Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 21 (1892)
- Issue
- N° 1. (1.1.1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachträge zu meinär Schrift: ״Elischa ben Abuja-Acher“. ^Auf Seite 37 meiner genannte■ Schrift erbat ioh mir am Schlosse der Anmerkung vom etwaigen Besitzer de■ Midrasoh ״Misohle Rabbztni“ דפרס תונרמה die Bekanntgabe der nnr dort vollständig gegebenen Stelle, die in allen anderen Editionen bis zur Unverständliohkeit gekürzt erscheint. Hjerr Halber stamm- Bielite hatte nun die Freundlichkeit, mir die ganze ungekürzte Stelle aus der in seihem Besitze befindliohen ed. Constantinopel — welohe unter ר01£ ת1נרםה gemeint ist — in Abschrift zuzusenden.; und 80 theile ioh sie hier weiteren faohmäniusohern Kreisen im Wortlaute mit: רבי מאיר היל. עם אלישע בן אבוי־ רכו א׳־ל מהו ואשת איש נפש יקרה תצוד |א־ל מ אדם שד1א עשר הדיוט אם נתפש הוא בעבירה זק; ננאי הוא לו למה שהוא אומר הי־יוט אני ולא הייתי יודע ענשה של הורה אבר חבר אם נתפש בעבירה גנאי הוא לו למה מפני שמערב דברי טהרה בתור דברי טומאה אותה תוויה שהיתה לו יקרה הוא מבזה אותה שעמי הארץ אומדים ראו חבר שנתפש בעבירה ובמה את תורתו לכך נאמר ונפש יקרה תצוד. (א׳־ר אבדע מהו תצוד שנתפש במצודה זאת *־׳ר אלכסנדרי מהו יקרה זהו התורה שנ׳ יקדה היא מפנינים ונו■ לבך נאמר ונפש יקרה תצוד). א־ל בני עד שאתך. שואלני על הדבר הזה בא וראה מה כתיב למטה מז הענין דיחתה איש אש בחיקו וגו כן הבא אל אשת רעהו לא ינקה בך תונע בה נאמר כאן לא ינקה ונאמר בחלול השם כי לא ינקה ונוי מה להל? לא ינקה אף כאן לא ינקה א יל רבי אץ לו תקנה א״ל בני פעם אחת הייתי יושב לפני בן עזאי חברי והיינז מע״נין בפרשה זו כיון שבאנו לפסוק זה אמר לי ילך דנדל יתום בתוך ביתו וילמדהו תורה! דתעסק בכל המצות ומתכפר לו לעוי־הב על מנה שיחזור בו | רעשה תשובה אמרתין רו תשובה לדבר זה מ;יז יאמר לי j כתיב אם תשוב ישראל וטי ארי תשוב למה בי חם־ד אני נאום; ה־ לא אטור לעולם אמדתי רו כבר יש לי תשובה אחרת | שהיא' נדולה ממנה שני שובה ישראל עד ה■ אדריך אפילו כפרת I בעיקר מה אב מי שבו^ר בעיקר דק״כה מקבלו בתשובה ואף! וה על אחת במה וכקה שהק־יבה מקבלו בתשובה נענה ר¬ 1 מאיר תלמדו ואמר לו לו ישמעו אזניך מה שאתה מדבר בם אלו הק׳־בה מקבלן בתשובה על אחת כבה וכמה אתה שיש בך כל התורה ולמה אין אתה עושה תשובה א־־ל פעם א־ נכנסתי לבית המדרש וראיתי תינוק אחד שיושב לפני רבו והיה רבו מקרא אותו ואומר ולרשע אמר אלקים והיה •התינוה משיב ואומר ולאלישע אמרי אלקים וטי כיה ששמעתי כך אמרתי נחתמה הנזירה מלמעלה נענה ר־ מאיר ואמד רבי עשה תשובה בער־דז ואני עומד בנזירה בספיקלא שלך ליום הדק לעתיד לבא אף על פי כן לא קבל עליו ביק שמת באו ואמרו לו לר׳ מאיר בא וסד. האש שהיא אוכלת על קברו של רבד באותה שעד. פרם ר־ מאיר טליתו עד קברו של רבו והיה משביע לאש ואומר ליני הלידה והיה בבקר ונר ליני הלילה בעוה״ז שהוא דומה ללילה והיה בבקר לעי• הב שכלו אור, אם ינאלך טוב ינאל זה הר,*בה דכתיב בו טוב ה׳ לכל, ואם לא יחפוץ לנאלך ונאלתיך אנכי חי ה־ שכבי עד הבקר, כיק שהזכיר עליו שמו של הק־בך. שככה האש. מכאן אמרו חכמים אשרי אדם שהוא מעמיד לו תלמיר שמבקש עליו רחמים. Die anderen Editionen haben »Iso, wie sich zeigt, von dieser ganzen langen Stelle blos Anfang und Ende zu mnemouisohen Zwecken regia tritt. Die Stelle ist vielfach interessant. Wahrend in allen bisher bekannten Dialogen zwischen B. Möir und Elisoha immer der Lehrer Elilcha der Besoheid sucheude und der Schäler Möir der Besoheid gebende Theil ist, suoht in dieair bisher unbekannten Stelle sich B. Möir Bei«heid bei Eliaoha. Es refleotirt dies deutlicher das ei isige Bestreben dea Sohttlers, den unglücklichen Lehrer von seinen Var• irrangen wieder atsubringen; darum provooirt dei־ Sohfller die Besprechung solch’ anzüglicher, auf daa Leben Elisoha’s anspielender Testatellen. Der Tenor der ganzen Gonvermtipn renith einen bestimmten oonoreten Fall als gegebenen Hintergrnnd. Es tritt aber auoh in dieser Stelle der schwere Seelenkampf Elieohs’je viel deutlicher und starker als in allen bisher bekannten Erzählungen hervor. Er hört selbst versöhnende Stimmen wohlwollender Geister, ׳die ans seinem eigenen Mnnde sprechen, so dsss B. Möir ihm saruft: ״O, möchten Deine Ohren hören, was Du selbst redest!* Babli Chagiga 15a u. b lasst im Lebrhaase su Tiberias die ominöse Verwechslung des ולרשע Ps. 50,16 mit ולאלישע im genommenen Tages texte ia Gegenwart B. Möir’s, der ihn hineingeführt, vor sich gehen; in unserer Stelle erzählt Eliacba dem R. Möir von diesem ihm nicht widerfahrenen ominösen quid pro quo, das im Babli so folgenschwer für den n! schuldigen Knaben wird. Das Erlösoben der ans dem Grate Eliscba’s emporgestiegenen Flammen wird hier dnroh den von B. Möir aasgesproohenea' Gottesnamen bewirkt. Am wichtigsten aber ist die von Elischa hier wiedergegebene Unterredung zwisohen ihm und seinem Genossen Be-n Assi, wovon sich in keiner zweiten Quelle eine Spur findet. Für die Richtigkeit der von mir ans dem Quellenmaterial gesogenen These, dass Elischa gleieh Salomo erst in spätem Alter das Opfer seiner inneren Kämpfe geworden sei, fand ich nachträglich einen massgebenden Gewährsmann. Isak b. Mose ans Wien sagt: ״Or Sarna“ IV, S. 41, bezüglich der von ihm citirten Jeruschalmi-Version, dass die Mutter Elischa’s kurs vor seiner Geburt von einem Götzenopier gegessen habe: תה נרם לו לעת זקנתו שיצא לתרבות רעה. Zu bedauern ist, dass der verdienstvolle Editor gerade bei dieser Stelle naoh seiner eigenen Angabe einen Passus aus der Handschrift weggelassen hat. Da<s in den vier Gleiohnieeen Elischa’s (Aboth des R. Nathan 24) anter dem למר תורה ה רכה hanptsächlioh das Betreiben der für die Glaubensfeetstg keit gefährlichen metaphysischen Stadien gemeinist, gleioh dem נכנסו לפרדס, ist wohl für jeden denkenden Leser klar, and fand ioh nicht nötbig, dies erst beweisen za sollen, wie es ein Herr Reoensest (im ״Jsr.“) zu meiner Ueberraschang verlangt.*) Der Herr Recensent scheint überhaupt meine Schrift nur oberflächlich gelesen za haben, wenn er in Nr. 71 dee ״Israelit and Jescharua“ mir unterschiebt, dass ich Seite 10 des von Mnssaphia gelesene אלפכיתין in }אלפסנתרי ewsodire. Gemach! Die Sache verhalt sich etwas anders. Seite 10 sage ich ausdrücklich: ,Die Leeeart אלפנתרין im Midraeoh Rath bringt Muosaphia überhaupt nicht“. Das ,überhaupt“ will sagen, dass er des Midrasch Rath, wo das אלפנחרין steht, gar nicht erwähnt, sondern nnr dea Midrasch Koheleth« von welchem ich eine Zeile vorher sage: ,Midrasch Kobeleth hat: אלפבטרין, and gleich daraaf fortsetsend: , Massaphia der im Midrasch Kohe leth liest:' אלפביתין ■egt“ n. 0. w Also nicht, wie der Recensent sagt, ,dass von Mnssaphia geleaenepכיתDאל“, sondern das imMidraach Rntb stehende and von Massaphia gar nicht erwähnte אלפנתרין will ich in אלפסנהריז emendiren, ,wevon das ס nur aasgetallen ist“. Das hat unseres Erachtens sogar mehr eis ״Wahrsch.inMcbkeit für sich.“ Wenn ,der Herr Renoensent weiter sagt: ,Die Erklärung der Vorsilbe אל ist hier eine gezwungene“, so möchtan wir 3m nnr fragen, wes er dann mit dem von mir 'Anmerkang 4 aas Midnsch Schacher tob 16 citirten אלתוסמראות macht, das von allen Lezicographen einstimmig so ,geswangen* erklärt wird? oder hat er auch dafür eine ,nnge« zwnngenere“ Erklärung? wohlan, wir sind begierig aiesa können- Dass endlich der Name טפח nicht ,nur die Hände an einander schlagen“ bedeutet, hätte der Herr Reoansent sohoa aas den bei ▲rach, טפח IV, citirten Stellen, Babe Kama •8, Bab Mexia 48 und Targmn Jonathan ca Jesaja 41,7 wniw müssen; und dem entsprechend •ege ioh auch 8. 11: ,Diese Anflaooung Liest euch das |0טפחי im Jernschalmi za.“ Schliseelich mnee das historisch-kritische Oiwi— dagegen protestiren, Elischa mit jenen Benagele■ dee MitloleMers znoammananwarfan, die ״die erbtttarsten Eeiade ihrer C*—“—־ ף Wir werden eise Beepesshtieg der : in einer der abehelan Nr. diso.