Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 11 (1882)
- Issue
- No. 44. (1.11.1882)
- Date
- 1882-11-01
- Page
- Seite 175 (sequence 3)
- Language
- German
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55) וותרנים m. h.רתרנים »php!«« ״früh auf seiende“. ־ 56) נבלנו (Megilla 4ג) oiaXoxo; j »den Speichel fliessen lassend.“ 57) ויטויפוע (Gen. rabb. 35) «xasusti;; ״Empör,er-״ Dass jjas daselbst Vorkommen* e ״ קונעהGattin4־ bedeutet, ergibJbt sich aus def "bereite vom Acuch. angeführten Stelle au^Scfiocbar tob 22:! א?ל קנעתך עוסדח כחוץ ואחה וכ׳• Die andere yoip Aruch jangeföhrte Stelle findet sich in unser□ Ausgaben nicht und fehlt auch im Schochar tob 52. 1 i 58) וירא (Gen. r. 42) ויקחו כל רכוש. נחנו! אותו בוירא ist oapa ״Strick‘‘. Vgl. attch Abot d"R. Nathan 4,26: קשת של וירים, und dazu Adam AlteqthUmer LI. 134. ״Ballista und Onager wurden mit Stricken und Sehnen gespannt und waren eine Art grosser I Bogen.“ 59) חפי תא שה״ש ר׳ »ילה ונשטחד״ סקיטע כהדא חפיתא, im Ab. dR. Nathan 142 t כהדא חפצוחא. — Das Rächtige hat Aruch ריפחא d. i. ״ -0?■׳?גein iBöckchen.“ 60) חרטמיו (Tanehuma Exod. ,64), ראה שאץ בה סנה», ist wohl 0 מרמםיןp.<,p׳ni11a ״imhutn“ 61) וורד® (Joma jerus. 4,5) סאי כמצליף כסטוורד, muss wohl בסטוורהל heissen. Aruch sub מצליף liest כסטבריר, im bab. Talm. Joma 15 heisst es: מאי כמצליף כמנגדגא •. Dazu Aruch: פי׳ המכה שמרים יד( ואינו מכה עד שיוריד. Dagegen erklärt er: טבריר פי׳ שטטד. ידוו עד טיבורו. Ich glaube טווריר jst dasselbe wie טנגד(א. Joma bab. 23 heisst es: טאי־פקיע מדרא;'Aruch best -טדוורתא. Die- 8e8 ist toupr,. taupta ״eine Peitsche“, mif vorgeschlagenem iß, davon Zeitwort טוורר =■= מברר צלף נגד. Dagegen ist in Pirke fl’Ä. N.. 191 für טברירי die in der Anmerk, jäfi daselbst angeführte.Lesart טברטי diel richtige. '*»pip (ppäter gebräuchlicher, ais Hesych.) ״Zuschauer“. ” 62); *ו) ואח קוסחף כיצד• נעשה לחם' האור rr מ ל< ם(שריש כמץ טלנם, שמואל אמר כמיךאוקיי• ich־ halte es fnr eine Verschreibung der Sylben,"die~S0hlü888ylbe נם gehört zu אוקיי und es muss heissen: כמין טל׳־ כמין: אוקיינס. Der Eine meint wie eine Art Th au, sänft kühlend; 'der Andere, wie eine Art Ozean, den Ofen -überschwemmend und in die Hübe tragend; ©fr.! Tanehuma zu נח, 13: י •הציף להן את הכבשן והעלה אותו 63) טיריוו (Gen. r. 79) במאה קשיטה, Jalkut liest. טרו®, corrumpirt aus *pu»rn; Ohrafid Halsgeschmeide: 64) איכה רב׳ פתיחה) טירוניו). £ohel sub. 12 Cp. hat dafür כרקומין (urtes. — Vielleicht 8011 es פירוגין sein «״pt<>;. 65) טרי פ תא (Pirke d’R. N. 93). Dienst- 66) ‘0 8) ט רם יynhedr. 14), waghalsig. 67) כולי (Gen. r, 21) .כטו שבלול—כהדץ כילי, סיליי, לטצא כילי xox>at kleine Schnecke; 31»0 טילייX»; Strauchschnecke; לימצא nackte Schnecke. (Portsetzung folgt.) Literaturbericbt. Jkesnalea«•. , ^pp-|tytpߣij»ttio11. Mahnruf an seineDtamm^sgenossen von einem russischen Juden« Berlin, ,bei W. 18.8104 b(G. Scbuhr). 1832. Ohne Zweifel eine fesselnde, ,jitrflepwejse packende' Schrift, die von des Autor« Wollen Zpugnisa afilegt, wenn mach ein grosser Theil de«,Inhalts auf gar zu vage Vssallgetneinerungen gegründet ist, als dass er fnr una «U tbatsächliche Wahrheit , die beanspruchte־ ■ Geltung erlangenkßgflte. ‘ Der fernädkem’ der in hoch; > pathetischer Sprache abgefasqtpa $mrif.t i$t das NationaPt&tsprincip und seinaAnweadang mit das*«4eot)1um. *halb ‘‘jeder aoderhh ■Z|rttalrör»nag *־wären di« . ' Vor^jgft lllpr vorHeg^Ä« ßrosehürw ledig- I ll( h ein Curioeum; beute haben siel in Folge der rtsaischen Juden drohenden Katastrophen leider aktuelle Bedeutung. Wir apalyaqgp kurz ^■u^^^it. Die Eröftere ng bggiant .«(^rt mit einer Cbaheza antisänitisehen) Verallgemeinerung: ״Die‘ j aden biläen im Schoosse der. Völker, uater denen‘sie loben, thats&chlich ein heterogenes Eie- ״ent, welches von kei ner Nation ässimiiirt zu werden vermag, demgemäss auch־ ton keiner Nation-gut vertr agenwerdeakan n.“ Eis mag dieser Satz für die ״Stauimwgeuoesen“, dp« Autors, die rassischeu Juden, zatreffea, und er braucht darum doch noch keine allgemeine Geltung für ״die Jjiidea“ zu haben.“ Gemäss seiner in ihrer Veratygeeinerung. falschen Prämisse stellt sich der ArfOf ch die zum mindestea eigenthamliebe Aufgabe ,pia ittel zu finden, durch welches jenes ©akldtire lement dem Völkerverbande derart angepasst werde, ass der Judentrage der Boden für immer entzogen sei.“ Alle Radikalkuren,» anoh Pferdakuren genannt, haben da, wo es sieh wm geistigen pad ökonomischen Fortschritt handelt, etwas Komiaobes. Pichte z. B. meint, jenes Mittel wäre, aitaa Jirfpp ih einer Nacht die Köpfe abzuschneiden. Glüfiklktierweise sind die Jaden, nach unserer au maassgeblichen rfflinung, keine unglückliche Nation und ebensowenig'»• 1' _ ralisirendea Hauptsatze giebt selbst unser Autor zu. , Dank ihrer leichten Anpassungsfähigkeit fyatpa sie am so leichter eich die ihnen nicht angeborene EigenthUmlichkeiten derjenigen Völker angeeignet, unted die das Schicksal sie geworfen.“ Der darauf fötgeoda Zu- Satz ist schon wieder rage geaeralisirtf ״Nirgends aber haben sie es durehgesetzt, dass sie von ihren:, Jfjtbürgern als ebenbürtige Eingeborene anerkannt ,!wor- Iden wären.* Und der Autor Ährt fort: ״Wirrnissen den Beweis führen, dass Missgeschick der Jaden vor;Allem in ihrem Mangel An Bedärfniss nach nationaler Selbstständigkeit begründet ist,' dass dieses Bedürfe)*• iäbdr nothwendig in ihnen geweckt und. wa werden muss, wenn sie nicht einer ewig schmeahvolleii Existenz preisgegeben sein wollen; mit einem Wort: ״dass sie eine Nation werden müssen.“ Direkt üfthistorisch ist die nachfolgende Begründung, wenn in ״Autoemaacipatiön* geschrieben sieht: ״In deat .p1>• scheinbaren 'Umstande, dass die Jaden den,VüMfprn nicht als selbstetändige. Nation gelten, liegt znm Thei] das Geheimnis* ihrer Ausnahmestellung and ihre» endiepen Elends, ln Gr ätz’* Geschichte der Jaden: k»na>iich der Autor leicht über die Ursachen dar 1 i141tfsr* folgungen orientiren. Vor gewissen Dingen iat.ein - grosser Theil der Judeaheit, der^roit an deriOmtiMk׳ tion gearbeitet hat,'für alle Zeiten befreit. giebt, keine seit 20(H) Jahren vererbte unbeübatei: Ktnirfieit der Jndophobie, wie unser Anonymus da* bei430■ / bildeten doch nur als Ausnahme vqrkommnndluRi- ־ schus benennt. Zudem hatte jener reiahe Bftdkier nicht so Unrecht, der da sagte: ״dis grosse^RiscXasa kommt von unserer grossen richeän# —»•nnri imMfrrn ist es allerdings auch hereditir (erMisk).^ des Autors Prämisse von der unhrilkaren JndMilpbief nicht anerkennen, so auch seinO''Folgerang *isre>jdasa ״man auf eine Bekämpfung dieser foindssligea Bestrebangen ebenso verziohteaintass, wie auf die Bekäon* pfnog jederanderen erbli^Q Disposition.“ Wir hoffen anf;einpn. Si^. e,Vi01a1 $־ ־ dsntbum anhon «rreipht. , uns.ist scheu gesühnt,!fiel gut Btaek.Hnd» wkd #0«k j ei*-־. -