Mannheim
Compact Memory

Das jüdische Literaturblatt · 1879-02-26 · No. 9. (26.2.1879) · p. Seite 35

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
8 (1879)
Issue
No. 9. (26.2.1879)
Date
1879-02-26
Page
Seite 35 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/5367336-6488236-8755741--1225-4854635
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

— 35 ץ <m ' ז ־. Gebräuche galten aber lediglich für Pali! aus den חילוקי דינים כין י״י ובן בני בבל die sich am Ende von Lurja’s Commentar befinden (vgl. daselbst die Nummern 40. Einen sicheren Anhaltspunkt für die Ar in Jerusalem selbst seinen Aufenthaltsort wir nicht linden können. stina, wie man ersehen kann, zu Bab. Kama 14 und 17). nahine, dass er gehabt, haben Literaturbericht. mit&!. auch nach 4er Meinung des י Verfassers die mass ler später Lebende, Recensionen. Grätz, Prof. Dr. H, Das Königreich Mesene und seine jüdische Bevölkerung. (Fortsetzung.) 5) S. 39. Die Ansicht Rami b. Abba’s über חביל ימא wird als Ehrenrettung Mesene’s hingestellt, indem חביל ימא von! Talmud identisch mit פרת דבו״״סי erklärt und dieses von dem Verf. mit Charakdne ähnlich בלח identifizirt. Dagegen spricht erstens, däss ח״י als Purpur von בבל angegeben wird, also als| eine zu dem in Sachen des Connubiums mit dem Namtn ביל belegten Districte gehörigen Ortschaft bezeichnt t. Wie soll es nun ein ganzes nicht-babylonisches Lsjnd bezeichnen? Gesetzt es sei aber, dass ״Purpur von!Babel“ eine Abstammung von den makellosesten Familien Babyloniens bezeichne und nicht auf die geograph sehe Zugehörigkeit zu diesem Lande hindeute, so wäre nur bewiesen, wenn man ח״י mit פרת ייבורסי identilizirt und dieses als bessere Lesart für 'פ״דב in Joma 10a nehme und endlich es gleich Charakene fasst, dass die Bewohner Charakene’s einer makellosen Abstammung sich erfreuen. Damit ist aber für Mesene| Nichts bewiesen, denn dass inan die Beiden, zwar nach dem Verfasser politisch zusammengehörigen Landstriche doch genau von einander schied, beweist ja eben die Stelle im Joma, in welcher Rechoboih-lr als ״mesenisches Forath* und Kelach nach Ansicht des Hrn. Verf. fils karakenisches Forath bezeichnet wird. Was nun fü- Karakene gilt, muss nicht auch für Mesene gelten. Aber der Beweis, dass חייל ימא mit Karakene oder gar Mesene za identificiren sei, ist nicht überzeugend genug. Die Bedenken sind folgende: 1) Der Name בבל scheint hier daraufhinzudeuten, dass ח״י eine babjylonischeOrt- Schaft oder Landschaft sei und nicht Feine mesenische oder karakenische 2) Dieses scheint um so zutreffender, als in Kidduschin an der betr. Stelle erst vorher die Grenze בבל hinsichtlich des Connubiums festgestellt, und nur bis Apainea, sei es inclusivJ sei es exclusiv gemeint, ausgedehnt wird. Der ח״י, wenn er den ״Meereskreis“ im Sinne des Verf bezeichnet, lag unbedingt südlicher und wurde sogar von Samuel, selbst nach der Lesart des Verfassers, nicht ::u בבל gerechnet. 3) Die Lesarten des Talmud jerusclfäl uii, des Midrasch und des Jalkut stimmen darin übereife, dass sie neben מישן מתה den Satz חביל ימא תכלתא fetzen, also hierin keinen Widerspruch finden. Zugegebe n, dass diese Lesarten auch nicht correct erhalten sind, so ist die Uebereinstimmung gerade bei ihren sonstig!in Abweichungen nicht gleichgültig. 4) Der Talmud babli, welcher den Satz von מישן מתה Rab in den Mund legt, und den Satz ‘הביל ימא וב im Namen Rami bir Abba's tradirt, thut dies, ohne auch nur im Entferntesten anzudeuten, dass R. b. A. eine der Meinung Rab’3 über Mesa entgegengesetzte aussprechen will. Im Gegentheil geht aus der Stelle in Kidduschin hervor, das!! ח״י zu בבל &ehören müsse, denn man spricht vorher und nachher nur Uber babylonische Ortschaften, während die Discussion über Mesene lange vorher g< schlossen ist. 5) Da die Ansicht von der Unzulässigke! t des Connubiums gebende war, so hä|tte R. b. Abba, triftige Gründe anführen müssen, uih jene Absicht nicht alleii zu bestreiten^ sondern sogar die ן extreme dafür aufzu stellen, dass die Mesener ganz makellos seien. Kein Gesetzeslehrer hätte es gewagt eine so gewichtige Auto :ität wie Rab'feinfach zu discri sditiren. 6) Der Vf. meint (S. 40), dass die Autorität R. b. Abba’s nicht durchschlagend genug wirken konnte. Dasshalb habe man eine angesehene Autorität ge! nicht. Diese habe man nun in einem ״sonst wenig bekannten“ palästinischeu Lehrer aus älterer Zeit gefunden. Doch diese Darstellung ist sehr schwierig. Denn erstens 8a״t der babj Ionische Ttrhnud in Kidduschin deutlich, dass Rabina die Ansicht R. b. Abba’s unt<rstützte. War Rabina nicht genug Autorität, dass maa noch eine ״wenig bekennte“ Person erst aufsuchte? Wenn aber auch Rab na die Mesener so sehr hervor);ehoben haben sollte, woh it hatte er das Recht dazu gegenüber der so lange bestandenen Ansicht Rab’s? Es ist daher kaum anzunehmen, dass in den 10 heiklen עריות Fragen Rab von zwei!späteren Lehrein einfach dementirt werde. 7) Aber gerade der Umstund, dass aus einer so alten Zeit Chanan b. Pinchas zu Zeugen angerufen wird, der vor Rah lebte, weist dt rauf hin, dass man unttjr ח״י nicht Mesene verstand. Denn wie konnte Rab gegen diese ältere Ansicht ein unbedii gtes Ausschliessungsurtheil abgeben; wie konnte selbst Samuel, dem der Vf. eine mildere Ansicht beilegt, in so unvollkommner Weise die Mes. in Schutz nehmen. Wenn ein vor ihm | lebender Tanaite die Bewohner M, so emporhob, dass er sie den ״Purpur Babyloniens“ rannte; wie konnte Samuel dann ihren Priestern solchen Vorwurf machen, watjum sagte er nur ילא חשו wa-um nicht ״Purpur Batjyloniens“. Soll mau annehmen, dass beide, Rab und Samuel, die Traditionen des Ch. b Pinchas nicht kannten, eine Tradition, die sich wiederholt findet, die seihst der Vertheidiger der M. nicht kennen sollte, die von den Bewohnern M nicht mit aller- Energie hätl e zur Geltung gebracht werden!ollen? Eheverbote oder Eheerlaubnisse mit ganzen Ortschaften können doci den Lehrern nicht entgangen sein, wie etwa eine Tradition über ein Speisegesetz. (Schlussfolgt.) iss. Sei Delitzsch, Franz, ProfJ, 1*שה Nene Testament hebräisch. (Schl Pag. 5,39 heisst es קוממו אל ךע besser אל תעמוד על הרע. Das erst« mit Chateph versehen, eine Praxis, mässig befolgt, wenn von 2 auf gle ehen Consonanten der erste sich trägt. Ist auch sein Verfahren der allgemein gültigen North ent! nie 1t. lb. 6,32 findet sich צריכים . überhaupt nicht verkommt. Warum Ibii. 34 heisst es etwas geschraub 8er די לצרה ביומה. Ib. 7,16 steht gejmässige Bildung, die überhaupt (Api. 9,14 Jirm. 29,28). Warum ם' הברית הח. Das. •) f אל תו, sehr unhebr., מ von תתקוממו Ast welche Hr. D regeleinander f olgenden h’wa mobile unter nicht ohne Analogie, pricht es sicherlich was im bibl. Hebr. nicht lieber .תחסרו ־68י1 י\ךי ליום ן־עתו שרידזם, eine unrenur 2mal vorkommt nicht einfach 9ךןם• Ib. 8,3 ״er war von seinem A D. 1טהרה ןגךעת, was genau genoi ergibt. Der Aussdtz als solcher dei, nach dem Texte muss es h! Ib 9,38, ״dass er . . sende“ heisfei derii 1•לשלח Ib״ ,12,7 :׳ihr D| lyn לא apäthebräiach und B< griff des (unschuldig) Verdamm! ui aal mme su ki! hättei en einen Nonsens nn nicht rein wergissen ןזך!ר מצרעתו?. 1t nicht 8 ,להוציאöht nicht verdammt“ involvirt nicht den hns: daher war hier sagen ך^יעו®; ib. 13,81 ״Verfolg 10g“ .־»,TI ist swar ■MMMkaMUi

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.