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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1890-09-04 · N° 36. (4.9.1890) · p. Seite 140

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
19 (1890)
Issue
N° 36. (4.9.1890)
Date
1890-09-04
Page
Seite 140 (sequence 2)
Language
German
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flo■ sa ihrsa Gunsten bei Hofe geltend n tuohen and verwendete •eine Rsiahthümer groesentheils •am Ben tos Syeegogen and Lchrfaäosern, so wie sar üntenMtinng woklthätiger Anstalten. Alle seiaeSöhne and Enkel worden berühmte Rabbiner and ein־ seitge&össisoher hebräischer Schriftsteller sagt: ,־Wer Seal ־Wehl mit seinen Söhnen, Schwiegersöhnen and Enkeln sieht, der sieht mehr Thors, Beiohtham and Ehre, als je zuvor aal einer Stelle sasammengesehen worden sind.“ . (Schloss folgt) lieber den Parzhral Wolframs von Eschenbach. Von Dr. S. Gelbhsns, Bsbbiner and Prediger in Prag. t (Fortsetzung von Ko. 26.) SS. 436, Swelch wlp na durch geeellschstt 11—16. verbirt, and durch ir s&hte kraft, pflihte an vremder minne, als ich michs verzinne, laet sis bl ir mannee lebn, den^ wart an ir der wonach gegebn. Aebnlich lauten talmodische AassprSohe. איזה עשיר כל שיש לו אשה נאה במעשים. ,,Wer ist reioh? Derjenige, der eine daroh Tagenden gezierte Fraa besitzt." (8abbat 25.) «*אשה סובה מתנו ,;Ein gutes Weib ist ein Geschenk.“ (Jebamot 63.) 64. 438,14—16. Das ich ber ziwerem graoze bin kamen, das vergalt in got: der gilt getrinlien arbot. Biblische Ansdräcke. ״Der Herr gebe eaoh Gnade.“ (Bath 1,8.) ״Er giebt guten Lohn seinen Färchtigen.“ (Psalm 111,5.) 46. 440,9. Ob gedenke werken salen dia wäre. Aehnlich der talmudische Grandsatz: מחשבה ״ טובה הקב־׳ה מצרפה למעשר"Eine edle Absicht sieht Gott als eine That an.“ 46. 447,25—30. Ich diende eim der beizet got, & das s5 lästerlichen spot' sin gaost aber mich erhaneie: min sin im nie gew&ncte. von dem mir helfe was gesagt: na ist sin helfe an mir verzagt. Diese Strophen erinnern an folgende Sätze: 0״ dass ich wäre, wie in den vorigen Monaten, wie in den Tagen da mich Gott behütete. Da sein Licht über meinem Haapte erglänzte and seiner Leachte ich im Finstern entgegenging. Wie ich war zur Zeit meiner Jagend als Gottes Bath über meinem Zelte war. Da der Allmächtige noch mit mir war.“ (Hiob 29,1—5.) ״Ist mein (Jang gewichen vom Wege“, (das. 31,6). ״Non aber lachen meiner die jünger sind denn ich. Ich hoff» auf Gates and es kommt Böses, ich fioffe auf Licht and es kommt Finstemiss“. (das. 30,1 and 26.) 47. 450,6—7. Wip eint et immer wip: j wer liebes mannes 11p baut si schier betwaagen Denselben Gedanken enthält der talmudische Satz: "״ נשים דעתן קלדDie Fraaen sind leichtsinnig“. (Sabbat 33.) 68. 468,22. 23. Iwer zaht ia des niht gibt, das ir stritet wider decheinen wirr. Denselben Gedanken drückt der talmadische Grandsatz aas: ״ כל מה שיאמר לך בעד,*ב עשהAlles was dir dein Wirth befiehlt befolge.“ (Pessachim S6.) 69.461,12—16. Min freuie ist lebendec begrabn. künde gotes kraft mit helfe sin, was ankers waer dia vreade min: dia sinket durch der riwe grünt ist min manlich herze wunt. Diese Strophen gemahnen an Hiob 17,1. ״Mein j Gemüth ist verwandet, meine Tage schwinden, Gräber I starren mich an.“ I 70. 462,8—10. Verneinet von mir sin unsoholt׳ 6 das io mir von im iht klagt sin helfe ist immer anversagt. - ד 1 VergL Hiob: ^Siehe, Gott ist unschuldig.“ ״Gott ist nahe Allen die ihn anrafen in Wahrheit.“ (Psalm 145,18.) 7L 468,17—22. Got warhte fts der erden Adkmea aen werden: von AdAma verhe er Even brach, dia ans gap an das angemach, da« ir schepfaere überhörte unt unser freade störte. ״Und Gott bildete den Mensohen aus Staub von der Erde. Und Gott liess einen Schlaf über Adam fallen and er entsohlief, und er nahm einer seiner Bippen und sohloss die Stelle mit Fleisch. Und Gott banete ein Weib aas der Bippe die er von dem Mensehen nahm. Und das Weib sah, dass der Baam gat sa essen wäre, and dass er lieblioh anzasohaaen and dass der Baam angenehm war weil er klug machte, da nahm sie von seiner Frucht and ass and gab aach ihrem Manne and er ass auch.“ (Genesis 2. 7. 21. 72. 464,16.17. KAins vater was AdAm: der slaoc Abein umb krankez gaot. ״Und Adam erkannte seine Frau Eva und sie ward gesegnet und gebar Kain.“ ״Da erhob sich Kain .über seinen Brader Abel ued erschlug ihn.“ (Genesis 4,1. 8.) 74. 466,8—10. Al der werlde ist geveilet bödia sin minne and onch sin haz. an prüevet wederz helfe baz. Vergl. Deuteronomium 47,1: ״Siehe ich habe dir heule vorgelegt den Segen upd den Fluch.“ 74. 466,13. 14. Swer ab wandelt Sünden schulde, der dient nach Werder halde. ״Es verlasse der Böse seinen Wandel und der Mann des Unreohtes seine Gedanken and kehre zu Gott zurück der sieh seiner erbarmt.“ (Jesajas 55,7.) 76. 466,25—27. Ez ist dechein gedanc sö snel g er vom herzen iür dez nel küm em si versuochet. ״Er prüft Herz und Nieren.“ (Psalm 10,7.) ib. 29. Sit Got gedanke speht sü wol. ״Gott kennt die Gedanken des Mensohen.“ (Psalm 94,11.) 76.469,14—17. Onch wart nie menschen so wö, »welches tag es ez den stein gesiht, die Wochen mac ez sterben niht, dia aller schierst dar nach gestet. Diese Eigenschaft des Grals erinnert an folgende talmudische Stelle: אבן טובה היתד. תלויה בצוארו של אברהם אבינו שבל חולה הרואה אוחו מיד מתרפא. ״Ein köstlicher Stein hing am Halse unseres Vaters Abraham, jeder Kranke, der ihn ansab, wurde sogleich gesund.“ (Baba Bathra 16.) (Schluss folgt.) Zur Chronologie. Von L. Cohen in Rees a. Rhein. (Schluss.) Jahrg. VIII, S. 6, Z. 5 v. u.: Joseph b. Samael Hanagid verlor in dem Aufstande zu Granada nach הבלח הראב׳־ד am שבת ט, טבת תתכ׳יד das Leben. -י Luzzatto erkennt in diesem Datum mit Recht einen Fehler, welchen er aber nicht berichtigt. Er sagt nur:.ויש לי בזה ענין ארוך, אין באן ממומו (Wer wüsste, wo diese Abhandlung zu findeu ist?) הדורירז TTO hat שבת ט■ טבת תתמ״ד. Der Verfasser der Ausgabe Warschau 1883 bemerkt in Klammern, dass es statt תתמיד heissen müsse תתביד, wahrscheinlich sich auf j ראביד stützend. Auch das von ihm angeführte Jahr תתכ״ז ן nach יוחסין und סדר הקבלה להרמ״א erklärt er I als fehlerhaft und nennt wiederholt חתב״ד als das

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