Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 17 (1888)
- Issue
- N° 21. (24.5.1888)
- Date
- 1888-05-24
- Page
- Seite 81 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/6492408-6488258-9805922--1452-4856593- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
-den Wort<סי der Grabsohriffc היום וכר PM כי der Tod ara Abend dea Montag eintrat, za welc lern das Da• tarn des folgenden Tages an der Stelle ilt. S. 79: Sohabtai Cohen starb כאחד באדר ו־יאשון וביום החמש1 בשני בו נקבר שנת בא משיח לגאול. — Der Zshlenwerth der grossen Dachstuben beträgt 429. In diesem Jahre mit der Formel השינ fiel aber der 1. Adar I. auf Sabbath, also der S. auf Sonntag. י Nach Zanz ist 1663 (423) das Sterbejahr and gehört nach ihm des ר nicht zu den initgezählten Buchstaben; anrichtig ist bei demselben jedoch der 8. Februar; der Sterbetag war der 7. Fsbruar, «ntsprechend dem Mittwoob, 30. Schewat. in der Grabschritt muss es heissen: באחד דר״ח אדר ראשון, denn der BegräbDisstag (Donnerstag) war der 2. ר״ח oder der 1. Adar I (8. Februar). Znnz verwechselt den Begräbnisstag mit dem Sterbetage. S. 81: B Aaron Samnel Kaidato wer starb 1678) תל׳־ח). — Zunz’ ״Monatstage“ hat 1676. (Vergl. Litt. Bl. S. 43a. Anm. 2.) S. 90, Note: Petaohjah Sofer starb ביום וי ב״ה שבט שדט לפ׳־ק. — Der 25. 8chewat 5 59 mit der Formel הכ*ז war am 8abbath. s. 122, z. 4 v. u.: Gutachten מיום ד ה׳ לי ־ח פיק שנת תק״י• — Das ist mehr als merkwürdig! Ein Gatachten, unterschrieben am Sabbath!!!1er 5 Siwan 5510 mit der Formel 1ח״נ war aber am Dienstag und ist '1 wohl nur ein Druckfehler für ',I. S. 145: ß. Elia Wilna starb מ סבות תקנ״ח. — Dieses Datum entspricht tober. Zanz’ ״Monatstage“ hat den 10. יום ב׳ ני חוה׳ dem 9. Oc- 0otober. enelle n - in: יום נ׳ כר I 5619 mit S. 152: Ein Brief von J. H. Ea bogen an den Verfasser hat das Dat.uL אדר ראשה אחרית לפ־׳ק. — Der 26. Adai der Formel הש״נ war am Mittwooh. S. 158: B. Chajim b. Isaac aus Wlosin starb יום י״ד פיק תקפ״ב• — Dieses Datum entspricht dem 3. Juni 1822. Zanz’ ״Monatstage“ hat den 14. Jani 1821, entsprechend dem 14. Siwan תקפ״א S. 167: Das Chronogramm aut der Grabschrift dea B. Saal b. Jehada Lö b hat nicht, wie in Klammern angegeben, den Zahlenwerth von 557, son- 1 dem nur von 553. I ־ S. 169: B. Chajim b. Salmon starb שכת קדש כ*ו ו!זבת שנת מי עלה השמימה לם״ק• — Trotzdem Woohentag und Monatsdatum zu dem Chronogramm 5555 stimmen, beanstandet Herr Babb. Fin diese Jahreszahl, weil nach § 71, (nicht § 27, wie fälschlich in der Klammer steht), der Ver storbene im Jahre תקנ״ו von dem Gaon B. Eiiah als Abgesandter naoh Litthauen geschickt worden ist.!Sin zweites יריד in שמיטה kann nur ein Schreibfehler sein, da in dem Jahre 5565 Woohentag und Monatsdatum nicht stimmen. Der Zweifel löst sich wohl an leichtesten dadurch, dass wir das vorerwähnte Jahr תק1 ״ו zurückdatiren und die Beise naoh Litthauen an ein oder einige Jahre früher ansetzen. S. 170: Eine Approbation des B. Noa Lipschütz zu Salmon Dubno’s Pentateuch-Aasgabe hat das Datum: יום ד׳ כ״ח ניסן תקט־׳ז. — Dei 28. Nissan 5547 mit der Formel זש״נ war am Montag. S. 178: B. Jehuda Löb b. Moses starb יוסד׳ ח־ אדר לסד־ רמת יוסף לכל הדור ההוא (תקל־׳ס לפ״ק — Die grossen Buchstaben haben den Zahlenwerth von 456. Zufälliger Weise passen W00 1entag und Monatsdatum zu dem eingeklammerten . ähre תקל״ו mit der Formel זש״ה• Es müssten aber, um diese Jahreszahl aus dem Chronogramm herzu!teilen, alsdann auoh die Buohstaben מ״ם למ״ד *TT gross geschrieben sein. s. 179: Dpb Beer starb בשנת יבא שלום ינוחו על משכס־תם חולך נחן־כו (תקל׳־פס. — Der Zahlenwerth der grossen Buchstaben beträgt nur 469. Woher kommen die fehlenden 70? Es müssen jedenfalls noch andere Buchstaben des Chronogramms benutzt werden. S. 182: B. Abraham b. Jeohiel Michel starb בש״ק ר מרחשון תקמ״א♦ — Dieses Datum ist unmög- I i 0 h; der 7. Chesohwan 5541 mit der Formel זש״נ war am Sonntag. 8. 195, z. 18: יום שהוכפל בו כי טוב באחד לחדש הזה... הוא חדש אדר שני...׳ ב־ר״א״ש״ם" לפ״ק. — Es fehlt hier, wie öfter, die Bezeichnung ראש חדש für חדש. Der 1. Neumond Adar EL war am Dienstag, der 1. Adar!1 am Mittwoch. Wäre der 1. Adar II am Dienstag, so fiele der 2. auf Mittwooh, der 3. auf Donnerstag und der Wochentag bliebe beim Weiterzählen hinter dem Monatsdatum immer um einen Tag zurück. Uebrigens ist das Datum auoh unmöglich, da kein 1. Adar auf Dienstag fallen kann. (Wird fortgesetzt.) ־־V Litteraturbericht, Recensionen. E. Vworzan, Fünf W’sohomru-Gesänge für eine Singstimme mit Orgelbegleitung, Verlag und Eigenthum des Componisten (in Posen.) Ed. Birnbaum, אל מלא רחמים — Synagogal-liturgisoher Trauergesang auf weiland Se. Majestät den Kaiser und König Wilhelm I. Für eine Singstimme mit Orgelbegleitung. Königsberg i. Pr. Hartungsohe Buchdraokerei. Es kann dem Rezensenten nur angenehm sein, wenn er über gut geschriebene Opera zu berichten hat, und dieses trifft hier zu. In dem enteren Namen tritt uns ein ganz neuer Componist entgegen, der sich mit 5 verschiedenen Gesängen einführt, deren Text schon unzählig oft komponiert worden ist, weil viele Cantoren — wenigstens die alten — gerade diesem Text ganz besondere musikalische Illustration widmeten, und da will es schon etwas heissen, neue beaohtenswerthe Weisen zu erfinden. Besehen wir uns also dieselben, 80 finden wir, dass No. 1, C, Largo ma non troppo in O-moll (für eine tiefere Stimme) recht schön, ja die schönste der übrigen ist. No. 2, G-moll, C, Moderato, mit Verzierungen zeigt von tiefem Empfinden. — In No. 3 in D-moU, recitativisch, wird er kehlfertigen Sängern eine Freude bereiten. Diese beiden letzteren sind wieder für höhere Stimmlagen. Beide weisen, unbeschadet ihres inneren Werth es, einige Beminiscenzen auf. — No. 4, Andante, C, ebenfalls in D-moll, ist dagegen wieder eine tiefere Stimme zugedaoht. Auoh diese stellt wieder einige Anspr&ohe an die Geläufigkeit der Kehle. Hervorhebenswerth bei dieser ist aie Orgelbegleitung. Sie sohliesst im Dur derselben TonaH. — Die letzte No. 5 in E-mall, Andante zeigt — S. 10, die vier letzten Takte. — veraltete Figurationen, wie sie zu Händels Zeiten, und bei diesem in allen seinen Oratorien vorkommend, Ublioh waren. Der heutige Musikstil verwirft dieselbe. Diese wohlgemeinten Hinweise werden dem Componisten gewiss ein Sporn sein, den neueren geistlichen Maaikkompositionen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Als Erstlingswerk eine beaohtenswerthe Erscheinung! Gereifter und erfahrener im Componiren ist Birnbäum. Sein Werkohen hat nur 3 Seiten, aber ee liegt so etwas—ich möchte sagen — Delikates, Nobles darin.