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Das jüdische Literaturblatt · 1877-11-14 · N° 46. (14.11.1877) · p. Seite 182

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
6 (1877)
Issue
N° 46. (14.11.1877)
Date
1877-11-14
Page
Seite 182 (sequence 2)
Language
German
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tfe und ebenso-der Lircnlati« d«L Blute« so alt find, wie da- Verbot, welcher der Ewige V hat. . Ätzft Kilen ^»ätzn. bsKtWn. zu VrwKM. dich i. Mine tinert ÄkeHhel jt selben, bk «HtigM Ml; Sttkptt* gesfthd^i Hirbeü Eie h«8ien sich Gefiel NderjMberwe lAanbkking. wie bäS Okffne« einemenschlichen Leichnams, nicht zu Schulden lassentomtken. Sie chMn auch nicht jene schrecklichen Grausamkeinen ^egdnAku. ledeckie Dhiere zu Ehren der Wissenschaft in de^ r«Wftllkfldn Wtftr pi Äartern- Die Engländ-r tzäften jetzt b^wüu^h ZaS DerMt erlasfin.,l« bende Thiere zu.wissensch^stiichen ASrcken $» quälen (zt vio seciren). Auf die Tin- «ä»d« der Mlchtten habest sie ^antwortetwenn die Wissen׳ schuft aus keine ander« Weife Fortschritt« machen kann, dann Mzichten wir lieber darauf. Der angebliche Sittdecker deS WtftttnlaufS, des: berühmte GüilelmnS HaroeoS hatte diese Experimcnle uöthig ruck SlbinuS sagt tn der Borred« zu dessen JBRftft*): 88d OtÄCtvari hoc, utsil tü riris, neqait. Ne- ־ tleisariuYh igHä'r fest inciderfe Corpora rivornm. Sbhrr «*d Vkifr. NerqleicheSd« pswologisch« Studie» «» De. B. Placret- (Fortsetzung.) Die THSa find nicht zu verwechseln mit Kittim, *0» denen ägyptische Inschriften ebenfctlls Erwähnung machen, tzhlf einer Sümcktaftl Thuftnes III. rm AmonStempel zu Theden hetzt es: Leiter femdliche König von Kadeschu (also -vo» Chita) ist angelangt. Er hat zu sich versammelt die Könige aller Völker, welche wohnen gegen das Wasser von Kegchpten hin dir zu« Lande Raharain... die Ehalu (Phönitzier), di« Kidu" (Kittim) ... ״ES wurden erbeutet ihre uetdenen und silbernen Wagen,, welche gefertigt waren im Lpche der Asehi (Cypern)... Die Kitti reichten dem Könige Geschenke, um ihn zu versöhnen, denn ein jeder der Kitti hatte töprge gehabt Nach solcher Zufuhr wegen der Heimkehr." (Mngsch. Gesch. 296—302.) Daraus, wie aus ähnlichen Verzeichnissen (vgl. Les lysie• geogr.des Pylon es de Karnac .... Mariette Bey, Lchyi^ ^859) folgert Brugsch (334): Dem König von Ka- Mich nn Laiche der Amoriter hätten sich angeschloffen, ״die Kitt, die Ki'ttim der.Schrift, welche die Insel Cypern und «Her Wahrscheinlichkeit nach die im Norden von Phönizien Gelegene Südküste in Besitz genommen hatten." — Die schwungvolle HMne eines unbekannten Sängerauf einer Granittasel, aufgestellt in einem der ägyptischen Säle zu Boulaq, läßt Amon zu Thutmes III. sagen: ״Meine Krone auf deitan Hdnpte, sie tft ein verzehrend Feuer. Sie zieht heran And dtmächttgt sich der falschen Brut der Kit tim " Ein .Lobgesang auf Ramses H. berichtet: ״Der König von Chita hat vieles Volk mügeführt aus allen Landen der Chita, Naharain und d«S ganzen Kitti." Also sind, wie auch aus obi- -tzen Stellen erfichttich, Chita und Kitti verschieden. Brugsch ineint (498): KUi heiße Kreis, wie Galiläa vom hebräischeu נליל• Das Heldengedicht Pentaurs zählt ebenfalls im ersten Absätze EHUa und Katt nacheinander auf. Die Hofpoere« von Ramses TaniS, der Residenz Ramses II., verstiegen sich zum überschwänglichen Lobe: König Rameffu sei ein wfttt für Chita und Kali. In einer Schilderung der jungen RamseSstadt wird Mer von Kati erwähnt. Beim Einbruch Sorbischer Völker, die Ramses IIL des Migdol schlug, werden ebenfalls neben Chita die Kati angeführt. Kathtan, das Kition auf Cypern, erscheint auf der Städteliste am Tempel von Medinel-Abu. . *) Eierdtatio aaatomica De Motu Cordis. Lugduni Lataroram 1837. Praefatio Albiui, las all' dem geht mit Sicherheit dieLouderetzHbz äu Chita und Kittim hervor. S. Brugsch, Gesch. 296, 303,׳ 3«,/K4. 498, 501, 5ll?. 549. 898. 603. j Wzätz, drm wahrschevkkch VSt Vertraj zwischen Chita und, stKGi Nht borlätz.ih» Metlikf auch der Jrrthum.(!. 388) daß'erchchei verschsteöHnb Stellende« Vertrage» in her WUbergabe bei SKistz itzd Brugsch (& b. <v©) fü r i de wit sch haltend, M me.seiner Mentmg dach bloß ab, weichende llebersetzung beider Autoren einen BeweV Kge« Ebers basirte: ״Ei» Paffus darin soll lauten — schreibt Grätz —: ״Wenn Bewohner des Landes des Ramses Mia-, mun zum Fürsten von Cheta übertrete», so wird sie der Fürst von Chbtä nicht anfnehmen; der Fürst vstl Chekit wird si, zu RamseS Miamun zurückdrin^est läffeü" Brügsch Mers etzt de» Paffus ganz anders: Qu'iU (lös serrtteurs) ärrivent chez le grand roi des ,Cheta, qtte le grand roi des- Cheta les fasse Veto urner ohez Ra-ouser-maa (Rainses). z^Nach dieser llebersetzung scheint eher von Dienern der bei» en Könige, d. h. von Beamten, die Rede zu sein. Nun aber ist — wir können Grätz diese Ueberraschung nicht ersparen — der vyn ihm citirte Paffus bei Brugsch ein tzänz anderer als der bet.Ebers, ünd findet sich dieser anch bei Brugsch Seit« 525. In dem Vertrage, einem Schütz- und Drutzbündniffe zwischen Chita und Kemi ans der silbernen Tafel, welche der große König von Chita, Chitasir, hatte machen taffen, und welche dem Pharao überreicht ward von der Hand seiner Gesandten Tar thi-sebu, ist zuerst dieNede von Unterthanen beider Lande, die wegen Verbrechen verbannt wurden; dann von Dienern beider Könige und zwar solchen, die sich gegen ihren Hexrn vergangen haben, als auch solchen, die nichts verschuldet. Die Auslieferungsstipulationen beziehen sich endlich auf ״Leute kündigen Sinnes", die auSwandern, um sich zu Dienern eines Andern zu machen. Nachdein die beiderseitigen Götterschaare» zu Rache oder Lohn angerufen wurden, sind alle die Auslieferungspunkte zusaininengefaßt in der Bestimmung über ״flüchtige Bewohner" der beiden Reiche. (Brugsch, Gesch. 518 — 525). Der von Grätz bei Ebers deenstandete Satz findet sich also auch in Brugsch's Uebersetzuttg. — Da ״der Pertrag auf der silbernen Tafel, den der Gesandte Chitasirs bei öffentlicher Thronsitzung auf dem Stuhle des Horus in der RamseSstadt dem Könige Ätestneffu Miamun i. I. 21 am 21. Tag; des Monats Tybi (6. Februar) vorgeschlagen," als von unbezweiselker Authenticität angesehen werden kann, so ist ״die damalige Grenzsperre zwischen Aegypten und Palästina mit einem förmlichen Cartelvertrage zur Auslieferung der Flüchtlinge," nicht — wie Grätz meint — ״auf ״Flugsand", sondern auf solidester Grundlage gebaut." Noch zu Josua's Zeit gab das ursprünglich ״winzige Völkchen" der Chita, das im Laufe von fünf Jahrhunderten zu einer hohen Bedeutung und zu gewaltigen Machtverhältniffen angewachsen war, obgleich schon in rapidem!)!jedergange begriffen, dem ganzen Complexe ״von der Wüste und dem Libanon bis zum großen Strome Euphrat und zum großen Meere" den Namen: ״das Land der Chitim" (Jos. I, 4). Diese Grenzbestimmung stimmt mit den Angaben in den ägyp׳ tischen Urkunden beinahe vollständig überein. (Fortsetzung folg».) Zur Aufhellung einiger Schwierigkeiten in Gen. c. XIII. 1) Die mit den geographjschen Verhältniffen vertrauten Exegeten, unter ihnen schon Naschi, stoßen sich an den ersten Vers dieses Kapitels, in welchem es heißt: ויעל אכרם מבצרים הנגבה * * Wenn Abraham von Aegypten zieht ״ הגנבהnach Süden", so gelangt er nach Abeffynien oder gar Centralafrika. Die Schrift läßt ihn aber bekanntlich nach Bethel zurüdkehren, demnach muß er gerade umgekehrt von Süd-West nach Nord-Ost wandern. — ננב als Bezeichnung für ״Südeit" paßt im Grunde individuell für Palästina, gerade so wie E' ״(mittelländisches) ii st

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