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Jüdische Volkszeitung · 1921-05-20 · 19 (20.5.1921) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
27 (1921)
Issue
19 (20.5.1921)
Date
1921-05-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 fe. it. Jüdische BowMM»,. 20 Woi 1211. 'ndwMtet Snmbtot* sinnvoll «Mb «tfftbrtwr ist. Vir •wikn Wm Beschluß de» Zentralverein» als «inen schweren V^«ß uns die Solidarität jüdischer Jnterefieu mit Ent- Medachett zurück. Vena wir dennoch diese Kampftmsoge E «it JtaRpf nviedera. so tun wir es. weil wir der friltiT de» Aufbau» durch positive Maßnahmen zur Or- MnislErnng der Judenheit aus dem Boden der Keren Ha- 8äd besser zu die«» glauben, und weil wir aunebmen. daß der Zentralverein seine Haltung noch einmal mit der Gi^lunduahm« weiter Kreise de» deutschen Judentum« in Einklang bringen wird! Dar allem auch mit der Ent» »ickluug großer Leite der Jugend, in der Palästina immer »ehr zum nttscheidenden Kriterium einer positiven lüd'schen WiLeuGrichtnng wird. Diese Revision wird jedenfall-'schneller erfolgen, als ei» Gesinnungswandel in anderen Fragen, die uns eben- Bl» «gehen. Der da» letzte Heft der Zentralverein». Mschrist .Im Deutschen Reich' liest, wird erkennen, daß die Gründung de» .Verbände« nationaldeutscken Juden' de» Zentralverein k^ranlastnng gibt, sefne antlzivnistiiche Gesinnung besonder» scharf in« Licht zu-rücken. Uns erscheint e» wie eine Rache de« Schicksal«, daß der Zentral- Verein sich heute genötigt sieht, gegen den Vorwmf aufmtreten, daß er .national unzuverlässig" sei. und daß ihm »ichi» andere» übrig bleibt, al« seinen nativnaldeutschen Gegnern vorzuhalten, daß man .die Wohlgeffnntheit der Judengegner zu erwerben sucht, indem man möglichst weit do« Judentum abrückt. indem man sich seine Wege vollkommen dom Judengegner vorschreiben läßt". Ter Zentralverein hat sich heute gegen Vorwürfe zu verteidtgrn. die er früher selbst gegen un» geschleudert hat — ja er letzt diese Methode fort. Der .Berband nationalveutscher Jude»' »erlangt von den Zionisten nach dem Bericht tos Jeutralverrinsblatle«. .sie mögen entweder auswandern, oder al» Fremd«, die ft« jo sein wollen. nur tue Reckte in Anspruch nehmen, die jeder Ausländer hat". Ter Zentralverein hält r» für richtig, hiergegen nur einen Teil der Zionisten in Schutz zu nehmen und identifiziert «ick dadurch grundsätzlich mit dem Angriff der Nationatdeulichen. der. wie er an anderer Stelle sagt. ..denunziatorisch wirken muß * E» dürfte richtiger sein, daß w»c Herrn Naumann selbst ei« Antwort erteilen, die aber auch der Zentralverlin zur Kenntnis nehmen möge. Wir wallen uns mit Herrn Raumann, besten Gründung wohl die unerireulichftr aller Astimilationsblüten ist. nur insoweit beschäftigen. als er nach altbewährter, vom Zentralverein jetzt ganz ricktig er» kannten Methode den Versuch macht, feine eigene Besinnung auf unsere Kosten zu empfehlen. Ter Zisni-mns.hat ute«al» die Ausiesi»»» vertrete», daß sie Zisniste» i» de» Ländern de« Galuth ..Fremde" ft»d. Wir siud — tußbeseudere i» Weßrurepa — durch Baude geistiger »ad «strrieler Art »it »»sere» Mitbürger» verknüpft. Wir betonen nicht unsere .Fremdheit', sondern untere ,Besouderhert', die um fo mehr mit einem positiven Bekenntms zu» Staat, mit einer innerlichen und warmen Beziehung Zu« Staatrleben verknüpft ist. je mehr der Staat erkennt, naß alle Menschengruppen in ihm das Recht auf freie Entfaltung ihrer Eigenart haben- Gerade da. wo der Entwicklung jüdischer Eigenart freiester Spielraum gelosten ist. dienen die Jrü>en am fteudigstrn dem Staattzintlreste und fühlen sie sich am meisten als feine voll mitverantder Prophet zu ihnen ... Es lag sicherlich Absicht darin, daß Baal-Schem frühzeitig die Stelle eines Unterlrhrers in einem Kinderfchulhause annahm. TaS entsprach offenbar seinem Verlangen, sich der Erziehung der Kruder zu widmen. Der Zweck leuchtet auS der Art. wie er als Unterlehrer mit den Kindern umging, m btrt schönsten Farben hervor. Jeden Morgen holte er die Kleinen vom Hause ab. rrnd jeden Abend begleitete er sie wieder nack Haus«. Er sammelte die Kleinen um nck und in geordneten Reihen führte er sie singend und jubilierend durch die eugen Güßchen de» Städtchens bis zum SLulhanL. Baal» Gchem sang, und der Kinderchor fang mit: die kleinen Füßchen hüpften noch obendrein. Taß muß ein herrlicher Anblick gewesen sein! Hat man vor Israel Baal-Schem uud «ach ihm etwa» ähnliches Erhebendes im Ghetto gesehen? Einen Lehrer mit seinen Schülern als schalmerenden Hirten mit seine» Schäflem in einem wirklich lebenden Bild dargestellt — einfach gottvoll! Dieter Gang nack de« Schulbau» zeigt uns den Baal-Schem als genialen Künstler, der. fkitt mit Pinsel und Farbe, mit Gölte» herrlichsten Geschöpfen. dev Kindern, ein entzückende» Gemälde schafft. Er wollte die Kinder zn guten Menschen machen, deshalb lehrte er sie Lieder singen. .Böse Menschen singe» kn« Lieder.' Er wollte dir Kinder zur Göttlichkeit erziehen, und er lehrte sie da» Lachen. .Gott ruht nur unter denen, die ftohen Mut» find." Diese Erziehungsmethode hatte er sei« Leben lang in- Anwendung gebracht. Singend, tanzend, lachend soll die Seele sich zum Göttlichen erheben, da» die Quelle alle» Frohsinn» ist. Das Gebet soll ein innerer Sang sein. von solcher Kraft, daß er de» ganzen Körper zur rhythmischen Bewegung zwingt. .Ale Glieder sollen beim Gebet sprechen', pflegte der Baal-Schem zu sagen. Rur die Beweglichkeit erymat den amccen Wärmegrad, der zur Erweckung reiner Gedanken Notwendig ist. Da» Gebet soll eine Art Läuterung-Prozeß i» Feuer sein. Uud läßt sich Feuer au» dem Holze schlage», ohne daß man e« in Bewegung seüt? Kann »a« der Saite einen Ton entlocken, ohne daß mau sie d«rch einen Bogenstrich zum Zittern bringt? Rur um . Ne Flammen göttlicher Begeisterung zu entfachen, hat der >Ml €T(tn in de« Gesang, die Körperbewegung und de« Ln>» hei» Gebet eiugeführt. Baal-Schem war kein AntzüNger de» starre« System» . . . wörtlichen Lräger. Wir bilden im» nicht ein. daß wir .bodenständig u»d wurzelfest' — wie e» der Zentralverein von sich bel^uptet — mit deutschem Erdreich verknüpft sind, aber eine längere geschichtliche Entwicklung hat uneng genug wit Deutschland verbunden, u» uns zu der Forderung zu berechtigen, daß man unsere staatsbürgerliche Zuverlässigkeit nicht in Zweifel zieht. Wir verlangen, baß «an diese Fragen im Lichte der Wahrheit geschichtlich, nicht im Lichte antitewitlscher oder antizlonistischer Lüge dogmatisch betracktet Selbst, wenn der Zionismus da» deutsche Judentum in seiner Gesamtheit nach Palüsti»a verpflanzen wollte oder könnte, so wäre dieser Repatri« ierungSprozeß geschichtlicher Inhalt einer allmählichen Entwicklung. welche die Beziehung zur gegr denen patria rechtlich erst mit seiner tatsächlichen Vollendung auslösen. geistig aber darüber hinau» noch wesentlich länger erhalten würde. Man erweist dem deutschen Volke, zu dem heutzutage Millionen von DolkSgenosftn als Untertanen anderer Staaten gehören, einen schlechten Dienst, wenn man diejenigen entrechten will, die vom Staat die Respektierung ihrer Eigenart verlangen. Ich kann, um unsere Stellungnahme zu dietem Fragenkompler zu präzisieren, nur noch einmal wiederholen. was Herr Bluincnfeld unter ollseituzer Zustimmung aus dem XV. Telegiertenlag aus« ge'ührl hat: „Sind wir vom Staate anerkannt. so stad wir ei» integrierender Bestandteil »es Staat-ganzen geworden. Taher glaube» wir. daß erst das nationale Judentum in freier Bewegung, i» Hingabe a» Fortschreite» lede»der Völker und also auch des deutsche» Volke» teilnehmeu kann." Es ist bedauerlich, daß wrr in erner Zeit, in der all unser Ducken auf die Arbeit m Erkz-Jrrrul konzentriert ist. uns mit Angriffen eines . Verbandes notionaldeutscher Juden" auseinandersetzen mästen. Wenn wir an die Solidarität der gesamten Judenheit appellieren. so wiffen wir. daß wir mit einer Gruppe nichts gemein haben, die eine interterritoriale Zusammengehörigkeit des Judentum« sowohl nationaler wie religiöser Art leugnet. Wir vertrauen aber darauf, daß ln den anderen Gruppen der deutschen Judenheit noch soviel ursprüngliches jüdisches Gefühl lebt, daß sie d:e gemeinsame Ärbeck für Ercz- Jsrael a!4 heilige Pflicht empfinden werden. Wenn wir un» mrt diesem dringlichen Apell an die deulsche Judenheit wenden, so tun wir es. obwohl wir wissen, daß der sinn:» z«elle Beistand der deutschen Juden, io bedeutungsvoll ix werden mag. entscheidend nicht ins Gewicht rallen ka. n. Wir betrachten obrrdieHaltnnade« tuWnt,,*,,ä in dieser Schicksalsfrage als i Angelege«:heit. weil wir selbst sind.selbst Glieder dieser Grnppe unser dere» Eutwickluug im 19. Jahrhuuder der Bedeutung für die Eutwickluug der gesamten Jude»- heit war. Als deutsche Jubeu könne» wir es »«4« ,.*» laste». daß ja* deutsche Judentum bei dem Ausban Er,-. Israel beiseite steht. Wenn man den lrücht immer zuverlässig.., »einer Jünger Glauben schenken darr, so hatte sich Baal- Schem oereits iin 13. Lebensjahr — nach andern noch viel früher -- von allem Starren und Einengenden befreit. Abseits von allen andern Juden im Ghetto wandelte er feine Bahn, abterls und — was beinahe an tin Wunder grenzt — von niemand gestört. Zur selben Zeit, als man anderwärts die Ghettomauern niederzureißen sich abmühte. durchbrach er mit gewandter Leichtigkeit den inneren Ghettozaun und bahnte sich einen Weg in« Freie. Alles, was er tat, war ander» al» bie Handlungsweise gewöhnlicher Sterblicher im Ghetto. Tie spärlich gesammelten Daten über ihn erzählen,- daß er im Beth-Hamidrasch zu schlafen pflegte zu eurer Tageszeit, als bie andern wach waren, und daß er sich erst dann vom Lager erhob, wenn die andern fick schlafen legten- Während die andern die muffige Luft des Lehrbauft« ernatmeten. umschloß ihn das Dickicht des Waldes; und während feine Altersgenosten in talmudischen Debatten sich gegenseitig bekämpften, saß er friedlich in einer Ecke und 'ummte ein lustige- Liedchen. Mitunter kam es vor, daß er in Gegenwart von Leuten, die mit weitem Behagen ihr dürftiges Lampenlicht talmudischer Grlehrsamkeil leuchten ließen, den Unwissenden mimte. Das ist geradezu ein shakespearescher Zug an Baal-Schem; unter Gelehrtenkrämern in selbstbewußter Ueberlegenhert einen Narren zu spielen, und die höchste Krone. dre das Ghetto zu vergeben hatte, die Krone der Gelehrsamkeit, zu verschmähen. Rur einmal führte er ein talmudische» Gespräch mit dem berühmten Talmudgelehrten Rabbi Efrarm au» Brody. wobei Baal-Schem ein immense» Wiffen aus talmudischem Gebiete und einen seltenen Scharfsinn bekundet haben soll Der Zweck dieser Diskuffion war jedoch nicht, wie sonst bei Talmudgelehrten. die Diskussion selbst, sondern — dar gewiß anmutige Töchterchen de» Rabbi Eftarm. Der Zweck wurde auch erreicht. Er imponierte durch feine Gelehrsamkeit dem Raböi so sehr, daß dieser ihm ohne Zögern ferne Tochter zur Frau gab. Rabbi Israel, der Gelehrte und der Baal-Schem. — Vater und Tochter scheinen verschieden gewählt zu habe». Rabbi Eftai« vermählte seine Tochter mit de» Geirrt« Rabbi J»r«l. feine Lachter dagegen heiratete den Lauft Sche». Sie »ar die erste, die ihn o!» .BaaftSche»'. alt .Meister de» mundertätigeu Rament', erkannte. Sie Die Unruhen in Jaffa. Rach i«»er keine KlGuig. Alerandria. 8 Mai. Am 1. 3)lat verbreiteten arabische und jüdische Kommunist«» Ausrufe in arabischer uud jüdischer Sprache, die bie Solidarität des arabischen und jüdischen Proletariat» betonen. Eine Maifeier wurde von zionistlsche» Ehauvinifien überfallen, e» kam zu ernsten Zusammenstößen, die 27 Opfer an Toten und 150 an Verwundeten forderten. Die Verantwortung für diese Zusammenstöße tragen die im englischen Tienst stehenden chauvinistischen Zionisten. Diese Meldung wird von einem Wiener bolschewistischen Telegraphenbureau in die Welt geletzt. Die türkischen Aufständischen in Angora, die mit Sowjetrußland paktiert haben, haben jetzt auch mit Frankreich einen Vertrag geschlossen. Lb der Kamps gegen England um die Hegemonie im Onent aus drm Rücken der palästinensischen Jnd-n anSgetragen werden spll? _ Jerusalem. 5. Mai. In der heute statlgesundenen -Lltzung de» Adoisory Council erklärte Sir Herbert Samuel, daß. wenn der Bericht über die von ihm angeechnete Untermchung vorlftgen wftd. strenge Straft über die Schuldigen verhängt werden würde. Am Dienst.ig. den 3. d. Mts. wurden Qpfer der letzten Unruhen in Jaffa zur letzten Ruhe beUattet. Ter feierliche Zug ging vom Hebräischen Gymnasium in Tel- Awiw au« und wurde von einem ungeheueren Trauerzug begleitet. Tie jüdischen Geschäfte waren geschloffen Wie berichtet, haben viele Araber in Jaffa die Verwundeten während der Unruhen ausgenommen. E:ne strenge Zensur über die Presie und alle an« dem Lande abgehendrn Telegramme ist verhängt worden. Paris, 9. Mai. Die blutigen Unruhen in Palästina dauern fort Ter griechische Kreuzer .Kalypion' hat 300 Matrosen gelandet. Der enzlilche Oberkommiffar setzte ein Kriegsgericht ein. Zwei weitere englische Kriegsschiffe sind aus dem Anmarkch. In Rapluke wurde eine größere Anzahl Juden getötet. Die Kämpfe dauern m der Umgebung von Naleabos und Effabieh an. Die Zahl der Verwundeten und Toten beträgt etwa 350. Nach einer Panter Meldung der ..Est Europe' sollen die Beduinen bei Malador und Essabieh jüdiside Abtnlungen angegriffen haben. Englische Truppen hätten sie zurückgewieftn. In Jana ist ein englischer Kreuzer ein- —troffen, weil man wegen b*' "-vo.stehen den muffte tn Tei Minister deS Innern l b. 51-21. Berlik«, den 21 nebruar 1921 TZ 1 ff ftd. i .; 7" I '' Jjfr d'' te: .. ..! ";• .'•) . : o ,t'i r\ .. <t." : - .1. t wild f .. i.kiMnr m-iß »...ii ^Uld «i-w».*: (2i.uijin Km u Uli gliigto Verständnis kur die göttliche Miffion ihres Herrn un' Gebieters befttftn haben. Sie hat un Eheleben mit Not und Entbehrungen zu kämpfen, aber sie murrt nicht. Während ihr Mann tagelang in den Wäldern herumstreift und in heiligen Naturbelrachtnngen schwelgt, sitzt sie zu Häuft einsam und verlassen: und dennoch fühlt sie sich glücklich an der Seite dieses MonneS. Tie Zumutung ihr*» Bruders, eines angesehenen Rabbiners, sich doch von diesem.Taugenicht»' scheiden zu lasten, weist sie energisch zurück- Tenn sie kennt den Wert deS Baal-Schem. aber ihr Bruder kennt ihn nicht, auch die Übrige Welt kennt ihn nicht. Ihr allein hat Baal-Schem das Geheimnis seiner Göttlichkeit ostenbart. Sie war die erste, die an ihn glaubte. An ihr hatte Baal-Schem, gleich Mohammed, seine Kadijah gesunden. Ihr gegenüber fand Baal-Schem die Sprache, die da« Selbstbewußtsein der Großen, der sich von Gott gl-sandt Fühlenden spricht, ^ihr erzählte er. wer er ist", vermerkt baS Baal-Schem Buch. Aber die übrige Welt wußte e» noch nicht, daß ein Baal-Schem. ein Wundermann, ein neuer Prophet unter ih7-en weilt. Baal-Schem selbst hielt die Zeit noch nicht für gekommen, seine wahre Größe' zu offenbaren. In Brodh. wo er nach seiner Verheiratung lebte, gefiel er sich in der Rolle eine» gewöhnlichen Am-Haarez (Unwistenden). Der Am-Haarez war da» verachteiste Geschöpf im Ghetto, und es ist nur natürlich, daß sein Schwager, der Ober« rabbiner in Brody und ein anerkannter Gelehrter «ar, sich seiner schämte, ihn mit seinem Haß verfolgte und ihn schließlich zwang, die Stadt zu verlosten. Nach laugm Wanderungen ließ, er sich mit seinem Weide in eine« Karpathendorfe nieder, wo sie «in Leben in vollster Einsamkeit führten. Ab and zu fuhr er mit eine« Wägelchen in» Gebirge und grub in den Schichten Kall, den seine Frau in der Stadt verkaklfte. Die «eiste 3ett aber brachte er in de« Wäldern zu. wo er sich in tiefster Einsamkeit für seine Seudung vorbereitete. So verginGM sieben Jahre. Der Schü»ger hörte von der bitter« 9cirt, in der Israel und fein Weib lebten, und erbarmte Ach ihrer und holte fft uach Brody zurück. Er wußte iußa» für Israel keine bester« vefchäfteßun,. al» daß er ih, M fetemm Kurscher »achte. Da J»r«l «ta pi diese« Beruf I sich völlig uQttttMi ernte», pachtete » für ihn tn eise»

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