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Das jüdische Literaturblatt · 1882-04-05 · No. 14. und 15. (5.4.1882) · p. Seite 56

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
11 (1882)
Issue
No. 14. und 15. (5.4.1882)
Date
1882-04-05
Page
Seite 56 (sequence 4)
Language
German
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'•A׳. W.i ... 3PJ*&$&**# •, ,,,/8&מ* m nppr? VW סחיזיקבגטוז *e«b «w4 0» Genara gibt genauer ^aa, dass nach Hab die Antwort lauten müsse (vgl. jer T. Pes. X., 5, der mir auch hier korrekter scheint) בעבר הנהר Joe. 34, 2' ff, nach der Ansicht Samuel’8 aber עבדים היינו Deut 8, 21. Ein Blipk. in unsere Hagg. lehrt, dass daselbst die Ansichten Beider neben einander Aufnahme gefünden haben, dass aber in der Art und Weise ihrer Aufnahme rennisst wird die Erfüllung der Fordcrung rar? וקסיים• Dieser entsprechend, sollte wohl vielmehr nach Hab die Antwort nicht enden mit den Worten ירדו סגרים, sondern sie musste '— auch dess- *־wegen schon, damit das *in der Haggadah folgende :ברוך שיסד einen Sinn hätte — mindestens noch den einen Satz Jos. 24,5 umfassen, wenn nicht gar v noch einen längern Abschnitt bis V. 11 oder V; 13. Und, auch nach Samuel sollte gewiss die Antwort niom bl06 den einen Satz Deut. 6,21, sondern auch alle diesem folgenden Sätze bis Ende des Capitels umfassen; statt dessen aber geht der Haggadist mit einer Kunstwendung auf die Betonung der מגיה למור «in. D. Der Haggadnh eigentümlich, im älteren Schriftthome nicht nachweisbar, ist der Bericht über die geineinsame Feier mehrerer Tanaiten zu Bne-Berak. Bn auf die verschiedene Bezeichnung der Oertlichkeit entspricht ihm inhaltlich vollständig ein anderer Bericht in Tosefta Pesacbim Ende, and man darf wohl vermnthen, dass beide Berichte ein und dasselbe Ereigniss überliefern, and da«8 lediglich in der Ueberlieferung der Lehrort des R. Tarphon, Lydda, mit demjenigen des R. Akiba, Bne-Berak, verwecteelt worden sei, — eine Verwechselung, die gewiss bei der mündlichen Tradition sehr nahe lag. Danach würde מעשה בר׳ אליעזר jenen lyddensischen Beschluss verlegenwärtigea, der in der Hadrianischen Verfolgungszeit gefasst wurde. (VgL Graetz Gesch. IV. S. 185 u. Note 24.) ü. Wie die Weisen zu den ״vier Söhnen“ gekommen, ergibt •ich leicht aus den vier verschiedenen Stellen der Thora: Exod. 12, 28. 13,8. A4. Deut. 6, 20. Passend ist die Frage Dt. 6, 20 dem הכם in den M und gelegt, der detaillirend und scheidend über Alles Aufklärung haben will; passend ist die Frage Exod. 12,26 für den רשע gewählt, der leichtsinnig und wegwerfend sieh äussert (vgl, jer. T. Pes. X_, 4 )מה הטרח הזה שאתם מטריחי)^ und passend ist auch die Frage Exod. 13,14 für den תם bestimmt, der kurz und allgemein fragt Schwierig scheint der Umstand, dass den Fragen des □חב und des רשע nicht auch die entsprechenden Antworten, wie sie die Thora angit^t, in der Hagg. folgen. \ Vielleicht ist der Grund der, dass die Weisen nicht auch dieselbe Antwort, welche schon für ein jedes, מה נשתגר• fragende Kind bestimmt war, speziell au den חכם gerichtet wissen wollten; und es trat daher an ihre Stelle, «einer bestimmten Frage entsprechend, die bestimmte Halacha von אץ מפטירץ, als Beispiel für die Vernünftigkeit der Satzungen (vgl. jer. T. a. a. 0. * ♦ ♦ *!שלא יהא עומד מחבגרה ן; minder kornkt wird im jer. T. diese Antwort dem 0n gegeben.) Und die Abweichung in der Wahl der Antwort für <jap V&JAntt, wohl seinen Grund in dem Exod. 13,8 für die Deutung leicht zu verwerthen- י^) — eine Deutung, mit welcher der wage■ des in seiner Frage gebrauchten לכם streng und scharf verwiesen wird. I ‘y..’HjfTäclfT8cU h&ndttenSW^fh ist J<hd'ß ttfrb'ndSörofiep v Är urifl nflfph 'd6n ״Vi^drBeibtiern“׳ betreffend. Wttl <js scheindb,‘״dato es nur j n^Sig'sä, ror,',)l'em:"jbr'sfrhnn üdd.׳Vrtt')-en B. di e Be'Hediktib'b zü sprec'hen; rdenn während bei! diesen daselbst der Ausdruck lautet מברך על היין׳ סב׳ על מיונז) heisst es bei den andern nur מונו לן• Und Viele, wie der Ittur, Rosch und Raschbo, sind in der 1 That dieser Ansicht. Andere jedoch, in erster Reihe Alfasi, verlangen die Beracha v_a.r einem jeden der 4 Becher, weil jeder von ihnen eine מגיה für sich sei (vgl. bab. Pes. 117b Ende), ohne Rücksicht dar• auf, dass doch zwischen dem ersten und zweiten, sowie zwischen dem dritten und vierten kein היסח הדעת rtattfindet, der eine neue Beracha erforderte; nach dieser Ansicht hat auch unsere Haggadah vor einem jeden כים die Beracha *׳ הגb 'ב. — Was die Nach- Beracha על הגפן betrifft, so ist A1 fa s i der Ansicht, dass dieselbe sowohl nach den ersten beiden als auch nach dea letzten beiden Bechern gesprochen werde; der Rosch wiederum hält sie nur nach dem vierten : B. für richtig und nöthig. Und dieser letzteren Meinung folgt der Haggarlist. Dies ist jedoch eine offenbare Incdnsequenz. Dean wird nur ein- י mal die Nacb-Beracha, näml. nach dem vierten Becher gesprochen, so sollte die Vor Beracha nur vor dem ersten und dritten Becher gehalten werden; wird aber diese vor jedem der vier Becher gehalten, 80 sollte die Nach-Beracha zwei Mal, nach dem zweiten und vierten Becher gesprochen werden! G DenSchluss der Haggadah (der Mi8chn.a) bildet die ברכת השיר. als welche in der Gernara von R. Jehuda das alte Gebet יהללוך) von R. Jochanan aber das Gebet נשמת bezeichnet wird, das übrigens — wie der selige David Oppenheim in Frankels Ztschr. Jhrg. 1861 nachgewiesen hat — vonPetr 118, als er noch Jude war, verfasst wurde. In unserer Hagg. nun haben wir beide Stücke, sowohl יהל׳ als auch ׳j, und es scheint, dass ebenso wie oben (vgl. Ol) auch in diesem Falle die Meinungen beider Lehrer neben einander festgehalten wurden. Weshalb Tossafot Pes. 118a sich genöthigt sehen, den R. Jochanan dahin zu interpretiren, dass er zu dem Gebete יהל׳ a uc h noch ג׳ hinzugefügt wissen wollte (אף נשמת), ist nicht zu erfassen, da ja ihre Frage אנן כמאן עבדינן hier unwesentlich ist — eine Frage, die sonst auch berechtigt wäre, in dem von uns zu C. besprochenen Falle, wo sie jedoch von Tossafot nicht aufgeworfen wurde. Literaturbericlit leetülwM• Darebe Hanmesigah sive leges de accentus hehraicae linguae ascensione scripsit Jos Wijnkoop. Leiden, bei E J. Bill 1881, Je seltener ein literarisches Lebenszeichen aus dem Eldorado des Judeuthums, aus‘unserem Nachbarstaate Holland, zu uns herübertönt, desto erfreulicher ist es, ,wenn ein Werk, wie das vorliegende, uns davon Kunde giebt, dass auch in diesem Musterstaate der Freiheit der Sinn lür jüd. Wissenschaft noch nicht erstorben ist. Der Vejff hat es sich zur Aufgabe gemacht, in das Chaos dep mannigfachen, sich theilweise widersprechenden Regeln, die über die Zurückziehung des Ac* cenu in der hebräischen Sprache, (מלעיל ומלרע) r0B den Grammatikern aufgestellt worden sind, Licht za bringen. Wenndie alten Grammatiker die Haupttegel ״L

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