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Jüdische Volkszeitung · 1920-02-20 · 7 (20.2.1920) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
26 (1920)
Issue
7 (20.2.1920)
Date
1920-02-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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WMM 1'II 1,1 ■ 'S-Vi' •••■•V* PfJIU 3*N»*f *«»«a**. Po«ro«sttchtli»ge. Et» nt XN MWr «tfffa« »er „Hirne« ZLvcher schÄerl fee» A»srm» »er n, stäche» Pogr^o- Mlmtr Uns W» wilbschäumenden Wellen b«i vom eisigen 5fot6« »<lfc bsrrchaepeitschten Schwarzen Meere» wackeln. Nußschalen gleich. Segler. Frachtschiffe. Fischerbarken. Lüsten« Man er. sämtlich mit eigentümlicher Ladung beschwert: Greis-, 9raacft, Kinder. Jünglinge, mit vor Todesangst und Frost dezstörteu Gesichtern, vor Kälte zitternd. in ihren leichten. HwchchUffenen Kleidern, mit ibren hölzernen Kistchen. in fme* -teste armseliger Haushalle zusammengepackt sind. Wiese von der Seekrankheit gepackten, vor» Hunger und W»rß geplagten Menschen sind pogrowflüchtiqe Juden aus Awstlan». welche die letzten paar Lausend Rubel lund in N»ßlLnd ist heute der Lausendrubelfchein die kleinste einigen Wert besitzend« Münze) geopfert habe», um in die ichreck- Üchste aller Verbannungen zu gehen, ohne Paß. ohne Scheren Schutz, ohne daß sich irgendeine organisierte Körperschast »er Welt um sie kümmerte. Lrele von ihnen sind letzte lleberlebende aus einer Statt, die dem Erdboden tzltichgemacht wurde, andere haben ,hre Frau, den Vater. Alten Sohn verloren, und sind selbst durch Aufopferung bti ganzen Vermögens mit knapper Not dem Tode entronnen Wie einst »ach der Austreibung aus Span:en. wird diesen Leuten nicht erlaubt. Mittel für mehr als ai»ea Monat Unterhalt mttzunehmen. und genau wie bomals. v»r vierhundert Jahren, sind sie unterm,gs : crren- »d rachtlos und jeder betrunkene Schiffskapitän oder i»de«seiodllche Matrose darf sie schlagen und beich. vp'en. ihre Krauen und Mädchen mit unverschämten Anträgen belästige«. sie wochenlang ziellos auf den Wellen l,?rum» kchiketzpen und ihnen unerhörte Preise für diese Zöllen' pschrlen abzwingen. t Rnd wohin fahren diese Unglücklichen, die «l>rHei:nat-! la»d ausspeit und denen kein andere? Geb-et Asyl gewähre» »il? Sie segeln gen Osten, rhr Zrel ist die ,Ute Heimat ihres vielgeprüften Stamme« Palästina. I.. ninftn. daß sie w»che»-, ja sogar monatelang unr. 'ein mtfffa, daß sie durch Sturm. Kälte oder Krankheit umb»»e» könne», sie ertragen geduldig alle Demütigungen »b die endlos langwierigen Ouarontä»emaßuahmen. erbetteln bei fremden Leuten oder bet eigenen ctammeJ* fMsffc«. wenn sie das Glück haben, solche irgendwo an. jwtrrGrn. den Unterhalt de« nackten Lebens, dis sie sich »»ch fürchterliche» Rrisestrapazen nach Jaffa durchschlage» können Sie erzählen dann den Brüdern hrer ihre Not. die U»tige Not eines für vogclfret erklärten Lo'.k-S in eurem ' L«nde. »0 sich über die Hälfte »esselden beisammen sinket. Ei» zähle« die Namen der Getöteten. Gemarterten. Ertzüwgten. Eischoffeven. lebendig Begrabenen, zu ewige» Moppeln Geschlagenen auf und Ströme heißer Träne» pWftfit auihren und der Zuhörer Augen ob den Himmelschreienden Gewalttaten, die ihresgleichen in der Geschichte s»chen. Die Bolschewitt hatten es auf die Reichen unter t|8rn abgesehen, sie gewaltsam ihrer Habe beraubt und tzsi» leiiesteu Widerstand sie wie die Hunde niederg.knallt. De» Zionisten in Rußland rückten die Bolschewiki ganz Etfonder« aus den Leid, weil sie im Gerüche st rüden, i AtteHtefreundliche Gesinnung zu haben. Hunderte von | Wroflriptionslisten wurden mit den beste» jüdischen Namen! «zsgesllllt. und zahlreiche Lp>r ihrem grausamen 2.1 cf* KU zugeführt. Was aber vor b:r Wut der proletarischen Diktatur sich verbergen könnt-', kam unter das Schwert I ' bet Demikosch» Kosakr». die »ah« Blutbäder anrichtete«. Mit de« Schlagwortt .Die Jude» sind eine Gefahr für das rechtgläubige Rußland* als Parole durchzogen Trupps benttener Kosaken und Kreischärler die jüdischen Städtchen, drangen in die Häuser ein und mordeten die Jnsaffen oft bis auf den letzten Säugling, schändeten die Krauen und steckten die Häuser in Brand. Die Zahl der Getöteten beläuft sich nach vorsichtigen Angaben in die Zeh»tausende und die Art des Verfahrens bei diesen Maffenschlächtereien ist r« Worte» unmöglich zu schildern In manchen Gegenden wurde di« Brutalität bis zum Wahnsinn ge> trieben. In einem ukrainischen Städtchen wurde der Rabbiner gezwungen, am User dee Stabtflusses unter gezückten Bajonetten die religiöse Weise .Ko! Nidre' zu singen, urn dann mit eioem Stein am Halse ins Wasser geworfen zu werden An anderen Orten kleideten sich die Mörder in die jüdisch-rituellen Kebettücher und in dieftm Auszuge drangen sie in btc jüdischen Häuser ein und schlachteten die Jnsaffen ab. In einer anderen Stadt wurden nicht weniger als zweihundert ffrauen und Mädchen im Alter von zwölf bis sechzig Jahren erst ge schändet und dann sämtlich niedergemacht. Aus solchem Elend heraus kommen die meisten Wanderer nach Palästina. Sie wunderii sich, daß man ihrer Einreise Schwieriqke'ten in den Dez legt, nachdem ja alle Länder ihnen jcwiejo ve schlossen find. Sie »ollen arbeiten und dar Land wieder ausbauen Helsen und legen einen Elser an den Tag. der nur de» Leuten zu finden ist. die einer Lebensgefahr entronnen sind und sich dem Lande dankbar zeigen wollen, das sie ausgenommen hat. Tie englische Regierung und die zionistische Organisation haben gleichmäßig die Pflicht. dreien Wanöererstrom. der trotz Verboten und Reise'chwierigkeitcn Nicht mehr auizuhal'en jein wird, durch Beschaffung großzügiger Mittel zu eurem kolonisationssadigen Element zu machen. Durch schöne Worte und le.re Phrasen läßt sich dieser mit elementarer Gewalt locgedrochene Emigrantenstrom nicht mehr eindämmen. T:e lange Dauer der Verhandlungen tu Parts »rnd der Besprechungen über den Frieden mit der Türke« haben die endgültige Regelung der Palästinasrage, ebenso wie die des ganzen Ot"Nlo. verspätet. Jetzt aber. »3 Hunderttausende vor dem Tode und der Zerstörrrng Flüchtende nach Pa.ästina drängen, ist die ^:age der Kolonisierung dieses Landes zu einer Lebensfrage für die Juden und zu einer Ehren« und Gewiffensfra'-.e der ganzen Menschheit geworden. Was gestern noch verboten »der unmöglich war. muß morgen «:t allen Mitteln angestredt und erreicht werden. Die ganze Masse von Flüchtlingen I vor dem Bolschewismus und den Pogromen ergießt sich * hierher: Sie in richtige Bahnen zu lenken und zum Wähle des heiligen Landes und der gesamten Menschheit zu organisieren. das ist die nächste Aufgabe derjenigen Instanzen, dre mit der Orientpolttrk auch den Sinn für Humanität und menschenfreundliche Ideale verbinden wollen. Rundschau. Zal«««errschl»tz der Hude» OverschleKeu». Beuthen, 13. ffebruar. Die Gesamtheit der obersckleiischen Juden hat zur Wahrung ihrer Interessen in politischer, wirtschaftlicher, religiöser und kultureller Beziehung eine Organisation geschaffen^di^e^^^nei^^lttion^uöichuß^u^Verlretun^ Aut kem Leben der Ostjuden. vs« Tcupktk- Denn ich hier aus meinen Erlcbniffen während des Krieges einige kleine Charakttrbilder ans dem Leben der Ofijuden schildern will, jo liegt mir nichts ferner, als nur «it diesen anspruchslosen Augenblicksb.ldern etwa ein ab schließendes Urteil über den Ck> rakftr oder die Gebräuche her jenseits der (Grenze gegen y; ißland wohnenden Juden «unefetn zu wollen. Vielleicht ober m es grade n der aegenwärtt.en Zeit, m der die Jubentrage wieder Gegenfia»d eifriger und in ihrer Fc«.m o't recht unerfrrulra er Debatten ist. nicht gar., wertlc-.' die Eindrücke kennen zu lernen, die ein weder für noch itgcn das Judentum rinaenommener nlchtjüdi'chcr ^cu'.achtrr von den ruffnchen Juden gewonnen hat. Sieht doch oft der sine rra et siudio Beobachtende mehr und klaur. als diejenigen, die durch Liebe oder Haß die Obiekt'viiät ^.en zu beurtelleiden Erfcheioungen gegenüber emgrbüßt »oben. Meme erste Begegnung m:i ruffischen Juden hatte ich gegm Ende des ersten Krngsjahres^ ich tollte damals das Kommando üd<r eine Kolonne übernehmen, als deren »»geführer Aufenthalt mir da» Städtchen Dldawa betzoichnet wurde. Aus den Rat des Tivisionestades wartete rch i» einem anderen Städtchen, da« einen Kiiotcnpunkt bts Derkrhrsstroßen darfiellte. das E'.nlreffen mcrner Kolonne ad, und da sich das Warteii als ziemlich langwierig hrranssteüte. hatte ich genügen) Zeit, mich mtt volkskundlichen Studie« zu beschäftigen. Das Erste, war «ir oufful. »rar. daß hier in diesem ausschließlich von Juben bewohnten Städtchen offenbar kein Mann ernsthaft gt «betten schien. Einzeln, meist aber in Gruppen. H»nde» die kaftanbeklerdtten Männer herum, hielten «-«»riche Reden, erregten sich über jedes noch so belong. lose «iUtärische Vorkommnis, und nur. wenn mol infolge «avgtthafter Sicherung eines Gewehres ein zufälliger Gch,ß fiel, entstand eine kleine Panik; Plätze und Straßen Iwrten sich, »nd die Einwohner flüchteten eiligst in die t nächsten Häuser. Wenige Mrnureii spä:er aber war das olle, tewegte Straßenbild fron wreder heraesiellt. das sich j erzenUich vom grauenden Morgen d:» zum späten Abend kaum wesentttch änderte Aus langjährigem Jntereff? am >üdisckcn Ritus sich gehörte in früher eu Jairren ha^nz zu d?n gedu'-deten andersgläubigen Gästei; der unvergeßlichen Breslauer .Landichul") fragte -ch glttch am ersten Tage meines Ausenthaltts rach der Schul Meine kurze Unterhaltung mit e:ncm rechl würdig aus^chane: den Stadtbewohner Halle sofort eine Auilausarlige Ansammlung der hcrumlungernden Viann-'r und Kmdci zur Folge, uns als nun der von nur Vejragl: uuch mtt größter Zuvorkommenheit zur Sin. gelert-tr ickloß sich diesem harmlosen Uuternehmen annähernd tu halb.' BewoLnerschait des Städtchens an Dre Schul fettst bot nichts besonders Jntereffantt». Dem Aeußeren. einem schmucklosen, viereckigen Backüeinka'ien. entsprach das überaus einförmige Innere, eigentlich war es weiter nichts als erre leere Holle mit einigen welligen halbzer'allenen Bänke:., aus denen zerls'ene hebräische Bücher aller deikbrren Formate derumlag'n. Lhora- RoÜen otci: t >s nu' zwei von einsachsicr Ausführung intsernt. rur». ich war recht enttäuscht von meinem Besuch, j Ein Ätelamed. der gerade etwa zehn halbwüchsige Jungen; unt.-rrrLtet d-:Ue kam \u mir und nnfe mir bereitwillig Auskunft aus me'ne Fiag-'n. und er stellte sich — wie ich gleich veniiutei satte - heraus, daß diese ischul »on den Anhängern der moderneren Richtung besucht wurde, während die Frömmeren noch ein anderes, kleineres Bet- » haubesaßen. Meine Bttte. die Mrkwc sehen zu können, begegnete einem verlegenen Schweigen, und ich verzichtete natürlich sofort auf ihre Erfüllung, als ich hörte, daß gerade Frauen darin badeten. Den Nachmittas-te« nahm ich m einer der viele« Teestuben ein; eignttlich war es nne Leder* und Schuh. Handlung, aber der Besitzer hatte die Konjunktur geschickt ersaßt und — verkaufte eben auch Tee und ein recht an» nrhmbares Gebäck Zwei bildhübsche Mädel vy» etwa * r 20 .5t*«r-. oi . *' bn »d«s-lkfiiche» Sikn* ft%ct uk i|m Sitz „ PtlU»i| h»t S-ifitzeit-r M »u»sch>fi«« iß euMiti SuUm.n» in ftnttnnt txm |rUm fmn an : »r Zi»i«r Pleß. KcttiinnMfi «r. ßiänkri-Bolchtn. St<4Uann>c(t ©^inMtvtinWn*«*, (o»u »rr 8«ft|tnW krt Otzrrschlksilchcn K*nag»|ni-*f[nrmWtu«br« -«tiskmitischer I »r»e» «faltria. I Durch die Exzesse eine« antisemitische« St»dentenpöbelr I ist die Vorlesung de» bekannten Professors Ein stein, der * die wiffenschaslsumwälzende Relativitätstheorie aufgestellt Hot. am Donnerstag zum Schauplatz wüster Szenen ge» P worden. Professor Einstern hatte gewünscht, daß feiner Vorlesung auch mchttmmatriknlierle Hörer beiwohne« r könnten. Der Studrntenausschuß kam dagegen zu eine« st ablehnenden Beschluß Zu Beginn seiner Vorlesung Wn dauerte Profestor Einstein diesen Beschl»ß und bat den» in der ruhigsten und sachlichsten Weise feine Hörer mit * ihm darüber zu beraten, an welchem Orte vielleicht doch £ das Kolleg in der von ihm glwünschten Weile adgehalte» •* werden könnte. 6a ei auf seinem Wunsch, euch mdjtimma* J trifülierte Hörer zuzulaffen. bestehen müßte. Die 8nta wort war ein Rieleirskandal seiten« einer Gruppe »on all« *1 deutschen Studenten, der sich in Rusen ».e .Jude?' «nd ' ähnlichen eustoble. f Darauf erklärte Profeffor Einstein, daß er sein Kolleg absage und durch di« Ouastur die Rückzahlung der bereitH eingezahlten Kolleggelde: veranlaffen werde. .Profeffor Einstein ist einer der wenige« Deutschen^, so schreibt der .Dorw.' dazu, .besten Name auch heut» noch im ganzen Ausland uneingeschränktes und unange« iochteneS Ansehen genießt Wenn eine Schar grüner Junge« das deutsche Lnseben nicht anders glaubt wrftf diqen zu können, als daß sie diesen Mann mtt antise» nntlschen Unstäiigkerten beschimpft, so kann es einem u« die Geistesverfassung dieser .D-eutschlandsretter' wirklich leid tun- Hoffentlich ermögticht der Koltusmrnister aus dies« Vorfall h:n ft fort Profeffor Einstein, seine Vorlesung in der von ihm gewünschten Art an einem neutralen Ort abzudalten Gerade der Umstand, daß Profeffor Einstein Hörer au; alltN Schichten wünscht, beweist und. daß der Bildungs» Hochmut nicht nr.r Eigenschaft der »rrktich Wlffende». sondern nur jener Halbbildung ist. wie sie wohl den i« nationalistischen Phrasenrausch ersoffenen Träger« buittor Mützen eignet." __ ßrNtr *.'rr«rf«fO*fl jäßlschrr Z»,ü,Ier i, «»yrr». München, Februar. Amtlich wird uns bekanntgegeben: Es ist das Gerücht »erbreitet, daß ein Erlaß des Mimstenu»» des Inner» bestehe, wonach Staatsbürger jüdischen Glaubens oder Ost» juden beim Zuzug nach München und Buy.rn überhaupt be»orzugi zu behandeln seien Es wird lestzestellt. daß das StaatS«:-.'sterium des Innern nichts derartiges an» geordnet hat ¥ b ti! 1 h d. Kt tei lic it m 1 XI sechzehn und achtzehn Jahren brachten das Bestellte her» bei. und ich hatte meme helle Kreude daran, mit welcher selbstverständlichen Sicherheit sie m aller Liebenswürdigkeit die oft nicht gerade sehr taktvollen Reden und Späße der im Nebenzimmer teetrinkendm Mannschaften abzuwehre« vlrstanden T'tit zwei langaufgeschossenet Jünglingen, die sich erst ein wenig scheu in dem von mrr duuchten Zimmer herumgedtückl hatten kam ich nun allmählich ,n eine lebhaftere Unterbaitun^. Beide trugen die ort^übttch^n. nicht gerade allzu festlich wirkenden Kaftans, und brAt redete» mit einander den mir damals noch schwer verständliche« Jargon. Bei der Unterhaltung mit tnu ober bediente sich der ältere von den beiden Brüdern einer auSgezeichnetM Vochdeutschee. und als ich ihn schließlich fragte, ob er dem in Teulschland gewesen sei. sah er mich erst noch ein» Weile prüfend an und nannte plötzlich zu meinem grmzen» loien Erstaunen meinen Namen. Schließlich stellte es sich dert-us. daß der junge Mann mehrere Semester Medizi»^ m Bre-'tau studiert hatte, und daß er sich meiner aus einem naturwiffenschaftlichen Institut, in dem ich damals gearbeile: hatte, ennnerte. »I kt 16 Mt M ist tu k» u\ 11 »rl Ke ( le « I . fö An unserer nun recht lrbha,1 werbende» Un:erhaltu>G detelligten sich auch bald dre beiven hübschen Schwester«, und jchon nach kürzester Zeit hatte ich dir Empfinduatz, hier in verlrautestcm Familienkreise zu sitz'n. Auch ai^ rituelle Fragen erstreckte sich unser Gespräch, und ich er» fuhr hier zu meiner Ueberraschung. daß die gesamte Jug«»ß der Stadt mit »erjchwmdend wenige« Autnahmeu ÜL»Msreidenkend m religiösen Frage« sei. und die strenge G»- Haltung der alten Gebräuche ihnen vur noch er« Pittäts» frage bedeutete. Mit ihren aufgeklärten Ansichten ve»» fiummten die jungen Leute aber sofort, als ern alter Ontt »0« ihnen sich zu uns gesellte. Inzwischen hatte ich wich nach dem Bethaus fc* Frömmere» erkundigt und wurde auch proorpt taeftyt Bei meinem Eintrttt unterbrach der Dorbtter f*0T^ Religtenshandlung. und überhaupt schien unm» Hf Sit Df tch tr I alle el. oge $ Ui

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