Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 6 (1877)
- Issue
- N° 7. (15.2.1877)
- Date
- 1877-02-15
- Page
- Seite 26 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/5367336-6488232-8754589--0686-4854191- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
b« vorgeschriebenen Directivregeln alle Kirchen - protiosa, ▼ms» sa^ra u PatztzmentH die wegen ihrer Kostbarkeit armen PfEiev nich» zugDheilt «Mn atz «vhlhadpsst« Psi vate tzider rchchs Hrchen gegts Gzzhluug überlassen i d«s Ellbtztz astzr, d«S chcht verkauft mtzd. wirst der Münze gegen HerMunD d«S S«thes überlass««. Es «erven daher stie Inden nicht als solche von der Versteigerung ausgeschlossen,!'1‘-^'ז^מדי־* auch nicht öffentlich geführt wird. Djs Jlcheil wurden hierauf abgewiesen. ÄNochmals weudelrn 8e ftch am 27. Noo. 1785 an den Kaiser, da thatsächlich A dych otzles in Psivatbesitz kam. In diesem Gesuche heißt eis fall» sich einer ihrer Glaubensgenossen ungeziemend benommen hätte, so möge man doch nicht, den Unschuld igey mit dem Schuldigen strafen. Wieder fignirte der Kaiser das Hstsuch^ püd wiüwr" trug die geistliche Hofcommisfion darauf a», stie Bittsteller abguweisen. Der Kaiser jedoch rescribirte: t ^Die Juden süü> von der Versteigerung der ▼a8a aacra der r. «Ptznrtzruyg wegen auS-uschließeis; zu jener aller übrigen Präk tiose» «her sind solche wie jeder andere Ka iflustige zuzulassen." Thassächlich dursten die Juden bis aus die neueste Zeit »scht.Gxcheugeräthschafte» ankghfeu. Die entweiheteu Hostieg 2c sDtzktpl noch m den Köpfe». Esuzelweise entstanden Lapsortieu, die sich vereinigten, um die Preise zu drücken. Da boten sich iiy Jghre s?87 das Bankhaus Dominicas Halfplnsau in Wien an, die, Pretiosen mich dem Schätzungswerth zu übernehnfen, -Etzchri^l Wenheimer in Mjeu dos 12 und dip getaufte Jüdin £ Echöudgl Dybrnschla in Brün^ 10'/, ühfr den Schätzungsk wxrth a«. Pobrujchkg'S Angebot wurde genehmigt. Wien, 21. Januar 1377. G. Wolf. tr iVstd«»«ch der XtaHate, Lhett««ch der Ab« fchwitte uad einzelner Äbfütz« in der Wiener Tolefta-Handschrift.״ Bon Rabiner vr. Zu«ker«and el. (Schluß.) Was nun tue Therlung der einzelnen Absätze betrifft, so sind hixr die Abweichungen in Handschriften und Ausgabe von großer Zahl, da hier Irrungen sehr leicht Vorkommen. Wir mosten fünLchst die Art der Bezeichnung für diese Abtheilung a«-est«n. I» der Erf. Hsch. ist jeder Absatz durch euren P»nä U»st einen größer« Zwischmranm bezeichnet. Zu Anfana-des Eodg» wechseln größere mst kleineren Zwischenräumen, und und durch Kpmmata geschieden. Später verlieren sich die/Kom- Mirtä. und iS tritt ei« Pmckt mit ziemlich gleichen Jnkervallm ein. Jnd^r Wiener Hsch. find die Absätze meist durch zwei Punkte neben wteenster, oft «der a»ch nur durch einen Punkt von einander «schieden. In eisige» Traktate» der Wiener Hsch., Makkpth, Su. Schacht« nimmt sich die Absatzabtheilung ganz #u|.' Es werdeit nämlich die Aosätze durch Buch- Asichabezs der Ordnung nach bezeichnet, so zwar, daß dieser Paragraphbüchstabe von 2 Punkten zu jeder Seite in horizontale» -itchnug und zwei Punkten über demselben in sMvechter Richtnng umgeben ist wie .. tz .. .. 2 ..'בc Tmse dmch Buchstabe» getrennten größeren Absätze, enthalten wicher stemere Htsssttzs durch zwei Punkte geschieden. — Jp ber Ausggbk sind diss Absätze durch zwei Puim? tzr senkrechter stKchbmg, gewiß um Ranm zu sparen, geschieden und ohne jeden Intervall, so daß die Absätze gar nicht, wie in der Hsch., in die Augen fallen. Wieder«« zeigt sich hier einsAchnlichkeit da» Bssgade mit der Wiener Hsch, daß nämlich in jptet auch ^WstMh hw Adsätzr sttzrch ParggxWhoabuchstaben Mschiedeg sind- Pop den Varianten in £$n Absätzen wollen roif , ku spielsMiie einige ansühretz und an einigen zeigen, rßjß sehr der Jst«lt durch me lösche Verschjeveuhetl tangirs wirst. Gleich zu Anmtzg Berachot begibt her ziveite Absatz! in her Pöiener Hsch gnd Ausgabe mitרישמ^ון, in der Ars. begstml der Absatz erst mit בשתרין p-w f» קורץ 'tPPHP, der ffjN Absatz hat aber zwei Kommata; woht richtiger. Zu Weichen Jrrihümern eine falsche Ablheilung führen kann, ersehen wir aus Berachoth 5. Da hat Mil דברים שבין ב״ש וב״ה ein neuer Perek begonnen, w>e diese Thssilung iu der Erfurter Hsch. erhallen ist. In der Wiener Hsch. ist die Peretablhxilung vergessen worden, aber der Absatz richiisi gemacht hinser רבב». In der Ausgabe wurden irrMmsicher ÄM die zwei Punkte stakt hinter, vor רבב» gesetzt. P. DastM Pardo, ber sonst oqztreWchf Erklärer von Tosesta, richtet ein ganzes Gebäude auf, um diese auffallende LÄ.' zu rechtfertigen, Wd findet durch dieselbe viele Fragen "von Den"Aderech gelöst! Erst der spätere Erklärer von Losefra Seraim R. ^ona b. Anütai a«s Wilna und nach ihm R. Seed Jtiuga') in der zu LemkLrg euchieuema t)ctaoauLgabe des Mast 1uii Tosefta') machen die Enlendaciou, dag רבב» herauf zu lesen sei. R. Samuel Abigdor findet zur LA. רבב דברים» gar Nichts z >. bemerken. Ein anderes Beispiel, bei dein nicht eiu Irrthum in der Abtheilung, sondern verschiedene Auffassung zu Grunde liegt, wollen wir noch anführen In Berachot 5 finden wir in der Ausgabe zwei Sätze mit folgender Abtheilung: קמן שיכול לאכול כזית מזמנץ בליו ושאין יכול לאכול כזית מדקדקץ בקטן־• בץ שאמר (R E. W■ אץ םז«נץ עלע אץ נואין?בחך בין שאמר כרכו אין תופשין אותו בל קך הנקדנץ על בך- [R• E■ w• תופשץ!אותו Iu der Erfurter Hsch. ist die Abth. folgende:.קטן אין מזטנץ עליו• אץ מדקדקין בקטן כץ שאמר נברך בין שאמר ברוך הוא והנוקדנין תופשין אותו?ל כך. Ebenso ist in der Wiener Hsch. vor אין מזיקדקין ein Absatz, nur ist dort vor כרעו wiederum ein Absatz. Daß diese verschiedene Abjheilung emeti verschiedenen Siuq giebt, ist ksar. In dem einen Fall (Erf. u. Wiener Hsch.) bezieht sich das Gesagte nur auf קטן, iin anderen Falle (Ausgabe) gilt der Satz allgemein. Auf קטן bezogen hat die Stelle besonders nach der LA. der Erf. Hsch. einen vonrefstichen Sinn. ״Man nun«־ es mit einem Minorennen nicht genau, mag er die Form gel brauchen נברך (wodurch er sich nämlich dm Majorennen gleichstellt) oder daß er (wie er sollte) ברוך הוא sagt. Die Kritiker (Genauen) tadeln ihn aber deshalb", wmn er nämlich נברך j sagt. Es hängen so die zwei Sätze zusamnten. welche beide' hon קקן sprechen, während nach der andere«. THeilung sie nicht so strikte verbunden sind, abgesehen davon, daß das אץ מדקדקין herauf zu beziehen schwer passen wA N. Eliag 'Wilna ist zu diesem Zwecke nicht nur gezwungen ואין für אין zu setzen, sondern den ganzen Satz nach Bahsi umzugestalten. Nun wird aber in Babli Berachoth 50 das Citat mit בין 1שאמר begonnen und allgemein genommen. Das war wohl der Gtund der Emendalion in Toseftaausgabe bezüglich .der Abtheilung. Wir habm gesehen, wie das Sprachgefühl R. Eliah Wilna anstoßen läßt, um ן־אץ zu emenbiun. Wir können aber umgekehrt aus der LA. אץ in beiden Hsch. u. •J , Rabblnowitz m ד ם j“ «»achot 51 führt nur diesen als >xmen׳ Valor dieser Stelle an. - ')! Diff« «>»»«« neue Pemertung hah« ich in der nur früh« ״ne bekannten vom Buchhändler Bär mir geliehenen Ausgabe von Tosefta mir den «menbationen des 3». Eliah Wttna gesunden. 8ei dieser 8-. legenheit will ich das, was in meiner Schrift <$, Igg ft|(C ds- A»s>»bn1 non Tofetta nach Kraft u. Peuts» K-ualog gesagt ist. berichttaen Dah der Mfast Ibbst nicht in Orient, sondern »ioa vi Trenta erschintrn ist, *tMt