Mannheim
Compact Memory

Das jüdische Literaturblatt · 1882-11-01 · No. 44. (1.11.1882) · p. Seite 174

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
11 (1882)
Issue
No. 44. (1.11.1882)
Date
1882-11-01
Page
Seite 174 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/5367336-6488244-8755998--2204-4855422
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

בערר li ^fue NarWpaeeJ der im Joottuin Edit. Phili* ־־eitjrf wjSd, ik keinaswagsain m JO. Jahrlebe*derR*btjin er geVreöan,j sondern der be- LexlSograph Nftan b. Jeefciet aas Rom. Die inte Stäle lautet : ומוון־ד גתן חבבל* מנרבונא בערך שנש ודל לסה נקרא ©שנש ובו׳ חשובה לך באם ע*׳כ וכן «י* סשגש כדמות וה, und dasselbe ist fast buchst&blich in de^n *11 bekannten Arach Schlagwort שנש wirklich *a fisfden, so wie Ähnliches unterm Schlagwört סשגש. Es ist demnach nichts als Ittnsion, dass Samuel Schallams Kitas bgbebli einpn ^rach rer fasst, dass1 demselben die historischen Miitheilnngen entnommen sind, dass dimer in Narboeoe gelebt-und dass er;}er, anonyme Rabbiner sei, der mit R. Chuechiel,־ R. Moscn'e ü65 1R, Scbemarjah auf einem Sefflfe gefangen wurde. Die unglückseligen 2 Worte הבבלי מגרבמא für Katan b. Jecbiel, weiche freilich, eine irrthOmliche Bezeichnnhg bilden, lassen sich doch im Hunde des Jochaain-einigermaassen rechtfertigm. R Natan hat, wenn auch nicht in Karbonne wdhnbaft. doch 'in -seiner Jagend ^|ört stu^irt, äa ,pr & Möaehe Indarschan, der dort ' ipse Behülfe batte, als Lehrer nennt Hababli hiess er ihn aber dekshalb, weil er der ^Ansicht war, dass R. Katan sich aach hi Babylmtien aafgebalte* habe, wie er 'eil im Artikel ״R. Dime Üb-Neharde*‘' deutlich sagt. ״Wir haben aber nooh einen andern Beweis, dass jflpqe NatanhäbabH hfcht'dfer Vierte Reisegefährte des £7Chaschiel unid Cotöorien gewasbir seia kann. Prof. Qjraets sacht niihlich'in derselben- Kote, das Datum ^der Gefangennahme dfervier Rabbiner, ans dem Um• ffctade» dtai Chadoch damals •ach äa ■Kati.be war, .geaaner festzaStelleii. Da R. Gkanoch, sagt er, als 5re1» im Oktbber 1614 stäfrb (Im Text p. 401 heisst es September 1014), io war er, wenn wir ein Alter yon 70 Jahren annehmen, im Jahre' 944 geboren. Er .Wßa daher 961 schon 17 Jahre alt, kann daher nicht נעל genannt werden.*) Mea-iaass also das Datum auf 048—955 besdlirftnkdn. "80 darrte die Angabe des /Kodriquez de CfeSkO, -dass R. Mo«ehe sein Lehrhaus in;Coräora 942 gegründet׳’' habe, 'ihchtr So sehr aus der Luft eekriffenfein. So lautet die Aigumentalion des 9r<j1f. Gryetz. Han aber starb׳ R.1 Chan ach weder 8eptäoper nöcR Obtober1 1014: sondern am 29. Septem•^ bpr!1624 '= rfikm fnfi ׳ ,שפחת,Dean die in den saei- «ten AakaAben des1 BAbcd sowohl als des Joefasin vorkommende Jahreszahl'חשד׳ח ist unrichtig,! obwohl sie sich dort zweimal findet -Das1 ergibt sieh daraus, dass רבנו"■ושווי• דלי י״ב קמה irren קודם.;Da aber R. -,ח׳מ״ח rthrb, » fallt der Tod des R. fihanoch!24מ •a aaJkngt nB^ DiefeewOatam findet sich, ^ph im Jbcflndm Edit PhStpovwky. Bei der Annahme,!lass Ri'GJniiitäb 70 Jttere alt geworden, w4re er am;954 geboten, daher 961 niebt 12, sondern erst T'Jkhfa alt #ösdtf nubf ״נערי sehr-gut passt Es Ist daher die 'Äi'chi&jteit äfer Angabe, die Lebuehula den R. Mosche wäre* 942 gegrffaöet worden, gaaWunmdirtfdh, wfeil dle»6' Ashrevo» der Geburt des Kna* bw Chäedch gewesen whra. flfdn hat Oraets, nocb die PthnUWet flass; RiOtwreifeh ׳«!*'Greis gsatorben sei. Wo ist aber'die QeelleWefar?; Er׳ starb daneh einen UnScll, sbo"‘wahMcheinlieh ror tderlZeit.. Dp. aber HKftui Wbabh, wieUraeU «elbst dedhcirt, bdid“'b4ch 943 Babrlonien variMsen-hstoft-aMM*, so ' käto 1er‘kein ,Heitcgeeowe׳ derer .gatqaBusein, die erst gr9«l^ Bdt^eeia• ״wsggtagea. Afctod da,' _ *■׳ד nt* «־ 1)43*«*• ras i^aftr, jener 4 gefangene Rabbiner war, und ds#s dert^lbe naeh Cagüari gdbracht wurde, können wir 41ns mclit befteandea. Wir denken, es w&re schon Zeit, 4en sonderbaren Einfall Moses Landaa’s (nicht Heidenheims),:der nur durch Bapoports Zustimmung Geltung und Verbreitung fand, dass Kalir nämlich nicht ein Personen-, sondern ein Orts- und dadurch auch Familiennaine war, nachdem derselbe n8chdrttoklich8t ron Laszatto and Zunz bekämpft worden, endlich fallen zu lassen. Kalir zeichnet konsequent in vielen seiner Piutim אלעזר בירבי קליד, welches בירבי, wie doch selbst Bapoport eingestand, so viel als ,בן רבי bedeutet So wird es doch stets in, palästinensischen Talmud gebraucht und folgt immer der Vatersname darauf. Weiche Verkehrtheit ist es nun, behaupten zu wollen, dass es hier anders wäre, dass Eleasars Vater nicht Kalir, sondern Jacob geheissen, *) Kalir aber nur ein Epithet sei, um dessen Qeburts- oder Wohnort zu bezeichnen? Wo findet sich ein solches Beispiel in der garwnn Pintimii^fsdtiir? Wenn Bapoport auf Altai hin weist, so lässt sieb das nicht ▼erglelchen. 'Abge- Bedien, dass es dann auch nach hebräischem Sprachgebrauche הקלירי heissen sollte, ist noch zu beachten, dass die erstgenannten so ▼on Andern bezeichnet werden, während hier ,der Verfasser selbst sich nennt, und atoit so wie sqiaen Vater zu verewigen sachte. Auch Babbenu Gerrahctm. nennt ihn R, Eleasar ben Kalir, es kann 7daher kein Zweifel sein, dass Kalir ein Personenname Vrar, wenn wir denselben auch nicht weiter finden. Knn nimmt Bapoport noch an, dass Cagliari die ursprangliche Heimath Eleasars und seines Vaters war, we88h$tb ärsterer den letzten damit näher bezeichnen könnte.l' Ölnd kbar,<whf ü. anniuatt, Eteasar und sein Vater geborene Babylonier, &nd öfterer erst spät in Cagliari ansässig geworden, so wäre es ja purer Widertinn, den Vater nach einem ׳Orte zu benennen, den dwselbe nie betreten hatte, viel weniger dort wohnhaft war; sollte aber der Karne Kalir auf Eleasar sich beziehen, so wäre das Wort בירבי ganz unerklärlich. War nun aber der angenannte vierte Rabbiner weder ,R. Gkanoch, nooh Natan Hababli, noch Eleasar JKaBr, 1wer soUte es denn gewesen sein? wird der Leser fragen. Ja, dies köaaen wir, wenn es schon Ara- |ham"b. David nach 200 Jahren oder vielleicht gar;8amuel Hamagid,׳ aus dessen Mebo HataUaud 2. Tbeil es wahrscheinlich entnommen ist, schon nach 70 Jßhreu nicht mehr gewusst hat, jetat nach mehr als 900 Jahren um so weniger enträthsein. Warum Oberhaupt *darauf erpickS sein, durchaus einen bekAnatea oder gar berbhmtea Kamen in den Anonymus 1 hmeiuzutra- 1gen? Was wissea wir denn von dem Dritten, dem; R. Behemaria b. Elchanan, mehr «da den Namen, und dass er nach׳ Alexaadrisn verkauft wurde?;Grede der : ITaiStead, dass* der Name des.Vieuteu,rergeasea wurde,, -'beweist 1*in besten, dass e»׳kein hekaoeter war. j Mg. Bimon Hock. BeMHtee״׳) SU ItlHrrng der grijtdlls^je^j^rter l■ «raKMmeta■ j| Von Rsbbiner ^r^ÖfstiksiifäS ln-BroaSsrg. 64) ,לושב -ש9בי! עני״לסני שזלמי^(*^ m.״k. ׳ ׳*= לקלמישם Galdweduter. Dos!נלםין»| dMMlbst ist •x^ ein Haafen Ueiesr :MOaeeu, en^prej t^öbd der aAderö tiesartji סיבל «חשות• 1mraiaxirie«• >• HtMif' SSe«4 uUj*b1M1.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.