Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Litteratur-Blatt · 1888-07-26 · N° 30. (26.7.1888) · p. Seite 117

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
17 (1888)
Issue
N° 30. (26.7.1888)
Date
1888-07-26
Page
Seite 117 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/6492408-6488258-9805935--1497-4856629
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

117 n Wärter 8t. 5529 m. d. F. m Dienstag. Bernbarg 8t. 8 Datum; der st. יום ב׳ פדז; der 16. Jjar 8t. ביום א׳ וי״ו . Cbaim st. und 8t. 1772 m Epstein Jjar 5.134 m. »i Margolioth ביום ה׳ .e 3t! $536 war am -ge כ״ד, .8t כ s No. 490: Mündel, T. d. Salmo עשיר, ה׳ אדר תקב־׳ט. — Der 5. Adar 1. בשיז war am Sonntag, der 5 Adar II aj! No. 493: St. 1769 1. 1768. No. 494: St. 1669 1 1769. No. 497: St. 1770 1. 1769. No. 498: Joael, S. d. Salman יום ד כיה חשה תק׳־ל. — Unmögliche 25. Cheschwan 5530 m. d. F. M"Q war 1m Sa b b a t h. St. 1770 1. 1769 No. 503: St. 1771 1. 1770. No. 506: Gerson, S. d. Jeohie אייר תקלי״א. — Unmögliches Datum 5531 m. d. F. הכ״ז war am Diensta{;. No. 507 : St. 1771 1. 1770. No. 510: Reohle, T. d. Isaac _. תשרי תקל״ב — Der 6. Tiscbri 5532 m d. F. בש״ז war am Sab bat h. St. 1772 1. 1771. No. 513: Naphtali Hera, S. ביום ה׳ טייו מרחשון תקל*ב• st. ט .1 ט׳ ו l. 1771. No. 515: St. 1773 1. 1772. No. 519: Fögele, T. d. Abraha 8t. ביום ה• כ״ה אייר תקל־־ד. — Der 25. d. F. זח״א war am Freitag: kann abir Donnerstag Nacht gestorben sein. No. 520: St. 1775 1. 1774. No. 522: Mn 8 es, S. d. Morde oh.__ö_ 8t. יום נ, ה, תמוז תקלי־ו. — Der 5. Tamns 5536 m. d F. בש*ה war am S a b b a t h; wahrscheinlich ist aber *8 חt. הי gemeint. No. 524: Menaohem Mazarat כ״ה כסליו חקל־־ו. — Der 25. Kisiew Montag; wahrscheinlich ist aber יח meint. St 1776 1. 1775. No. 525: Juda Arje Joseph, Königswart 8t ביום ב, יו״ד שנת חקל״ו fehlende Monat kann nur אייר sein, desseu 10. auf Mon ta g fiel. No. 526: Wolf, S. d. Mordeohi.i Emrich st. יום אי י־׳נ אדר ראשה תקל״ז,. — Unmögliches Datum; der 13. Adar I. 5537 m. d. F. וח״נ war am 1)0 nnerstag. No. 532 bis 534: St. 1781 1. 1780. No. 536: Sk 1782 1. 1781. No. 674: St. 1708 1. 1707. No. 676: St. 1719 1. 1718 No. 677: Mendel, S. d. Wolf Oppenheim 8t. דר׳־ח — .יום בי ער־־ח אדר תפ־ד Adar v29. jschebat) 5484 m. d. F. הב־ץ war am Mittwoch. No. 678: St. 1726 1. 1725. No. 679: St. 1731 1. 1730. No. 681: St 1733 1. 1732. No. 683: Abraham Jeohiel, fl. d. Nathan Oppenheim st. ביום ה׳ כ״ט כסליו תצ״ו. — lew 5496 m. d. F. זש״ג war am Mittwoch. St. 1736 1. 1735. No. 684: St. 1736 1. 1735. No. 685: Abraham, S. d. Moses st.בש״ק ביום א־ י״א שבט תצ״ו. — Hier fehlt vor ביום das Wort ונקבר. No. 686: St. 1738 1. 1737. No. 688: Moses Joseph, S. d. Wo st. יום א־ כ*ח פיון ת׳־ק. — Unmögliche 28. Siwan 5500 m. d. F. זשייג war am D No. 689: St. 1740 1. 1744. No. 691: St. 1753 1. 1752. No 692: Salmon, S. d. SamuM Wertheim נקבר ה־ כ־׳ז פיק תה״ב. Unmögliches 27. Siwan 5520 m. d. F. 1ש״נ war am Mittwoch. No 694: St. 1770 1. 1769. No. 697, 698 und 700: St. 1781 1. 1780. (Forts-itzung folgt.) d. Baruch Der hier Lopez Parere lf Wertheim s Datum; der o n n e r 81 ag. Litteraturberieht. Recensi onen. Güdemann, Dr. M., Rabbiner in Wien. Geschichte des Erziehungswesens und der Kultur der Juden in Deutschland während des XIV. und XV. Jahrhunderts. Verlag von Hölder in Wien 1888. t Gädemann übt eine grosse Entsagung, indem er mit einer Gründlichkeit und einem Fleisse, die der höchsten Anerkennung werth sind, in dem stattlichen Ban e die Geschichte einer jüdisohen Kulturepoche behandelt, die an sich uns wenig anmutben kann.. Keine wahrhaft bedeutende Persönlichkeit giebt diesem Zeitraum ihre Prägung; da ist kein Mann, an dem sich unser Zeitalter erbauen and erheben könnte; die besten, die irgendwie sioh bemerkbar maohen, sind brave sittliche Charaktere, aber ihre geistige Sphäre reioht nioht über die vier Ellen der Halaoha hinaus und füllt selbst diese nooh nioht vollständig aus. Wenn der Gesohiohtssohreiber über solche Zeiträume nioht leicht hinweggleitet, sondern mit derselben Ge. nauigkeit, mit der er in Wesen and Wissen bedeutendet Menschen sioh vertieft, auch die kleinen Führer kleiner Zeiten darstellt, 80 istrdies ein Zeugniss hoher Gewissenhaftdgkeit, der in der Wissenschaft der Demant wie der Kiesel ein Gegenstand ernsten Studiums sind. Wer das Judenthum so treu liebt wie Gfidemann, der weilt gewiss ungern auf diesen unfruchtbaren Gefilden, die niohts geschaffen haben, worauf wir mit Stolz blicken könnten. Aber ein Mann mit strengem Pflichtgefühl that nicht nur das Angenehme,, sondern anch das Peinliche mit Eifer und Treue. Und Güdemann durchwandert nioht vergebens diese Wüsten; mit seinem klaren Auge, das von der Liebe geschärft ist, entdeckt er auoh in diesen Wüsten einige Blüthen, die er hevorsuoht and die er freudig zeigt, um za erweisen, dass der jüdisohe Geist nie ganz schlaff gewesen ist. Wo unserm Autor die einseinen Helden fehlen, wird ihm gleiohsam das ganze jüdisohe Volk zum Helden, das er schildert in seinen Freuden und Leiden, wie alle Erniedrigung, die Staat und Kirche über die Juden verhängt hat, sie niemals unter das sittliohe und geistige Niveau ihrer Zeitgenossen gedrückt hat. Güdemann, der selbst mitten in Deutschland geboren ist, ist es eine besondere Genugthanng za erzählen, wie die gewaltsame Abschliessung der Juden, zu der das Gesetz sie verartheilt hat, dennoch durchbroohen worden ist, weil das deutsohe Volk besser war als seine damaligen Gesetäe, and wie das deutsche Geistesleben auoh in die Judengassen hineingeströmt ist. Auoh in diesem Bande zeigt sich ein Vorzug, der Güdemann vor andern 1jüdischen Alterthumsforschern auszeiohnet. Von vielen Arbeiten dieser Art gewinnen wir den Eindruck, als habe sie der Verf. nur za seinem Privatvergnügen druoken lassen. Eine unendliohe Fülle von Oitaten wird über den Leser ausgeschüttet, der sich vorkommt, als entlade sich ein Hagelwetter über seinem Haupte, Hören and Sehen vergeht ihm; es wird ihm, wenn er nioht einer der Aaaerwählte8ten oder gerade auf dem betreffenden Gebiete eine Automat ist, absolut unmöglieh dem Autor auf seinen Gängen zu folgen; wie zuviel Licht blendet, so ist auoh das Uebermass von Gelehrsamkeit dem Leser verhtingnissvoll; und manchmal ist es auoh nioht gerade] Licht, sondern Blendwerk; es ist oft darauf abgesehen, durch den grossen Bart von Citaten, der den Test umrahmt, zu impo- < 1 1.:

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.