Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 42 (5.11.1920)
- Date
- 1920-11-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Rr 42 Sn'e t 3**fi*r 9otUv*B*. * Xmrwkt im. Vre*!«» and München erdracht worden. Nährend e* \m bm aüm zwei SMMen qclunqnt ist. ttit sich «dgftsloffeae Dbftche Kkemaärteakslonfta u tdMffm. dar m Manwen «tat Datzrad jüdischer Famiüen — zäumst Besijuden. ketae Ir»«ße» — und |wt atatttl* jüdische Jugendaereine ia pm aichtjübifch»» Hmatzürteakoloaiea zusammenhSagende GarAUporz'll« gepachtet, die sie mit Erfolg bewirtschafte«. Der Dsüftl-vaRd, »a» de« di« Anregung für die Schaffung dieser jüdische« Heimgürtea auSgegaogen ist. hat von fernen Mitteln aat die Prapagaadakostea diese* Unternehmens GOrittm. ale» übnge -ade» die Teilnehmer selbst besorgt. Bei der Gründung ,«a Lehrfarmen sollte vor alle« datür Gesargt »erden, befe sie mehr auf einer gefunden ßchchüktlichen Grundlage, al* auf reiner Ptzklantbrqne aasaedaut »erde». Lme ratienell betriebene Garsenwitt- Mast Gante einige fähige und willig» Lehrlinge beschäftigen. W» Er» Lehrgeld zu zahlen Hütten, die sich sogar durch He» Arbeit ihr Vwt oder ein wemg Taschengeld verdiene» Würben. Die Thearie sdielt bei der Bodenkultur eine —myuilmrtt Rolle und kan« nach erworbener' Praxi* Güter immer »och nachgeholt »erden. Da* Bestrt-en aller »ttlleven and hdhene». technische» oder kunstgn erblichen AnHnlten geht in der Renzeit dahin, vornehmlich toidx Gchüker «nfznnehmen. die bereit* einige Jahre praktischer Arbeit in de» betreffenden Fächern hinter sich baden. Der Mtrknngskrei» solcher Lehrfarmen, wie Martkndof u. dgl., wo di« Schüler einige hundert Marl monalluh iür ihren Unterhalt and für den Uatenicht zahlen müssen, ist äußerst Gchchrüntt Solche Lehifnrare. wenn sie nicht als »Ergänzung Wreiae dvwngegnHgme gründliche landw::.:chafll:che Peaxi* Hftaen. sind aicht so sehr dazu angetan, der -SerujsumßchtMnng der Jude» wesentlich Vorschub zu leisten.. Ein »eitere* wirksames Mittel zur Förderung der Vadinkellni ohne Aufwendung großer Lummen für land Wirtschaftliche, gärtnerische Lehrfarme ist «ne gut organisierte Mötsch« Sftllenvermitttaag und eine diefr» Zwecke dienende Zeitschrift. Jeder, der in der jüdische» Stelle,lv-rmittlnng Miß ist. wird e* bestüttgen. daß der Dran-L unterer Gngend zur produktive» Betätigung gegenwättßg sehr stark ßRatdrvck kommt und daß da«h Beschaffung paffender en oft die schwerste« Hinderaisie, die sich der Protzavidierung der Juden entgegeusiellen. überwunden werden Wnnrn. Wir sind in der Lage, au* der jüngsten Praxr» der ^aaermiMung de* Danck Bunde« Fülle auzuführen. jÜtnsche Eitern, die sich de« Streben ihrer Kinder zu wirtschaftlicher Betätigung mit aller Entschiedenheit ersetzten. schließt,ch dach nachgaden. al« man den der» gute Stellen nackwie* und sich selbst herzlich ft», wenn jene m gesunder Luft sich mir Bodenkultur chsttgftn. Euch für die äußerst schwierige Frage der Men Berpstegung orthodoxer jüdrscher Jugend auf *»m ch« hat der T^ '-Onnd eine brftiedlgmde Lösung laben, indem n Uese Jugend Stellen bei streng etarisch lebend« »ichtjüdischen Gutsbesitzern verschafft. Die allerfchwlerigstr Frage ist die der Sabbathruhe in Landwirtschaft, die füd leider selten durchführen läßt, e* ja sehr wenige jüdische Prioalqüter überhaupt grdt d fast gar keine, wo am Sabbath nicht gearbeitet wird, ft qlavben. daß man einige ideell gesinnte, judenfreund- X Gutsbesitzer autsindig machen könnte, die in besonderen ilm salche Juden in ihre Wirtschaft ausnehmen und aus ihr» attgröftn Gefühl« Rücksicht »d»en würde». Die orthoöoge Iaoentzeu Hütte am o»effftn Interesse daran, jüdische Güte, und Lehrsarme zu »chagen, wo die jüdische Jugend dft Feiertage nach Maßgabe der jüdisch« Gesetze halft« kirmte. _ 3#r Ostj»vr»fra-»- Ja eine« Artikel der Kälnischen Zeitung »erde» un. zatmffeade Nachrichten Über die Ostjudenjrage ia Deutschland verbreitet, insbesondere wird von einer bevorzugten Be» haudlüng von Ostjaden auf de» Wege geheimer Ertaste gegenüber den Eluheimischen gerochen. Do* Arbeiter» sürsorgeamt der jüdischen Orgaalsationm Deutschland* nimmt die Gelegenheit wahr, um noch einmal sich mit den hauptsächlichsten Angriffen auseftuniderzufttzen. El ist grundsätzlich festzustellen, daß weder ei» Geheimerlaß de* Ministerium« de* Inner» existiert, noch für Ostjuden besondere Personalausweise auegestelli werden, vielmehr ist der Erlaß vom l. ll 1919. der durch einen zweiten Ministerialerlaß vom 1 Juni 1920 m mehreren Punkten ergänzt und revidiert ttur:-«« ist. allen in Betracht kommenden Behörden, so insbeiondkre den Polizeibehörden bekannt wie auch du Ordentlichkeit >n werten Kreisen über dlrsea angeblichen Geheimerlaß unterrichftt worden ist. Wa* die Ausstellung besonderer Personalausweis« angeht. ,o erfolgt die Ausstellung von Personalausweisen an Ostjuden. wie an alle anderen Au*.änver. denen e* zurzeit nicht viög'-.ch »st. nne Staaftangehörigkit nachmwelsen bez«. von chrem He,matsftaate vollgutlige Legitimation* papiere zu erhalten. Die* ist bei sehr zahlreichen jüdischen und nichstüSktchen Angehörigen der russischen Randsiuaten der Fall Die jüdischen Fürsorgeorganisationen hoben mit der Aurfftllung dieser Perionalauslve'je lediglich insosern etwa» za tun. al« sie durch Bereitstellung von sprachkundigen aus mir den besonderen BcrhäUn»ffen vertlauten Beamten die Polizeibehörden bei der Lichtung der mit' -.brachten Helmatepapiere unterstützen können- Auch sonst kann von einer Suenahmebehandlung zugunsten der Ostuiden in keiner Weise gesprochen werden. Die aus dem ittulisterialerlaß angeführten Bestimmungen über die Aegelunz der Arbeitsverhättniffe der ostjadrschen Arbeiter sind aus lsirc nd von Berhandtungen de* Ardeitersürsorgeamte* Mil der obersten zuständigen Behörde, dem Sftichtzamt für »rbeitbvermitttung. durch vom Veicheamt an di« Lande*arbeit»ümter erloffenen Richtlinien, ti letzt worden. DoS vom Laudesarbeitsowt für Destjaftn und Lippe an die ihm unterstellten Ardeit'Nach^eife ergangene Schreiben über die Tätigkeit der jüdischen Ärdeitersür>o>gest lle Duisburg liegt zeitlich vor der erwähnten neuen. | Regelung. Inzwischen sind dft entstavdenen Schwierigkeiten refilo« beseitigt worden. Bei dieser Setegenheft muß darauf hinqewiesen werden, daß viele Lautende ausländischer Arbeiter ungehindert in Deutschland orkeiftn und in gewtffen Beruitzweigen auch heute noch ein Bedarf an ausländischen Arbeitern von der» zuständigen Behörden zugegeben wirb. Das Arbeiterfüriorgeamt befaßt sich keineswegs etwa, wie e* dem Artikel in der .Kölnischen Zeitung" nach den Anschein h^' en könnte, mit dem Import ostjüoischer Arbeiter, virlmeh. »i-d seine Bemühungen darauf gerichtet, die Weilerwanderung der nun einmal in Deutschland befindlichen Ostjuden, deren Danderu rgsziel Deutschland abri-en* fttve«wegS ich nach fc, ländern Amerika uad Patüstrna »n erftrchftr». Es hat ft» drefe, Beziehung bereft» dedenteade Erfolge erzielt. Am dft Weiter oaaderung »ach Frmftrerch »ad Belgien zar veteüigung an de» Siedera»Ga»arberfta ch -i» den letzte» Monat-» unter tatkräftiger Fiederung de« Ardeiterfürforgw aarft* sehr erirebüch. Eine Üaftrbeingu»g ia Arbeilsfftüea »rrd lediglich bei dea Perfanea versucht, dft infolge der zurzeit noch bestehende» Poßschwftrigkeifta zu eine» AajenchaU in Deutschland gezwungen sind. G* liegt auf der Land, daß durch diese Unftrbringuag in Arbeitbstrlle» die eine Verdrängung deutscher Arberftr nicht bedingt, ei» emineat sozi ilpvlitifche* Werk getan wird. Ein« zft» drängung deutscher Arbeiter findet deshalb nicht statt, »eft die Unterbringung so gut »ft aubschlftßltch ia Berns*' zweige uns GLtze erfolgt, wo trotz der allgemeioen Arbeit», losigkrit notomch ein Bedarf »on Arberftra herrscht. Da* er» solcher Zustand möglich und häufig ist. ist jede» Kenner de* Ärbertsnachweftwesea* deutlich. Eine Beschäftigung und Produkttvftrung. wie sie durch da» Arbetterfürsorgeamt versucht wird und in der große» Mehrzahl der siälle auch erreicht wird. ist. da* muß au», drücklich hervorgeboben »erden, nicht nur für den ostjödischen Arbeiter le^enSrrlch. denn eine Richtbefchüstigung müßte nolmendig «it der Zeit diese mittellosen Ftüchft lmge dem Schieberium. dem Lerbrechen in die Arme treibe». D»e Br astung de* WohnungSmarkte* nun. dft als äußerst erschwerende« Moment angeführt wird, ist durch dizse Flüchtliiige dft an primitivste WohnverhLltniff» gewöbnt siiid. kine mmimaft. zumal es sich nicht u» Wohnungen, sonberu um stark belegte Einzelzimmer handelt. Be' dieser Gelegenheit muß darauf hingewftsen worden, daß die Zahl der eingewanderftn Ostjudeu. dft oft maßt»* übertrieben v tfe, nach den zErhebungen und Schätzung«» de* Arbeit<r^rsorgeamte*. die für Leilbezirkr durch dft PoUzeibchöid n bestätigt werde», sich für ganz Deutschland auf C>0 - TOCMh> beläuft, von denen sich, iusotge der de^ntratiivre.iden Arbeit de* Ardeiterfürsorgeamte* heute m H etwa die Halste in Berlin befindet. Rundschau. Ifi« jttifche« Fc«»ei>ß»«Ü. Berlin. 2. Aovembm. Der pidlsche Frauenbund hielt hier fernen fechstea/ Delegiertent^q ub, der von mehr als -0 Vertreterinnen, der ar.gefchtvssenrn Vereine beschickt war. Außer der Erledigung der geschäftlichen Mgelegenheiten wie Geschäftsbericht. stosfinderrcht. Dahlen upv. waren Ätferate i» Aussicht geiivmmen. dft durch ihre Lttualität do* grüßft IiMresse erregten und eure reiche Aussprache fdrdmft». S^onr- Werner-Hamburg gab ein weit über de» Rahmea der TherraS erausrog'nde* Bild der Arbeit der jüdische» F'-au in * r Hemrink^. da* neben dem schon Erreichten auch die w^teren Bestrebungen der jüdischen Krauen nach gleichen . stick, ten und Xechftn in der jüdische» Sesomcheft schilderte D n klarer Sachlichkeit war da* Referat von Elise '">opi Nürnberg über dir jikdische Frau in der i»terkon'ess»oneükn Arbeit. Sehr r.ndnickrvoll schilderte Helene Hanvah ^obi-Berlin dft Frauen-Lufgabe in Palästina uub für P alästina. Im Anschluß an die'e* Referat saht« «it der Etsrudahn durch die Wüste. 8„ SlmOti«, »»ch tz»is». 9(*n jchmbt »»« au« Haisa - •an) Pld^Uch, ohak irarr.b tine Sioib<rntun{|. nful)t ku 8«u Qor. der »eiieiiffartea Bah«, die van el Oantara tm Suejkanal durch btt EinaiwUste nach Palästina vedt. Der Wez. de» di« UeMter zur Zeit de« mittleren -teiched. ata de» wichtigste» nach Syrien und Badstlonien. mit Karten vetrstignagen stcherten. der einer der meistbegangenen . Oarawuaeawege >eit de« zweiten Jahrtausend vor unserer Zntrechnung war, kann jetzt in wenigen Stunden vom Echaestzn, e durcheilt »erde», Lean man in Alexandrien . «»» Land gestl,gen iß, so erreicht man in einer Fahrt von uwr Stauden Be»ha, eine» der grdhlen Orte de« Stiltaie«, »» sich di» Bahn teilt, Hach Eiden sihrt di« Linie nach Kuir» und Lberaghpien weiter, «ährend der Weg nach tue Siuaiwltße » «Aichr. ck chtnng geht und in weilere» Stunden iInOautar» erreicht wild, Si On tara Gee Bedckes war M» alter» her einer jener beiden de. titatai Dnrchgauggart« fttr den ägyptisch - asiatischen Karuwauruuerke-W. Dieser ging ia narddftlicher tzlichtung »ach Palästina, jener dura yit Wavd Lumilat über ' »nd Agaba, nach Medina und Mell», Dieser ll,bedang wur es wich, de» d e Jude» auf l ihrem Antzuge au» Aegypten »or dreieinyal» Tausend Jahren benutzt habe», A» ls. Mm tgl8 suhr zu» erste» Mat- «in Zug «der he» Snezkanal. Er saust vorüber an Bilder», die da« eurvpaische Auge s, sesteln, daß man wünscht, die Fahrt Wichte dappeit s» taupe dauern. Palchendaine Wechsel» ad mit trostlesen Eteinwüsten, reich« graste Oasin mit »eiten Dünenwellen, Karawanen mit einer schier endies» Zahl »an liamelen ziehen i» beide» tziichiaagen und lasse» die aralt« Bedeutung vieler Straße , den» Ia, wie wir sie heute hier «ntlaigtirhell »tzr» sie schon wer tausenden von Inhrrn. Sa Ä-sef «ich Aegydtrn »schleppt. u»d »ns die gleich« Weise wendirt» »ar ch» Adraha» »it seine» Hmden in daN Land der Dhaieenen. Agmghlich »»der» sich dl M «ns der 6«|b Seit, Sit Sanedckne» »irtni kleiner *OTb Mmi W>tz wft «a* MftftLäWtztzffte Bftr neben un*. Die kleine dünne Lnft und da* grelle Licht täuschen unmittelbare 5^ühe vor. und doch beträgt die Entfernung drei b,s vier Kilometer. Bold kommen wir nach el-Ansch. dem größten Orte der Sinaihalbinsel, mit echt arabischem Milftu, untermischt vor. enqlisch-ügvptijchen Militürbildern. und nach eine, weiteren Fahrt von eineinhalb Stunden treffen vir in Rafa ein. um hier eine der merkwürdigstm lleberraschungen unseres bisherigen Erdendaseinzu erleben. Bisher hörte man englisch und arabisch al* Umgangs« spräche auf Anschlägen, in der Unterhaltung, wie im Dienstgebrauch; selten französisch. Jetzt aus einmal hören wir eine Sprache, an deren Leben viele bi* heuft nicht geglaubt haben: Hebräisch. Der Lokomotivführer, der Zitg^utzrer. der Rangierer, der Postbeamte, der Bahnhofs- Vorsteher, alle sprechen hebräisch. Rafa ist die Grenze von Aegypten und Palästina. Der Betrieb der Egyptian State Railway* einerseits, der der palästinensischen Bahne» andererseits treffen hier zusammen. Hier ist Zollabferttgung und Paßrevision. Und nniter geht di. Fahrt an der Küste entlang, ständig wechselnde Eindrücke. Veränderungen von Minute zu Minute. Der-el-Bollah. Zweigstation noch dem 90 km östlich davon gelegenen Berseoa. Bald darauf Gaza, ein durch den tserstenbau seines Hinterlandes ständig an Bedeutung zunehmenden Ort. Nach einer weiteren Fahrt durch Äebrete, dft nun schon vollkomn en anderen Charakter tragen, erreichen wir Luod. Früher ein kleiaes Araberdorf ohne sonderlich« Bedeutung, v ' rincm verluffenen Bahnhof an einer Schmalspurbahn von Jaffa nach Jerusalem, ist dieser Ort jetzt der wichtrgfte Eisenbahnknotenpunkt nach Palästina, der. mit weit ausgedehnten Tfttsanlagen versehen, mit mancher europäischen Etationranlage konkurrieren kann. Hier trennen sich dft Wege. Nack Südosten geht e* über Ramfth und Bitter nach Ierusaftm. in enqen geschlungene« Pfaden von fast Meeretzhöhr auf fast 8CHj Meter in Bügen und na Zickzack herauf. Nach De' n führt vorläufig nur eine Schmalspurbahn nach Jaffa, dft aber in allernächster Zeit «mgebaut »erd«» soll, da ste dem Vertrhe nicht geaügt. Rach Rorbe« wendft sich da« Gleis, das sich « Laad de» Me» bis aaf 1» km eatfenft haß «ach hupt Fahrt Hütte, dea Düne« HG Taflgi» de, See mieder zu. um über Lantura und AtUt endlich Haifa zu raui'-Hi, das den Endpunkt der Bahn darstellt. Bis etwa 1910 ein Platz untergemdneten R^nge*. ist Haifa heute der Hauptd,o'tdelsplatz Palästina*. Hier beginnt dft alt? djasbahn. dft dir Verbindung von Damaskus i« Norden, dem HedjaS im Süden «it dem Mittelländisch» Meere dorstellt und den Ausgangspunkt unzähliger Karawanen darstellt Dieruirdz vanzig Stunden hat die Fahrt von AleranbTft« bi* Ha»fa gedauert. Diernndzwanzig Stunden, vom typischsten Afrika zu« typischsten Asien. Eine Fahiy dft da* Wesen vergangener Iahrtauftnde ahnen läßt und » ein Land führt, besten pldtzlichea kulturellen und «irbschafllichen Aufstieg nach zweitouseudjährigen Schlaf wer heute erleben. TtädtebauauSstell«»g iu Jerusalr«. Pros. Patnck Sedde«, der dekauntlick, im vergangene» Winter in Jerusnle» im Auftrag der zionistische» Oitznnt» sation die Pläne ftr den Ban der hebräisch« Unlyersitää aus dem Slvpukderge entwviftn, verbracht« den 6.»«er wiederum in Palästina und hnt jetzt in Jerusale» ri» Etädt«da»au»kell»ng (Town plannings exhibitkn) zusammengestellt. Di» Suästellung ist in dem große» Ledänd» der Knodenjchule undirgedracht worden und wurde ui 24. Septemder durch deu High tvwmissioner En Herder» Samuel ftierlich ndssnel. Die krdssnungiftier gat A»- last zu einige» dedeutungtvolle» äkundgedungeu, Sir Herbert Samuel wie» in seiner Srdftnungianspiach« darnnk hin, daß der Rus nach gesltnderen »nd schdneren Städte» immer stärker wird. Hnbert Samuel war selbst »or de» Kriege Mitglied nnr« Komitee«, da« von der »glische» Negierung gemeinsam mit de« Parlament ei»g«s^ war und große Pläne indezu, aus die Lerdessenmg dr« Slädtm bauwefe! I in« Werk setze» wollte, ali der Krieg au»b»ch, Nunmehr will Sir Sanael mit »Her Energie dazu hekft», daß die Idee» dir Städtedaubewegnng. wie die Pins. Seddeä »ertmt, in Palästina -^wi^Iicht werde». .Mir erwarten eine starßt Ernronn.-.'-ung naä- Potastina. lagt» , Samuel. Di, Städte wer»,» «nä.ien, ii« r>>id «>»' fmtnU fll>llhll»i< ' von de- >ie,,rrui>, nugesetzt