Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 6 (1877)
- Issue
- N° 7. (15.2.1877)
- Date
- 1877-02-15
- Page
- Seite 27 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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- — Mgätz», daß mit אין der Satz hegsnrssn. Ist Zßs ruschalmi Berachot 7, 3 wird in der Thal das Citat nicht wie iy Babli mit בין begonnen, sondern mit אין מקדקין, aber es hat Jemand dem Babli zu Liebe statt אין מדקדקין בקטן gesetzt אין מדקדקין ^דכר Dann sind wir der gramma-׳ tischen und logischen Schwierigkeiten uberhoben, und wir konmn glücklich den Satz allgemein sasien! Wir sehen, wie die Vergleichung dieser äußerlichen Momente wichtig iit für das Verstäudniß der Halacha. Als Resultat dieser unserer Vergleichung können mir festhalten, 1) daß durch die besprochene Verschiedenheit ist der Ordnung und Bezeichnung der Abtheilungeu der Erfurter Codex auf eine srü^re Zeit zurückiveist, als der Wiener, was auch durch andere Eigenthümlichkeiten (Vocale) befielben, wie durch LR. heroorgchl, und 2) daß die Vorlage der Tosefta-.'lusgabe, wie wir aus manchen Spuren ersehen haben, in der Ordnung und Vertheilung der Traktate der Wiener Hsch.') gleich war und daß nur der sonderbare Einfall, ein altes Werk an ein junges zu hängen, die Ungostal: in der Reihenfolge der Ordnuugen und Traktate zu Wege gebracht hat. Lurch die von mir mit Gottes Hilfe zu besorgende neue Ausgabe, pon der die erste Lieferung bald beendet sein wird, werden diese Ilebelftände beseitigt werden/) Pasewalk, im Januar 1877. Nachschrift. Bezüglich der Ordnung der Traktate im Alfafi ließ ich mir die Reihenfolge derselben in dem auf der Kgl. Bibliothek zu Berlin sich befindlichen Mipt. angeben, Herr Rabbinatscandioat Sleigenberger theilte msr dieselbe freundlichst mit. Sie enthält »ine merkwürdige Umgestaltung der Traktate. Es folgen aus einander I) ,Hin 2) 7112-12 Gmnn ,. , ע״ז(4 שפועות (3 (הלכות ספר תורה מזוזה 5) (10 פסחים (9 עירובין,(8 שפת (7 מנילה (6 נדרים (16 פיצי־■ (14; חע»ית (13 סופה (12 יומא (11 ראש השנה 2 סנהדרין (19 ב״ב -(18 פ״ מ (17 כ״ק (16 מועד קטןJ) מכות W HTTP W נימין(24 כתוכות. Das Mspt. besieht glss 2 Folianten, der erste endigt niit מ1עד קטן, der zweite mit נימין. — (In Dir. 5 S. 18 Z. 17 ist st. לדורות jtt tzssy בכורות — S. 19 3. J2 Varianten derP — I« Nr, 6, S. 23 Ende zwesmal עוקצין als ein Wort. Literaturbericht. Rrcenfionen. A. ISerliuer, Die Massorah zum Targum Onkelos, enthaltend Llassorak magna und slassorad parva. Nach Handschriften und unter Benutzung von seltenen Ausgaben ') Ich will noch bemerken, daß ich in Wien Genaues über den frichern Besitzer des Codex nicht erfahren konnte. Bon Herrn Dr. Müller erhielt ich zur Auskunft, daß er von einen! Marokkanischen Juden ge» kaust worden sei und wahrscheinlich in den dreißiger Zähren. י) Was die der Weener Tatmudausgab« beigegebenen Tosesta-Barianten nach der Wiener Hsch betrisst, so kann ich das allgemein« Urtheit über deren Unzuverlässigkeit nur bestätigen. Etz ist nur «in kleiner TH«U werthvollen Varianten gegeben, dir Fehles gar nicht. Man kaqn diese Barianten nur eine beliebige Auswahl pop Bqciapten nennen, und haben sie nicht im Entferntesten den Anspruch, Uns ein Äilb voi» Wiener Codex zu geben. So sind nicht einmal die Crnsurstellen, die in der Hsch. erhalten find, gegeben. Paß man zur Zeit des Schreibers diese Stellen nicht zu verbergen suchte, also pon einer Lensur noch keine Ahstung hatte, zeigt, daß an einer Stelle an der Seite durch eine gemalt» Hand mit Zeigefinger aus sie hingewiesen wird. In Chulin ist zweimal der Stifter der christlichen Religion genannt. מעשה 2רי אלעזר כן דיטא (שנשכו נחש ובא יעקב איש כפר ס$א לרפאתו משום ישוע בן פנטרא] ולא הניחו ר, ישמעאל• Die einges-hlosscnen Wörter fehlen tn der Ausgabe, und dann weiter א1/ת הייתי מהלןד כאי^טרטיא של צפורי מצאתי [יעקום) איש כפר מפניאסאמר?מד.של,(0י»ת.משום ישוע בן פנטירא} והגאני ונתפסתי על י •uww •זיכוי »W-ersten Mals edirf stnd coWpentsrt. Lsistzig, MrM 1877, XXIV und f4st S. ll. 8'.! Nach Jahr und Tag bietet nuu der verdienstvolle HerauSgeber das ganze Werk, von welchem das in der eqfe» Aummer des vor. Jahrganges dieses Blattes besprochene lßrdgramiü den ersten Thsil enthalten hatte. Dieser Theit, «tthatzend Einleitung, Llassorsfi vvo^v», so wie Verzeßchnisi- -st, weichender Lesearlen, ist sm vorliegenden Buche unverändert wieder abgedruckt. Was hinzugekommen ist, vertheilt sich unter folgende Ueberschriften: ßkansorak pnrv» (S. 73—92), Beispiele, einer doppelten Blltzungsiveise im Plural der 3. Person bei Verba ל״א (S. 92), Variante» i« Gebrauch« de» relativen ד (S. 92—93)) Dagejch und Rnfe (93-^Sü), 3 ־U* ceute (95—96), Voealveränderunge» (96—115), דאי ק (IIS bis 122). Nach einigen Nachträgen (132—128) un& einem Schlußworte über ein« krilische Ausgabe ' deS OnkeloS (124—128) folgt eine alphabetische ZosammensteRnng und Erklärung der Dermin» und Abkürzungen (139—182), ein Wortregister (133—139) und ein SachreMer (140—145). Schon diese Ueberficht zeigt, daß ׳dem Herausgeber außer der von ihm jo genannten kleinen und große» Masiorah ei» sch» reichest Material der verschiedensten Bemerkungen zu» Largmutexte Vorgelegen ist, welches er übersichtlich geordnet «es, ״ nöthig, erläutert hat. Besonders interesiaur ist je»« Maße von Bemerkungen, in welchen zahlreich« Targumstelle» durch das Wort דאיק hervorgehoben »»erden, um darauf hiryLweesen, ״daß hier der Targumift absichtlich vom Textworte adgewichen sei." Die Nothwendigkeit dieses Hinweises liegt nicht immer klar auf der Hand; zumeist ist sie vom H^xatMeber glücklich erklärt worden, doch hat er nicht immer däsRMttge erkannt; So Wint kr zu Genesis 3. 25 מת2ל0ין »der.'Lür gtzmjst mustle, mn tmS Jtpael auszudrücke», die Wurzel 2למ wählen, da בשת (Druckfehler für בהת), welches sonst für בוש genommen wird, in vissser Form ungebräuchlich ist " Meines Erachtens toll hier das דאיק vielmehr darauf hinnmrjs», daß יתבוששו nicht von ״ בוששverweilen" hergeleitel ist, wpfür der Umstaich spräche, daß »on בוש diese redupstaxende Form sonst nicht oprstimmt, sondern von ״ בושsich schämen." Das paläftinsstsischtz Tgrgststt entscheidet sich aber in der für die erster« Erklärung Ulsd übersetzt ולא אמתינו ביקדיהון] also apjfiistlM^nPj. 49. Istßp? אדם ביקר כל) und die aga disch« Erklärung dazu.!—Ebenso verfehlt ist/was Herr Dr. zu Exodus 32, 25 jagt, vier wäre לאס^ותהון (für לשמ^ה) deshalb, hervorgehoben, ״ralul das jolgeude 01 2ישP Wferst Erklärung sei, wie auch a* imrnchen auderen Stellen tb» doppelte Paraphrgse vorkommt." ))tun aber hätte ל^^ו^הון ohne שום ביש gar kein Sin«; vielmehr ist im Targ. NMSmit ״ שום בושübler )iachrus" xrslsärk lsnd der DeutlWAt wegen לאסבותהון (^stebr. להשיאם) paraphraEN geben. Von einer doppelten Paraphrase ist also hier fehl*- Rede. Im paläst. Targum wird לשמצה übersetzt j fljpj בהון שוק ביש'); im! Onkelos wurde, um dem Texte iUipeif JU kommen, das מד^> herjlSMtjstt Wd ggs') לאטבותהון, was banst die Not« דאיק heroortzebe» w^lik)'—j We üherhapfil das pälLstjiMÜsL PcfttlUeuMxgM M ÄtzW Kritik des babylonsichtzn — welches wohl seine» Raa»« Latz kelos nie mehr los werdv» wird '— unbedingt '7 habe ich in meinem Excstrse ist« bp« der p«htaleuchtschen TärgiDtins') xitzgeheno ' Herr vr.'B. hätte in feinem Schlußworte auch diese t zux kritischen Ausgabe;des Lst»fel^S'HkI" ') Das Pvrhrr stehend« »»בע ist «me zweite Uebersetzuns mit anifttx LustäjsÄtzW 071 'YÄ2- ') Li«s להון• ' | , *} S|i, K. H. dmq. xxym. Btz. s. «s f. ף i. i. vis», ä. 6. #•—?1. ״ ( 1