Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 19 (1890)
- Issue
- N° 29. (17.7.1890)
- Date
- 1890-07-17
- Page
- Seite 113 (sequence 3)
- Language
- German
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durch das Wort ף©לח, womit diese V«r8|ruppe (14—16) sowie auch V. 17 beginnt, irregeleitet : Dass aber das in Kön. fehlende Danklied Hiskia’s*) i(Jes. 39,8—28) im Originale nicht ▼orkam, beweisen die durch dessen Einsohiebung in Jea. verursachten Störungen (34,8—2). Die zweite grössere Variante betrifft U. K5n. 16,32, vgL Deut 8,8. Die Lobeserhebung Paläs tjna’s, welche der Talmud (Sanh. 9) Sanherib hoch anräohnet, erweokt den Anschein, dass der Verfasser Palästina aus eigener Anschauung kennt, und dass er Augenzeuge der von ihm berichteten Thatsachen war, an denen er sich auch betheiligte. Jesaxas übergeht diese Schilderung ron der Beschaffenheit und Fruchtbarkeit des Landes ebenso die locale Bezeichnung!לא יצא 1העיר רתכני (Kön. Et 20,4), woraus zu entnehmen ist, dass dler Verfasser in Jes. mit den Ortsverhältnissen Palästina^ nioht vertraut ist, vielleicht gar in einer späteren Zeii, fern von Palästina diese Geschichte schreibt, weshalb er auch die Versicherung, dass Hiskia am 3. Tage das Gotteshaus besuchen werde, (vgl. Hosea 6,2) unbeachtet lässt In der abgekürzten Darstellung des Wunders bei Jes. 39,5 zeigt sich die Absioht, die Ungläubigkeit Hiskia’B nicht so sehr hervortreten zu lassen. Die Weitläufigkeit (20,5,6), die Häufung der Verba (18,17,) der Pleonasmus bei Kön. 18,32. 20,32 (vgL Gen. 42,3, Pb. 114,17)!überhaupt, entspricht dem Geiste der hebräischen Sprache. (Schl. £) Censori a. Mein bei Bomm in Wijna erschienener Tosifta- Commeutar za Seder Seraltn hat in den Augen der k. russischen Gensur nicht durchgehende Gnade gefanden; denn sie hat es für nothwendig erachtet, wohl nur in einem Traotate, aber in (liesem an fünf Stellen den Bothstift walten au lassen. Dieses Verfahren hatte insofern etwas Anheimelndes für mioh, als ioh Lei dem Anbliok der Glossen u!)d Correcturen, der Abstriohe und Zusätze in die erstep Jahre meiner Gymnasialzeit, da gewissenhafte Benedlctiner-Mönohe noch meine Stilheft• corrigirten, mioh zurflokvezeetat wähnte; doch während ioh damals die von meinen Censoren vorgenommenen Teztesänderangen als ▼ollkommen berechtigt anerkennen musste,; kann iob jetat mit dem besten Willen nioht die Ueperzeugung erlangen, dass den zumeist aus lächerlich übertriebener Aengstliohkeit meines Censors hervorgegangenen Lesarten auch nur der geringste Vorzug ▼ob den meinigen gebühre. Ioh stelle darum hier den Ursprünglichen Wortlaut meines Manuscriptes jenem des oensirten Commentars gegenüber. *) Nach Inhalt and Spraohe za urthtfüen, ist dieses Danklied echt Hiskianisch, was schon aas seinen Anklängen an die Balleipsalmen, welche nach dem Talmnd (Tr. Pes 8. 117) Hiekia *am Verfasser habeo, erwiesen ist Aaf (Lie in Hallel and der Hiskiageschichte (Pa 115 119) sich vorfindenden gemeinschaftlichen Ideen and Aasdrücke hat bereits Rap. in einer Anm. Bik. Halttim Jahrg. 8 S. 178 aufmerksam gemacht So lassen sich Pa. 115,1—8, 17, 116,3, 8—19 als poetische Beerbeilangen der historischen Momente aas dem Leben Hiskia’s (Tes. 37,18—21, 38,17, 18) erkennen. Wir entdecken sogar in den ersten beiden Abschnitten des Hallel (Cp. 113, 114, welche Bap. für vorhiskianisbh halt, dis sich aber eng an die folgenden Cap ansehlipssen, deutliche Spuren der in ihr sich abspiegelnden Begebenheiten unter der ßegierang Hiskia’s, lll.\8—7 114,8—9;. Nun begegnen wir denselben sinnverwandten Oedanken bei Sam. Cp. 9,1, 3, 4, 7, 9, dessen Abfassung Grit« u. a. 6 II A. N. 7 ebenfalls in die Zeit Hiskws versstct V. 3 weist das Grossreden Babsch.’s zurück, and V. 5 musste demnaoh als blosse bildliche Darstellung dar Unbeständigkeit des menschlichen Glückes an (gefasst and wegen •es Gleichmassee mit den übrigen Versglisdem *TJ aal חדרן besoger werden; *ען im Sinne wie Jes. 9,5. -Und Hangngs laben für immer .... - - .5 - ״יTVlTX«, Jes #8,16, M 644=5 Jona 810 -8,־. Vertust nä Iw Cmht: סל עוד שהאומות נאחדם בסבך תעתועי, הבליהם ועובדים לבובביס ומזלות ונוסילים צרייך ובר. ול תחרד. שהתירו לארוש השם בכל בריכה כרכה דם«י ממים התקינו ליחד וכר. דיס דנם המינים ר״ל ובר אכל לא כמשה עבדו דתפללו וברכו בנהוג. :tust In Ian1cri»t1«» l דף בי׳ד ע׳* ©ודה ממיתה: כל עודשהאמות נאחדסבסבך תעתועי הבליהם צריף לחת שנית והחלה לייצר חבל על בל עקירה ועקירה של עבודה זרד. .n רף ב״ם yy אוח ו~.!W תחמה שהתירו לממש השם בכל ברבה נברכה דמפד המינים שהראו את משיחם המדומה כלשון אדנות התקינו ליחד המקום כשם הממז־ש, .m שם אוח ד״ד״זתםהמינים,ר*ל אתן שעשו מצות הוצדד־ז והאמינו בדד אכל לא במשה ומשמלקלו המירם הזקנים שבאתו דור ארו חיל. וכך עשו בעת שנתחזרה ה מינו ח לא נמנעו מלהקל. (עברו •(יודען * בריממען תתפללו וברכו כנהוג .17 רזי ל* את ר׳ו: ומשקלקלו חמימם הם הם המאמינים המשיחיים ורצו להביא תורה חדשה הוקדם שבאותו הדור אדו חיל. שם אח ויי״ד: וכך עשו בעת v. שנתחזקה האמונה החדשה סלחץל♦ l|09i *ל Einer besoudem Beleuohtung bedürfen dteeeV»• rinaten nioht. Karlsruhe, im Juli 1890. Dr. Sohwars. Keceaslonetu Wünsche, Aig., Dr. theoL et phil. Der babylouisoh• Talmud in seinen haggadischeu Bestandtheilen wortgetreu übersetzt und durch Noten erläutert. Zweiter Halbband, dritte Abtheilnng. Leipsdg, Otto Sohnlze, 1889. X. 470 S. ־ (Fortsetzung aus No. 17.1 * No. 247.. Nioht: adenn eine Noacbsflath eta* sondern ,wie die Tage Noaohs (and der Noaohiden)* ist im Sinne dieser Aggads an übersetzen. No. .249: ״die Seele des Arbeiters arbeitet für sieh, weil •ein Mond sich vor ihm beugt.* Naoh der Meinung de• & Jiaohak b. Eademos ist der Vers Pro▼. 18,26 also ,wiedersngeben: Die Seele des Fieissigea (de• Thor»- beflissenen) arbeitet für ihn, wenn er damit aaok seinen Mund belastet" d. h. wenn er laut lernt; mit riohtiger Betonung deklamirt. אכף heisst Job. 33,7. Last, daher das Zeitw. אבוי beladen, •ine Last oder. Arbeit anflegen. (Nach der Sept, welche TTD statt מיהו gelesen an haben scheint — sie hat dxäXsta —> wäre die awäite ▼emhälfce za übersetzen: wenn sein Missgesohiok schwer auf ihm lastet. Der aaO.il der Sept befindliche Zusata [der Krumme jedoch trägt das Verdarben auf seinem Munde herbei] verwert het wieder VPU, scheint aber jüngeren Datum* an sein nnd erinnret an Sap. 1,3, 6, 11.) No. 2.5. Statt ״Bücher der Saddooäer* l. Bücher der Minim Das. & 216 Z. 14 ist za den Worten B. Joseph’• hinsaaufügen: Obgleich die Babbinen das Bach des Ben Sira für apokryph erklärt!haben, so dürfen wir doch die guten Sachen eto. S. Dikduke Sofirim z. St. — No 256: ,Und wer Heia spaBrt, wird dadurch in Gefahr kommen.* Wenn Baba also diesen Vers übersetzt, so würde er sich selbst widsrsprechen. Baba erklärt יחחמס=י0ק, wie Basohi bemerkt — No. 257. Der Satz Z. 5: ,die Babbinen haben doch anob gesagt* steht nioht 1m Texte. Di» Stelle mass folgendermasaen übersetzt wessfen: Wer einen Vers naoh Art eines (gewöhnlichen) Qeiang•■