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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1888-08-30 · N° 35. (30.8.1888) · p. Seite 137

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
17 (1888)
Issue
N° 35. (30.8.1888)
Date
1888-08-30
Page
Seite 137 (sequence 4)
Language
German
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Lehre vom Judenthum wird in Freunc! mässigten Fortschrittes vielleicht G egne r male Feinde finden and, wenn wir sie Sachen nach Wahrheit getragen sehen, wenn wir sie aaoh nicht za der ansngi können, mit Ben Soma aasrafen können: sei der Kenner der Geheimnisse, siehe Menge, so verschieden wie ihre Gesiohter schieden sind ihre Anschauungen, and ersohaffen, am einander fromm beizustehle: ohot 58 a.)*) _ Zur Chronologie. Von L. Cohen in Hees a. Rb. : VI« all! en des ge- ־, aber mein frommem irerden wir, :en machen ״Gepriesen die grosse lind, so vere hat Gott (Bera- (Fortsetzung ans Np. 30.) In Dr. Grttnwald’s .Zar Gesohiolte der iüd. Gemeinde Dyhe rnfart h“ (Liebermanns Volks-Kalender 1882) ist zu berichtigen: S. 62: Sara, Tochter des Joel Weltsoh st. Freitag den 20. Adar 5490 (1731). — Unmögliches Datum; der 20. Adar 5490 m. d. F. »fit war am Donnerstag Adar 5490 war im Jahre{ 1730. S. 64, Z. 3 v. u.: Der 12. Chesohwan 5493 (1734). — St. 1734 1. 1732. S. 73, Z. 7: St. 1743 1. 1742. Elieser Leser, Sohn des Maier Schai st. Donnerstag den 4. Ab 5504. — Der 4. Ab 5604 m. d. F. הכי war am Montag. S. 75, Jsrael, Sohn des Gabriel Satz st. in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, den 7 Kislew 6504 (1744). — Naoh der hebräisohen Inschrift בליל ש״ק ז׳ כסליו war 88 die Nacht von Freitag auf Sonnabend; die Nacht von Sonnabend auf So intag מוצאי ש*ק gehörte zam 8. Kislew. St. 1744 1. 1743. S. 76, Z. 10: St. 1754 1. 1753 Chan na, Tochter der Bella st. Donnerstag den 8. Jjar 5518. — Der 8. Jjar 5518 m. d. F. החא war am Dienstag. Moses Sohei, Sohn des Meier st. JVD ‘V '1 תקי״ט. — Unmögliches Datum; wahrscheinlich ist יד, wofür man auoh gewöhnlich?*B sohreibt, ein Druckfehler für T. Ebenso ist die deutsche Uebertragang ״Dienstag den 17. Tammuz“ wohl ein Druckfehler für den 17. Siwan; der 1. Siwan 5519 m. d. F. נכה war am Sonntag. S. 78: Malka, Tochter des Jizclak Eisek Katz 8t. und wurde begraben Freitag un 8. Tage, des Passahfestes 5522. — Unmögliches Datum, weil לא בד״ו פסח: der 8. Pessaoh 5522 4». d. F. נכה war am Donnerstag. S. 79, Z. 17: St. 1772 1. 1771. S. 80: Mindel, Tochter des Natu Katz st. Freitag den 7. Adar 5576 (1819). — ÜBr 7. Adar 6676 m. d. F. הט war Donnerstag. St. 1319 1. 1816. S. 82: St. 5575 (1815) L 5572 (1812) S. 84: Elka, Gattin des Löb 8t. Donnerstag Abend den 2. Tag im Monate Adar soheni 5562. — Es muss heissen: den 2. des Neumonds ^.dar soheüi 2. 14: St. 1802 1. 1801. Jentel, verwittwete Sondl Levi wurde Dienetag den 17. Adar 5548 begraben. — Unmögliches Datum; der 17. Adar 5548 m. d. F. 1K1 war am Montag. St. 1798 L 1788. S. 85, Z. 4: St. 1821 1. 1820. Moses, Sohn des Hensel st. DV י*ח אלול ונקבר א‘ י־ט אלול חקפ״ג♦ — Der 18. und 19. E i ul 5583 m. d. F. כשה waren am Montag und Dienstag. *) Horm S. D. in S. — Ihre Widerlegung sü No. 32 (betr. וכסהו בעפר) in einer Nummer. (Ued.) r, ~ 8. 88: Ahron, Sohn des Josua Falk Levi st. am Sonnabend, 19. Jjar and wurde Tags darauf 20. Jjar 5596 begraben. — Also am Sonntag. Der 19. und 20. Jjar 5596 m. d. F. הכו waren aber am Freitag und Sabbath. S. 90, Z. 6 u. 7 v. u.: St. 1775 und 1862 L 1787 and 1861. 8. 94, Z. 21: St. 1847 1. 1846. In Dr. Jaraoaewsky’s ״Gesehichte der Jaden in Erfurt“ ist zu berichtigen: S 61; Die Bittschrift eines Jaden ist datirt von 1768 den 26. November. — Dies war ein Sabbath. S 63: Die jetzige Synagoge wurde am 10. Jan. 1840 eingeweiht — Die Einweihung fand naoh ״ Allgemeine Zeitung des Judenthams, Jahrgang 1840, No. 30, am Freitag den 10. Juli statt; der 10. Juni war ein Mittwoch. S. 73, Z 9 v. u.: 1434 den 28. August verkaufte Günther von Sohwarzburg die Staidt Jim. Unter den Zeugen befind sioh Jsaao Jude. Das Datum der Unterschrift lautet: Geschehen am Dienetag Laurentii. — Diese Daten sind doppelt verdächtig. Der 28. August war am Sabbath, an welchem Tage ein Jude nicht antersohrieben haben wird. Dienstag Laurentii war aber am 10. August und die Untersohrift hätte demnach vor dem Verkaufe stattgefanden, was nicht anzanehmen ist. S. 94: Urkunde XVL Vom Anbeginn der Welt 5197 Jahr, den V. des Marcheswan; 1436 Donnerstag naoh Dioni8ii. — Der 5. Maroheswan 5197 m. d. F. נכה war am Montag und ist am Donnerstag unmöglioh. Dyonisius war Dienstag den 9. October, mithin der Donnerstag darauf der 11. Ootober, entsprechend dem 1. Maroheswan. S. 118: Barn oh, Sohn des Samuel 8t. 1285. — Es war 1275. Joseph ben Schemuel st. 1368. — Es war 1337._ ' In Dr. Auerbachs ״Geschiohte der isr. Gemeinde Halberstadt“ ist zu berichtigen: S. 7, Z. 21: Der unglückliche Vorfall in Fulda datirt von 1215. — Alle Historiographen haben 1235. s. 30, Note: אדר שנת תכט. — Es war ואדר. S. 165: Ein Schreiben hat das Datum: Mittwooh, den ersten Tag Marohesohwan 5464. — Der 1. Marcheschwan 5464 m. d. F. נט war am Donnerstag. S. 194, Note 2: Nasohim aber erschien Anfangs 1741. — Naoh den Bibliographen erschien es 1739. S. 225 : Ueber8etznng eines Briefes vom Mittwoch, den 15. Tag Adar Bisohon 5570. — Der 15. Adar risohon 5570 m. d. F.!TD war am Mion tag. _(Wird fortgesetzt.) Recensi onen. Luzzatt0,s amuells Davidis, Tergestini, Bibliotheoa, (בית האוצר), in qua Hebraioa ejus 8ynonymia| oontinentur. Fasoiculus U. Jaroslatufl Eisig Graeberjl888• 205 a Gr. 8°. Aus dem litterarisohen Nachlasse haben die Söhne des grossen Hebraisten und feinfühligen Sprachkenners Materialien zu einer hebräischen Synonymik zusammengetragen. Herr Eisig Graeber m Prsemysl, der bekannte Herausgeber der Schriften Luzzatto’s, hat auoh diesen Band in seinem Selbstverläge erscheinen lassen. Er hat sich daduroh den aufrichtigen Dank nioht nur der zahlreichen Freunde und Verehrer Luzzatto'a erworben, sondern auch aller Freunde und Förderer der hebräischen Sprachforschung. Von einer ■ystematisoh angelegten und darohgeführten Synonymik

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