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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1888-11-15 · N° 46. (15.11.1888) · p. Seite 179

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
17 (1888)
Issue
N° 46. (15.11.1888)
Date
1888-11-15
Page
Seite 179 (sequence 4)
Language
German
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(1759). — Dies war ein 8abb at h anß ist das tnm daher verdächtig. Im Jabrbnohe ,האסיף* Warschau 188^ ist Fol-;endes an berichtigen: Abth. I 8. 66: £duard Goldstein, Professor ler Musik, starb (87 אב (7 אתחט T־tt א־ DT ב. — ünö glich es Datum. Der 15. Ab 1887 war am reitag den 5. August. £8 muss diesem Woohentage enisprechend wohl heissen ,den 17. Ab.“ (7. August 1 Abth. II 8. 50, Z. 29: 25 (שאי 1504 בחג DVD השכמות — Pfingsten 1504 war am 26. Mai. Denselben Irrthum hat Dr. Kayserling in ״Gesohiobte der Juden in Portugal“ 8. 145, Z 8 v. u. (Vgl. Np. 45 des Litt.-Bl.) S. 58, Z. 10: Die portugiesische Uebers^i Thora ward beendet אדר T1553 ('־ ה• שי׳־ס. — Der 14. Adar war am 28. Febr 8. 101, Z. 2: Eine von Herrn Isidor! wähnte Bulle des Papstes Nicolas I. (1277 Während dieser Zeit regierte Nicolas III), aber von 858—867. Z 14: Eine Bulle des Pabstes Cölestin — Dieser Papst regierte von 1191—1198 ihm Innocenz III von 1198—1216. S. 114, Z. 18: Herr A. Darmesteter berii die Märtyrer von Tray es מ״ח בשביעי D'C^ (1288 11 — •יחג הפסח שחל בשבת (24 אפייל(! sach 5048 m. d. F. הכייז war am Fre 26. März. S. 158, Note Z. 2: Eiu Brief des R M׳>. dutirt *ליום ב׳ כ״ז מרחשוון תקצ״ה. — Der 27 wan 5598 m. d. F. זש״נ war am Sabbat ohem R. M09es Sofer זצ״ל gewiss nicht g! haben wird. (Wird fort tzung der בירח &א nar. e Loeb er- — .(1280־- Nicolas I. Iil. (1200). 1nd nach htet über בשנתה־ א er 7. Pe8tag den ses Sofer Chesch- , an wel-!!schrieben ■gesetzt) Litteratur bericht. Recenaionea. Merz,)Ad. Chrestomatia Targumica, quf libris manu8criptis antiquissimis Tiberiensib nibusque impressis celeberrimis ad oodioes Babylonicis instructos edidit adnotatione glossario instruxit A. M. (Porta linguarum o Pars VIII) Berlin, H. Beuthers Verlagsbuck. Für die aramäische ׳' Litt<*atur, soweit Targumim vorliegt, ist das «aufende Jahr giebig gewesen. Die Version des Onkelot, von jeher viel Aufmerksam und Sorgfalt wurde, erhielt einen neuen gründlichen der sioh seinen Vorgängern, dem alten Pat^i Luzzatto’s Ohew gör und AdlePs Nethin! anreiht, sie mehrfach berichtigend ur Es ist dies das im Verlage von Ackermann it erschienene, schön ansgestattete hebräiscl ,Biure Onkelos“, Scholien zum Targum On Simon Barnch Sohefftel, nach dem Tode herausgegeben von dessen Schwiegersöhne Perle8, auf welohes ir dies. Bi. noch kommen sein wird. Von anderer Art, aber ebenfalls von grosser Wichtigkeit ist die vorliegende Chrestomathie von dem bekannten Orientalisten Prof. Adalbe ־t Merz. Wir haben hier kein gewöhnliches Sohu buoh vor uns, das Anfänger in die Sprache der Targ imim einführen soll, obwohl es auoh diesem Zweoke zu dienen m collatis us editiovocalibus critica et lientalium, handlung. nie in den reoht erwelcher gewidmet C4>mmentar, schlägeD, er wüdig Ergänzend. München e Werk: kelos von des Verf. Etabb. Dr. zurückzugeeignet ist, zumal da auoh ein beigegeben es ausreichendes Glossar dem Lernenden die Benutzung des Buches erleiohert; die Herausgabe dieser ohaldäisohen Chrestomathie ist vielmehr eine Leistung, welche für die bessere Erkenntniss der Formenlehre des targumischen Idioms und die riohtige Vokaiisation der Wörter mindestens das-relbe bedeutet, was PinnePs Prospeotu8, PinskePs Einleitung in das babylonischhebräische Punkfatioassystem und Harkavy-Straok’s photolithographische Edition des Codex Petropolitau us für die hebräische Sprache gewesen sind. In Wahrheit ist aber die Veröffentlichung der supralinearen Punktationsweise für das Targum weit nothwendiger und dringlicher, als für den hebräischen Urtext der Bibel. Es ist bekannt, dass in den verschiedenen uns seit Langem bekannten Handschriften und Ausgaben der Targumim der Consonantentext fast überall derselbe ist, während hinsichtlich der Vokaiisation die reinste Willkür obwaltet. Eine bessere und oonsequentere Vokaiisation haben sohon Berliner’« Arbeiten angebahnt, welcher die Massora zu Onkelos veröffentlichte ,und die vortrffliohe Ausgabe von Sabbioneta 1557 wieder zugänglich machte. Zu einem befriedigenden Abschluss kann die Sache erst gebracht werden durch gehörige Ausbeutung der aus Süd-Arabien stammenden und im britisohen Museum befindlichen Handschriften, aus denen uns Merz in dem angezeigten Werke eine Reihe von Proben mittheilt. In diesen Handsohriften ist uns ׳ die älteste und einfachste Vokalisalionsweise erhalten. Es giebt nur sechs Vokale: Cholem, Schurek, Zere, Chirek, Harnes, Pathach Ein Querstrioh über dem Buchstaben bezeichnet jedes Schwa mobile und jedes Schwa compositum. Eiu Schwa nach der Conjunotion ו ü und nach einer תנועה הלה, das von Ewald Schwa medium genannt wurae, wird ebensowenig wie ein Schwa quiescens gekennzeichnet Welohe Silbe den Ton hat, ist nicht erkennbar. Bemerkenswerth ist, dass bei der Soriptio plena nicht ' und ו die Vokalzeiohen erhalten, sondern die vorhergehenden Buohstaben, also abweichend von den Petersburger Handsohriften, in denen die Vokaiisation der Taigutnim mit der des hebr. Textes im Allgemeinen übereinstimmen. Dass bei dieser jüngern Vokalisationsw6i8e ein Eamez mit einem Querstrich darüber ä zu lesen ist (S. XVI), scheint nicht richtig. In hebräischen Texten findet es sioh nur in Wörtern wie רני und U3H, es ist also das geschärfte o. Die Vokaiisation der vorletzten Silbe iu 47 .8) תניניא, Z. 14) und"ומתוניא (das. Z. 16) ist sehr verdächtig; es wird für Eamez ein Pathach zu setzen sein, wie in בגיא (S. 46, Z. 17) und טורי א (S 47, Z: 10). f Den Hauptgewinn erhält bei dieser Veröfientlichung die Grammatik; auf die Anführung von Einzelheiten müssen wir jedoch verzichten, weil das ohne Anwendung der babylonisoheu Vokalzeiohen mit grossen Schwierigkeiten verbunden ist. Manches ist freilich noch schwankend. So lautet das Suffix der 1. Person am Nomen plurale bald •לי, bald אבהתי ,לי (meine Vorfahren) neben 'ספות und תשבחתי (S. 111). Die Handschriften und Ausgaben mit tiberiensisoher Punktation weisen in diesem Falle noch mehr Sohwankangen auf. Der duroh seine ouriose Punktation berüchtigte Reuchliniauus hat חשבחתי ספרתי und beim männl. Plural צורכיי חכימיי סלבי, die Eissinger Hand- Schrift אבהתי (S. 84) und ילי» (S. 12). Die Proben sind verschiedenen Codices und allen Theilen der h. Schrift entnommen. Levit. 7, 1—11, 47; Num. 20, 12—25, 9; Deut. 26, 1—29, 8 mit einer kleinen Lüoke 26, 10—18 und Deut. Oap. 32 bis .«üJt

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