Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 17 (1888)
- Issue
- N° 27. (4.7.1888)
- Date
- 1888-07-04
- Page
- Seite 105 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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und שייק כ״נ שבט תצי־נ. — Der 3 Tn. d. F. זש״נ war am Mit t wo oh. ist unmöglioh; der 23. Sohebat — 105 — Chesc iwan 5493 Das andere Datum am 5493 war st 1733. Sonntag. Für das erste Datum 1. 1732 No. 358: St. 1734 1. 1733. No. 360: St. 1736 1. 1735. No 364: St. 1739 L 1738. No. 367 und 368: 8t. 1740 1. 1739. No. 369: Isaao, S. d. Menaohem שבט ודק• — Der 4. Sohebat 5500 m. d. am Dien8tag. No. 373: Moses Josef, S. d. Wolf Wertheim st. ביום א, ר״ח פיק ודק. — Neumond Siwaa 5500 war am Freitag. No. 374: Asriel Brilin st. ודק nsih ד ריח. — Neumond Tamus war am Sabbath und Sonntag. No. 379: St. 1742 1. 1741. st. יים ר ד ןש־ינ war No. 386: Abraham Lopez Pareri ד׳ שבט תיו קוף דלית. — Unmögliches 4. Scheb&t 5504 m. d. ” 8 i. >gJ F. הכ״ז war am S No. 387: Die Jahreszahl 1744 ist schrift nicht zu ermitteln. ביום בי־׳ת I|>atum; der b b a t h. 1x8 der In- Ei No. 393: Bachel Lewia, T. d. Sal Sabbath und wurde begraben י‘ חמח תק״ו Der 10. Tamus 5506 m. d. F. בח־־ג war am No. 394: Naftali, S. d. Lemawurd|e בעש״ק נ׳ תמוז תק״ו. — ünmögiiohes 3. Tamus 5506 war am Dienstag. (Vgl No 399: Bösel, T. d. Moses — rpn יום בי ה־ אייר. - Der 5. Jjar 5507 m. war am Sabbath. No. 408: St. 1750 1. 1749. man st. am Bo 3 - .ביום א־ Dienst ag. begraben atum; der vorige No.);enberg 8t. d. F. הש־יא No. 410: Zewi, S. d. Jesaia 8t. אדר .TO יום ד־ שנת תר,"י. — Unmögliches Dat&m; das Jahr 5510 m. d. F. זח־ נ war Schaltjahr; es fehlt also auoh die genauere Bezeichnung des Adar. Der 25. Adar I. kann aber ebensowenig wie der 26. Adar II. auf einen Mittwoch fallen, da kein 1. Adar auf Sonn• tag fallt, weil לא בד׳־ו פסח No. 411: Jakob, S. d. Mordeohai iMargolioth wurde begraben יום א׳ ד׳ ניסן תק־יי. — St. כי .1 ו י. N0. 412: Bechle, T. d. Jesaia 8t. יום ניב־ טבת תק*״א. — Unmögliches Datum; der <0. Tebeth 5511 m. d. F. הכין war am Sonntag. No. 413: Bebeka Beinganum 8i. 1751. — Dieses Jahr, entsprechend dem Jahre 5511, kann nicht richtig sein, denn in demselben gab es k< inen Adar U, dessen in der Grabsohrift Erwähnung geschieht. Das!Datum lässt 3ioh aus der Inschrift nicht feststellen. 1837 =* 597) שופריא) kann wohl nioit gemeint sein. — _ (Wird fortgesetzt.) Recensionen. Wünsche, Aug., Dr. theol. et phil Ionische Talmud in seinen haggadisohen theilen wortgetreu übersetzt und durch Note נ Zweiter Halbband, zweite Abtheilung. Lei; Schulze 1888. 224 S. Der Baby- Bestanderläutert, ipzig, Otto t dl׳ drui (Fortsetzung von No. 23.) No. 33 (En-Jaoob 19 ff.) Bei dieser 81 «8 Basohi und B. Salomo ben Adereth niohjt flüssig, den Talmudbeflissenen, bei denen ein Vertrautsein mit der allegorischen Aus! des Midrasch voraussetzen darf, zu sagen, unter ,Davids Gelüste nach Wasser* seine! -durst, sein Verlangen, die eine oder «ohwierige juristische Frage beantwortet und unter ,dem Brunnen am Thare von Betty׳ das Synhedrion, die. BathsVersammlung d>1 e halten für überman doch .oksweise dass man Wissense andere erhalten, -Lechem* r Weisen Israels, verstehen müsse. Zum Verständnissder U eb er- 8 etzung scheint mir die erklärende Note weit nothwendiger zu sein. — Das. No. 34 muss es im Namen der Helden heissen (statt: in ihrem Namen): כשמייהו דנבורים, und zuletzt: ,ii dessen Namen überliefert man keine Gesetzesbestimmung.* No. 37 (E-J. 22.) Die Uebersstzung dieses Stückes ist zwar ganz correkt, aber keineswegs ein getreues Abbild des Originals. Diese S|telle bietet nämlioh dem Uebersetzer Schwierigkeiten, welohe Manohen unüberwindlich scheinen, 80 dass sie die Möglichkeit einer gediegenen Talmudübemetzang vollständig bestreiten. M. Friedmann, der verdienstvolle Herausfeber von SifrÄ, Meobilta und Pesikta-Babbathi, hat iese Schwierigkeiten in einer besonderen Broschüre in das gehörige Licht gesetzt. Den häufigen Wechsel von alten Ueberlieferangen und späteren Zusätzen und Erläuterungen, das beständige Durcheinander vom neuhebräisohen Idiom in Misohna und Boraitha — in den Traditionen und Lehrsätzen der Tanalm — und der aramäisohen Ausdruoksweise der Amoraim, kurz genetisohe Entwicklung and das allmähliche Anwachsen des talmadisohen Lehrstoffes müsste eine gute Uebersetzung wiederspiegeltj; wie der Talmudjünger, selbst ohne gründliche philologische Vorkenntnisse, sofort sieht oder herausfühlt, was Text und was erläuternde Glosse ist, das müsste 8ioh auoh aus der Uebersetzung ergeben. (Diese Doppelgestalt des Inhalts und des Ausdruoks i durch eine moderne Sprache zur Anschauung zu bringen, ist freilioh keine leichte Saohe, aber wie mir scheint, nioht ganz unmöglich. Die erwähnte Stelle diejne nns als Beispiel. Herr Dr. Wünsohe übersetzt sie folgendermassen: Wir haben gelernt. Wenn einer einen Weinberg mit Früchten im vierten Jahr hat, 80 bezeichnet man ihn mit Erdschollen zum Zeichen; dass der Weinberg gleioh der Erde sei. Also wie man von der Erde einen Gdnuss hat, so wird man auoh vom Weinberge, wenn man die Früohte hinauf nach Jerusalem bringt, oder für Geld umtausoht, einen Genuss haben. Und wenn die Früchte des Weinberges nooh Orla sind, so macht man ein Zeichen mit Scherben, um damit anzudeuten: Wie man von einejm Scherben keinen Genuss hat, so kann man auoh ן von den Früchten des Weinbergs keinen Genuss habän. Und auf eisern Felde auf dem Gräber sind, maotyt man ein Zeiohen mit Kalk, denn dieser ist weiss wie die Gebeine. Man löst ihn (im Wasser) auf und giesst ihn um die Gräber herum; denn sobald der £ alk im Wasser aufgelöst ist, ist er noch weisser etc. Jeder, der den Talmud studiert, wird einsehen, dass hier die Worte der Mischna durch Scholien in aram. Spraohe unterbrochen sind, and wer das nioht sieht, kann sioh durch einen Blick auf die Misohna in Maaser-soheni V, 1 davon überzeugen. Ich würde daher von unserer Stelle folgende I Übersetzung geben f Die Misohna lehrt: ,Einen Weinberg, der zum vierten Mal Früchte trägt, kenne dehnet man durch Erdsohollen* — d. i. ein Zeiohe 1, dass er (in folgen der Beziehung) dem Erdboden gleicht: wie man von diesem Nutzen zieht, so darf man auch von den Früohten des Weinberges, wenn ne ausgelöst sind, einen Nutzen haben. ,Einen Weinlerm dessen Früohte Orla sind, durch Scherben* — eil Zeiohen, dass er wie Soherben ist, ohne Nutzen. , Und ein Gräberfeld darob Kalk;* — ein Zeiohen, dasi es weiss wie Gebeine ist. ,Und zwar erweioht n an den Kalk und giesst ihn auf die Gräber,‘ — dam it er weisser glänze. — חרסית ist übrigens nioht ,Sobe rben*, sondern (mit Araoh, Bartinoro u. A.) Thoner* le, Töpferlehm za übersetzen. Basohi erklärt: Ziegel!tüoke (tuileaax). No. 44 (foL 80 s.) Der von ואל* פי abhängige •r