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Jüdische Volkszeitung · 1921-03-04 · 9 (4.3.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
27 (1921)
Issue
9 (4.3.1921)
Date
1921-03-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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4. mn i<*i SiktfA« Saltlitihniii hl. Mit 9rt§. In brr iickxchcsirioakrschen ftr^ublil wirb dir rrftr Volks zLtziun^ ozrgrnommrk«. wa» naii'.rilch dcn narioraicTi Mindcrtxrrrn Grlr^rnbnl zibr. für bm E<dutz ihrer «irAtf nrjutrrlrn. T>r Sprachcnfraar ftrb, »irtrr itn M-irrlpunkl brr X;«!uffi?n Xtr Bcltdranq zur VvlkszSblunz ia.;l: ..Unirr 4?a«lona'.»Sl ,K dir Ltammksjugkhl-r,,knl ju Brrtrbrn, trrrn üugrrrfcauptmrrfou m brr Arzrl dir Wuitrr‘pra4r ifi. Juden können bir jUt:schr ^a»»- nakiia« ansu!-rrii Der Zodlkommifiai tjt» dir Snjafcr über dir 'HatiomUuit nur dann andern, wenn ,'ir vnenstchrUL un.«hu^ ift oder wenn zwei oder mchrrrr 'Jiattonaliidtra rngtua^rn find. f>trtl. Tic ..frununilc-" twntri sich in einem s var'en Arnkci qrzm dir Litiudrnr.-r'otgnpgen unk qe^en die Ach daran anschließenden Kusmn'vn^n' feilen» der Pvlireidrtzordrn in ttona. die 1aft tätlich m dm iildiichen Siatkvicncm Razzien verai-flalten. Manche 1-ari'er Blü'lcr legen den ..fremden" den Karlen Riickqauq der H.-reranza!)> an den Panier Hcch'chulen zur i'aK Tic Tiudrnlen ftmden nirgendeine Llemwsdnung mehr, weil sowohl diele, als die fojrnauntr» JtUnSIrnDrrt^iJitrn v<n den fremden belegt se:en Ilcdcrd:,» bütrr Ach der Mielzin« dergrl veneuerl. daß der studierende mch' ,n der kaze le:. ,dn zu dezahlen. teafeau. d'aii« Aeußerunq Cr* Herrn XapiMjn in . Haolaui' feil geplant fein. d:e Perrvaltung de« Seren Hal-ss:d dem Economic eouncrl. der au4 Eir Älsrcd Pf.-nd. kork Relhschilk u a. zusarnmengeletzt ifl. i« tideneagcn »kw-tzort. Ta- ..Lxekuliekomitee des provisunlch.-n -Vh^chen Kongresse-" hat ein Rundschrnden an lanillicht i-ememden und Lrgam'aiioneii in Amerika versandt, m welchem auf bir Rctwenkigkeit der ^mbrrufunq delildi'chen Kongresses und dessen permanente Arbeit za (Lunken der Juten Europas hnizewiesei! wird Aus öem Reiche |lnb du sollst lieben Ter Vorsitzende d?r r.:uc;!ratri1Jr:i t:aiir: J'.nsret: xranttc sich lürzlich on;rn butten £ rl4’’*iue: 'Ji'iitl ic; mit der i itte um IM'tilaffmni bro <'^^nc!ildcvfrrln-?hali'« s zur Feier des 18 Januar Winker l'e.s::lw7:1ele das höstlche Gesuch Mit jo'.gcndem Schmaddlnsi .Das Gemeinde veremshauz toll b.itl i,mirii.,7qemä:j Zr.ck.n di.neir. die dem ßbllflei'.luui. dem Bau des llcich-v J.'u C'.,::'lr in d.r Welt dien-'n uns lordelli.ii tritt loanen! D:e demokiatijche Parket ilet;t (ganz uii’cr bim tiiiflufj des Judentums, des gcschmorcnen Geintes des EyriNenlumL! Sie ist außerdcm eng verbunden nn! der imt-ttiriftlidjru Sozialdemokratie! Äus btcü'U yJräJibin fa in t>a C3>cmcuti)f* verrlnshauS der demvkranschen Parte, und der sozial' demolratie nicht zur Vcriuzung geß,Ut w.rden." — vfin feiner He.r Pfarrer! Berlin. In der Hochsctmle für d e Wl'lelss^.ast des Judentums Kielt Prof. Iuliut-Guttmann einen Bortraq über .Spinozas LcrKältins zum Judentum'. Tas Juden- ' f/,rin dlijen ftroßen Weisen ... deu stimmen in Anspri r von seinen eigenen (v .memtchau auögeschlofje . ' gezwungen worden. verge,,»... und im .TKeologischrpolltischen __ er sein Urteil über daö Judentum aus. Da- Wcrl will in der Hauptsache die Phllo-opUe von den fesseln der Religion befreien und beweisen, tah keiuerlcr Zusammenhang zwischen beiden KestcKt. Indem er sich schembar aus die Seite der Orlhodexle stellt, tr^ t}'t er in dem Traktat nach, daß der Pentateuch u,:mögl:ch ece einheitliche Schöpfung aus der Hand Ülloies sein kann, sondern das Ergebnis eines langen und velw.ckklten 1 itcracrfcben Pro zeffeS. Damit ist er der Begründer der modernen Bibel' frilif geworden. Nachdem er so die Autorität des Allen Tcstamentb erschüttert hat. kämmt er zu dem Schluß, daß die Berusung des Bolkes Jcracl kerne rellgidfe. sondern Lediglich eine politische gewesen sein kann. Jnsolgedesten hat das lüdrsche Potk nrch Zerstörung seiner polillschen Sell-ftündigkel: keinerler Daseinsl^rechtigung mehr. Spinoza ul? ceui abiolut Leid<nscha't-lolen ist freilich das wahre Weira der Neligiositüt des Polke«. die SchickialLkral'l de,. Blutes eütganaen. Berlik. Der akadeoniche Richard Wagner Verern hatte kürzlich za einer Ferer ringeladen. dre Richard Wagners lodrstag und das bO söhrige Bestehen des deutschen Reicheehren sollte Die 8e>er fand in der neuen Aula der ^rredrrch Wtlhelrns Unrverstt.Xt ra Berlrn statt, stand also der Detienllichkeit gegenüber unter dem Schutz des Senats stl '.ll.dem schon der 1. Vorsitzende des Bereiiis in geiiäfsigea Ausjutuunezen dre undeutschcn Volker.rsr der Verachtung .Wotans' und der deutschen Jugend preisgegeben Kalle, hielt Prl'f. Roethe e«i'. iro.t, . polUrschere' 'iede u'io zjilieitc sehr g«rst.e,ch und ar'cht'.'ükkr'vll: .2bv dir Jud stch maung ma<j>t. no der l.'limp stch lausig macht". Tes .Wo1and!t!.cr<' g.v,r Pro'. RoelbeS neiNige Strultiir ist hri'länglich Manul 'iit .. Toleranz'' der Senates abrr ersühn durch dreie Fei eine interessante .'-elkiichtinig. München Ter Klärung des Problems der Judenfrage g-ilt e.ne von ö.-r Studentrschen Ortsgruppe des Ztiilr-.lperrins deutscher Staatsbürger ludischen LlaubenS tvram':.iit.te VIl.jN mifftDfriammiung. die wiederholt in iin." ullg.menie Prügelei au-zuartcn drohte. Radbmer X: Jaküb'Tortiüund sprach ulnc .Tie deutschen Inden in der d,i.-'che„ Volk gemeiiisist". Der Redner schilderte, dur.t' Zwlschcnrii'e. Ptersiu ns.o sortwahrend unterbrochen, die Entio cklung b.v Ehrlstentums. bao sich eiitgegen der l/rhrc ieinep Gründers von der Gemeinsamkeit aller Menschen i.llmühlni,;iiiii chrkstlrchen Staate entw'ckelt und «n dreier Fcrm zu der Teangial'klung der Juden gesuhlt dabe. Im römr'chrn Weltreich, dann i» der miNelalterlichen deuts.hrn und spamichen Kirche h >de man durch scharte, kanonische Bestimmungen die mitarberte.ide Tätigkeit der Juden nu» allen <"ebirteil des vstintlichen h'eb ns gesperrt ^lnr dre jüdijch.n Aerzte habe man gelten lasten. Die Juden sei^n in die Ghetto? verbannt worden Das Wort Jude sei Schimpfwort geworden. Auch der Protestantl-mnS fei nicht weniger intolerant gewesen alS die katholische Kirche. Aber er durcklöcherle den von der katholischen Kirche au'gerichteten Staat und ließ die Juden auf Ve« sreiung und koni-stionelle Gle>chberechtiguna hoffen, die dann der w,N'älische Friede brachte. Das 1870 gegründete Dcutiche Rciar fußte nicht mehr au4schließlich auf der Idee doS christlichen, sondern des modernen, materialistischen und 'cranten Staates. (Rufe: Hört! Leider' UnruheZ Der dner reagierte hier mit dkr Bemerkung: .Daß noch nicht stige Gleichberechtigung herricht, beweist Ihr Zwischenruf. n sonst würden Sie sich hier nicht so maustz machen?" n begann ein ungeheurer Lärm Der Rest deS BortragS Versank in wüstem Skandal, trotzdem von der akademischen Lchrerjcha't an d:e a!adem,sche Disziplin appelliert wnrde. Nachdem ru de: Tiskuffioir auch die Dciteter der Gegenpartei zu Worte gckominen waren, leerte sich um II Uhr der Saal unter Tumult. Münche». Anläßlich der jüdischen Gcrnemdewahlen in Bayern wurde in München eine jüdische DolkSpartei gegründet, welche aus der Basis eines demokratischen Pro' gronims alle tene Elemente sammeln will, die eine Neugestaltung des jüdischen Gemeindelebens unter Hrran- Besitzes lehrt sie. noch dre Forderung. Had und Gut herorich wegzuwrrie», im Gegenteil: gerade weil der Besitz dre Voraussetzung deS Enlsa.tender Persönlichkeit dar« stellt, sind wir verpstichtit. jtdem Anteil an ihm zu geben. — Und daL eigentümliche Ethok der jüdis-sien Zedaka. der Wohltätigkeit, die gar nicht alS freiwillige Gabe, sondern alS .Gerrchtrgkeit" empfunden wird, erklärt sich nur auS dem Gedanken, daß der reiche Mann foin .Almoien" spende, sondern dem armen Bruder nur zu seinem Anteil an den Erdengutern verhelfe, d.r tiefem von lltechts und vou Gottes wegen zukommt. Splitter Lsn I M. blaust ein. Im Talmud hrißt^ ed: .Leit dem Tage der Zerstörung deS Tempels ist die Prophetie den Kindern und den Narren gegeben wordenTann wieder steht: .Wer ist ein Wnser? Der vorautzsehen kann.' Die beiden Sätze scheinen einander zu widersprechen Doch nein. Denn es ist einem Narren leichter, das Schicksal eines ganzen BvlkrS vvrauSzusehen. als einem Weiten da? Eigene. Warum Haffen die Völker die Juden * Wenn eme Schulklaffe nicht imstande ist. einen Aufsatz anzuseit-gen. der vom Lehrer ousgegeben ist. dann wird sie virllelcht beschließen, den Aufsatz nicht zu liefern. Zindel sich nun ein einzelner in der Klaffe, deffen Fähigkeit dem gestellten Dhema gewachsen ist und er macht den Aufsatz, dann wird er als Verräter von der Klaffe verprügelt 3)evor die Schechina die Thora den Juden gab. schwebte ste mit der Thora zuerst zu allen anderen Völkern, um sie ihnen zu überliefern. .Wollt ihr. ihr Söhne Ammons, die Tbora annehmen. Ammon antwortete: .In der Ihora find Gebote, die vir nicht halten wollen." So war »ich die Antwort aller anderen Völker. A ’i ein kleiner Wölkchen wagte rt, aus die Fra^ t antworten. ^Wir werden tun und hören." Zur Zeit der Sintstut starben alle Schlechten und es blieben nur einige Gute, beute sterben die meisten Guten, und es bleiben so viele Schlechte. Ezechiel blieS einen lebendigen Geist rn tote Knochen; heute bläst man meistens einen toten Geist in lebendige Knochen Pcwdrandt und die Juden. Dre Bijiehungen RembrandtS zum Judentum, bezw. zu den Juden des 17. Jahrhundert» sind von vielen Kunstgelehrten zum Gegenstand besonderer Studien gemacht wmden. Rembrondl. der zwanzig Jahre lang in der Judrngaffe in Amsirrdam wohnte, stand in naher persdn« licher Fühlung mit vielen bedeutenden spanischen Juden, die nach der Ausweisung aus Spanien sich in den freien RikdertandkN angesiedklt hatten und dort nn Kulturleben enre große Rolle spielten- In einer großen Anzahl von Porträts sind diese Rabbiner aus der Zeit Spinozas, des großen Menaffeben Israel und der Sabdati Zwi. des falschen Messias von Rembrandt festgehalten worden, und auallen diesen Lrldniffcn leuchtet em außerordentliches Verständnis degroßen Meisters für da- Wesen und den Geist deS Judentums. Aber auch in fernen großen biblischen Gemälden verwandte Rembrandt die typischen Juden alS Modelle, da er im jüdischen Volke seinerzeit die gerade Fortsetzung des alten Testamentes erblickte. Rtwbrandt als typisch unklaffischer Künstler suchte in seinem Lchaffen das Seelische unmittelbar in die Erscheinung treden zu lasten ohne die äußere Hülle als Träger de» Seelischen zu manifestieren und fand auch hierin einen Zusammenklang mit dem durchaus unphysisch Geistigen des Judentums. — Wertvolle Beiträge zu dieser inte« restanten Krage lieferte Dr. Freyer-Berlin in eine« Vor» trage, den er in Breslau in der Kunstausstellung Freudenthal vor einem großen Publiku« hielt. ziehung aller oo» jüdischem Bewußtsei« ert&Ste« Jfctttft antzredt. Audem Programm »ft hervorzutzebe« m Forderung de» gleichen, geheimen und unmitteldme» 9m» hältniswahlrechtcs aller Volljährigen ohne Unterschied, tzd Inländer oder AuStundK. für die Gemeinde u«d dß» Gerne,ndeverdand. die Forderung der Erhaltung der «Uftfa» Uetcvleu Einrichtungen und Schutz d.r religiöse« SRiufcft* heilen. Ausgestaltung bei jüdischen ErziehungSvese«» «t*. Müich»«. Die Begründung einer .Jüdische» LoiA» Partei" in Bayern ist van der Presse vielfach «1» Begrgrch»»» e:ner neuen politischen Parier bezeichnet worden. Dich« Ansiassuna »st rnlg. Tie »Jüdische VorkSpartei' ist siW rrligiöfe füdrsche Parte, mit ausschließlich ivnerjgdisch»» . Leben. Sie stellt c>nen Zusammenschluß von Zio»iG»» und CitboiOien int die bevorstehenden Wahle» >« Lslndtztz» verbände ter bayerischen israelitischen Otartinbt» »mb U den (^emrtnbet*eitieluii,\en. Bei diesen Wahlen bt»Mt a sich ausschließlich um innere jüdricht Angelege«heit»U. Demzusolgc ve.östcntliLt der Wahlausschuß der litzvAlß» Juden B.iyernS. OrlS^ruppe München, folgende ErVLnaGr .Tie vi'lr der Jüti'chen Volkspartei oervffenUichte daß sic alle vom jno,schen Dcwiißtsein durchdruRge»»^ a so Olthooose. Zionisten und Liberale. Ostjude« Westjuden umfassen will, ist irreführend. Die frfciurilfc lehnen vielmehr d.e Bzstrebungen dieser nur au» JLdisch» Konservativen und Zivilisten bestehenden sogenannte» Mm» Partei ab uird bekämpfen die jüngst durch eine« v»tz» zammlungsbericht bZan.-t gegebenen Grundsätze der jüdisch»» Volkspartei auf das Entschiedenste." Fraoksart a. M. Der pkeußische Landtag hatte d« Beschluß gefaßt, der Universitüt Ficmksurt a. M. etm einmalige Unterstützung von bOOlXX) Mk zu ßsNliNDW Wie wir hören, wird von den zuständigen Stellen er»4GM. dre einmalige Untcrßützuna zu einer bauernden »m»M zu lasten Darob große Empörung. Man kann es d» Äntrsewiten nachfühlep. daß sie die Halde Mrllio« lishG für ihren PogromfondS gewinnen möchten. Ham». Da draußen im Lande gilt da» KohleniWiA als bas Eldorado, ununterbrochen strömen ihm von alle» M» . ttn Menschen zu- Tie meisten von ihnen sistd ArbeilöWilitz». die auf den Zechen oder Fabriken Arbeit zu finde« Mfo meist auch solche erhallen. Jndeffen ist die AusiüchM* sähigknt der Berg-- und Hüttenwerk« an den G«»WA ongelangt. so daß vor weitere« Zuzug getvantt »erde» kann. Vor dem Zuzug ungelernter, hergfremder Arhl" kröjte ist bereits adgeraten worden, da e» den Zech«-k an Häuern fehlt, indeffen sie Ueberkluß an U«^ ' Arbeitern haben. Zu den unerwünschte» K«>«»t gehören dre Ostjuden aus Galizien und Nußlmch, ^_ in den letzten Monaten nicht weniger all MOOI mA Westdeutschland gekommen find. Sie wolle» «slhä »U Arbeiter leben, lk) sondern von GeschLfte« Ked««Wch Art F) Eie stehe« aus niedrigfirr Kulturstufe. Masten ins Ruhrrevier einwandem zu laste«, btvzt L mancherlei Art in sich. Sind e» Leute, dü «» Glaubens willen verfolgt werden, dann wolle» wir sts» Deutschland nicht auSweilen. aber dan« werde» sie j mäßig vereinigt in slawischen Kolonien, di« redlich« 1 zu leisten haben. — Sehr liebenswürdig Ob die deutschen Antisemiten geeignet find, dre Kulturst»se'h« Ostjuden zu beurteilen, möchten wir dezweiseln. ~r Düsseldorf. In einer öffentlichen Bersa««l»»g HO Zentraloerem« deutscher Staatsbürger jüdische« Ol«ch«ch in Groß-Düsteldorf sprach Dr. JSmar Freund a»S B>M» über .Vaterland und Judentum". Zu vegi»» dar 9m fammlung wies der Vorsitzende de» Verein» btnntf Hst», daß den jüdischen Bürgern hier in Düffeldorf ei» WchO Maß von Haß entgegengebracht würde, wie da» »t>D>»I sonst geschehe. Die Juden könnten sich diese» Mhft *4» erwehren, weil ihnen in fast allen öffenUicho» versa»»» lungen der Zutritt und die frn« Rede untersagt »ochs z deswegen die heutige Versammlung, in der «baut ti aller Qrfienllichkeit daraus hingewiese« werde» fo>S. All» unberechtigt dieser Haß sei. ES werde auch de» Osg»>» der Juden gern das Wort erteilt werden. — Dr. JpMt führte aus: Das Judentum habe immer nur der r»Ü»W» Mission gedient und werde ihr auch nur rn Zukoch «W». *- Danach sei den Juden seit Urzeiten ihr Verhält»» m dem Vaterland« vorgeschrieben. Dort, wo der J»de I» sei sein Vaterland. Die Idee de» Iudentu» sei > hängig von den terrilorwlen Grundlagen der Rech«. Juden hätten e» nie an Dankbarkeit «nd an de« zur Eingliederung i» da» Staatswesen, wo st« fehlen loffen. — Die Ausführungen Dr. Freund» I mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Dt» Odkrschlkfir«. »»krschirßschrr 8r»^»r,»»rs«»s d«r Wrrri,!,,», Ar»tschll»s»^ Am Sonntag, den 20. Februar, fand in Beuthe» i unter dem Vorsitz de» Herrn Rechtsanwalt» Dr. Dabrz, der Gluppenverbandstag der oberschlefifche» Zionist«« \ Außer den Vertretern sämtlicher Orttgruppe» i dev Beratungen noch ca- 50 Aüfte teil. Herr 1 Heinrich Löwe hielt zu Beginn der Tagung ei» Referat über die gegenwärtige Lage, i» de« er i Stellung der Amerikaper in der ^ren Hajestodkrage < Kritik unterzog. Rach einer kurzen Debatte spach Otto Lehmann au» 'Hamburg über di« Bedeutung' Ausgkchen de» Kerrw-Hajestod unter Her»orh^du»a h» > Maffenverpfiichtung für jeden einzelnen Zlo»isto». I» h» Aussprache, di« sich HauptsächUch «tt der pilitttchm f fttauu dar Uba« fca

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