Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 17 (1888)
- Issue
- N° 24. (14.6.1888)
- Date
- 1888-06-14
- Page
- Seite 93 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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רדי. — Der 7. Chesohwaa 5410 m. d. F. 1 Mittwoch; kann aber Dienstag Na oh sein. St. 1650 1. 1649. No. 179: Ascher Meschnlmim אדר ת״י■ — Der 3. Adar 5410 war am F גב war am t gestorben Salman 24. Adar Sinzheim st. 54 10 war am No. 181: Chaim S. d. כיום ב׳ כי׳ד אדר חי י — Der F r eitag. No. 182: Abraham Worms and neine Gattin Hendl st.יום נ־ ד׳ ח״ה פסח ח׳־י ניסן תי־י• — Am Dienstag den 18. Nissan war der zweite פסח ITTf, No. 185: Jacob Hildesheim st. יום ד■ ט, טבו: ת״יא• — Der 9. Tebeth 5411 m. d. F. בש״ה war am Mon tag. No. 187: Hindi, T. d. Samuel ב״א אלול תי״א. — Der: 21. Elul 5411 war nerstag; kann aber am Mittwoch?torben No. No. No. No. No No. No. No. sein. 188: 190: 191: 192: 193: 194: 197: 198: Sr. St St. St. St. St. St. 1651. 1652. 1652. 1653 oder 1053. 1653. .שבט 1654. 1652:1. 1653 1. 1643 1. 1643 1. 1644 1. 1654 1. .1 שקט Isaac, S. d. Je hu da st. ניסן ונקב־ כיום אי ב• תי״ד. — Der 10. Nissaln 5414 m. d. F. כש ה war am Spibbath oder nach הכנסת כלד. St. כיום א' ב wird es wahrscheinlich heissen No. 199: Natan, S.d. Moses st. ש*ק י־׳ד י־׳ז (1יםל תיי ד. — Was das י'ד bedeuten soll, ist mir unerklärlieh; vielleicht יום oder יצאה נשמתו? Der 17. Nissan stimmt zu ש״ק. (Uns scheint, dass das• י״ך in Yerbindung mit ש״ק auch die Jahreszahl T'TI Ausdrücken S(.ll. Red.)!Wird fartgesetzt.) 8t. ב־ ג׳ rei tag. יום l st. יום ד־ am Don• 1(7 a c h t ge- Gott, richtiger Massaphia in seinen Zusätzen Jzani Arach. Die Griechen pflegten nämlioh den Namen Jehova HIHI zu schreiben. (Vergl. Rahmer L.-B. 1886 S. 60.) Mir will es bedünken, dass in der Zeit, als man den Namen Jehova auszusprechen sich zu soheuen anfing, man ihn auch in der Schrift durch etwas Aehnliches ersetzen zu müssen vermeinte, and dazu bot sioh in dem gr. HIIII wegen der auffallenden Aehnlichkeit mit יהוה ein willkommenes Aequivalent. In jener Zeit mag das Wortspiels. Gamliels יפת אלהים ליפת רשסץ כאהלי שם, יפיפיתו של יפת ישכח באהלי שם zeitgemäss gewesen sein, die grieoh Uebersetzung der heiligen Schrift durch Aqnila zu befürworten, weif nämlich das Tetragrammaton durch Ilini יפים ersetzt wurde, 80 soll die heilige Schrift aussohliesslich grieohisoh übersetzt werden. Ob aber S Gamliel es war, der יפיפ יום ר לשיר. Recensionen. אגור׳ כולל הקדמה וקצת דושפות על ספר ה לרוך מר‘ שמואל כר• יעקב נמע, יצא לאור כפעם ראשונה עם מראה מקומות. הערות והגהות ממני שלמה באכער, תרמה כרעפלוי: Dieses Werkchen, welches der gelehite Herausgeber zum Jubiläum des Hm. Prof. Graetz hat erscheinen lassen, ist ebenso interessant als werthvol, sowohl für die Lexicographie, — es enthalt viele Z lsätze zum talmudischen Wörterbucbe Aruch des Rai bi Nathan aus Rom — als auch für die Richtigstell ing vieler talmudischen Lesarten. Herr Buber hat nich t nur Licht über den Verfasser (i. 12. saeo.) verbreitet, sondern auch den stark korrumpirten Text mit grosser Findigkeit wieder hergestellt. Waren doch selbst die für )ich gesonderten Artikel in einander 80 vermengt und verschlungen, dass man sich in einem Labyrin .he zu be• finden vermeinte. Man vergl. z. B. die Ari.ikel ,אוונא אטר. אומולוגיא, אונקא, אסרא, ארם u. a. m. Die vielen Glossen und Erläuterungen des in der rabbinischen Litteratur sehr bewanderten und gewandten Herausgebers zeigen uns auch hie seine, aus seinen früheren Werken bekannte Geistesschärfe, mit der er in den Handschriften das Richtige zu entziffern versteht. Auf einen Artikel möohten wir doch besonders die Aufmerksamkeit lenken. Unter אפופק (S. c 2)— auch hier sind zwei Artikel, wie Herr Buber Not 3 213 bemerkt, in einander Versohlungen — bringt der Verfasser eine Stelle aus dem jerusalem. Talmud איפיפי לישראל. was der Verfasser als einen Beiname des <J0tte8 Israels — כנוי הוא לאלהי ישראל — erklär b. Die Erklarer des jerusalemisohen Talmud wussten hier keinen Rath. Könnt unter איפופי räth hier auf 'O «0710t, oh SaSäaS für Jehova eingeführt, muss bezweifelt werden, weil man bei den Hydroforien (ש&חת בית השואבה) dem Altar יופי לך מזבח (Mas. Sukkah) zuzurufen pflegte, was schon auf unser HIIII hinweist. Wenn IHIH von rechts nach links gelesen wird, so ist es פיפי. Und es scheint noch lange den Namen des jüdischen Gottes ersetzt ,/u haben* Vielleicht ist יכה יוסי את יוסי ein Korruptel aus יופי« Späterhin moohte man wohl die beiden פ ausgelassen haben und daher bildet noch heute י״י Ersatz für das Tetragrammaton. — Möge es dem gelehrten Herausgeber und verdienstvollen Forscher, Hm. S. Buber, nooh lange vergönnt sein, unsere Litteratur zu bereichern und zu befrachten. Arthur S. Weissmann. ״Woschod“, Journal für Wissenschaft, Litteratur und Politik. Herausgegeben von A. Landau. Petersbürg 1888. Unter dem Titel ,Jüdische Bibliothek“ begründete ' der um die rassisch-jüdische Litteratur hochverdiente Adolf Landau im Jahre 1871 ein ,litterar-historisches Jahrbuch Mit hochgradigen Interesse sah man in allen gebildeten jüdischen und — wie es sohien — auch in christlichen Kreisen Russlands dem Erscheinen eines neuen Bandes alljährlich entgegen, und acht Jahre hindurch war dieses Journal das Terrain, auf welchem die besten jüdischen Pablicisten und Sohriftsteiler Russlands sich ein Rendezvous gaben. Doch im Laufe der Jahre machte sich das erfreuliche Bedürfniss nach einer oft e rn Wiederkehr dieses Vademecuns der russisch-jüdischen Intelligenz geltend und in die M 0 n a 18 sohrift ״Woschod“, die von den deutsch-jüdischen Blättern so oft genannt und 80 wenig gekannt ist, weshalb hier einige Daten darüber folgen mögenj, ״Woschod“ (״der Sonnenaufgang“) erscheint •18 ״M onatsheft“, jede Nummer ca. 13 Bogen Gross-Ootav, und als Wochenschrift, unter dem Titel ״Wochenchronik des Wosohod“ im Umfange und der Ausstattung dieser Blätter allwöohentlioh Sonntags. Beide, Journal wie Wochenschrift, sind weniger den Interessen der jüdischen Religion als denen der jüd. Gesammtheit gewidmet; diese Tendenz mag auf den Umstand zurüoksufÜhren sein, dass das Blatt — wie behauptet wird vielfaöh auoh von Niohtjuden gehalten wird. Dafür tritt es um so wärmer und — es lässt sioh nioht leugnen — erfolgreicher für die Interessen der Gesammtjudenheit ein; kein antisemitischer Ausfall, von welcher Seite immer er auoh komme, bleibt unerwidert, keine judenfeindliohe Aeusserang unwiderlegt. Das ist die Aufgabe der ״Woohenohronik“. Das ״Journal“ dient in erster *) Ausführlicher in Oreetz Monatsschrift 1870, S. 184 ״über die AtimAI der Gottesnamen“. Red., ilksä