doch erst am 100 n. Ch. beginnende Geschichte der Rescbglatha-Periode. Sorgfältig werden die Quelleu geprüft nnd benützt, und gelangt du kleine Chronikon (Seder olam suta) im I. Anhang in kritisch verbesserter und beleuchteter Weise zum Abdruok. Die Abhandlung beschäftigt sioh mit dem babylonischen Schauplätze des Exilsfürstenthams in vorwiegendem Masse. Die partho-persische Dynastie der Arsakiden ist dem Jadenthum weit günstiger als die der Sassaniden. Es fehlt in dieser Zeit nioht an Blatbeschaldignngen and Verfolgungen der Jadra, welohe mit heroisohem Math theils gegen die eindringenden Römer, theils für die Erhaltung ihres Glaubens and ihrer Lehre, welohe von despotischen Grosskönigen der Dyuutie der Sassaniden bedroht wurden, aut Erfolg kämpften. In den Eaprathländern bildeten die Jaden in ihrer nach Millionen zahlenden Guammtheit eine sohütsende and stützende Orgznisation des Staates, sofern dieser einsichtig gen ng war, unter edlen Herrsohern, wie ' 30hepar I. and Jesdegerd I., die kultur- und friedegebietende Macht du Jaden tha ms, theils der schon damals vorhandenen kommunistischen Bew^ang nach Innen, theils dem immer mehr von Aussen eindringenden Römerthum gegenüber zu würdigen and za nützen. Dieeem Umstände dankte nach aas jüdisohe Gemeinwesen, dessen weltlicher Mittelpunkt der Exilsfürat war, eine teste Gestalt. Verkennen es die ExilsAnten, deren Wrikeafolge das oben genannte kleine Ohroniooa vuefäkrt, im Verein mit ihren Hoftheologen (Btun; and ihn• Riohtern (דמו דככא) im Dienste du Wissenschaft amt der ReehtspOage za wirken, so hatte dkee •ehih dem Glanze der äuusrliohen Lebeasteflang hei SoCfe '-V » ־־—״־ ר■ -J-■׳ג־.*״’*äflfMfr־■wmhzuH