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Das jüdische Literaturblatt · 1878-09-18 · No. 38. (18.9.1878) · p. Seite 150

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
7 (1878)
Issue
No. 38. (18.9.1878)
Date
1878-09-18
Page
Seite 150 (sequence 2)
Language
German
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f * 1■ Linie, in zwei glei einer toff «Ja dass sie eStü/ske; Leises 1 »י*; J WfifpiH1׳ herna י"'?־ ׳?(1,Tt’/T1 י«•' — 150 — r,a fV. * &■:■. & I >t־. t £. U"?•' ■י? r' l & eh legte er auf das übereinander, so lCn (Är־W öUg d! teRfttz gTeidfil. 'ifT8dSffe befe^tl^föKei*sie *anderfPÖi ihres Zusammentreffens, schnitt sie an dem' Orte ihrer Befestigung auseinander, ־machte das eine von ihnen zur grossen obersten Sphäre und fertigte aus dem anderen die kleinen Sphären.“') Hierauf bildete er aus . die&en'*j(eieÖgen 'TheUCn eäj Tetraeder und Behuf dä?' raus dhh'^Qner^reu^ hernach bildete er aus. ihnen ein Oktaeder und schuf daraus den Erdkreis, hernach bildete er ana ihaen Chrl>6d£ka£der*f1d machte daraus dev Luftumkreis und hernach bildete er ein Ikosabder und schuf daraus alle ideere. 1) Hierfür haben sie sich nun entschieden änd darauf ihre Ueberzeugung gesetzt. 'Veranlasst wurden‘ sie zu dieser Behauptung, weil sie Etwas,'das nicht in der Wirklichkeit vorhanden, nicht zugestehen wollten; jene. Formen jedoch,. die sie mit solcher Mähe herbeihiflpgen, um in Ihnen eine AhaJog1'tr ziT den'' Vorhände;’ neu natürlichen Firmen zu finden, sind ja ebenfalls nj^gejjtÜ wairzunehmeV). ' ‘ (Forts, folgt ל ‘ Einige# Uber die SteUaix^ tjer Tpsejtya. Vop Djt. J.'8. Bloch!ף Brflx. ] F/ & ־* (Fortsetzung ) Die vier Referenten beginnen iie Halacha mit deneiben Wortefi: dtfi Anfangswd'riie bbbäft ihah am leichmuGeaächtni88. Sie erinnerten sich ferher in Üeberdni&tiltt ttju ng; däsä 'bär fier Entscheidung e ein^rt&fsääf die Qääntit&t des Chbpräf 0 יש..כk feackbicht־ zu' nehmen’ sei, sowie Auf :twaigÄ VenVendang demselben zuid Zusammenhalten' SasAmmenklebfen der Verschiedenen THeile'des Bolzgeßlss&a, ע#ד°לחוזמ• Letzteres5Monlfeht Fehlt zwar in der Mi^bna, allein nicht blos das Zeugniss der drpi anderen Re/arenten, sondern der , in der Misjehna vor; kd’inpnftnde Spli^asssatz, welcher'die Gbamez-Halacha mR den Rpiabeitsreap. Unfeinheitsgesetzen> in Rkralelle ') Ein nicht-gsnx genaues Ci tat aua dem Timaeaa, wo es cap. 9 § H ttfOist: ״Dies'Maxe so xasammengefögte debdde aber spat tete W def‘ Länge ftkeh 4a'*trei TH «Sie, Verband dieselben krenxwBtsctn ihrer Mitte, eo' daas sie die Uestalt 'eines Chi (Xj bildeten and bpg dann jeden von beiden ia einen Kreis xasammea, so dass er also jeden mit sich sei bin and beide mit einander in dem Tränkte, Weither ihrer Durchachbetdutig ge^enfiberla^,‘ Verknöpfte, nrasiFloes beide'tait der adl dieselbe Weis« tfnü in demselben Raume HWnnigefthrtcn Bewegung aad> Jnadhte den einen dieser Kreise sud Süsse» and dsn anderen xam inneren.“ (Sasemihi's Uebers. 8f $&j). — ץ^ת was auch die ältere DebereeUung hat, kann nat&ilich nichts Anderes, als das Chi sein(! Ob dieser Laut vielleicht damals wie ein Zischlaut gesprochen wurde י Jedenfalls lässt sjA ,Ale treffende Emrtidatton Rappaport'S emptebien: ffJV 'כ״ ף) ־ך) :'hj& Tim. cap 30 $ 112 ff. Der vorliegende Text weicht ‘ erheblich Von Plato ab, welcher dem Lattkärper dte' oktaedrische Porta,'dem ErdkörpeVdie kabfäehe Form tittfebreibt/die dodekae-1' drieelw Farm aber in dem Weitganaea' wiederäaden will. , Voi einer Textemendation dieser Stelle, um die Kongruenx mit Plato hSHdSteüen, haben wir Abstand genommen, einerseits weil die ältere Debersetxang, ׳ so weit sieh aas der leider an diesem Orte ttberau lückenhaften Mönebener Hdschrft. ersehen lässt, mit .dem hier Angegebenen aberemstiimnt und weil andrerseits die Platonisehen Gedanken im Dnrehgang durch das arabische Kediam jedenfalle Wesentliche Modifieaiionen erlitten haben, von denen auch der hier betegte Punkt der Grundform der Natarkörper" nicht frei bleiben mochte. Bemerkenswert!! ist, was ans dieser Stelle hervergebt, dass die arabischen Philosophen die Seelensubstanx des Fiaöo sich •iS ״geistige Monaden“ sareeht legten. — Die ־Erklärung von Ptlist, dass mit der aweiten Weltaaschauung d|e, Atomistik oder gar Anaxagdrae gemeint ist, bedarf wohl nach den bisher hier gelahrte* Nachweises keiner direkten Widerlegung mehr.;לא ראו זנותם וכפוך1םםעולם . vgL Monetsehr. f*r Weech. a. Wiseeoschafh d. J udentk / vOa Frankel- Gräla, Jahrg. 1870. 8. 40b ff. *'״! bringt, ג*ענין טומאה ׳מקםיד עריו 0ו;גץ welche bloss . in_, anderen Relerenten, dass auch sie An diese Paralellisirung gedacht haben. | ’ ‘ ‘ Betrachten wir jedes einzelne Referat für sich, 80 erscheint das der Tosefta am meisten defekt, was( nicht gerade für die Hypothese des gelehrten Zja&kerinandel spricht. Auch die Erfurter und Wiener Handschrift bringt keine Verbesserung \ auch sie haben bloss חוצץ und יאי,נו חוצץ was mit Bezug auf Ch^oaez geradezu sinnlos ist. £lia Wilna hat desswegen die Tosefta nach der Lesart der mit A bezeichneten Boraitha einendirr, 80 dass sie beide dm lind densdlbea ' Wdttläut haben. D^ss der Starke Widerspruclrv welcher zwischen Bprattha'A aud B herrscht, entstanden, durch eine kleine WortumStellung, bloss in der mündlichen Fortpflanzung der Hafacha ihre Entstehungsursache hat, scheint mir keines weiteren Beweiset ,z'ä'hbdhrfen. ־ v Das Refei^at der Mischna dagegen erweist sich auf den ersten Mlick'alis defekt. ' D^r zweite Theil passt, wie bereits erwähnt, zur ersten Hälfte, wie die Kaust aufs Auge. ' Schon־'der Talmud welsst darauf hin. ♦ ♦ ♦ וק לעני; מומאה ••♦ מי דמי התם בשיעורא תליה הכא בקפדא תליה מילתא. R. Jehuda wolltede88we״en den Passus ÄnderriTn” |i ולענןן הטומאה אינו, eine wenig ansprechende Correktur, die nicht mit'Ünrecht abgewiesen wurde. Allein das, was seine GeghCr, Abaja, Raba, Papa, weiche allein, in einer langen Discussion mit vielem Scharfsinn die Klarsletldn״ jenes־ Schlusspässus* versucht, liieftlr vdrgebrächt' häben, ist dCr Kritiker isu würdigen, noch weniger in de^ Lüge. Ergänzt msfti die Mi^chn'a1 nach dCtn Wortlaut der drei andCrö Referate, 80'Crkennt man sofort den Sinn jeiiwt Vielgeäeüteteh1SchlüsspassW." Ursprünglich hatte 8iC'Sicherlich' folgende Fassung:!אל! יש כדו iT02,& {!צק ^;;זיויךג ל4*י',(אס.&נו ^?זל ההיעי^ח״׳^קום ,קעעזוי .־לג/לזק איט, חוצץ;אינו. עוכר־‘,איני 4ץזוי לקו7ק,ןזוצץ ועוכד] עליו.דץצץ• זאמ״רוצה כקיוהו repp .וקי,לענין כ^אה׳ אם הרי הי,א קעריבה•. Welcher Tanaite der Urheber dieser HalaCha ist, ist gleichgültig; Eines ist sicher, dass er sie 1& Und lieh den Jüngern vbrgetragen, von denen Jeder wohl den grössten Theil im Gedächtniss behalten, aber Etwas doch noch vergessen hat. Ein Zusammenfassen der versehiedenen Bruchstücke lässt die fehlenden Glieder ersetzen, die Halacha in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederherstellen. * ' XI. Mischna Pess. 29a חמץ של נכרי שעבר עליו הפסח מותר בהנאה ושל ישראל איסור Tosefta Pess. 1, 11 המץ של עבו״ם מותר אחר הפסח מיד רש.כ״נ ויר־ ישפןאל כהנאה ץזנאם'ר לא ’^אה/לךקר״י ג| כרוקה ־^ומר; אף *זל T» שאור• י‘ ' [הקדש «ותר אחה״ם Der richtige Text dieser Halacha ist entschieden bloss der in der Tosefta uns erhaltene. Das Wort כהנאה, welches in der Mischna vorkommt und den Talmudisten so viele Ungelegenheiten bereitete, lesen wir in der Tosefta nicht, ist wahrscheinlich eine spätere Corruption. Die sehr weitläufigen Auseinander- Setzungen im Talmud zu dieser Mischna, die versehieaehartigen Versuche zu deren Erklärung, sind dadurch hinfällig und gegenstandslos geworden, ln der That ist das Cha’me״. des Nochri lür indirekten Gebrauch המאה auch während des Pessach gestattet, nach Pessach ־ aber für jeden direkten Genuss nicht unerlaubt MaA muss die gezwtingeoen Erklärungen der!Hriihtl-

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