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Das jüdische Literaturblatt · 1878-01-29 · No. 5. (29.1.1878) · p. [Seite]

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
7 (1878)
Issue
No. 5. (29.1.1878)
Date
1878-01-29
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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w F©• 5. ■ *!(,'■1!*fe Das 1.. 3E«r Belenektug •Iler Jodentku 04 J14« betretenden literarisch. tnultlmge» nf dem Gebiete der PkUosophle, 9eaehiehtoJtthaographie,The- •tofie,OrlentaIl», Exegese, Hooiletik, Lttarglk, Pädagogik. Herausgegeben von Rabbiner Dr. Moritz Rnhmer. -—♦י—- Magdeburg, Sä®. Januar 1S78. rblatt D•• Iiiter*tarbl«M״ erscheint wöchentlich; ,Prei* (in Lei pzig bei Robert Friese) pro Jahrgang 6 Mark; bei der Expedition der ״In JanJdrter Zusendung: 8 Hark. — Abonnenten der ״Israelitischen Wochenschrift* handlangen 8 Mark SO PC kostet) erhalten das -Jüdische Literaturblatt* grati!palten• Petitxeile, bachhbidlerische Beilagen mit 13 Mark berechnet. Dil Iahalti W iss en schaftlich e Auls atze: Glauben und Wissen. Von Dr. Philipp Bloch. Nachtrags zur Kritik des Baches Esther. Von Dr. J. S. Bloch- Noch einige Anmerkungen za Levita's ן/קן3י. Von Dr. L* Lewysohn, Rabbiner in Stockholm. )Literaturbericht: Recensionen: Wolf, 0״ Kaiser Josef IL Notizen. Eingegangene Schriften. ״Glauben und Wissen.“ Sudiah’« religionsphilosophlsche« Buch. Ans dem Hebräischen übirsetzt von Dr. Philipp B loch, Rabbiner der Brüdergemeinde za Posen. (Fortsetzung.) Bei Gott, dem Schöpfer des All, beschwöre ich da* .־ her jeden Einsichtsvollen, der dieses Buch studirt, wenn er irgend einen Irrthum in demselben bemerkt, ihn zu verbessern, oder wenn ein zweifelhafte» Wort, es zu berichtigen; und er lasse sich hierin nicht dadurch be• irren, dass das Buch nicht von ihm berrtthre, oder dass ich ihm zuvorgekommen, Etwas zu entdecken, was ihm nicht eingefallen. Die Weisen hegen ja eine liebevolle Zärtlichkeit zur Weisheit und erweisen ihr dieselben Liebesdienste, wie man sie gegen Blutsverwandte übt, wie es heisst: ,Sprich zur Weisheit, meine Schwester bist Da.“ (Prov. 7, 4.) Allerdings liehen die Thoren ihre Thorheit ebenso zärtlich und wollen nicht von ihr lassen, wie es heisst: ״Zärtlich liebt er sie und lässt *ie nicht fahren.“ (Hiob 20, 13.) Alsdann beschwöre ich jeden, der Weisheit suchend das Buch stndirt, beim Namen des Schöpfers, dass er •ein Herz stimme, wenn er dasselbe lese, dass er es in meinem Sinne auffasse, dass er keine Veranlassung zum Bemängeln und Bekritteln nehme, damit er das Gute vollständig geniesse und den vollen Nutzen davon habe durch die Kraft dessen, der uns lehrt, was uns zutr&g- Reh, wie es heisst: .,Ich, der Ewige, Dein Gott, lehre Dich, was Dir zuträglich u. 9. w.“ (Jes, 48, 17.) Und ,wenn Meister und Schüler das Buch in solcher Weise behandeln, wird der Gläubige im Glauben wachsen, wird der Zweifel vom Zweiteinden schwinden, der aus Tradition Glaubende wird dazu kommen, seinen Glau- [Ban kritisch und denkend zu bewähren(, wer Falsches Btefear 4ar etnaekllgif«■ U-, teratar, walefca dar Red. de• ״J«d- LiteratarMatt“ ia Magdabarg <adar.der JeraaHt! Woekeaeahr.* ia Statt» zageeaadt werden, dadea ia dieaam Blatte eiagak. Baaprachaag. . bei aUenJpostanstalten aad Bach handlangen kr «UtUehen Wochenschrift* in Magdeburg mit directy (die vierteljährlich bei aller Poetanstalten and Bredk- ־ ־ » werden mit W Pt ftr die diaig•• ״IsrasUtftob•• WeehMtchrlft“ | behauptet'), wird diel Wahrheit erkennen, der krittelnde 1 Sophist wir i zurechtgpjwiesen und die aufrichtigen Frontmen werden sich freitjm; wie'es heisst: ״Die Redlichen sehen es u td freuen pich, jedes Laster aber verstummt; wer weisie ist, merkt dies und erhält Einsicht in die Huldbeweü e des Herrn.“ (Ps. 107, 42.) Hierdurch, werden di( Gedanken j der Menschen gebessert, wird ihr Gebet gelä jtert werden, da in ihrem Herzen etwas sein wird, das nie hei Irrtbümem tadelt und zum Richtigen aufmuntertc wie jener:Fronjpae es ausspricht: ״In m«änem Herzen berge ich Dein Wort, damit ich gegen .Dich nicht sündige“!(Ps, 119, 11.) Ihr Glaube wird sich im Hi ndel und Wandel bewähren, der wechseln«• tige Neid Iber weltliche Umstände wird sich vermindern, sie werden alle( vor den Männern der Weisheit sich zusatt menfinden, werden sich nicht anderes Dingen zuwen den und es wird ihnen Heil, Glück und Erbarmen wählen; wie es heisst: ״Wendet euch Mir za, so wird eucH geholfen werden, all ihr Enden der Erde, denn ich bin Gott und Niemand mehr.“ - (Jes. 48, 22.) All dieses wird ein treten mit dem Schwinden der Zweifei und mit der Beseitigung der Irrlehren, die Erkenntniss Gottes und seiner;Lehre wird sich ausbreiteo, wie sich das ' Vasser über alle Theile des Meeres ergiesst; wie es heisst: ״Voll wird sein die Erde von der Erkenntniss I der Herrlichkeit Gottes, wie Wasser das Meer deckt.“ /Habak. 2, ^4.) Vielleicht aber wendet Jemand ein, was ist das. für eine Weisheit, dass der Schöpfer solche Irrthümer und Zwei fei unter den Geschöpfen zulässt. Wir nehmen die Antwort hier vorjweg und bemerken: eben weil Me Geschöpf 3 sind, dieser Umstand selbst führt sie zu Zweifei und 1 rrung. Weil sie nämlich dem Charakter der Kreatur antsprechend®), zu jeder Thätigkeit, die sie vor- ) *ויעמוד הטוען בשקי Fürst übersetzt: ״Dann wird der Ankämpfe :gegen den Glaaben ia seiner Unwahrheit daetehen*. Jedoch ען g allein kann npeh nicht ״Ankämpfer «egen den Qjauben“, 80n< ern allenfaUs ,.der einen Einwand Erhebende“- heize»; ebenso misste dann statt כשקר nothwendig 8■■»» כשקרן* wer* den. Hier ist wahrscheir lieh eine .Lücke und dürfte wohl zu ergänzen sein: על האמת «der einen falschen Ein wand prhebt, wird das Wahije erkennen*; עמד על wahrnehmen erfcemtna. passt nicht recht in den Za כחלק הבריא: (*

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