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Das jüdische Literaturblatt · 1878-05-08 · No. 19. (8.5.1878) · p. [Seite]

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
7 (1878)
Issue
No. 19. (8.5.1878)
Date
1878-05-08
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Ufo. 19. r ... 1 \ t Jl Das 1;ד Jalü'g. r Zar Beleuchtung aller Jadentham and Jaden betreffenden literarisch. Erscheinungen an t dem Gebiete der Philosophie, Geschieh te4tthnographIe,Theologlejlrientalla, Exegese, Homiletlh, Liturgik, Pädagogik. Herausgegeben von Rabbiner Dr. Moritz Rahmer. Magdeburg, 8. Ma.i 1878. BSeher der eisSehll gigf Li- :1 teratar, welche der Red. de• ״Jäd. LiteratarMatt“ in M a gdebarg (oder der ״Israelit. Woehensehr.“ in Stettin) sagesaadt werden, finden in diesem Blatte eingeh. Besprechung, j Das ״Jttdiftelie Literatnrhlatt“ erscheint wöchentlich; Preis bei allen Pöt (in Lei pxig bei Robert Friese) pro Jahrgang 6 Mark; bei der Expedition der ״Israelitischen Woch< frankirter.Zusendung - 8 Mark. — Abonnenten der ״Israelitischen Wochenschrift“ (die vierteljahrli bandlungen 3 Mark 90 PC kostet) erhalten das ״Jüdische Literaturblatt“ gratis. — Inaer•** spaltene Petitzeile, buchhändlerische Beilagen mit 13: Mark berechnet. 'י Oie Expedition der tanstalten and Bachhandlttt^ea.t;Xi' nschrift* in Magdeburg mit direoter 'iS י h bei aller Postanstalten und Buch- -״הי werden mit 20 Pf. für 11 i-d feige- ״Israefitiscbei Woche leohrllt.•• ך ׳,; Inhalt! Wissenschaftliche Aufsätze: Glauben und Wissen. Von Dr. Philipp Bloch (Fortsetzung.) ( Die jüdischen Volksschulen in Böhmen im: Jahre 1783, Notizen von Rabbiner Dr. Rothschild in Alzey, ' Lit era turberieht: Recensionen: Grünbaum, M., Beiträge zur vergleichenden Mythologie aus der Hagada. (Fortsetzung.) ״Grlauben und Wissen.“ Saadiah’s religionsphitösophisches Buch. Ans dem Hebräischen übersetzt von Dr. Philipp Bloch (Posen. (Fortsetzung von No. 12.) Also haben wir nun, sobald wir die Gültigkeit der Wahrheit der Erkenntniss der zwingenden Folgerichtigkeit anstreben wollen, sie vor diesen fünf irreführenden Momenten zu schützen: 1) dass nicht auch ohne dieselbe die Richtigkeit der Sinneswahrnehmüng erwiesen werden könne, 2) dass nicht auch ohne dieselbe die Richtigkeit des [durch Vernunft] Erkannten* 1) erwiesen werden könne, 3) dass sie keine andere Wahrheit aufhebe, 4) dass nicht ein Theil den) anderen1) widerspreche, 5) [dass sich dabei nicht etwas ganz Anderes als das Beabsichtigte ergebe] geschweige, dass man nicht in ein ärgeres Uebel gerathe, als man vermeiden wollte. Nimmt man npeh hinzu die Vorsicht bei der Sinneswahrnehmung und bej der Vernunfterkenntniss, geübt mit der von uns erwähnten Fertigkeit, so ergeben sich sieben Momente, aus welchen alsdann, wenn man zugleich in der Arbeit der Untersuchung bis zu ihrer Vollendung ausdauert, die >) Es unterliegt keinem Zweifel, dass hier zu ידוע *twa 1 בשכלn ergänzen und zu lesen ist 4» ידוע בשכל. gar אמתת המושכל emendirt werden muss. Es werden hier :die fünf vorstehenden Anweisungen noch einmal kurz zusamniengefasst und von diesen bezieht sich eben die zweite auf den מושלל• ’) Hier ist offenbar eine Lücke, weil את! קצתו zu ושלא יסתור ריצת! nicht entbehrt werden kann, wie sebjon die Berliner Ausg. von 1789 dieselben Worte hinzugefügt hat. Del Text ist an der ganzen Stelle korrumpirt, da bei der fünften Anweisung die erstere Hälfte fehlt und das kurz darauf folgende אמרי .“TTli n‘<*t verstandlieh ist. Da der Gedankengang als Rekapitulation jeden Zweifel ausschiiesst, so lesen wir die SteUe folgendermassen: ושלא יסתור קצתו את ק$תו ושלא יחייב דבר אחר ב״ש שיכנס ביותר רע ממה שברח ממנו נוסף על זה אמרי וב'• jpie ält üeber9• hat entweder einen inkorrekten Text vor sich gehabt oder ist von dem Zusatz einer spätem Hand entstellt worde:; gleichwohl lässt sich die vorgeschlagene Korrektur )eicht heranserkeuuen. Wahrheit für uns hervoigeht. Wenn nun ein Anderer K - uns einen Beweis bringei. will, durch diese Erkenntnis«- weise der zwingenden F ilgerichtigkeit, so werden Wir sein Wort diesen sieben Bestimmungen' gemäss prüfen; nachdem es dieser Prüfu 1g unterworfen und auf dreier c Wagschale gewogen wo! den, so ist es wahr und‘'adch annehmbar. Ebenso werden wir uns ihrer bedienten,"*^ wo es sich um die wairhafte Tradition handelt,‘1 Ich-sj yM der Ort, alle ihre Eiget thümlichkeiten zu behandeln, l«;•; einen Theil davon habe! ich bereits ausführlich in der Einleitung zum Kommentar der Thora‘erklärt. . Wenn uns nun Jen and Vorhalten wird, mit Welchem Recht können wij das spekulative Durchdettken' 1 * *׳jgn] der Erkenntnisse und iire Zergliederung zu unserem Richter machen, so dasi wir an dieselben nur glauben,. *V^y j'e nachdem sie von der logischen Wissenschaft‘) 'klar rj-i und richtig gestellt! sine, — verwerfen doch die Leute solche Wissenschaft, das s sie sogar behaupten, eine der- '־M artige Speculation gebe zum Atheismus Anlass, ja führe;- selbst zum Materialismt s1), — so antworten wir hierauf,-?^ dass solches nur bei d<n Ungebildeten unter ihnen der Fall ist, so wie die Ui gebildeten in dieser'Stadt'•־ mei-. Jp nen, dass Jeder, der nt ch Indien' geht, reich wird,‘twie ';!•י man ferner von den Ui gebildeten unserer Stadt erz&hlt, ■;v: dass sie meinen, etwss Drachen ähnliches verschlinge den Mond und dadurcl werde er verfinstert, und ‘ wie. man von viele* Ungeb Ideten Arabiens erzählt, das« sie sterbe, ohne dass man über'sei* 'י schlachtet, sö müsse er zu Fuss zum Gerichtstage pilgei n, und vieles drgl., worüber inan besser schweigt. Wenlet aber Jemand ein, dass'die bgemahnt, zumal von dem Nachng der Zeit und des Ranines, Wer Über wäre besser nicht auf die Welt was oben, was unten, was vorvier Dinge nachdenkt, gekommen, und zwar meinen, wenn Jemand nem Grabe ein Kamel Weisen Israels davon £ denken übe'r den Anfi wite ihr Ausspruch laitet (Chagiga 11b) ״ >) 1 *י*0‘ 1 מלאכת השיעור nur "־ie oben mathematische, sondern auch logische Wissens :haft, wohl ähnlich mit למודים! gleich Propädeutik. אפיקורסות (נ ist ׳ler praktische Sensualismus, der da» Ethische im Auge k>t, wi hrend 8 כפירה*ch auf das Religiös« bezieht.

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