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Jüdische Volkszeitung · 1921-03-24 · 12 (24.3.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
27 (1921)
Issue
12 (24.3.1921)
Date
1921-03-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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H> UUm ml JE, *.1% Mit Der 9rm»r«»eTt(|r »4 *<üW*na dl btuu« f» |U<f •«• qcwtftlat. »LH ft bif Mt-fil wifcuibfBffl Uiitftt&nfMNiftd uMm« tfcrtfhjt Sin am/iifamfcbct Dampffr brachte ',r,l»ch TSV Paltkuu»- »ef»chfr »ach da d.e Ieras»l.-»fr H»»ls bochsens Svv Otße M-ftled»t« s-aaen. m^ßie o»» turtn a'fai^itiqf» Brache Inwalfm» obzeieder, »ftde». OfM'i»»e»r-a»tstarA»< Nach rSn-eien <-rrb^»Llo»gf« »ei ALbdchev NLttv,!atkL^< IN r-alailina »II der pLlLRinachjche» «E^ifrAGA „rbe t:a Roda« zur Ctqaiiftom;) ber iflbtfctfn 0«aitttifcai sut ton Nechre trc S«tuerr«ozieI»»0L fest^eSeSr Dir V«l,ßiU"N»lEitzf. D«« He^aaqabe der PalLftraa Rnlerde e^lqr unmitidtui tue» der BeÜäuzanz de« Dlimd«» d«rch de» Bellerdlmk. Haupizmfck »er Naleihe t<: EoavuNuik, brt SahA- »est««. Beibeffcrvog un Po--, LelfLeaphe»' »d letrytzvsescu. Learbaate», Haffaverbefffniiig, ^.nnrssung de» vodmdfst-es. Ban len 0t Negieniaqlzwttlen un» foaatmair Ansqaden. »if Saiten- •rtlorguKg, ßrarbautra rmd derglerchev. Man erwarre'. daß »re Ber-ursaru »er Anleihe im weseaUtche" »>:ch vre Ertrage »«rsfr >,laa«t erm-^licht wirb. Die »tiiriurafif*' Ün»e#»nteiMtBH* Du paUft.nroWdx Uegierunz trifft geieuwäniz Vorbeieitangen tflr die Lof-e-ung kr j»e, Bataillonen zu 600 Rann. Da« Norbbalaillon soll haopi« Hchllch au« Juden bestebeir an» von Havplmann Rargolm befehligt »erde,, »er auch der Kommandant »er ..Iudean«' der ameriktmifchen desvnLre »ar Da« Sübdata llon fcO vor»irgend aal Lraderrt WfrV* Beide BataiLone «erden von VenerU <aftr,e defehligl fern. Die DienÜzev ist auf ein Jahr feftgefetzi worden on» die LetrnNeiung so, ,ede sechs Rona'e -alißnden^ U84S Gchiler i» tzebraifche» Gch»1r>. Der Bericht de« Er,iehv,'g«depaneweM« der Zioni-ifchen Sommiffio« zeigt, daß HV43 Bchllier in Ul dedrailchen Schulen unterrichtet «erden, de, einer Befamtzahl von 435 Alaffeo und Ü02 Lehrern, von denen NS an »ehr als einer Schule tsltg find Da« ziomklische Schal» f»-k« umfaßt 42 AiubergLrtm mit 2974 Lindern. 48 Elementar» fchnle« mit 6704 Kindern. 12 Selundärfchuleu mit 1262 Schülern. 6 Handelllcholen mit S25 Einaeschriedenen Tiefer Bericht umfaßt nicht da« ansgedehnte Abendfchollystem. ebensowenig die LdendNaße» fAr Arbeiter, «»eiche fak in jeder Kolonie und land«iitfchaftlichen Grnpve bestehen Die Äefam'au«gaben fstr die Aufrechlerhaltung de« Gchvlfysiem« betragen 102138 L.: e« betrstgl demnach die jährliche Nnsgabe pro Kops 9?. Die ziomstifche Komm ßwR bestteilet fast da« gefamle Schuldudget: die von den Sltew erhobenen Schulgelder betragen weniger als 8000 L. Gt»e loudwirlschufüichr BerfRch««btril»»D. Be, ber Ziomstischen K«»m'ff>on in Jerusalem wurde eine »dteilung für landwirrfchaftüiV« Herluchawele» errichtet, unter Leitung de« Herrn Wilkanslh. Zunächst wurden 3 Versuchsfelder von je 300 Dunam bei Benfchemen. Retchaviad und Taganiah angelegt. Eine Uinrichtung zur Geflügel- Veredlung durch Etnfübruug von viaffetteren soll bet Benlchemeu getroffen werden Eine knsuchsanftali für Rllchwirtfchaft ist bei Berseba in« Auge gefaßt. So schnei »re möglich soll ferner die Serfoch«-atlon bei »tlith wikder errrch'et werden Zusammen mit Drvfrsf ir Ctio ® atbuv g löst die Errichtung nntx lrutdwtNfchafilichen Haluliäi >n der künftigen Umve,sttät in die Wege geleitet werben. : - Aus dem Reiche! «»««♦♦444444«4«44 4 4»4444444«444444444 Berlin. Der Verein für Ferienkolonie jüdischer Minder hat in seinem letzten ArbeitSjahr 682 Kinder in seinen Kolonien betreut, darunter 391 Knaben und 291 Mädchen. Die Unterbringung so vieler Kinder hat sehr große Schwierigkeiten verursacht. Erst nach langen Der» Handlungen mit dem holländischen .Komitee für die Versorgung jüdischer Kinder auß Deutschland' gelang edem Verein, außer in seinen eigenen Heimen in Elmen. Mistdrov und Hirschberg auch in Segeberg Kinder unter» zubringen Im Spätsommer gelang e« eine Anzahl Kinder nach Tänemarl und der Schweiz zu schicken. Die große Diollage der jüdischen Kinder oercmlaßte den Verein, zwei seiner Heime filmen und Hirschberg) au<r im Winter osten zu halten Diese Einrichtung soll bet-ehallen werden. Die Aubdednun<. letner Aibtit-m-glichketl verdankt der Verein besonde-.« dert amerikanischen Logen best Qrdenß Lne Brith. welche durch die t^rvßloge für Deutschland 'größere Mengen bcchwertrger Nahiungimitlel zur Verfügung stellte». «Die erzielte« Nestütat« warn» sowohl i» de« Sommerkolonirn. als auch bei den Winterkurr« sehr ersreultch. Die durchschnittlich« Gewicht-zunahme betrug 6 Pfund, doch kamen -uch Fälle vor, in denen dir kleinen Schützlinge 10 bi, 15 Pfund zugenommen haben Da, neue Jahr stellt dem Verein für Ferienkolonien jüdischer Kmder besonder» große Aufgaben. E, gilt jetzt die Ser* soogung derjenigen Kinder, die kurz vor dem Au,bruch des Kriege, geboren find und bi,her nur sogenannte .Kriegekost' gekannt haben. Hier ist eine hochgradige Unterernährung mit allen ihren verheerenden Folgen zu beobachten. Hoffentlich gelingt e, de« Verein, die für seine umfastenden Pläne erforderlichen Mittel auszubringen, um wiederum eine segensreiche Tätigkeit zu entfalten. Berit». Der deutschvölkische Lerband .Herold' hielt eine geheime Mltqliederversammlung ab. über welche die .Freiheit' ergötzliche Einzelheiten zu berichten weiß. ’ Jeder Dellnehmer mußte sich .durch Erheben ber Schwur* hand^ zu tiefstem Stillschweigen verpfiichtm. Die Der* sammlung gab ein nette, BUd über den Aank, der bei den Rastereinen herrscht. Herr Dulle, erster Dorsttzender de» .Herold', gelobte, in alter Deise weiterzuarbeiten. Der Jüdischen Presse müffe endlich einmal gründlich zu Leibe gegangen werde«. Zu diesem Zwecke beabfichtigt er. in Berlin eine Zeitung nach Art de, .Acht-Uhr-Abend» blatte«' zu schaffen. Maurenbrecher, der neue Chef» redokteur der .Deutschen Zeitung', versprach, zukünftig noch schärfer gegen die Juden vorzugehen. Wenn ihm zum Vorwurf gewacht werde, früher eine andere Gesinnung vertreten zu haben, so weise er auf Helsterich hin. der früher ebenfalls Bethmann Hollweg unterstützt habe. Maurendrecher schlug lehr persönliche Dbae an und glaubte, überall Mißverständnisse zu sehen Wie dieser häusliche Streit au,laufen wird, bleibt noch abzuvarten. Er zeigt aus alle Fälle, daß die Deutschvölkischen. die gan« Deutschland einigen wollen, unter sich wegen persönlicher Zänkereien nicht einmal einig sind. Berli». Die antisemitischen Au»schreitun^e» am Kurfürstendamm find zu einer regelmäßigen Sonntag,»Einrichtung geworden. Am letzten Sonntag zog ein Zug von Hakenkreuzlern mit zwei schwarfweiß-roten Fahnen und einer weihen Fahne mit dem Haknikreuz zum Kurfürstendamm. wo zahlreich« jüdisch au,sehende Pastanten beschimpft und auch tällich angegriffen wurden. Ein« Keihe von Reitern, die den Demonstranten als .Juden verdächtig' vorkamen, wurden mit höhnischen Zurufen, wie .Cohn der Große' usw. empfangen. Durch laute, Gejohle »nb Schwenken der Fahnen wurden die Pferde der Steiler scheu gemacht. Einige der Tiere gingen schließlich durch, ohne daß e, jedoch hierbei zu Unfällen kam. Berit«. Am 5. März ist die 1. Nummer einer neum poaleziomstischen Zeitung erschienen. Sie nennt sich .Jüdische Arheitersttmme'. Organ der jüdischen sozialdemokatische» Arbeiter»OrLa»isation Poale Zip» in Deutschland. Sie erscheint 2 mal monatlich. Ihrem Programm entnehmen wir folgenden Paffue: .Die jüdisch« Arbeiterstimme' wird die jüdische Jugend Deutschland» aufrufen zu den Ideen der Poale Zion. Sie wird zeigen, daß auch die ökonomische Betrachtung der Gegenwart für den höchsten Jdealismv» Raum läßt. Sie wird aus die unabsehbaren Aufgaben im Osten, in Deutschland und überall Hinweise», die der jüdischen Jugend harren. Sie wird der jüdischen Jugend zeigen, daß ihr Platz an der Seite de, kämpfenden, jüdischen Proletariat» ist. Steglttz-Berlt». Hokenkreuzler als Propagandisten der Lat. .In einer deutschvölklschen Versammlung > &*• Da» sprach der Haup^efchäfttführer «,th «4 Bwtim M» .Völkisch« Zeitslage»'. Er schloß sei«« Skusfühmmge» »R de» Lorten: .Denn e, auch noch jetzt den A,scher» hach als ob der völkische Gedanke sich »icht recht Bah» ' wolle, so tragen wir doch di» Gewißcheil i» Herzen, der große Lag kommt, an dem wir fürchterliche halten werden. I« Jatereffe de» deutsche» Voll«» gegedenenfall, die .Propaganda dkr Tat' gepredigt — Zum .Predigen' mag der Mut der Leute da« Roth wohl gerade noch autreichen. Laudtterg a. d. V. In der hiesige« Stznaaoge s Herr Oderkanfor Mogvu, Davidsohn au» Bert» du Entstehung der jüdische« geistlichen Musik. .Renmärklsch« Vvlk»blatt' dringt über den «t! großem Beifall ausgenommenen Bortrog einen ausführlich« Berichs der mit folgender Bemerkung schließt: Heute » der AM der Sntisemttrnhehe. die direkt widerliche Forme» «zu» nehmen beginnt, wäre es nur mit Freuden zu begrüß», wenn wette Kreise uns«»» Volke» eine Ahnung von der klanglichen Schönheit und Gemütöties« echtjüdischer Musik erhalte» würde». Musil ksi dir Sprache der Seel», sie lügt nicht. Di« jüdische Musik könnte viele der autt« semitische» Hetzlüge» viel bester wiedertegev. al» Hundert» von Flugblättern und Broschüre». Ma»»het». Der Bund der i»raelitischen Wohl« fahrt,vereiniguna in Baden. Dm kvnseffio»eü« Bim Peinigung aller in Baden bestehenden i^aelitische» Bi|l» la&rttomtne hat fest, dritte» Geschüftstahr vollendet. Der Zweck de» Bunde», die israelitische Wohlfahrtspflege i» Baden zusammenzufaffen und tu»ju6au«n^ifl in irfteuljch» n. wie M . 1 Weise gefördert worden, aus einzelnen Entsendung von Kindern aus» Land, in Erholungshei«» und m die Schweiz, in der Slrmenfürsorge, KinderfürsoM. . Berufsberatung u»d in der Stellenvermittlung, in m» ziehungs* unb AusdUdung,fragen hat der Bund irsolgloich» Arbeit geleistet. Reben der Zentrale in Karlsruhe aäeis« in allrn größere» Städten Baden» Ortsaruppen und m kleineren Plätzen Vertrauensleute. Vemerkensmert iß. HM der Bund nicht nur in jüdischen Kreisen Beachtung Dm funden hat. sondern daß er auch als Zentralstelle 9m J; einer großen Anzahl Behörden zur Mitarbeit gezogen wird. Köatgstzerg. Die Wahlen zur Reprüsenta»t,«» Versammlung haben durch eine Verständigung zmischs» den beiden in Betracht kommenden Parteien ihr» Er» ledigung gefunden. Zwischen de» Jüdischen Gemeiuß»» verein, der alle nichtliberalen Gruppen, Mittelpeadst, Zionisten und Orthodoxie vereinigt, und de. Liberal« wurde ein« Verständigung durch die Wahlen 1918 > bleibt; danach erhalten die 17. die Liberalen 11 Sitz«. Die 6 Vakanzen durch einen Mittelparteil er, einen Vertreter der Stznagoge'. der die Mehrzahl der hichwn OstjvdW gegvrch eine. Orthodox«, zwei Zimustr, und e Liberalen besetzt. Da somit nur ei» gemeinsa«« Vorschlag eingereicht war. findet »ach de» für u Gemeinde bereits geltenden Propvrtionswahlftzst»« »i» Wahlakt nicht statt. Druck hu» Vertag: «. tilicBftt» ft«. «. W. »WM »eraMt»»rUtch f»r de» IrchaU: De. Friedrich »gls beide t* vrestaM Hi »0 att Utani aeHnchae»» VhMv> »Nche N« I ReiWWvq des 8at«ffrrf |M KUgpr>ck »r die C4rifdcteag m Mt preggsteHüch, I zweiten Frühstücks Mn» ißt Brot mit Jom. Ein Esel, der unweit von un» weidet, rietdt da, Brot und kommt zu uns. um vom chalu^tschen Esten zu genießen. Da, australische Jam scheint ihm sehr gut zu schmecken. Rur eine Viertelstunde ruhen wir. dann geht die Arbeit wieder los. Eie ist aber jetzt weit schwerer. Die Sonne brennt, der Schweiß rennt von der Stirn dirett in die schwarz«, soeben au^egrabeue Erde. Die Arbeit^eräte scheinen schwerer zu sein , doch wird nicht eine Minute verschwendet. Wir arbeiten für un». wir selbst find die Unternehmer und freuen un?. wenn die Arbeit ein Stück vorwärts gekommen ist. Um halb ein» erscheint der Vagen mit dem Mittagdr»t Wir arbeiten weitab vom Lager und bekommen da» Affen zugefchickt. Chawerim k 'mwen zusammen, um da» Mittagmahl zu empfancen. Wir find ungefähr 30 Mann ou dieser Stelle. Wir setzen un« aus die Steine, ein jeder den Raps i» der Hand und effen lustig unser Mittagbrot: Suppe, Meischkouserven und Gemüse. Da» Brot wird »icht zugeteilt, jeder bekommt, soviel er will. Nach dem Este» legt man sich iil Gra« zur Rachmittagsruh«. Die »eisten beginnen gleich zn schnarche», "andere machen Feuer und koche» Tee. Rach der Arbeit hat »an einen solchen Durst, daß man dev ganzen Ktschon, der »icht weit von der khauffee fließt, und der unseren Urahnen bei der Schlacht mit SiSra solche guten Dienste geleistet hat. aus* tn»ken könute Rach einer Stunde geht e» wieder zu den Arbeitsplätzen- Allmählich läßt die Hitze nach, die Saune verfintt hinter dem Karmelgedirgr. lange Schatte» erstrecken sich Über da« Dal. Der mäaucholrsche palüstine»fische Abend kommt mit lange» Schritte». Um halb fünf abend» kehren wir zurück- Schwer ist jetzt der Weg bergan ins Lager. Die Füße sind mir aus Blei, doch hört ma» nicht aus pr fingen. Bald find die Spitzen der weißen Zelte zu sehe». Wir reinige» uns 9cm Sdaub, ziehen uns un, trete« tx das große, hellbelenchMe Aelt. wo das ^reicht wiest. Dann verbringt «an noch ein paar Stunden mit Singen. Tanzen. Lesen ober Dortrüge«. Manchmal wird gemeinsam der Psalm .Schic Hamaaloth' gesungen. Wenn die Ettern unserer Ehaluzim gehört hätten, wie ihre Kinder, die da» Tischgebet zuhause lange nicht «ehr gesungen hattm. diesen Schir Hamaaloth mit Begeisterung singen, sie hätten ihren Ohren nicht getraut. Der Schir Hamaaloth. der zuhause so melancholisch Üingt. klingt hier in Zion selbst i« Mund« der Jugend, die sich stark genug fühlt, diese» Zion auszubamn. viel heilerer und hoffnungsvoller. (..Moment. Vsrfch«.) 8t»» tztp-rilch» A»»i, In eine» Turm der Stadtmauer in Rordl>ausen. der den Nomen .Judenturm' trägt, find-mehrere jüdisch« Grabsteine au» dem 15. Jahrhundert eiugemauert. die au» der Zeit der zweiten »nsii^luna in Norddausen stammen. Al» im Jahre 1349 die Pest, .der schwarze Tod' genannt, dir Länder verheerte, entstand da, Gerücht, die Juden hätten durch Vergiftung der Brunnen diese schreckliche Seuche verursacht. Die Juden wurden, wie \n an dann Ländern, so auch vom damaligen Londgrasen Friedrich von T^tringen gefänglich erngezogen und ver. bramü Aus sein Anregen vom 2. Mai 1349 ließ auch der Aal der Reichsstadt Nordhausen die Nordhüuser Juden am 5. Mai 1349 auf dem jüdischen Friedhose, der sich m der Südostrcke de, Rähmenplatze» befand, verbrennen. I» westlichen Teile der Hütergaffe befand sich die älteste Stzvvgoge der Nordhäuser Judeuschoft. Der jüdische Fried« Hof auf dem Rühmen wurde auch noch iw 15 Jahrhundert von den wieder in Nord Hausen emaewanderten Juden bemcht. Auf ihm standen vier jüdische Grabstein« mit hebräischen Inschriften aa» dem Jahre 1416. 1425. 1438 trab 1489, welche 1480 zum Bau eines Boüweck, der äußeren Stadtmauer am Rähmenplatze mit verwendet »urdea und »och heute an demselben befindlich sind. Wege» seiner jWqchen Friedhöfe» trab Inst« t» der Nähe des alten j der auf ihm befindlichen jüdischen Grabstein« ertzirtt diests Bollwerk joder Zwingerturm) den Namen der ^Judeatur«', dea er bi, auf den heutigen Lag trägt. I-r tz»,d»rt A«tzrr». Li» intmffamtc* Streiflicht auf Mt JMbUwttAIMii btr td»ri»ailcht» 3ubc* in 100 -ahn« wirst «st, Mnt W »rofeljtijog* Catt tagud aom ia Ditt»ttr 1U0 a« dt» attnutn SanMag, da» aas riat BlWtrti dt» kiadi listnach Ouu nimmt <r intmit dari» Ha Btfotjntt btt fttldtifcht» Lthdrdt» bmtbtt. bat Mt Iw Witwe Hottzlchild ttftattett Vsfaatmt ei»t» Schwitßtm lahnts in ihre chnndlun« -r>»> ntm stidischt Rubtttoffnai' and «nt Bttlttt Sttmtbiung der jAdifcht» AarnUirn 0» Ori znr g«l^ hadtn mdchit. .Dt sich «dtr kt* Ml btt idratlitilchtn SlaubtnOftnofftn im ftrtUnyii— betrill ans nabt|n 1300 bri&uft. I» sei die WtMgti ' Sbet den jüdisch» Ltrithr, all aber die moralischt dOrrrrlicht virdtGtrnn, der Juden «in St>t»ßanb dtfonberrn landtlftrßlichtn fftrsornt' »Wardt». G» »Hk dann nach baraal bingtBiffni, m| btt Id Listnach btt flulttag ntrilt warben sei. rintn l rint umjnsttnbt JÜbtnordauni ausZußtlltn. Landing lag wenig« Blaaaie IpHtr rint Lrngadt Hu jgdischtn Bewohner bei Paitirnanialamil VinglWd UM» btt Btstrinn, Mn allem bamall nach »dlichtn .titanHf jgdischen Abgaben' nnb hinsichtlich ihml chewerdts Gleich, stellung mit den, chriftlichen Teil der BeMOernag Mt* langte. Diesel Gesuch gab dem Laadtoa Aniad zn Besprechung Iber die BethgUnifie btt Inden in st dargersicher Btzithnng. Lin Eondtrgtsnch tintg Liawahntrl aut dem gleichen PatriMonalamt ' aus die Mn ihm oerwrigtrie Ltltmdnil. sich in dtm's Urhla nichtrznlasttn. Aul bridtn Gtsncht» gchi td httMt. weicht kondtrstrilnng die Inden ii»HnhWtn. enrdijalf Judtnordnung änderte Urigtnl an diesem Änslanb.

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