Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 3 (21.1.1921)
- Date
- 1921-01-21
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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fe. s. e«tt j IttditLe Do&lpduag. *1 Janunr 1M1. Dienst fdr beide porteien Mn eine lleberietznn, dieser .Seffeimichriftr»' — Di« SulfpndK eröffnet« St. Dinier, der sich dem Mochte »ach mmv lledrrfttzung dieser Bücher anschloft. di» durch eine tkommissi»» ersolqen müßte, weich« durch «i» Gtaaltzesltz lixjusetzen wäre. Line ikritii an den s^vchen >u«südr»»i>»n Dr Fiebigü tönne er acht üben, da»» keiner seiner Freunde «ersteht hebrüisch. (EtLrmrsche Heiterhiit.s 8r gab auch zn, daß eine »»sassende vildimg dazu gehire. diese Schriften zu lesen «d j» «erstehe». In der fremden Sprach« lieg« gerade di» stiesahr dieser Bacher, in denen die klare Bestimmung. Nicht di« Lurlegung alle« bedeutet. Auch die Deutsch' »ütlischen wallen die Wahrheit und mdchlen de» stiadau' A»ii>e»,ii»mu« und die Pogramstimmung Niederhalten. — Iostizrat Bradaitz. welcher al« Barsttzeuder die Der- 's»WMlung leitete, erklärte, daß dieser Wunsch nach einer Übersetzung dieser beide» jüdischen Quellen «an seiten^ fcian 5tni»b« »ach besten Ärältci unterstü?« werden soll. ■ Sit Ditkussian, die teilweise sehr stürmische Formen »»»Eta brachte Anstchten von hüben und drüben. Pastor «chüsser erklärte, daß «eist und Lthik de» Lalmud, «Of «tnwaudüsreier Höhe stehen. Der Dalmud lehrt, daß HM Etaate-Gesetz auch «atteinSeseß ist. — Dr I«m°r Jr»u»d fragt, welche sekundüre Quellen Dr. Dinter taucht hat. da ihm die Uiguellen nicht zur Verfügung Was deute plötzlich im Mantil daherschrrilender ««lchrsamkeit anftaucht. ist da» Werk de« getauften Juden Eisenmenger. Eisenmenger ist Antisemit und Judentaffer Hoffentlich hat Dr. Dinter noch anden Quelle» tankt. Zn den Schriften de» Talmud gibt e« Dausende da» ^telegen, in denen kein Unterschied »an Mensch und Mensch gemacht wird. Ei gibt im Dalmud keine Stelle, die licht au« der Bibel hergeleitet wurde. Ta« Judenlum sticht und fällt mit der Ethik der Bibel. — Rabbiner Dr. Loewenthal wie« darauf hin. daß Dinter« Bücher Millione» »an Seelen vergiftet und über Tausend« junger Juden schwere« Leid gebracht bat. Tie Juaen teilen den Wunsch »och einer „nwaiidrsreien Utdersetzung dkl beiden Nellgioniquellen. vielleicht könnten der Zenlralverein und der Deutsipvölkische Bund ihre Mitte! vereinigen, UN! eine salche Uebesetzung heraus,»geben tzlach dem Schlußworte de; Bcrsnn>ni!,ing«le>lrr; eniser»t«n fich die deutschvöllischen Svr.'i>alvlonnen unter antisemitischen 'i .'en und dem Geiange der lliedc« .Deutschland, T.iitschland über iJü".; Aus dem fluslanöe i ^^^^444444444444 4^ 4 444444444444444444 Wchti««e $«r;eirf)cn m Z»«jc1-PllßL«u-. Cine drohende Wendung in der Judenfrage in SvwjeU. kündete der bekannte amerikanische Presievertreter Wiegand an. welchem :.ugenbl:cklich tn Ptvslau fcfbbet fr sandte nach Jmenfa nachstehende Meldung: .Mit jede« Tage wächst und erweitert stch Die -Kluft zwischen den jüdischen und mchtiüdrjchcn Elementen in Sowjet-Rußland. Au« ersten Male seit dem bolschewistisch« Umschwung haben nun die Sowjettreise die« zur Sprache gebracht. Die Mitteilungen, »elche unmittelbar au« amtlichen Kreisen stammen, sprechen von der Möglichkeit einer starken Spaltung inmitten de« Rate« der Volk«' Kmmiffarr. »o ein fast ganz offener Kampf uck die Macht zwischen den beiden Gruppen geführt wtro. fine von diesen Gruppen beschuldigt die andere, dag fte bewußt und absichtlich der antisemitischen Propaganda durch die Finger steht, welche in letzter Zeit sich wie eine breite Nelle über ganz Rußland ergießt, und welche diese Gruppe zu ihren Zwecken auSnutzen will Tie reaktionären Pozromelcmente. welche bisher tm stillen arbeiteten, erheben m letzter Zeit ihr fyaupl. denn sie finden eine nichtamUrche Unterstützung seitender amtlichen Bolsche- Wiste,ikreije. welche Len Antisemitismus als Kurst^riff anvenden. Rach dem Dotgang des früheren Regimes beginnt man. aut der Mitte der Sowjet selbst, in die verhungerten und vcrelenveten Mafien Beschuldigungen argen die Juden zu werfen und macht sie für den Hunger, die Kälte und das Elend in Rußland verantwortlich." Dicht Nachricht Wiegand«, der über die besten Beziehungen verfügt, ist als Wetterleuchten vor einem Sturm anzufehen. Rew-Aark. Tie große Aktion der hiesigen Nationalen lüdltchen Arbeiter zu Gunsten der jüdischen Einwanderung hatte vollen Erfolg Die Begrenzung der Einwanderung nach Amerika wird für die Juden aus den Lnlänbern gänzlich beieitigt werden. 44444444444444444 4 44444 444444444 4 44 44 % Aus dem Reiche! 4 4 4444 4 444 444444444444444 44444444444444 Meiningen. Ausweisung von Dffjuden hoben hier allgemeine Erregung hervorgeruien. Amtlich wird hierzu mitgeteüt, oaß allerdings etwa 2ö jüdische Einwanderer, zumeist Einzelpersonen alle jedoch obne Kinder, abgelchcden w.rden tollen. Sie ftarmncn aus Ealrzien. Polen und sonstigen östlichen Gebieten und und zum Teil sogar obne Au^weispapiere. Unter ihnen werden viele als iu:l'!ärftüch1ige Polen usw. von Len zuständigen Konsul.:'.,'n gesucht. — Beabsichtigt man vielleicht wieder einmal utische Teierteure entgegen allem völkerrechtlichen Brauch .er .befreundeten Großmacht" Polest auszulresern >. Müschen. In der Stadtverordnetenversammlung hob der Xe ofrat, Stadtverordnete Weiß hervor, daß bar Judentum in München für Unterstützungen und soziale Wohls-r rt große Opfer gebracht habe. Aber durch btc maßloie Judenhetze m letzter Z-:1 seien diefi Kreise verbittert worden und zeigen sich nicht mehr so opferwillig wie früher. Auch Stadtrat Rauch (Bahr. VolkSp.j bedauerte die Judenhetze, schien aber eine bestimmte Grenze ziehen zu wollen, wenigstens forderte er die .bodenständigen und ordnungsliebenden" Juden auf, zwischen sich und .landfremden, aufrührerischen Elementen" einen Trennung«- .strich zu zrehen. — Tie alte Leier. Man konstruiert l zweierlei Juden und kann dann an die einen Forderungen richten, aus die anderen schimpfen und beiden alles versag-m. Este». A« 7. Januar erfolgt» in unserem prüchti^n, voll besetzten Gotte«hanse di» Einsührnng unser»« neugewählten Rabbiner« Dr. H. Hahn. Der erste Gemeindevorsteher. Sanitätsral Dr. «endel. hielt eine begeisterte Ansprache, in der er zur Schaffung eine« vertieften und verinnerlichten Judentums aufforderte. Dem neuen Rabbiner bade man trotz seiner jungen Jahre Gelegenheit zur intensiven Arbeit in der Gemeinde geben wollen, indem man ihn dem langjährigen geistlichen Führer der Gemeinde. Herrn Rabbiner Dr. Samuel, nach Mdg« lichkeit gleichgestellt habe, £« sei zu hoffen, daß damit besonder« aus dem Gebiete de« Schulwesen« Ersprießliche« erreicht werde. Sodann begrüßte Rabbiner Dr. Samuel seinen Amttkollegen mit freundlichen Worten und forderte ihn aus. gemeinsam an firner Seite den Dienst o« Judentum in treuer Michlarbeit zu erfüllen. — Hieraus hielt *Oepr Dr, Hah/^ seine AntrittLpredrgt, Er erklärte, daß er stut den Ausführungen der beiden Vorredner voll« kommen einverstanden sei. E« sei ihm klar, daß nur durch eine Vertiefung in den Geist des-Judentums bte Krisi» unserer Zeit überwunden werden künne. So werde man wieder die Bedeutung unserer Religion für da« Judentum und die Welt neu entdecken Durch die Um» setzung diese« Neuerlebten in die Tat des Leben« allein könne such die unheilvolle Zersplitterung unserer Gemein» schast überwunden und der Friede und die Einheit de« Judentums, für die sich der Redner emzujetzen versprach, gerettet werden. Mit einer stammenden Aufforderung an die Jugend, den neuen-alten Weg zu gehen, schloß dir Predigt, die besonders infolge der kiffenden Vergleiche aus die Zuhörer einen tiefen Eindruck machte. lWir wünschen Herrn Dr. Hahn, unserem geschätzten Mitarbeiter und früheren Redakteur, recht viel Erfolg und Befriedigung in seinem neuen Amte. D, Schriftltg.) Oberschlefieu, ISitucilr z>erpFego«q bei »er AbStMManß. Tie Zentralstelle für die technische Durchführung der - oberschlesricken Abstimmung. Breslau. fe-absickligt. m dem '."estreven. allen abstimmungsberechtigten Ldeschlesiein die Teilnahme an der Abstimmung zu ermöglichen. für die jüdischen Abstimmungsberechtigten aut der Rnie und während des Aufenthaltes im Abstinunungs>iebiet auf Wunsch rituelle Verpstegüng zu beichanen. Dies geschieht von ihr in Keineinschast mit der Freien Vereinigung für die Jntereffen deorthodoxen Ji:dentnnr?. dre a»?ch während de» Weltkrieges die jüb-'chen Doldateii :nd Kriegsgefangenen in roidrldlicher Wtiie mit riluclirr Verpflegung versorgt hrt. Um ein Bild zu gewinnen ttter dre Anzahl der Abftlininung-rbcrkchU'.ten die aus rituelle Verpflegung rcstektieren. werden solche Avstiminungöberechtigte gebeten, baldigst ihre Adresse und ihren Abstimmunasort der Zentralstelle. Breslau. Kalter Wilhemplatz 20. Del Ring!0228, oder der genMlnten Vereinigung Frankfurt a. M'. Schützenstraße 14. oder einem der beiden Vorsitzenden der SchlErtcd'n Abteilung dieser Derrimgung Koutmann Aron Koder. Breslau, Königsplatz Z und Bankier Loewtz. Breslau. Goethesti. 36 zu melden. Das jüdische Lied, Zu» Si^ckenadtchniir ri*»*- Der Verkünder der Religion des (yk'etzc-:-. der ernste Richter, der strenge Lehrer rutt seinem Volke zu: ^Srnget de» Ewigen'? Alles, was Seele hat, lobet den Herrn. Einsam, in unerreichbaren, eisigen Höhen rollen dre Ke stirn» aus ihren ewigen Bahnen nach ew-.grm, «"abänderr lich» Gesetz und fingen da« Lrcd >cr Sphären, In bcii Defen hrausen. schäumen und to:en oie Fluten, und r.- tsttnt von ihnen der Sang: .Erhallen in der Höbe rn tzer Herr". Es rauscht aus den Wipfeln des Waldes, n intiliert au« der zarten Kehle der Vögel, es klingt von «tn Tieren des Feldes der Preis des Allmächtigen. Und tat Menich aller», der nicht nur Seele hat, sondern denen Wesen d« Seele ist. sollte stumm dastehen inmitten dieses Weltenchors? Drum ist die erste Tat frei frei gewordenen Israel »in Lied, ein Hieb dem Ewigen, Ern Lied ist das Leben de« einzelnen Israeliten. Ern Jubelton ist jede «nzelur Tat treuer Pstichterfüllunq. Ern Lred ist die Ganze Geschichte Israels, im Lied dem Ew.oen. und der Text diese- Liede« lautet: »Denn hoch erhaben ist er". In diesem Liede ist die Einheit und Einigkeit un'erer Gewkinschaft begründet. Dre Sihönbeir und Reinheit des Wiede« quillt au« der Harmonie. T:e Sänger rügen sich dem leitenden Bteistcr. jeder singt den chm zügewiesenen Teil, jevec ist ängstlich bemüht, den rechten Ton zu Irenen Jeglicher Mißton muß sernbleiben. Im Liede einen sich die Menschen, im ^.'uSe finden sich bie Seelen, im jüdischen Liede. Tie Lieder der andern tafat wider von -old und Eichenglanz, von Sreg und 4ta»schengrüße. Sie Ningen wider einander, sie schallen nwfcttnenb durchemandtr Dre bie Erdendinge wider Mander streiten, so auch die Lieder, die ihnen geweiht. „ fnrbcn und Eintracht bringt das jüdische Lied, das Eta W»M Ewigen. Drum finget. Brüder, das heilige Lied. %i» Är* twer Pflichterfüllung, dem Ewigen geweiht! : n tzmch ntt ipmze« Leben! E« klinge alle" c* halle an« eurem Gemeinfih h : ta große und erhabene Taz ro cutnne bie aanze Dell r - wo 4Lm M Stae tat. fintrt de» Ewigen j » Ephraim der Thoraschreiber. Bov Lhr,im To« kowi. Run will :ch euch von Ephraim dem Thoraichreider eizablen. Lhoralchreiber — müßt ihr wiffen — es eigentlich orele im Städtchen, Vielleicht vier oder »uns. Doch nein! Vielleicht noch mehr. Emen Augenblick: Reb Gabriel Tharaschreiber. Reb Jekele Throaichreiber. Janfiw-Jesies der Thoraschreiber. . . . Aron Thoraschreiber. Red Schmelka Tberaichreiber. . . , Tuwidl Tboroschrerber — also sechs Thoraschreiber waren im Städtchen! Jo. mit Ephraim waren e4 sieben. Meint ihr vielleicht, daß es zuviel waren '* Im GegenteilDaS Städtchen hätte noch einen. vi.'üe:cht noch zwei oder drei brauchen können. Alle Waren - trotzdem .iner wie der andere kaum Brot zum Latlwerden hatte — in v.Uer Taligleit Tenn im Grunde genommen, ist e« doch eir: jüdisches Städtchen. Und schließlich, ein jeder Jude legt doch Tesillin. ein jeder Jude bat doch eine Mesuse an bei Tür. Ta braucht man dock unberufen . , Schon ai«4 die'em Grunde batte auch Eibraii.i etwas zu tun. Auch Ephraim 1 Ephraim Thoraichreiber war <eiu fremde» Er war ni>t: aus dic»em Stäbchen Ich uierue aus drejem Lande, aus Kallzrcn. Tenn »eifert tie anderen Thoraicbreider waren nicht aus diesem Städtchen. Er tam vor vielen Jahren aus R . , manche sagten aus H . bö'e Lungen bedaupielen segar aus Ä.aber drs bleibt uns gleich. d:e Haupt'ache -- er war ein Lilwai'« Schon tn de« ersten Tagen seiner Ankunft siel aus ihn ein häßlicher Verdacht, Ei trag einen kurzen Rock und Schnürlckuhe. Sein Sprechen war auch merkwürdig: seinem Munde entströmten fortwährend Zitate aus sündhaften Büchern, Er redete alle Jünglinge mit Sie an wie ein Europäer. Ja sogar sein Gang verriet d>e Spurm eines Menschen, befalle« Unkeusche lind llnsittliche vertragen könnte, dessen Jüße zur Zuchtlosigkeit lausen. Und die Juden unsere« Städtchen- — müßt ihr wissen — haben Augen, und die Augen sehen, sehen alle«, was zu sehen ist. Und al« Ephraim zum ersten Mal rn da« Bethau« kam. da richteten fich alle Augen aus ihn. und die Augen saßen. Don allen Seiten wurde geguckt und genickt. Die CHeber- und *) ttOMf — I»de tai Pnasm, »rt *pn irw ^aüzchp» 3nfccn als Keeiaeiß an» tiatei ma4«ei. Jeschiwahiünglinge sahen ihn starr an. ganz verblüfft. Ter Ponisch iah ihn stüchtig von der Seite an. und seine Augen zagten: .Wa« sucht der da". Dre Cbaffidim glotz:rn* -hn mit bösen Augen an. als hätten sie sogen wollen: ,Leht nur diese srreckheil'" Und als fie hörten, daß er beabsichtige. :m Städtchen sich als Thoraschreiber niederzulaffen. lachten fie aus vollem Hnsie höhnisch aus: .Dieser Böfiwicht mit enitm kurzem stock will bet uns Thoraschreiber sein!" Ter heilige Reb Jtlchele r.ich zurück, a.-.- er trpdraim zu Gefickte bekam, stellte sich in g^meneiien Abstand als scheue er sich in 'einer Rahe zu sieden streute ihn mit einem Blick voll Zorn und Ekel . Bald munkelte man im Städtchen Und als Epbraun aus dre Straße kam, richteten sich alle Augen a»is ihn. olle Paffanten blieben stehen und musterten 'bn neugierig: „Dos muß wohl der Litwok fein, von dem man gestern gebrochen bot - - gewiß " ..Hahaha!" tief die Menge und lachte, der will noch Thoraschreiber lern. Hahaha!" Und hält" Ephraim nicvt schleunigst seine mcht-iüdischen Schuhe ausgezo«en. hätte er nicht bald einen langen Ueberzieher statt des kurzen Rockes angezogen. hätte er fich nicht Schläsinlocken wachsen lasten — wer weiß, ob ci diesem Städtchen Thoraschreiber geworden wäre. Und so lebte Ephraim mehrere Jahre im Städtchen als Thrvasckrrrber. lebte mit den Levten in Frieden und ut stiller Eintracht.. Es gab auch viele Menschen im Städtchen, dre für ihn etn gewisses Jnleresie hegten, bei *euen er (fiunsi und Wohlgefallen gewann. Tenn er galt auch als ein großer Schristgelehrter Ffil'ch gab e« auch noch Ehastidim, die zu ^dm kaum m Peziehung traten, wrlche tagten.Ein Litwak ist unb HHM immer ein Lrtwak" und gingen ihm am liebsten auö dem Wege. So vergingen viele Jahre. Do trat eine« Tage« ein Ereignis ein. ' An einem schönen. Hellen Tage verbreitete fich eine Nachricht in der Jeschiwah - .Der Litw^ lr^.t wieder den kurzen Rock", raunten die Jüngling, -o'ec zu und machten fast ungläubige Gesichter daz .Wer —'V tr bir dn im kurzen Rock gesehen?" fragten dreißig Stim.nen -ruf vnmal. .Heute irüd-'iorgen«, um halb acht-, versicher Herschele We-- .vosi'dv ihn gesehen^ fragten ßichelben Stimm-i'.