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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1888-03-15 · N° 11. (15.3.1888) · p. Seite 43

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
17 (1888)
Issue
N° 11. (15.3.1888)
Date
1888-03-15
Page
Seite 43 (sequence 4)
Language
German
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Stimme: o, närrische Leute, o lomische Welt!“ Er tadelt die ״Mythologie der Christenwie er es nennt. Während er den Zauber des gothischen Domes und des katholischen Coitus völlig versteht, tadelt er eine Münchener Procession aufs bitterste und meint schliesslich, ״freij Staaten auf das Christenthum gründen wollen, ist ein Wahnsinn, der noch viele Jahrhunderte des blutigen Jammers über die Welt bringen wird.“ ln solohem Stunden hat er dann auoh dem Judenthume noch eine hohe Mission zugewiesen ״Die Nationalität der Juden ist auf eine schöne und beneidenswerthe Art zu Grunde gegangen; sie ist zur Universalität geworden. Die Juden beherrschen die Welt, wie es ihnen Gott verheissen, denn das Christenthum beherrscht die Welt, dieser schöne Schmetterling, der aus der garstigen Eaupe Die aoheinbemag das verkennen, des Judenthums hervorgegangsn herrschte Menge, hier und dort, m aber der denkende Mann begreift es. Die Juden sind die Lehrer des Kosmopolitismus ist ihre Schule. Und weil sie die Lehrer des Kosmopolitismus sind, sind sie auch die Zur Chronologie.*) Von L. Cohen in Roe» a. Rh. und die ganze Welt Apostel der Freiheit.“ (Fortsetzung aus J o. 10.) In J. S. Wittkower’s אגדת פרחים finden sioh folgende Irrthümer: S. 286: Ephraim Heck scher st. und wurde begraben ביום ג כ־׳ו ניסן תקי*ט■ — Dieses Datum ist unmöglich; der 26. Nissan 55IW m. d. F. נב״ה war am Montag; höchst wahrscheinlich ist aber st. כת zu lesen 1 י ^כ S. 304: Schalom Cohen ,ועשרים לחדש טבת ה■ תר״ד. — d d. F. וח־ג War am Sabbath .Zuuz’ ״Monatstage“ hat den -׳’ sprechend djem 13. Adar I **) ln Dr.!Ad. Jellinek’s קונן)CH קונטרס Wien 1881, sind folgende Angaben zu berichtigen: t. ביום חראשון בחמשה 1r 25. Tebeth 5605 m. en 4. Januar 1845. Februar 1845, ent- *) Zu No. öll in v. No. bitte ich Schlusssatzes — der aber nicht zu d4: zu lesens Der l>. Adar kann nie auf mond Adar nie auf Dienstag fällt **) Da de 1• Zweck meiner chronol > derer ist, als tuf wirklich i.achweisbti zu machen uid die rieht ׳gen Lesart! nachträglich behüte. Ausgleichung Herr,! Rabbiner Dr. Branu-Pless daten Jomtob Hellers und Ahron an das ehrwürdige Rabbinat in K: Rabbinats-Asi essor Chaim Nathan D die Güte, mii sein מפלת עיר הצדר welche B! osc iure eine scharfe, abe. Kritik des ציר הצ1־ק von J. M. Zu Aus jener geht hervor, dass der Vei nurseinen wirklichen Namen ״Zit phosirt hat, sondern dass sein Machw sprach aut Zuverlässigkeit erheben kr Schreiben wies Herr Dembitzer noch verlässigen Aufzeichnungen des K1 Jomtob Helle wirklich am Mittwoch, Kaidanower s tn Dienstag, den 10. ־ wie dies Heir Dr. Braun in seiner richtig bemsrkte und wie mir auch Copenhagen brieflich mitzutheilen die sind nioht durch Hast und Eilfertig^ dieses Herr Dr. Brann grossmilthig th Wissenschaft entschieden zn verurttj' sich aach der erste Absatz in meiner Gleichzeitig 1: itte ich, meiner bescheil .1 «t bewie ■ene Aufmerksamkeit ni< ־ r jede [Bemerkung, welche zur] tugten Zweck!m beitragen kann, von; tatt des an sich richtigen m quest. Datum gehört — 5 0nn tag fallen, da Neu-!gischen Beiträge kein anre Irrthümer aufmerksam testzustellen, habe ich ner Controverse gegen Bezug auf die Sterbö- Samuel Kaidanowers mich ■akau gewendet. — Herr embitzer hatte hierauf (s. 1. e. a.) zu übermitteln, f «rechte und wohlverdiente •1 Lemberg 187 t enthält, rtjasser des עיר דיצדק nicht in ״Z u n z“ inetamorerk durchaus keinen Ankjann. In einem be sondern nach, dass nach den zujakauer t'hewrabuches R. den 6. Elal 5414 und A. S. mus 5436 gestorben sind, Hotiz (No. :< des Litt-Bl.) Herr Rabb. Dr. Simonsen Güte hatte. Solche Falsa eit zu entschuldigen, wie , sondern im Interesse der eilen. Hierdarch erledigt ’ totiz in No, 4 des Litt.-BL enen Arbeit die ihr bisher ieht zu entziehen, and werde Erreichung des beabsich- > Herzen dankbar sein. Tili v t, S. 14; Hendeln T. d• B. Jehuda st. אב T 'ד שצ-ד. — Der 13. Ab 5394 m. d. F. .T'TO war am Montag. - s. 15: Ke 1a T. d. isaac st. ביום נ־ ה־ מרחשק שצ״א und wurden begraben ביום ד* ר חשון• — Unmögliche Daten; der 5. and 6. Gheschwan 5391 m. d. F. וש״ה war am Freitag und Sabbath. s. 18: ביום ב׳ כ״ב תמת תכ״ה kamen über 1000 Studenten von Köln nach Deutz. — Unmögliches Datum; der 22. Tamus 5425 m. d. F.A'TH war am Sonntag. ' * S. 19: Sper an za T. d. Mord ec h a i wurde begraben ביום א־ כי אלול מייל. — Der 26. Elul 5430 m. d. F. חב־ז war am Donnerstag. . S. 20: Hechel T. d. Moses Cohen 8t. 'ביום ה י״גחשקתכ״ח• — Der 13. Cheschwan 5428 m. d. F. כח״ג war am Montag. S. 22: Zerli T. d. Moses Cohen 8t. 'בליל ב ״ג פיק תמ״ט\ — Der 13. Siwan 5449 m. d. F. זש״נ war am Mittwoch. S. 23: Abraham S. d. Jakob Moses st. בליל נ, כר תשרי ת״ן und wurde begraben בתם נ, כ״י תשרי. — Unmögliche Daten; der 26. Tischri 5450 m. d. F. הב״ ז war am Montag. S. 26: Samuel Joseph S. d. Moses st. יום ל ף חשת תנ״ב. — Der 6. Cheschwan 5452 m. d. F. 1*10־ war am Mont ag. S. 27: B. Alexander S. d. Jacob st. נ, ב״ו DT תמת תסיר. - Der 26. Tamus 5464 m. d. F. גב־ז war am Mon tag. S. 28: Joseph S. d. David Isaak st. ‘כליל כ ה'אדר תס״ה. — Unmögliches Datum; der 5. Adar 5465 m. d. F. .בש״ד war am Sonntag. (Wird fortgesetzt.) Litteraturbericht. ftecensionen. ״Jaden und Christen.“ Von. Fürstin Natalie Gortschakoff. Autorisirte Uebersetzung, mit einleitendem Vorwort von Dr. Adolf Blumenthal (Mit dem Bildniss der Verfasserin.) Maina, Wirth’sche Hofbuchdruckerei, 1888. Das Büchlein der Fürstin GortsohakoffJ das 80 viel Staab aufgewirbelt, war, wie sie selbst in einem in der Einleitung, gegebenen Briefe sagt, nioht für Deutschland bestimmt, da die Verfasserin Deutschland fast gar nicht kennt. In der That mnsste auoh jeder Denkende Bedenken tragen, es dem deutschen Publikam im ״geliebten Deutsch“ vorzusetzen. Wenn es aber in deutscher Uebersetzung erschien, dann musste dies eine wahrhafte klassisohe sein; dann musste der Uebersetzer sowohl in den Geist der französischen Sprache tief eingedrungen sein und die deutsche' Sprache mit solcher Meisterschaft beherrschen, dass er im Stande sei, den französischen Esprit in der deutschen Wiedergabe wenigstens durohscheinen jta lassen. Sonst erscheint vieles im Deutschen als ein Klotz, was im Französischen niohts weiter als eine kleine Schnörkelei, eine feine Malice ist. Die strengen Urtheile, die darin die Frau Fürstin zum Theil über Juden, noch mehr aber über die Christen, aussprioht, werden sehr gemildert durch die spielende Elleganz, welohe die französische Construktion nirgends ganz verleugnen kann. Kommt da nun so ein schwerfälliger Deutscher, der vielleicht bei Kant, oder auch Schüler und Göthe, oder auoh bei keinem, keineswegs aber bei Leasing, Heine, Börne, Oscar Blumenthal,

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