Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 11 (1882)
- Issue
- No. 42. (18.10.1882)
- Date
- 1882-10-18
- Page
- Seite 166 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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1;«!;׳L tonten Stand gedrückt werden. Was heisst das? 1 J^abereu und gewinnbringenden; tba wea!gate»1|elQh*, bei deaen 4er Werkmeister ahkommt, flfedfea jtntfcjftmewihnBch- «än Säe' bwglrtpffien arbeft, graben, walmaeben, stein and holtahauwen, kalkbreaneu, Schornstein and kloack fegen, Hafenmeister oder schinderwerk treiben a. dgl.“ Die Äefprediger sind ferner der Meinung, dass d$e cfcristSehe Obrigkeit das Hecht habe, das Vermögqn der /öden einfiteh an coafiseiren; doch sei es besmt, 'es' ihnen ab* u borgen, um es den armen Leuten ad einen massigen Zins aasaaleibep, and ihnen auch — -wieder zu erstatten, ״sobald diess mit füge," nach gegebenen Ziel m armen leuterrktmt inbracht werdeh.* Bo unglaublich hart dies klingt and so sehr 4 la Crispin, so durften sich^diePretEger doch bewusst rrrp. damit aipe christlich•södaTe’ Verbesserung der bestehenden Praxis au beantragen. Denn ״bisher hat mnai atearrmsmehem Ort wie die schwämme* gebraucht, . saana sie das geldt ron armen an «ich gesogen, heben es dann die obera ▼on ihnen in ihren Beater wieder 'nnapgadraokt'* Zorn flchlnas wird der Hauptgedanke wiederholt, wohl das beste für die Religion und für die Arasea die gänzliche Vertreibung der;Juden seia wurde, aod nur die Hoffnung auf die Bekehrung einiger ron . ihnen zur wahren Religion -und auf den heilsamen Ktadrack, ,den dar Anblick ron Gottes Strafgericht an •das Jaden, aaf dis;Christen haben/könne, ihre Duldung .:gasfeste■; wöge.. ״Die mann denn nicht >u irem Heil 4—•lane» kflaja, denen gebrauchte man sich sa seit- Untrem ,nute der Christen, «adanah sa gutem exem- -:f*4 di* Issttte ron der Gottlosigkeit abausohrecken, -den•־,straff, und banse an den •Juden so ernstlich vor Awn itw. , Der Herr , geh’, dass um in'־ dem allen •UeiB auf förderaag seines Reichs sehe. Amen.“ (Schluss folgt.) CdUeetane*.*) Veu Dr. Kren kr, Bsbb. in Drap*;■ barg a. d. H. יסימן ^ק״ק־ l; Bedeutung und Zweck dieser masaoretisehen Abam deren Erklärung ich hin and wieder _ s wurde, scheinen weniger bekannt sa sein, so dürften folgende Notizen mehrseitigem Inter- *■"*]?*»«•־ . ן V' ־ Die Abbreviatur findet sich um Ende der biblisehen ß&cher Jeschaja, Maisch{, Echa and Kohelet Bad bedeutet : ישעי׳ 11רי עשר (מלאכי) קינות (איכה! קהלת. Sie s*U «Os Erinnerungszeichen (!סיס) dienen, dass, 4* der.Schloss dieser .Bücher Strafworte enthält, der teser aber mit solchen nicht. endigen soll, nach dem Schluss da» vorhergehende Vers, «a wiederholen sei . & Basohi zu Echa L i.: השיבנו ד׳ ם8ני שססייק כדברי .1תוכחה הוצרך לכפול מקרא שלפניו ■עם. אחרת, וכן ישעי׳ וחדי עש וקהלת. Orach chajim 569. 1, Ende der ,Glosse. MegiUa ,31,3: ואין ספסיקין בקללות סה״ס לפי שאין אוסרים ברכה על ה«דענזח. Traktat Soferim 19,3 •אמר ר׳ לד אסר הקב״ה ־ אסר ר׳ יוסי בר אבין לא מסעם תה אלא וח שעוסד לקדוח בוצרה וחח בדבר סוב וחגתם בזי*■. Hierneben mochte ich auf *i la ssrinaw Art. »Zu* BibslaopuMuisr RascUV Kr. 37 8. 148 ,ןg, 2, Uss v. o Z. 37 Qsmtdn»rhsDsg rtposition «att Ctansisftfoftpfiposfeto; Z. 43 aherröfgehobsu neht* •uu sieht; Z. 46 4M: AmwGfcH-3 M. 38^4. Kr. '־׳ ufilifefeMteki den frohen Schluss eines andern biblischen Buches ^hiifUreuenk' der von dftchsiehtigstert-Tflfrdenaist: t״Die Chron. flu schliesst eigpgtlich dag, EL Vers de®J 36. mit' den Warten :,׳״לסלזסזז ’שמזים־שןא Dmje^och hipnt mit•. der ״dpri b^d1tite1gWai^^n/;K«ta|8r(»lm Jdiä 4te: #difeb«tT*li* *WM^,‘ahrBhr4clJeu, der Anfhng des Buches Esra vom ersten V־erse bis zur Mitte des dritten (דעל) hinzugefügt, so dass die Chron. II. mit der betreffenden erfreulichen Glückswendung schliesst. Uebrigens bedarf ich nunmehr wohl kaum noch der Bemerkung, dass : es / Ewald’s bekannter Ansicht über den Schluss der Chron. IL nicht beizutreten vermag. Literftiaftaricht Beeeatlsaea. Hoiwwits, Ch. M. Halucbuche Schriften der Geonim. II. Theil. Frankfurt *. M. Selbstverlag .des Herausgebers. 1883. Die Geonim waren sicherlich an 'd§j, Gestaltung der Talmude in ihrer heutigen Form betheiligt, daher 10t die Eenntniss der gaon&ischen Literatur eia wesentliehes Erforderniss zu einer kritischen Bearbeitung des Talmuds, die leider noch immar als frommer Wansch aassteht. Jeder neue Beitrag zur Kenntnis« Jener Zeit and jener_Männer ist deashalh von^ grosser Wichtigkeil, und wir sintT dam fluiiufoa^ösauiigBher . für-die x. PubHcation bisher-unedirter Respoasaa sehr -dankbar. Aus deps de Ro«jü.’schea: pode^t, ..M}. sind die Responsen des Guon Natrönal' und ^Hilcliot Nida*, aus einer Wiener Handschrift sind( verschiedene Besponsen mehrerer Gaonim und aus de Rossi Codex 327 sind Respousen des Hai Gaon abgedruckt, Ais Zugabe erscheint eine jerus&lemitaniaebe Version des פיטום הקטרת mit einem Coaunentar, der die arabischen ~ und verschiedene romanische Benennungen der Gewürze enthält. Auf den Inhalt der Respoasen einzugehen, wäre um so weniger angebracht, als der Herausgeber eine kritische Bearbeitung derselben b äyld^ folgen zu lassen verspricht. Das aber ist' der .Pü|})ct, ,־den wir bei den bisherigen Publicationen desselben Herausgebers zu bemängeln., gezwungen sind» Wie bei *Jen agadischen, 80 bei den balaebüschen Veröffentlichungen wird der ,Leser auf bezügliche.ואירית ודרישות vertröstet, diespä* ter folgen sollen. , Da wirres dpcÜ wohl bald ein Anderer unternehmen müssen, fdieT bekannt gegebonen Stacke, so weit sie es verdienen, zu bearbeiten und mit kritischen Noten zu versehen, jon meinem Freunde, dem Rabb. Pr. Warnerin Danzig,^ weiss ich z. R, dass er seit Jahren mit eingehenden Studien über die Re• sponsen der Gaonim beschäftigt ist, und auch auf diesein Gebiet gilt das Wort כל הקודם זכה. Wenigsten« aber hätte die, Reinigung des Textes von sinqentstellenden Schreibfehlern schon mit der ersten Pubücation erfolgen sollen. (Jm die Nothweadigkeit commeotiren• der Arbeit bei diesem aus dem Dunkel der Vergessenheit gehobenen Schätzen zu erhärten, verweise icb aaf die bezügliche ״Notiz“ (Nr. 3) in vorliegender Nr. d. Bl. Den geehrten Herrn Col legen, der in diesen Blättern über die merkwürdige Angabe des Talmuds über die Versezahl in Pentateuch, Psalmen upd Chronik geschrieben hat, mache ich auf daa interessant* BesP°n* snm 8. 48 hierdurch aufmerksam. Dem fleissigen Scbatagräber aber wüasoben wir reiohlieheu Absatz seiner Hefte als Aufmunterung zur ferneren fruchtreichen Thätigkeit. Caro-Pilsen.