Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 5 (6.2.1920)
- Date
- 1920-02-06
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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K»y imh», heso»der» kk F fco* M« Genkliche 3a«*foc»4a«(H» 'ftr»ttKft*ftti4rt Mittel feitrnü der 9cw£i i A«a<tate UM trotz jh»e» jehige«. de« gleicher» V«r»alt»ng»charakter» immerhur bjekt fit eia gewerkschaftliche» Borgehe«, oder kvmmerzielle Unternehme» ist in nab Gestalt wettlich. Der Arbeitnehmer kann nicht »erde». Der Lohnkampf trügt dar«» eine gewisse tie de» Erfolge» ia sich. Die jüdifche Gemeinde ist «*' tl eiü Unteraehmergemand gehüllt. ihr Inhalt aber stv»» gar »icht ander» all religib». religiöse Güttr ver« AMtMd fei». Nach religiöse« Güter, und Wohltaten Mach ist ia nufere» Logen «cm größeren «kreisen leider Matg Nachfrage. Geht also der Neligionhbeamte gewerk» ÜchUElch vor. tust er öffentliche sozialpolitische moderne GMAMonen an. rollt er vor aller Well die ganze jüdische Beamtenmiferr - ans. »er bürgt da dafür, bah «Üt hie nab da eirrstußrriche Kreise sich finden, die erklären nicht etwa »er Beamte habe recht. man-müffe bester pir ihn und fei neZnüttzst forgen. sondern — ihn« Mssen di^Lchererei«^ nicht. Aftt, b^tcn weder nn Bedürfnis nach einer hdligtM«» geweiiche. noch nach einem Religiontbeamlen. di» GemeSde werde auhzelöst. Da«, ist eine Gefahr von großer Lragveite für den Bestand vieler Ueine« Gemeinde». -Euch da» Ansehen de» Judentum« käme vielleicht dadurch in eine schiefe Beleuchtung. — Doch alle diese Befürchtungen und Bedenken können leider die Kultutbeamten nicht mehr von dem gefaßten Entschluß abdringen. Diele Jahrzehnte haben ste gelitten, sich gleichsam geopfert, um die Gemeind« >u retten. Vergeben« haben sie bei den großen und bei den Prooinzial'Derbänden petitioniert und gebettelt: Helfet uns. schaffet Ordnung, hebet uns herau« aus der Unsicherheit und der Willkür! Ader nicht« ist geschehen. So muffen du Beamten zur Selbsthilfe greisen. Ob dl« gewerkschaft- »trWWttüM den Versuch »ollen, müfsen wir nnternehatz». —! Neuen wir anch da»tt he« Indent»» »ah vielm I «Ktnbe», tabew M ßa. »ena «uh durch ^ftrentze «j. auf die rechte altz gA jüdische Bahn zLrüSHtetz l ihr ein zafrießene», mdeit«fr-»dlg«» Sfaatfnau* .1 schaffen Helsen. Wir hoffen, daß .der Best Iürgel»! Unrecht tun wird? An die Verbände aber appellieren wir »och ich tthteü Stunde: .Ihr habt e« in der Hand! Hoch könnt IM Streitigkeit und unerquicklichen Kämpfen Vorbeugen! Wirk» aus die Gemeinden? Setzet schleunigst gemischte Kommistioven ein. schaffet Schlichtüng»aurschüste und Schiedsgerichte, sorget, daß unsere gemüßigten Forderungen bewilligt werden? Ihr verhütet damit Unheil und schaffet Segen. Eure Vermittelung wird, höchste Wohltat, nwy© nvi) DW npurn Und die Folgen dieser Wohltat werten Frieden und Eintracht sein". Bähr. SSüraÜM Die Nenwthl der Reprtseatanten findet C Saniac, da. 7. Mira 1920 «M wittei« Uhr Mt uch»lite| 2 Uhr ü» Saal» dar OeeeiiedMft der Freunde, v, Nm« OnapMitralc 3-4 statt. WaWherechtlgt tmd — sofern de ra die MUerth» aafgasoamen sind — I. rfmtrtchc adaalicbe, voiljihrige, unbe- (1. April »IM 4» SjrnagogesgeoKinde p»i das Oe»riw1<iwitilf>n vw Min angebärt haben, rraanUgt raren uod deren Entrichtung" sieht ist RAckstaode 2. «Lr«a^0sitaeh»er aach «eso de wihrend d» serboochneta dm V«wsltsngsjabre zu * m Oessrindebdodfen sicht veranlagt rare» ariar oft dass Entricbtnng ia Rftdoünde ge- Mlbsn stad, sofern de den sonstigen, unter 1. ^■pgebenes Vriimsrl nm|j n entsprechen. ^»lklbar dad alle wahlberechtigten Oe- MtadmMieder, die miededens X Jahre alt »0» nad oer Qemrindr srit mindert«» 3 Jahren M »syslasaf nti n aad 10 Stellvertreter Die Wahl erfolgt nach den Orsadsltzen der * hl zur deutschen National rer- WMlIahal wird mm 2 Uhr nachmittag * Dfe WahtvonchiS dad" f^hraar IW» bei ans < ans «neureichen Sie 100 Wahlberechtigtes ein« als für Vertreter _ hUvwachiag antrnehrtftn.il. Die Wahl- McUk< dürfen bochsdas 4 Namen mehr entbga ab ItiislMBiinfr» sad Stellvertreter zo “ * J dso höchsten> X Namen- Die i Beweib« dad mit farttaofesdes boekhoea. Von Jedem Vorist die schriftliche lartimmung ferne ta dea WafeJvonddag sowie die "Igen, daß er die Aofaahme ia »tvorachiaf ablehne. Bewerb«, Ms ssd mehr ala einem wahlvoraehlag Stehen, WWdsn sak süatl. Wahharachllgen gMrfchen. HÜMme Wahtvnrachllge ktaaen in der Weise Ml einander verbanden werden, daß sie sadwea WhMenraMagen gegenüber ab ein Wahlvar l»ä n behnadela dad. Die Verbtodsngara» NS Sa Usfiekhaers der betreflmdca WaU- VdiacMModer Ihrea Vertretern flbweinstlmmead tzMooMns ss» 14. Tage vor dem Wahltage bei 4aa OTlartmniNniil schriftlich erkürt werden. .. Dis Zsihhahte der WahtmnchUge bt «ach dem 26. Febmw 1920 sicht mehr zsliadg. VMaadcne Vnrarhllgi hönaen nur gemein- «cMIhch xnrikcfcgenoonnes verden. Breslsa, den 19. Jsnoar ftan. Dir Imlul in SjitfogttgiaiUdi. an WShlar, avht sofort dlo Liste ela. I» Oefiinhbaro. WaUstraße s. «oa 9—1 Uhr i Wer nicht eingetragen ist, melde sich t sofort » nsra Büro, Hansagnse 4-5, Fernsprecher Sh, 904». fireinigte jidisoha Parteien. >r ln den Gemeinde-Synagogen AlleSyn. NeueSyn Freitag. 6./T. ibd. 7./2. \nden S.,2- Wchtg.|13./2. Beginn laoendsi 5C0U.I 5 00U. w [morgvl 9.00Ul 9J0U. SmnSidhj vorm. — Uj - U. Predigt! U.‘ - U JMplndliticlim - U.| 8.00 U. Schlufi j«bcnds 5.34 U.| 534 U Beginn morgs. 7.00 U' 7 15U. abends 5U0U! 5.00 U. Unsere Qemetnde hat ein schmerzlicher Verlast betroffen. Am 31. Januar starb in hohem Alter Herr flermaimflajntmrpr, der lange Jahre hindurch als Mitglied unseres Reprisentantcn-Kpllegium* and Fürsorge Ausschusses -«egensrdeh wirkte. Besonders bat er den Aufgaben werktitiger Nlchstenliebe seine stets hilfvbceite and fördernde Anteilnahme zo gewendet. Uns allen wir der Heimgegangene ein Vorbild treuer, gewissen, harter Pflichterfüllung, und wir haben es auf» Tiefste bedauert, daß Krankheit und Altersschwäche ihn vor kuneis veranlaß toi, aus seinem threnainte zu scheiden. Die Laoterkeit seines Charakters, die Schlichtheit und Liebenswürdigkeit seines Wesens «warben and sicherten ihm allgemeine Verehrung und Zundgnsg. In unserem Herzen werden wir ihm stets dankbare Erinnerung be- Mrwslas», 4e» 1. Februar 1920. Dw Ttnttil ud di« (•priscaUotti- Terunlu; dir Sju{>gm(melidi Irolu. Noch ist unsere tiefe Wände durch den Heldentod unseres geliebten Sohnes Dr. Alfred Zweig nicht geheilt, da wird sie wieder aafgerimen. Der unerbittLche Tod entriß ans heut, nachmittags 4 Uhr, unser geliebtes brav« Kind, Schwester, Schwigerin, Tante, Nichte und Kusine Rosa Zweig im blühenden Alter von X Jahren. Sie starb in Benthen, wo sie zu Brauch weilte. Tiefbetrtbt zeigen die, an Eiche&aa.Bcathen, 29. Januar 1920 Dl« trutndn HlntarbliebMei AUrkm Zwrij ud Frau Anna geh. O ritz er. KifinMicliikilfc Sonnabend, den pünktlich ll‘/ Rabbiner Dr. Prysj Pentateuch. Um pünktlich, und zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. In unserer Gemeinde ist die Stelle eine JatobB.Brandeis Vvmrul 3030 ging durch einen seminaristisch gebildeten Lehrer zu besetzen, der die Funktionen eines Religionsleh rers, Kanton und Schichten zu versehen hat. Erwünscht ist die Befähigung, Predigten zu halten. Geeignete Bewerber, die beide Volksschullenrer - Prüfungen bestanden haben, wollen ihre Meldungen mit Angabe der OenalLanspr. unter Beifügung von Zeugnissen und eines kurzen Lebenslaufs bis zum 1. März er. an uns einreichen. OeisfScfaL, 2 febr. Der Vorstand der Synagogen gemeinde Zarickgekehrt Dp. Ern« Stein PmentrxHa X. Michaeliaatr 38 Tel. Ring 2808. Sprachst. 9—10, 2—4. Prv.KIinikViktonast.107 Grossist, 30 Jahre, sucht zwecks H«rat Damenbekanntsebaft, Mitgift v. 50Mille aafw. Verw. Papierkorb. Zoschr. n. B.K 615 an Rudolf Mosh, Braslaa Ia dlskratar felaar Farm vermittelt vornehm« iaraelitbch« Heiraten die in den ersten Kreisen gut eingeführte tsrielit, Heiratavermittlung FniTokiuiBiris München Maximilianstraße24 Isllsm Tifcissia eingetraffen kiha Iilmiis in g r o ß e r Auswahl Buchhandlung riayer Carlaplatz Nr. 3 Tel Amt Ring 3627 Wir bitten unsere Leser bei Bestellungen unsere Inserenten zu bevorzugen a. sich dabei auf die Jüdische Volksseitung- Bankhaus I HermaDD Loewy BRESLAU I, Wallst ras»« 5 Telegramm-Adresse: Loewybaak j Telefon; für Otsgespr. OhleNr. 1240 für Ferngespr. Ring Nr.7609 Poatschechkoatot Breolsa 240 Olro-Kontoi Reichs bank Elektr. Bcleuchtang and Kraftübertragung Neoanaffibmng Reparaturen LeoLnsÜeiiieiirtilro Oftaastr. 89 Soaban arschian: Dr. Nathan Birnbaum Um die Ewigkeit Jüdische Essays .Vafhaa Birnbaum (Mathias Acker), seit Jahrzehnte» einer der bsohmm»dm Oester der jüdische» Emeaersagshewegusg spricht hi« von dtooclhes Dingo», die er ia seinm berühmte» frühere« Schritte» hehsnddt hat: va» jüdisch er Kultur uid Politik, yoa Dv4osd Wstjudeatsm; nur ist seiae Aaschaiong voa «Hedem noch reich« und klarer, die Dmtollu«g »och krfftiger aad reif« geworden. Dadurch, da» dem Verfass« hi« die Religion im Zentrum all« jüdischen Angelegenheiten steht und alle auf sie bezogen werde». «scheinen sie in einem neue» Licht, und, an ewigen Maßen gemesoen. ia ein« neuen and safscfalußreidMa Wert- - betoaang. .-j In Oroßokttv auf starkem wdSe» * Papi« in sorgfältiger Ausstattung geheftet Mk 9.— r gebendes Mk.1130 Zu beziehe» durch die Bachhasdlsagea od« direkt vom W E LT- VE R L A G BERLIN NW. 7 : DOROTHEENSTR. 35 Günstiges Angebot für Brautleute! Wilhelm Nitschke & Co., Adalbertstrasse 4 Kdbalfabrik mit Dampfkatriab «■yfiehH sekr preawert W/,fcM»»yyrinr*«hbiiirim and ktmigqn Mcteial. — Jede gew — 8 oa. 200 Maatnratausvr m jeder Holz- und StSart aas gewfimchle Oanuitif, — Lageranf fm Im zur Abnakae.