Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 7 (1878)
- Issue
- No. 4. (22.1.1878)
- Date
- 1878-01-22
- Page
- Seite 15 (sequence 3)
- Language
- German
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'ןריל׳ל1',^ -T,״׳ .י" י— 15 — fider Frage und de? Discussion betrifft blos die Person ־und die Partei des Verfassers: war er ein Anhäng«r -der Makkabäer, wie Grätz und Herzfeld behaupten, 0de der Hellenisten? Welcher Geist spricht a|j8 der Erz^h- Inng, der streng theokratische, nationalreligiöse oder ein gräcisirender, heidengeneigter, hellenistischer? Welche Gedanken predigt der Verfasser: ermahnt er wirklich *ur Felsentreue gegen das Vätergesetz, zur strengen Uebung der alten Sitten, zur unnachsichtlichen Abweisung der heidnischen Verlockungen und Reizungen, zu kühnem Widerstand und unbeugsamen Trptz gegen ,des Königs Anmassung, zu wildem todesmujthigen Kampf gegen jenen Heiden, welcher gegen alles! Recht Judäa an sich gerissen nnd das Gottesvolk schmjachvoll unterjocht hat? Oder erscheint er als ein Prophet des Friedens, der den Weg der Versöhnung kündet seinem Volke, in der Nachgiebigkeit das Heil sucht, in der Verschmelzung, Verschwägerung und Verschwisterung mit den Heiden die Rettung Israels erblickt, in der Annahme ihrer Sitten und Gewohnheiten, ihrer Sprache und Kleidüng, in der unentwegten Treue gegen das Herrscherhaus, in dessen Dienst sich zu stellen auch de rvornehmste und frömmste Judäer nicht ablehnen soll[? Uns scheint es, die Antwort auf diese Frage könnte nicht zweifelhaft, sein. Die drei Jacobas. 5 Wir kennen ״die Sittenlehre des Judenthums“ von (Hm. Dr. E. Grünebaum blos aus der Z.-Recension in No. 1 nnd ist es uns nicht klar, ob das unbegreifliche Missverstftndniss dem Werke oder dem Hrn. Recensenten zulaschreiben ist, welches uns zur Richtigstellung herausfordert. Hr. Z. scheint die ״bekannte“ Stelle in dem jerus. Synhedr cap. 7 auf Jesus zu beziehen, und genirt ihn sonst nichts als blos dessen Todesart וסקלוהו, nicht aber der Todesort בלוד•*) In dieser Jeruschalmi-Stelle — welche übrigens Sach in Babii edit. Amsterdam Synhedr, 67a zu lesen ist — ist von Jesus auf keinen Fall die! Rede, sondern von Jacobus dem Bruder Jes., welcher eben so rieh• tig nach seiner Mutter wie sein Bruder סטדא p genannt werden kann (vergl- Sabbat ed.!Amsterd. 104b) oder von Jacobus minor, in welchem Falle besser an׳ rtW p (den jüngern) zu denken wäre.’— Die apostolischen Schrffteri berichten nämlich von dreien Apostein;gleichen Namens u. z. von Jacobus dem Bruder J. (Matt. 18, 55); von Jacobus major, dem Bruder Johkhnes, welcher auf ,Befehl des Königs Agrippa ent• hauptet wurde, (Apost. Gesch. 12r 2) und von Jacobus Alfäus auch minor genannt, welchen Josephus (ant. 20, 8;11) vom Hohepriester Anan eigenmächtig steinigen l&SSt, und׳ *dieser ist es wahrscheinlich; yon dem Jeru* stiudrni spricht,'und war die alte Festtifng, Lyddä (MegiUa 4a) der geeignetste׳ Platz ohne oder gegen die Eraftchtigung der röm. Landpllegers über ihn den Tod *tr verhängen. Wir wollen hierbei dem etwaigen Vorwurfe begeg-‘ nen, dass.solche:Forschungen mehr;tür eine Kirchenaei-* tang als für ein jüd. Literaturbl. passen, damit, dass sich auchldie Tossefiaten für derlei Arbeiten eingehend interes• sirien. In erster R'eihe spricht sich R.“ Tarn) in der Amsterd. Ausgabe .zu.obiger:: Babbatstelle in der festen Behauphing aus, daaätCTT© p nicht mit J zu identifleiren ist דאץ זה ישו״נוגרי, was mit unsrer Auffassung vollkom* nJen stimmt. Sonderbar korrigifen die Tossafot zu Megilia 23a HJC'D יעקב weil, wäre dieser der Apostel Jaoobus ge- *) Der Hr.,Races■, beruft sich auf Grits (Hl! 3. Aofl. 8. 328 _ , — -"-ite 111 .;Ml• 1), woselbst <Ue*e"0teile ebenfalls auf Jes. beiogen wird. R. wesen, mai würde ihn nicht beim Namen Jacob genannt habt sn! Und doch stossen wir anderweitig!»ililtg׳ auf Minim welche mit dem Namen Jacob benannt! wm^ den, so zwei Mal in Aboda Sara 17a and 27b dem R. R. Ismael gegenüber, so in Chulliii 84a und!)8a, welche zwar nicht den ersten Aposteln Raba und R. Abuha gegenüber, bemerkenswert!!, dass die Tosafisten es nicht ten, die Apbstel-Literatur als einen Zweig in den Kreis ihrer Untersuchung Löwy. Akiba und Ab. sara angehör teh, Es ist verschmäh der jüd. Geschichte zu ziehen. 'בה ישמרהו אליו מלכות כארץ מל ־ח כאשר Abge; Haridschriftli jhes aas Petersbarg. Von Dr. A. Harkavy in Petersburg. II]I. (Schluss.) 8) p. 2, z. 91—12:וכבר היה בין אבותונו אגרות.ופויישת שלום והדבר הזה עכו־ בספדינו ידוע לכל זקני אדצינו ובכל עת ]אנחנו שוממים אודות וכבר היו כץ אבותיני.0 e. u אגרות דרישת שלום והדבר ארציכסונדולתמל יוצרו ואלהים ישיב הזה שמור כספרינו ידוע לכל I; (0ן ragt hinzu!זקני ארצנו(בכל מזרדז כשזכרת): אכותיו דברת ehen von inneren Gründen, die ich hier nicht׳ ansei nandt rsetzen will, bezeugt schon der Zusatz am Schlüsse ia O., der s)öh nun als, ein Ueberrest vöp dem. fehlenden Passus herausstellt, die Ursprünglichkeit dar- Fassung i:1 unserer Handschrift. 4) P. 6, z. 1-7:ופזרם(לארבע e.u. o.:זפזרם לכל רוח ולולי לוו היה כדין p רוחות אמלא ישראל לעולם• מה ז ץ ישמעאל בישראל לא שבת ולא: מועד לא מצות "ולא יחק׳ ם אוכלים 'כל פזוטאה בשר נמר סוס וכשר כלב כל שקץ ורמש 1 ‘ין ישמעאל לא דין.: הוא אלא כדיני נרי הארצות Man sieht, dass (iie Selbstcensur in ׳ muhsäneda׳*• nischem Lande auf <(iel Definition des Islams• von-׳ En»«: fluss war, in O. jedqch von* minder radicalem; was je# denfalls < ie Ursprünglichkeit unseres Texten beweist. In letzter! sm ist ׳בישראל entweder in בישמעאל za ßtoendiren und nachv unten zu ziehen, oder däs-W014t ist in dem Sinns (freilich ungeschickt ausgedrftCktL von, im׳ Vergleich mit Israel,!d. h mit der Religion CT?y Iäraels — :u verstehen. Ich 10ffe; Jdassl diese Beispiele auch diejenigen^ welche inifher mit ihren Verdächtigungen bei der HÄtt* sind, übe! zeugen werden, dass ich meine guten GrüniflS* habe, Um > pessimitische Ansicht von.unserer Händscbri»־ nicht zu ׳1: I 1ואת לא יהיה כדיך ישראל £&ולם(רץ ישמעאל :0.hat noch מ׳אשבת ולא מועד לא תורה -ולא ויקים אוכלים כליטומאה *כל שקץ וכלדמש);heilen. (Wird fortgesetzt.) 1 Aimuiii’4 Miechnaeomroeptar. Mein Onidda vollendete sein* erstes Meisterwerk deJ^ Comment ir zur Misclma im J. 1168 in arabischet Sprach^ unter den Titel ה0«די*)• Grätz sagt im ff. Bande S.«»י־ Anm,י Di, Maimuni Jangiebt, er habe den Commentay 1479 116 8,,.vollendete so muss man mit RäppOpöft'aflF‘־ nehmen, (lass die Zaihl: ״im Aller von 30 Jahren* eine. 1 ») Ia jnnaerer (vantl LehMreollegium de* jad.-theoL Seminare tu Breslau . J. siagekrönten) Schrift y ״(Jeher deu laheltr- und Geilt' le* Einleitaqpn• dee R. Moae b. Heimen tu sehMir Hlaehnacom nentar, mit leaonderer Bertekaiehtigan^ dea an*. O*-־ ־'' "_taben wir in! Kote 1 ״aber den Kaawa• d«f Cu ■■an «l'uaehg iwieaen, darif U.: ealhet ariaan CoaimaWar ,ala דה81)0ד ' nannt.i daa»>׳dleeer Titel von apCttmn ÄtttantM " worden. R. .׳׳■