Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 19 (1890)
- Issue
- N° 37. (11.9.1890)
- Date
- 1890-09-11
- Page
- Seite 144 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/6492408-6575064-8757862--2064-4857090- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
144 lieber den Paraval WeNraips von Eschenbach.ן Von Dr. 8. Gelb hm», Rabbiner and Pr&iger in Prag. j (Schluss. 1 I 472,17. Höchvart i• «eie uode viel. I Hocbmuth vor dem Falle (Spräche Snlomonis). j?8. 481,19—22. Wir gewonnen Gbon ze heue unde Fiaor. Eufrates nnde Tigris ' 1 dia vier wazzer üzera pardis. : Beriech bemerkt hierin: ״Die vier Flösse,;!reiche des Paradies darchströmen, nennt schon die , Genesis 2,11—14, nnr dass hier der Tigris, Hidekel 1 genannt wird, die andern heissen: Pison, Gihon, Phrat.“!;9. 497, Man maoae oach mir ihr war da jehn 28. 29. das sie ■chonner mannes bilde wart. Dieses erinnert an 2. Samnel 14,25: ״Es war in : gans Israel kein Mann 80 schön wie Absalom, der; sehr gerahmt war. Ton seiner Fasssohle bis an seinem ] Scheitel hatte er keinen Fehler.“ <80. 518,1—4. Unser vater Adim, die kanst er von goto nam, er gap allen dingen namn __ beiain wilden unde samn. Und Adam gab einem jeden Tbier dem Vogel unter dem Himmel and allen Thieren des Feldes Namen.“ (Genefeis 2,20) 81. 519, Wan vil wazxer in ir laut truoc 14—18. für den griez edel gesteine: gröl nibt ze kleine, bet 8i gebirge galdin. Bei der Beschreibnng des׳־ .Reiches der Königin 7?ecandille, die eine Beherrscherin eines im Oriente mir gemacht wurde. In seiner Antwort vom 27. Oktober gab «r za, dass ibm dieses nicht bekannt war. leb habe Edel- .männ’s בדולח שאול nie gesehen and verdankte diese Entdeckung meiner eignen Forschung. W. nennt auch B. Jebnda als Grossvater Saab, aber wahrscheinlich bat er hierbei etwas Ubersebn, denn ich gab an, dass Maharam von Padua (gest. ■5311 oder 5325) (Nach l ||"|'l L'l 0דד, Warschau 1883, starb er 5318 עי*ח) Schwiegersohn des מהרא (R. Abraham), das Sohnes des הר־י& (R- Jebnda Menz) war. Falgüdi war R. Jehuda Menz der Urargros* vater Saals. Nach ״Jochasin“ starb R. Jebnda Menz karz nach 5213 and wie in dem Vor¬ •wort des Bacbes ‘,חסדי ד ▼on '"”T1Ü (*)DT) י5ב*ץ bemerkt steht, bstte dieser den Jehads Menz als lOOjährigen Greis gesehen, die Bwseäfction aber ק׳ דוש החודש sprechen. Hiernach ist der Stammbaum bis ani 540 Jahre naebgewiesn. In meine■ Berichten habe ich die Schriften, Antworten, Abbandlangen n. s. w. des B Jehuda Menz, Maharam nnd seines Sohnes R. Jebnda nnd ihrer Zeitgenossen angeführt. leb habe ferner bemerkt, dass dieser Maharam Hauslehrer R. Jehada’s, des 3. Sohnes Don Joseph Jbn Jachjah’s war, im Jahre 5317 nm Arzt in Padna gewählt wurde und im Jahrs 6320 sich in Bologna verbeirathete. Er war das 12. von den 14 Gliedern jener vornehmen Familie, welche ▼on 4896 bis 5348 blühte and Ober 300 Jahre in Portagal als von davidischer Abkunft herstammend lebte. Was den verstorbenen Oberrabbiner ןצ*ל betrifft, so konnte sieb dieser einer noch vornehmem Abkunft rühmen, denn in meinen 2 aathographischea Tafeln, welche ich dem Beth-Hamidrasch nnd der Hambro-Synagoge aberreichte, habe ich die Genermlogie R. Salomon Harschell’s durch 5 verschiedene Linien bis 4778 der Gaoniischea Aera, also 877 Jahre zurück, nachgewiesen. Der Geschichtsschreiber Berschatzki erklärt, dass Saal nnter Stephan Bathory die Zölle auf 3 Jahre für 84,000 Babel jährlich gepachtet hatte nnd im Jahre 5349 zam Kämmerer gewählt wurde. Seine Nachkommenschaft wird auch ״Schon“ *= ,,“שח (Ochsl genannt, was in polnischer Sprache ״Wohl, Wal“ heisst. Vidieicht war sein Name daher Saal Wal. Ein anderer Comspondent der ״Jew. Chr.“ bemerkt, dass Rev. Isaac Samnel an der Bayswator Synagoge ein Nachkomme Sani Wahl’s ist, da Herrn Samuels Vater ein Grossneffe Moses Samaels war. Rev. B. Berliner an der St. John’s Wood-Synagoge ist auch ein Nachkomme Sauls and zwar der Enkel das verstorbenen Dajan Rev. A L. Bar nett. Die Familie Cer verstorbenen Fraa Lazarns Sams-on von Honndditcb, van' welcher noch mehrere Glieder leben, gehört ebenfalls za den Nachkommen Saal Wahre. > gelegenen Landes war, kehrt der Diohter tum Motiv des Targnm Sehe bi curäck, wo das Land der Königin von Saba beschrieben wird, in welohem ״der Staab thenerer als Gold and Silber) wie Mist anf den Märkten ist.“ Die Flösse, welche anstatt Kiesel Edelsteine tragen, erinnern an da! Wasser in Targnm Soheni. .״ ומגעחא דעדן אנון שתיאז סיאUnd aus dem Garten des Eden trinken sie Wasser.“ Ein Fluss des Paradieses aber geht um ein Goldland, wie es in Genesis 2,11.12 heisst: ״Der erste heisst Pison der fliesst nm das ganze Land Cbawila, wo das Gold ist. Und das Gold des Landes ist kostbar, dort ist der Bedellion und der Edelstein Onyx.“ Auch könnte man vielleicht wenn eine Vermnthang gestattet ist, zu dem fremden wilden Mal, das die Bewohner an ihrem Antlitze tragen, (liute vil mit verkertem antlutzes zil si truogen vremdia wilden mäl 519, 1—9) ein Pendant in Targum Soheni finden, wenn man dort anstatt ״ כלילן ברישיהוןKronen aut ihren Häuptern“ ״ כיליי ברישיהחSchildkröten“ lesen wollte. (Vergl. Genesis Babba C. 51: .כהדין כיליי כיליי לימצא Siehe Aruch diesen Artikel.) 82 623, ״Ja, frowe“ sprach her Gawäa: 13--22. ^möchte ich iwer mime häa, dia maer mir lieber danne ibt ez enwont üf erden nihtes niht, sunder kröne und al die kröne tragent, unt die freudeahalten pria bejagent: der gein in teilte ir gewin, aö raetet mir mins herzena sin daz ichz in läzen solte iwer minne ich haben wolte. Diese Strophen erinnern au das Hohelied 8,7: ״Wenn Jemand das ganze Gat seines Hauses um die Liebe geben wollte, so würde man ihn veraohten.“ 83. 533,25. 28. Ob in dia minne riieret, dia starke wer zelüeret. Vergl. Hohes Lied 8,6. ״Denn stark wie der Tod ist die Liebe.“ 84. 568^—10. Der wise herzhafte man, > swä dem kamber wirt bekamt, der aüetet an die höhsten hant: wan dia treit helfe riche and hilft im helfecliche. Diese Strophen bewegen sich im Kreise biblischer Gedanken. Vergl. Psalm 107,6. ״Sie raten zu Gott in ihrer Noth, er errettet sie ans ihrer Bedrängai98.“ 85. 614,12. 13. Dem golde ich iuch geliche, daz man liutert in der glaot. Vergl. Psalm 12,7. Geläutertes Silber im Schmelztigel in der Erde, siebenmal geläutert.“ 88. 638,16 — 19. Diu herzoginue waer so lieht, waere der kerzen keinia bräht, dä waer doch minder bi ir naht: ir blic wol selbe künde tagn. Das Leuchten des Antlitzes der schönen Herzogin erinnert an folgende Erzählung in Genesis Babba C. 40: ושרה היכן ד,יהד, ,נחנה בהיבה ובעל כפניה ,כיון דמטא למכבא אמרץ ליה הב מכסא אסר אנא יהיב מכסא ,אמרין ליה פאנק את טעין אמר אנא יהיב דמאנין,א״ל דהב את טעין אמר אנא יהיב מן דדהב א׳ל מטכסין את טלין אמר דמטכסק אנא יהיב מרנלק את טעין אמר אנא יהיכ דמרגלק א־ל לא אפשר אלא דפחחת והמית לן מה בנוה, כיון שפתחה הבהיקה כל מצרים מדוה. ״Wo war denn Sarah? Er that sie in eine Arche und verschloss sie. Als er zur Zolleutrichtung kam, da sagten sie ihm entrichte den Zoll, da sprach er das will ich thun. Da tilhrst Geräthe, sagten sie. Ich will für Geräthe entrichten, erwiderte Abraham. Da tährst Gold sagten sie, ich will für (Sold entrichten, sagte er. Da fährst seidene Kleider, ich will für seidene Kleider entrichten. Da fährst Perlen, ich will fftr Perlen Zoll entrichten. Da sagten sie ihm, da.