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Das jüdische Literaturblatt · 1878-08-21 · No. 34. (21.8.1878) · p. Seite 135

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
7 (1878)
Issue
No. 34. (21.8.1878)
Date
1878-08-21
Page
Seite 135 (sequence 7)
Language
German
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י Wjj ־<י׳^ «j!p»y wy! 1■ 1|f1.״״FV.,'1P׳?-,y זיי 135 _ sich die mehrfache Uebereinstimmung zwischen Mist:] und Tosefta, wie die häufige eigenartige gegense Ergänzung, indem vieles in dem einen Codexe siel halten, was gerade in dem andern fehlt, während vorkommende Bruchstücke die Halacha’s des Ersteh das rechte Licht treten lassen. , Das mündliche Stud die mündliche Ueberlieferung des gesammten Halai! Stoffes trägt die Ursachen aller dieser Erscheinungen in _־..p . Das griech. X — ein Streitobject bei flen Talmud- und Schriftauslegern. An drei Stellen, Menachoth fol. 74b und 75a,l Kerithot fol. 5b, Kelim fol. 26a (C. 20 M. 7) recurrirt der Talmud bei Angabe der Art des Salbens und der Bedingung, welche Holzleisten nicht die Qualität von Geräthen verleiht, auf die Bezeichnung כמין כי. An den ersten zwei Stellen verfehlt der Talmud nicht, erläuternd hinzuzufügen כמי] כי יווני und an der dritten׳ thut es Maimonides in seinem Mischnacommentar z. St In seinem Jad (c. I § 9 von den Tempelgc-äthpn) zfeichnet er sogar, um jedem Irrthume vorzubeugen, ein X hin. Man sollte meinen, hier sei eine Controversq unmöglich. Und doch entscheidet sich von Rasch( bis Mendelssohn nur einer, Benjamin Mussafia, für die! von Maimonides verfochtene Ansicht, unter כ* יווני wirklich das griech X zu verstehen. In neuerer Zeit gesell( sich ihm Israel Lippschütz zu, der in seinem Mischnacommentar zu Sebachim c. 10 Glosse 37 sich entschieden mit der Ansicht des Maim. einverstanden erklärt. Nuj begeht er dabei den grammatischen lapsus, die fehlende Aspirate bei כי aus der Stellung am Anfänge des Wortes zu erklären. Er sagt wörtlich 1. c : כל' עכרי בנד״בפת שבראש התיבה הם דגושים ולהכי נקרא אצלינו כי יוונית. Raschi indentiticirt das כי bald mit כ , bahi mit נ bald mit 1' (Vgl. Raschi zu Menachoth fol. 74d, ferner Raschi zu Exodus c. 29, 2 und edit. Berliner’9 z. St.), Bartinora in seinem Commentor■ zu Menaqhoth c. 6 Al. 3 glaubt, das כי entspreche dem ט und Lippmann Heller, der offenbar besser orientirt ist und in seinen Glossen zu Menachoth ib. und Kelim c. 20. Al. 7 schon von einem grossen und kleinen griech. Alphabet referirt, schwankt zwischen II und u (oder v — somit Hesse sich כי in פי oder ני emendiren). Mendelssohn in seinem Biur zu Exodus c 29, 2 entscheidet sich gar für das griech. 5 Was bietet den spätem Erklärern allen den Stein des Anstosses? Alendelssohn verräth ״ns dies an der allegirten Stelle. Aus Horajoth fol.! 12a, der Parallelstelle von Kerithoth fol. 5b, geht ihm hervor, das כי sei nicht mit dem griech. X Zu identifiöiren. Sehen wir uns einmal die incriminirte Stelle an. Sie lautet: מושדזין וב׳ כמין כי יוני תני חרא בתחלה מציק שמן על ראשו ואח״כ נותן לן שמן בין ריסי עיניו וכו׳ in dieser ßoraitha, in der die Art des Salbens nur sehr allgemein angedeutet ist, zwingt uns Nichts, von der einfachen Erklärung abzuweiehen und einen andern Buchst iben als X zu verstehen, ln unseren Raschiausgaben ibid. findet sich freilich ein dem 11 ähnliches Zeichen, t.llein dies widerspricht Raschi's eigenen Angaben zu Alenachoth und Exodus.־? Seine Worte zu Kerithot מציג שמן עלר:!שו ואח״כ בין ריסי עניו וכצטרפין באצבע ודרך הפדחת laseen sich ebensogut vom 11 wie vom X verstehen. Die Stelle im Kelim, wonach den der Länge nach (כמי כי) zusammengesetzten Holzleisten die Qualität von (Jeräthen abgeht, wird sogar bei Annahme das grieef). X sehr verständlich und einleuchtend. Somit spricht jedenfalls in allen diesen Stellen Nichts gegen das griech X und was nicht dagegen ist, kann leicht dafür sprechen. Sohrau, im Januar 1878. Dr. Immanuel Deutjsch. ׳ ׳ ־1׳ ׳ ' .. . . .. Literaturbericht. Reeei doiea. Neubauer, Ad., Thebool: a unique Ms. in fche Bodleiaa nical texts, Englisch Trans 1 ford, Carendo» Press. 187 3. : of Tobit, a Chaldee text from library with other rabbiations and the Itala. Ox- (Schluss.) t ch n 1 Tot it Die Argumente, die I führt, lassen sich noch veri ישועות משיחו ed. Karlsruh und besonders entscheidet( einer Weise an, die genau Vorgelegen habe,! während Haddarschans nicht müde über die Echtheit der darü1 entscheiden kdfuie, nachdqt liege (vgl. ed. Königsberg bedeutet כ*ר, da die Stell( Bereschith rabbathi, das a zu werden, pflegt[ (s. Zunz sonst (Neubauer 9. b. VII(. i oder Suta einander gegei nupmehr aus detn Zusatz i: R. Mose Haddarschans nicht übereinstimme und und Rabba nicht anzufecKt! rechtfertigt, dass die Oxford! dem Rabbathi enthalte, 1 Neubauer hat aber, ferner die Jellinek aus Rapoport drasch VI. abgedruckt hat, der Bodleiana sich finden zu ziehen, dass uns in der בראשית רבתי vorliege, führungen Jehuda Gedalje p. 47) bestätigt sehe, und die Autorschaft R. Alose’s Vermuthung aus, dass R reschith rabbathi glossirt kümmert um Buber’s Unteis הנה ישכיל עבדי P■ vi. ber 1 wiesene Aufstellung von de Handschrift. Wozu aber z däischen Texte des Tobit h Auszug als Glosse angefe:! greifen, während es in e leicht erklärlich ist. Es Frage spruchreif geworden schöpfenden Beschreibungei Handschriften immer noch Hadarschan’s scheint freilich Ob aber die H.-S. der Prag dem בראשית רבה der istr muss noch biner besoi! halten bleiben. Der chaldi i sich dann auch in jener befi mit ihr gemeinsam hat. J Prager H.-S. zugänglich ist, die Stellen, die Abravanejt uachzuweisen. Was nun die Ausgabe den Text seiner H.-S. ־so( englischer Uebersetzung ve: ebenfalls abgedruckten heb(! Ein Abdruck der Itala, chuma, der Geschichte *) Nur ist stallt *2|187 המנין ebenso zu verbessern in 1878 H. Ja - יt-Z für diese Behauptung an- (tärken. So fuhrt Abravanel f. 24c-ed. Königsberg f. 38. d f 48b-70a den ב״ר in beweist, dass ihm dies Werk er bei dem Buche R. Mose wird zu erklären, dass er er angeführten Stellen nichts n das Buch ihm nicht vor- 59a, 62b, 65a, 69a.) I Nun n in unserem Rabba fehlen, bei Raimund 80 gekannt jr. V. 291n.), wie dennauch n. 5) Rabba und Ktana ifüberstehen. Nachdeü wir Tanchuma erkennen, dass h mit dem Texte des Rabba die Identität von Rabbathi ist, so ist der Schluss geer Handschrift Auszüge aus en Abravanel gekannt hat.!ntdeckt, dass ganze Stücke, Handschrift im Bet ha-Miauch in dem Sammelbande Statt aber daraus den Schluss Hr S. Rapoports der echte s ich auch durch die Ans (Jellinek. קונטרס תר״ינ ein neues Argument gegen beizubringen, spricht er die Mose Haddarschan den Be- und wiederholt, u n ber, uchungen, die er in פירו^זי cksichtigt,*) Jellinek’s nnbe- 11 Glossenwerke der R.'8chen labe B. ft. Mose aus dem!chal ך buches einen hebräidchen igt hätte, ist kaum zu beriem selbstständigen Buchei It noch viel daranLbis fliese sein wird, da es a|n erder beiden massgebenden fehlt. Das Werk ft. ilflose vorläufig verloren zu׳sein, er Gemeindebibliothek mit brder Fragmente identisch deren Untersuchung vorbesehe Text von Tobi müsste iden, wie sie sonstige Stücke' n die Gelehrten, denen die richte ich die Bitte, zunächst Jauns ב״ר anführt, darü selber anbetrifft, so hat N*. gfältig mitgetheilt und mit* (sehen, die er auch von def äi sehen Bearbeitung liefert; Zusatzes aus dem Tanvon Bel und dem Dra» des p. 281 zu lesen: 1874 p. 14Q.. B. p. 6. * ia. . ■La.' ■. ־״iÜ

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