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Das jüdische Literaturblatt · 1878-01-22 · No. 4. (22.1.1878) · p. Seite 16

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
7 (1878)
Issue
No. 4. (22.1.1878)
Date
1878-01-22
Page
Seite 16 (sequence 4)
Language
German
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16 Corruptel ist statt: ron 33 Jahren. Von einer zweiten Recension, die etwa 3 Jahre sp&ter vollendet worden, zeigt sich im Werke keine Spur.“ Hier haben aber Rappoport apd Gr&tz das 1S8. Responsum von Maimuni nicht 'beachtet.*) Da heisst es: מה שזכרנו בחבור זכרנו בפירוש; p.הוא האמת אשר אין בו שום'ספק וכמו המשנה׳ וזאת המשנה אשר בירכם היאהנוםד!ה הראשונה באומה p אשר יצאה מתחת ידינו קודם הנהתה וכר ובמו ניסחה הראשנה בפירוש המשנה יש כמה!םקיםות כמו וה וכי Dr. M. Daschak. ,Literaturbericht קונטרס המגיד א) מאמרים .Jdiioek« Dr. a וספרים על דרכי וכללי האנדה והמדרשים• ב) הנחות והערות ופירושים על כל המדרשים וספרי הנדה הקטנים וכר Wien 1878. BrCIder Winter. 8*. 36 8. Dmb Jellinek auch mit diesem Hefte seiner Kontressim der kebriiaehea Bibliographie einen wesentlichen Dienst leistet, wird J&■ der begreifen, der in den bibliographischen Angaben mehr als eia rein ineeor liebes, mechanisches Abschreiben ron Titelblättern erbückt, der in ihnen ein Stück ihrer Geschichte erkennt Gerade hier, wo es sieh zumeist am die Beschreibung der verschiedenen Ausgaben ron Werken nnd Erklärungen aas dem Gebiete der älteren and jüngeren Agada handelt, muss dem Fachgelehrten der Harne J.’a dafür bürgen, dass alle Angaben nicht auf dürren Citatenkram, sondern auf dankenswerthe, gen Forscher orientirende Winke hinanslaafen. Besonders werthroll sind nach dieser Riehtang hin die gekriseenhaft zusammengetragenen Partien aas gröwaren Werken neuerer Gelehrten, soweit sie die Agada betreffen. Wae Krochmal, Frankel, Rappoport, Znni n. A, gelegentlkh über die Agada im weiteren Rahmen ihrer grösseren Arbeiten geschrieben haben, findet der sich dafür Interessirende hier huf das Ueberrichtlichete angedeutet Die genaue Angabe der Seitenzahl der meist paginirten Werke hätte den Werth dieser biblioaraphisehen Angaben wesentlich erhöht. Heber die Aufeinanderfolge and Disponirang dieser Blätter besagt der ausführliche hebr. Titel alles Erforderliche. Wir fügen nur hinzu, dass der Vertl9l ische Piecen notirt, desgleichen nachträglich noch 18 Werke die Rechtschreibung der Namen von Personen, Städten und mo in Sehendebriefen, denen sich die Erklärung von 16 bei Jaden eingebürgerten, ans heute mehr oder minder räthselhaft er- : seheinende■ Personennamen anreiht. Von dem zum Schlüsse beigefügten agadischen Zusätzen haben wir die auf S. 31—36 nach- : *r»tr»g*״eu 6 Kapitel aas יסדר הלכלות רבתי welche nach der ן Lemberger nnd Warschauer Ausgabe in Gebereinstimmung mit!׳ Es. Haenchen Ho. 40 wiedergeben werden, besonder» hervor. — In! gewissem Sinne erblieken wir in diesen Blättern den Oaetlennachweis für die bedeutsamen Forschungen, welche dieeer gründliche Kenner der Agada im Laufe der Jahre gezeitigt. Sohraa, im Januar 1878»• Dr. Immanuel Deutsch. Aatlkritik. In Ho. 1 d. BL findet sich eine Recensioa meines Buches, für welche ich dem mir völlig unbekannten Herrn Verfasser dankbar : bin, die aber dennoch einzelne Bemerkungen enthält, gegen welche : ich entschiedene Verwahrung einlegen muss. Zunächst könnte I man glauben, ich hätte dem Christentham die Erhaltung des rei- ׳ nen Uouesgedankens vindicirt. Allein Alles, was ich von Panlus; sage, diesem alleinigen Grande, auf welchem das Heidenchristenthum sich aafgebaat hat and am so mehr die spätere Kirche, be׳ : 1weist ja gerade das Gegentheil. Ich habe ja ausführlich mit aller *) ln der gen. Preisschrift (,Note 2 ״Geber die Abfcssnngszeit des Commeatars“) haben wir ebenfalls bereits auf dieses Kesp. (Peer hador No. 140. Hanacr. No 149) hingewiesen, and damit den Widersprach zwischen der aach im arat* Original befind- Heben hebr. Nachschrift Jf.'8 (worin Rappoport vor שלשים e'n שלוש hinaurngt) and der sonst verbürgten Angabe Uber sein damaliges Alter dareh die Annahme einer ersten and zweiten Reeension 8u lösen geglaubt. (Kan vrgl. auch Geiger: Stadien über Hoe. b. Malm. 1. Heft. S. 61.) R. ״SSf Entschiedenheit nachgewiesen, dass Banlas dem Heidentham in Bezag auf den reinen uottesgedaakea Concessioaen gemacht, welche,׳ diesen nicht blos getrübt, sondern im Laufe der Zeit fast gansj zerstört haben. Ja ich bin überzeugt, dass dies in unserer Zeit, von jüdischer Seite nirgends 80 scharf und mit solcher Entschiedenbeif hervorgehoben wurde, als es von mir geschehen ist. Dennoch behaupte ich, dass Paulas das eigentliche Göizenthum besiegt und die heidnische Unsittlichkeit zerstört und eben damit auch be• glückend gewirkt bat, aber wohlgemerkt natürlich nur den H e, iden gegenüber, denn die Jaden batten ihre Gottesoffenbarung und mit ihr den reines Gottesgedanken und ein reines Sittengesetz, wie ich das ja darch das ganze Buch nachgewiesen, and deren Erhaltung nnd Förderung ich ja gerade als die wesentliche Aufgabe des Pharisäismas dargestellt habe. Und wer die schämlose Unsittlichkeit des Götzenthams kennt, wie sie Bibel and Talmad so grauenhaft schildern nnd wie sie, selbst bei den gebildeten Griechen, in Caltus and Leben so an verhüllt hervortritt( wer fer ner die furchtbare Grausamkeit des Götzendienstes, besonders im Horgenlande mit seinem ״Kinderopfer“ ins Auge lasst und mit Allem dem das Sittengesetz vergleicht, wie es Paulas in Uebereinstimmang mit dem Judenthum lehrt; wer ferner der unlengbaren Thatsache sieb nicht verschliesst, dass das Heidenthum ohneAbrogation der äassern Gesetze wenigstens bei den Kassen, abgesehen von einzelnen tiefer angelegten Naturen, sicher nicht besiegt worden wäre, der wird zugeben müssen, dass der Heidenapostel Paulus, der überdies für die ״brennenden Holzstösse“ der Spätem nicht verantwortlich ge macht werden kann, allerdings nicht blos weltbeberrschend, sondern aach beglückend für die Heiden wirkte. Dabei sehen wir ab von der Erwägung, ob das entsittlichte und streng nationale Heidenthum je zu der umfassenden, zur Gleichberechtigung Aller leitenden Hamanität führen konnte, za welcher sich das freie Christenthum mit seinem sittlichen Kerne bei den civilisirten Nationen unserer Zeit hindnreh gearbeitet hat Ganz ebenso verhalt es sich mit dem Einwande des Herrn Recensenten gegen meine Behauptung: dasa Paulus die Idee der Religion, nämlich die Entwicklung des nationalen Coitus zu einer Weltreligion in ihrer äussersten Consequenz erfasst nnd ihre weitumgestaltende Entwicklung entfaltet habe. Was das Letzere betrifft, so muss vor Allem bemerkt werden, dass ich nicht behaupte, Paulas erst habe diese Idee erfasst. Im Gegeatheil, ich sage ja ausdrücklich, dass sie von den Propheten in ihren herrlichsten Ver- I kündigungen ausgesprochen ist und sogar, dass sie bei den Talmudistea unangefochten als eine tiefwirkende Ursache auftritt (S. 56). Ich sagte nur, dass sie von Paulus in seiner äussersten ־Consequenz erfasst nnd entfaltet wurde, indem er das, was die Propheten eben als eine Entwickelung, als Folge der Erkenntnis« (Jes. 11, ft a. 8. w.) am Ende der Tage (Jes. 2 n. 3) gelehrt, — durch den Glauben an seinen Christus sofort erringen wollte, dass er aber eben damit, wie mit seiner ganzen Glaubenslehre den Glauben des Jadenthams verlassen habe. (S. 22 b. ff.) Die Kission des Christenthums dem Heidenthum gegenüber kann von Niemandem geläugnet werden, der die Geschichte vorurtheilslos zu Rathe zieht, und wurde auch von den bedeatenstea jüdischen Autoritäten immer anerkannt (8. die Stelle ans Kaim, S. 79. Anm. m. B.). Es kann daher auch nur auf einem Hissverstandnisse beruhen wenn der Herr Recensent glaubt, ich hätte den Geguern Cop.ces* , sionen gemacht, za welchen die geschichtlichen Thatsachea nicht berechtigen, oder hätte die Verdunkelung des Gottesgedankens bei Paulus nicht betont und dem jüdischen Standpunkte etwas vergeben, oder gar dass sich derselbe gegen meinen ״Standpunkt in re» ligiöser und nationaler Richtung“ so entschieden verwahrt, wenn diese Verwahrung in der That auf die von ihm angeführten Punkte, und nicht viel mehr auf andere, die er verschwiegen hat, rieh be• zieht. Keine Aufgabe war eben nicht, durch Polemik andere Bekenntnisse zu verletzen, sondern die Apologie des Judenthums gegen die in das Gewand der Wissenschaftlichkeit sich hüllenden Angriffe und ganz besonders darch den wissenshaftlichen, geschieht• liehen Nachweis des reinen, umfassenden Sittengesetzea des Jadenthums von seinen Uranfängen an bis in die neaeste Zeit andern Bekenntnissen gegenüber, die getrennten Gemttther zu versöhnen, and ich glaubte, wie dies aach von den achtungswerthesten Seiten schon anerkannt wurde, dadurch am beeten und sichersten für Jaden und Judentham za wirken. Dr. Grüne baum.!Keiler Setlag non X[)fobalt! (Stieben in Serlin Loh-8telnbacher'sche ]Vaturlieilmethode. L Sanb: Üer praftifdjetl nat$ 6teinba<her’d tombinir. iem Sjeilfpftem unb mehr aid jmanjicjabrigen ®rfabtungen. San Dr. Sie; £0(1, praft. Srjt,; 2)ir. her Jfat1u|«ifanftaU in ßannfta.c. 2. oermehrte Auflage. 2 SR. 60 Sf- 1L Bonb: Tit keft m&nnliähett ÄefdlDcfit«. ©afteoerlufte, ärtUdie £eibm, Saftet(ungen. Sc.(nc1)i,1׳hthttm, @ptrmatortf)0e una ^mpotenj. Son Dr. 3 0 i). Sag. Schilling, proft. Srjt. Mit erläuternbm ftran(en8ef$i$ten non Dr. Sie; £oh,; peatt. Srjt. Seift SbbUoungeu. 3 18. ®ie tüimlidhfi befannten §e.a«4ge6er bürgen bafitr, bafc bem?ublifum mit ihren §anb« büchetn geroiffentinf te Siathgebef für bie gamilie in bie §anb gegebenmeroen, benen jeb* £h«lordetie, jebf« fogen. Snnbermittel unb for.fi Setbetben btingettbe Stebicament fern /־liegt 2>iefelben berftren auf langjährigen ©rfahrungen unb flehen auf butdjaui reefiem, foli« bem Soben.__ . ^erSnSwortlMmr Bedactear Dr. K. Rahmer. Draek von O. Seharnke in Bart)/. Verlag von Robert Friese in Leipzig 3n unferent Setlage ift etf<hieneq: [1184 Bettbit, SF״c«bnfarin1a für jflbifche Schulen, catt. 12• 1•*״- »lebittgtr, «. b.|elflge*. Schriften »er ^»raefUen. 17, *״hgeb. ל* r»• —bo — ®aäfelbe für bie reifere iärnelitif(^ 3ugenb. 4• Sufi, btoftp■ **• ־*׳ ' J)iefe Silchet finben immer roeitete Set« breitung unb feien hiermit ju erneutet <*״' fühtung heftend empfohlen. JfÄgtt’fche Suchhnnbtung . n ia gtantfurt al&■ 1

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