Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Litteratur-Blatt · 1890-08-21 · N° 34. (21.8.1890) · p. Seite 133

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
19 (1890)
Issue
N° 34. (21.8.1890)
Date
1890-08-21
Page
Seite 133 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/6492408-6575064-8757859--2050-4857079
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

סדר הדורות — •של־ד bat di• Jahreszahl 'של* א;- da« .Titelblatt an לידם *r«Ö, Mantua 1574—78 bat für den Beginn de• Ereignisses ebenfalls נובים׳ של׳א m. _ Der 18. November 1670) של*א) war aber am שבת. Woraut sifitst Zanz den.Zusatz: בלילה שיחרתו!,, 1*"יום השש was doob offenbar heissen 8611 .in der Litteratur bericht RecenBionen. Nacht von Donnerstag auf Freitag?“ Jahrg. VI, 8. 181, Z. 6 v. u.: Das Jahr אלףרליד לשטרות wird mit די א תשפ״ג ליצירה idintifioirt. — Das ist falsch; es muss bei86en תא תרם*נ ליצירה. Dies folgt auoh aus der von dem ungenannten Schreiber des 12. Brieies aufgestellten Regel (8. 192 oben), welcher mit dem Verfasser des 14. Briefes, der ebenfalls einen ähnlichen Irrthum enthält, (vgL folgende Notiz) identisch zu sein scheint. S. 2B4, Z. 6 V. u.: Das Jahr תשפ׳א לשכרות wird mit ד א רכ״ח ליצירה identifioirt. — Das entsprechende Schöpfungsjahr ist hier ד*א ר*ל. Jahrg. VII, s. 71, z. 5:בשנת תתרע״ו היתד. פרשת זכור בשבת פרשת תצוד. וחלה ר׳ יהודה החסיד ובו־. — Dieses Datum ist unmöglich, denn das Jahr war ein Sohaltjabr mit dem E. Z. הש״נ and פ, זכור am •שבת פרשת צ, das ist 5 =י״נ אדר ב׳. März 1216; dagegen in תתקדז (K. z. הכ־ז) am שבת פרשת תצוה, das ist אדר ‘B — 18. Februar 1217. Dieses Jahr hat auch Jost in ״Gesch. d. Seoten“ B S. 425 Note 3) und C 8.. 33, Z. 3; כדר התחת, Warschau 1883 8. 216; שלשלת und יוחסין naoh Landshath’s לסודי העבודה S. 76. (Letzterer führt auoh die vorstehende Angabe Luzzatto’s an, macht aber auf den beregten Irrthum nicht aufmerksam); Zanz in ״Gesoh. u. Litt.“ S. 70 hat ebenfalls 1217 gegen Ende Februar, dagegen in ״Literaturgesoh. d. syn. Poesie“ S. 298 hat derselbe 1216. Ist daher die Bemerkung riohtig, dass der שכת זכור, an welohem R. Jehuda erkrankte und worauf er kurz nachher starb, mit .פרשת תצוד zasammenfiel, 80 ist das richtige Sterbejahr 1217 und sind alle abweichenden Angaben hiernach zu berichtigen. S. 243 u. 244 wird angegeben, dass der schwarze Tod vom Jahre 1247 bis 1250 in Europa wüthete. — Es muss heissen 1347 bis 1350. ä. 252, Z. 7: Maimonides starb תא תהס״ה כי טבת den 12. Dezember 1204. — Es muss heissen תתקס״ה und den 13. Dezember. S. 247, Z. 8 sagt der ungenannte Verfasser der Bemerkungen zu Luzzatto’s. (!אבני זכר in ‘Betreff der Jahreszahl auf der Grabsohrift des ,Ahraham b. Alfakar, No. 74: .ףוחםרק אין ספר■ במאות במל ל׳ד Auch Luzzatto sagt in einer Note: (כאן חסר (לדלתי המאות והלשרות. —. Im Litteratur-Blatt!887, 8. 65 habe ioh bereits 1 naohgewiesen, dass auch Luzzatto sich geirrt hat, denn es fehlen nioht die Hunderte und Zehner, sondern es muss statt ארבלת אלפים heissen ׳חמשת אלפים, denn im Jahre 5000 (E. Z. הודא) fiel der 25. Tebeth auf Donnerstag (Mittwoch Nacht) den 22. Dezember 1239, wie auoh 2kmz riohtig angiebt. 8. 249 kommt Verfasser nun zu d< >m falschen Schlüsse, ומלתה ידלנו זק מצבה שלנו בק תא חתקל״ו לתחקצ׳ט. — Hätte er sioh jedooh davon] überzeugt, dass im Jahre תתקל׳־ו (E. Z. הש־־נ) der 25. Tobet auf שכת und im Jahre תתקצ״ט (K. Z. זש׳נ) auf Montag fiel, so würde wenigstens der Irrthum in Betreff der vorgenannten 2 Jahre תתקל״ו und תתהצ״ט und aller zwischen diesen liegenden Jahre verhütet worden sein. Beiläufig will ioh nur noch bemerken, dies der 25. Tebeth nur in den Jahren mit dem E. Z, הוד א aai Donnerstag fallen kann; diese• war aber zunäohst dar Fall in den Jahren תתק5*נ und ה׳ אלפים; in dem letzteren fiel dar 25. Tebeth anf Donneri tag (Mittwoch Nacht) den- 22. Dezember 1239. (Sahloss folgt) ד Die steil• laatet: תפטר בליל דבילי כ״ה-יזם לחדש טבת שנת ארבלת אלפיני- Braan, Dr. ■., Rabbiner in Plaee. Jüdischer Volks- und Hans-Kalender ־(früher Liebermanfi) für das Jahr 1891 (תרנ״א). Mit einem Jahrbaoh zur Belehrung und Unterhaltung. Breslau, Tn. Sohatzky. Pr. 1,25 Mk. Würdig reiht sioh dieser 38. Jahrgang de« besonders in Schlesien und Posen, aber auch weit über die Grenzen dieser Provinzen hinaus verbreiteten beliebten Hausfreundes seinen Vorgängern an. Der mit Schreibpapier durchschossene kalendarische Theil enthält so reichhaltiges Material, dass er auf alle den jüdisohen und bürgerlichen!Kalender betreffenden Fragen die zuverlässigsten Antworten giebt. Der astronomische Theil ist mit der höchsten Akribie bearbeitet, und für die liturgisohen׳ Notizen dürften besonders kleinere Gemeinden und veninzelt lebende Glaubensgenossen dem Herausgeber dankbar sein. Sie sind in jeder Beziehung ein treuer Früher auf dem Gebiete, des ^;ottesdiensüiohen Lebens in Haus und Synagoge für die Dauer des Synagogenjahr••. Die Genealogie der regierenden deutschen Fürstenhäuser, der Porto taxen-Tarif für das deutsche Bei oh and Oesterreioh, der Gebührentarif für Telegramme, dass Verzeichnis« der wichtigsten Messen und sämmthoher Jahrmärkte für die östliohen Provinzen eto. etc. machen einen deutschen Kalender durchaus entbehrlioh. Was das ״Jahrbaoh“ zur Belehrung and Unter• haltang betrifft, so darf Referent wohl mit Gewissheit voraus setzen, dass kein Leser es unbefriedigt aas der Hand legen wird. Den Reigen der Beiträge eröffnet eine Abhandlung des Herausgebers: ,Das Geschleoht der jungen Raben* oder ״Die Familie Rappoport“. Mit einem wahren Bienenfleisee hat der Vemsser die zerstreuten Glieder dieees in Israel berühmten Gesohleohtee aus den entlegensten Winkeln zusammengetragen, ihre Geistesthaten geschildert and uns •inen Stammbaum gezeichnet, an dem wohl kein Glied übergangen sein dürfte. ״Basohinka“ ist der Titel eines Oulturbildes aus dem Osten, aus'.dem grössern Werke ,Polnische Juden“ von .Leo H ersberg Fränkel.. Ein reizendes Bild, in welohem neben dem Charaoter der Heldin besonders der •dis Oharechter eines Popen in unserer von dem Geiste des Antisemitismus aurohtränkten Zeit •ine wohlthaende Wirkung auf den Leser übt. Zur wahren Zierde gereioh$ aber dem Jahrbuchs der Beifrag des Heraus• gebers ״Abraham Muhr“. Ein Lebensbild (Seite 51 -105). In demselben schildert der Verfasser 1. die obersohlesisohen Jaden vor 100 Jahren; 2. Abraham MuhPs Jagepd; 3. die Verleihung des Bürgerrechts an die preassisohen Jaden und Muhr’s Vorschläge für ihre religiöse Reform und 4. Abr. Muhr’i vielseitige gemeinnützige ThätigkeiU Diese Inhaltsangabe und Zanz1 Bemerkung in ״Die Monatstage des Kalenderjahres“, welche laatet: ״Den 11. Juni 1847verloren die Juden Preussens einen geschickten Anwalt und erprobten Freund: Abraham Muhr, der barmte im Jahre 1813 davor gewarnt hat, in Coitus-Angelegenheiten alte Säulen niederaureiaaen and modernen Tand an deren Stelle zu setzen“ dürften vollkommen■- genfigen, zu zeigen, welch würdigen Stoff der Marc Verfasser sam Vorwurf seiner Oharaoteneiohnang «wählt hat Höchst wünschenswert!* wäre es daher, dieses herrliohe Lebensbild daroh Separafrtbdraoit den weitesten Kreisen zugänglich za machen. Jede Qa»,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.