Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 17 (1888)
- Issue
- N° 7. (16.2.1888)
- Date
- 1888-02-16
- Page
- Seite 27 (sequence 4)
- Language
- German
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rro war ein ge II. Vielleicht ist wohnliches nnd st. שד za lesen ־ latte keinen Adar r. No. 53: Jacjob Samuel Beer geh. am 24. April 5542 und nach der hebr. Inschrift נולד כפורים תקמ״ב — Purim 5542 War am 28. Februar und kann nie in den Monat April fallen. Die äusserste Grenze für Purim ist der 27. März. Wer noch 326 Jahre leben wird, kann an diesem spätesten Termine das Puri1nfe8t mitfeiern. — Warum יחודא deutsch Jacob genannt wird, ist mir unerklärlich. No 54. ד: Michel Beer stiarb כ ניסן תקצ׳ב. — Dieses Datum 2. April 1832. Zunz ״ Monatstage“ hat No. 59: Joseph Leipziger זנ״ג נפטר כיום עש־רן כ״ב טבת חרכי ד deutschen Inschrift geb. am 12. storben am 21.! Dezember 1863. 5553 entspricht! dem 12. October Teheth 5624 deni 1. Januar 1864. dass es im Jahre 1864 in Berlin noc Kalender gab; man wurde sonst soloher Irrthümer gewiss verhinder! No. 65: L i p m a n Wulf geb. ai in München entspricht dem den 22. März 1833. נולד יום כ* ו תשרי und nach der ctober 1793, ge- Der 26. Tischri 792 und der 22. scheint hiernaoh, keinen jüdischen die Verewigung haben. _ 29.N0vember 1798 räischen Inschrift כיום י“א כסלו תקני ט• und nach der he — Der 11. Ki810w entspricht dem 19. November. No. 66. 11 und nach der zig Basse, geb. dien 9. August 1891 hebräisohen Inschrift ער״ח אב תמס״ א. — Der 9?;) ער״ח אב. Tamus) entspricht dem 10. Juli 1801. I Lij;teraturberij3ht. Recensionen. (Schönberger), Dr. M. Die syrische Ueberölf kl. Propheten und ihr Verhältnis s iisohen Text und zu den älteren Ueberzwo Sebök setzung der zv zu dem masore'1 setzungeD, namentlich den LXX und dem Targum. Breslau 1887. ( Als ein wichtiges Hilfsmittel zur richtigen Erkenntniss und Wiederherstellung aer ursprünglichen Gestalt des Bibeltextes betrachtet die moderne Bibelkritik die altes ien Versionen. Aber deren Bedeutung wird vielfach S berscbätzt. Denn wie wir uns auch die Entstehung dieser Uebersetzungen denken mögen. das ist unzweil eihaft, dass die Bibel za der Zeit, wo ihre Uebersetzing lebhaft gewünscht wurde, schon kanonisches Ai sehen hatte und nicht willkürlich behandelt werde! durfte. Wir sind daher von vornherein zu der Annahme berechtigt! dass der Bibeltext den Uebersetzcrn in einer Gestalt vorlag, die von ■seiner heutigen nicht wesentlich verschieden war. Zu diesen Besaitet gelangt auch der Verf. der ׳vorliegenden Sshrift Dieselbe enthält eine fleissige Zusammenstell mg der wirklichen und scheinbaren Abweiohungen de!׳ syrischen Version (Pesohittho) des Treasar (תרי עשר)( enanntenBaches von dem massoretischen Texte. Mit ar erkennenswerther Vorsicht werden diese Stellen untern oht und mit den sionen, besonders Septuaginta und( _ Nicht zu häafi g sind — wie sich! aus dieser Arbeit ergibt — die?teilen, wo mit einiger Gewissheit angenommen wei den kann, dass der Vertent eine andere, vom mas. T. abweichende Lesart vor sich gehabt hat; zumeist sind seine Abweichungen Folgen anderer anderen alten Ver-?argum, verglichen. Vokalisation, i rrthämlicher Aaffa nnd paraphraf fcisoher Wiedergabe baren Abnänggkeit von Sept. ana lag. ziemlioh freier oder seiner offen- Targum, das letzaäÜiiÜi tere natürlich in dem Sinne, wie es zur Zeit der Anfertignng der syrischen Uebersetznng in den jüdischen Lehr- und Gotteshäusern mündlich tradirt wurde und den Grundstock zu der erst in der amoräischen Zeit abgeschlossenen Redaction bilden sollte. In der Einleitung (S. 1—9), wo Verf. die gewonnenen Resultate übersichtlich znsammenstellt, wird auch die Frage nach dein Verfasser der Peschittho berührt. Hier sohliesst sich Verf. einfach der vermittelnden Ansicht von Bleek (Eint, ins A. T.S. 5581 an, ־ dass der Üebersetzer ein Jadenchrist gewesen sei, und bemerkt S. 3: ,denn erstens gibt es eine Reihe von Stellen, in denen die christliche Tendenz deutlich zum Ausdrucke gekommen ist, die man einst als 8pätere Glossen betrachten kann, und ferner wäre sie als ein ursprünglich jüdisches Targum gewiss nicht als kanonische Üebersetzung von den ältesten syrischen Christengemeinden angenommen worden.* Erwägt man, wieviel die ersten Christengemeinden aas dem Jadenthum hinübergenommen, richtiger beibehalten haben, so klingt die letztere Bemerkung zum mindesten befremdend. Hinsichtlioh des ersten Einwandes vergl. Präge!•'s treffliohe Dissertation' De V. T. versione syriaea etc Breslau 1875. (u. Perles, Meiethemata Peschitthoniaua Breslau 1860.) Da es oft zweifelhaft ist, ob der syr. Vertent nur dem Sinne naoh seine Vorlage wiedergibt oder absichtlich von ihr ab weicht and sie emeudiren will, oder aber einen unbekannten Text vor sich hatte, so lässt sich denken, dass bei dieser Untersuchung verschiedene Auffassungen möglich sind und leicht Irrthümer mit unterlaufen. In der vorliegenden Arbeit bedarf so manches der Berichtigung und Ergänzung. An mehreren Stellen gesteht der Verf freimnthig, dass er sich das eine oder das andere nicht erklären konnte. Ich möohte daher hier eine Reihe von Bemerkungen anknüpfen, wie ich sie beim Lesen der obigen Schrift gemacht habe, welche Einiges berichten und, wie ioh glaube, eine befriedigende Lösung der erwähnten Schwierigkeiten bringen werden. S. 10 bemerkt Verf., dass P. Hos. 1,2 ךבר gelesen zu haben soheint, eine Vokalisation, welohe die Construotion des naoh der mas. L. A. schwierigen Satzes vereinfachen würde. Aber dann müsste es אל הושע heissen; nur das Zeitwert kommt mit כ oonstrairt vor, cf. 4 M. 12,2. Die ganz richtige mas. i Panktation des Wortes ist tradirt, wie Akylas’ Ueber-! setzung beweist. — Das. Anmerk. 5: ״Sept. übersetzt, wie wenn es hiesse ״.כי נשא אנשא Offenbar sieht sie in dem schwierigen Ausdruck einen Gegensatz za ארחם, wegen des- Dativas להם hat sie sevnxd§0pai statt [uaö gewählt. P. übersetzt ״forttragen* 8c. ins Exil. — S. 11. 2,8 נדרה übers. P. mit שביליה, abhängig von der Sept., die ׳ לרכךrip׳ äSiv aüri}; and! 1־V U *ii 630׳j£ (דרכיה) wiedergiebt. — Das ו1הב v. 10 gehört auch naoh der Massora zu הרביתי, es hat ein trennendes Tonzeichen. — S. 14. Die Wiedergabe von ״p7l 4,4 כמריבי כהן duroh ועמך איך כהנא מתחרא scheint dem Verf. die ״verständlichste and richtigste* zu sein; die P. soll מריב ככהן gelesen haben. Allein der M. T. bedarf hier keiner Emendation; der Plural in כמריבי ist bei einem Colleotivam wie 01' ganz oorreot Der Sinn des Textes ist: Das Volk ist gteiohsam der Tadler des Priesters, wie Targum richtig erklärt Die Uebersetznng der P. ist auch hier aus der Sept geflossen. — S. 16. Zu Hos.- 5,2 vermuthet Vert.,Jdass Sept. und P. etwa וצירים השטים העמיקו lasen. ״Umherstreifeade Jäger legten (Schlingen).* Die Uebersetzung der S9pt. and P. macht hier, wie bei den meisten sogen, craoes interpretam, den Eindraok, dass sie den Textessohwierigkeiten ebenso rathlos gegen-