Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 5 (6.2.1920)
- Date
- 1920-02-06
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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i M mfauf P,»chsttz,Ift «Ik >. I.». A. »M 04. 9(fM*K 1018. U. - Mn: Sk tragen «nie 4 wwt9%fi£, v^gttlcr MMfkcn* Wim oiititfa, Berhülft^e« Misch«, {«MiAniiA JABAMnM, M kn flirr l »ftchr mt nfKttuitm BRttoMAtRfn «R •owMe rJS — Ar. RöffM«» Sotjug, M nftM ihm kl mÄra« Ikurti» Ar SatHMUan# mit 2«, fcnnugnMaftni mtülljl •RAn. Ech CrtttA M 0 nicht Er Mm nicht fsri, n (an nicht schntzlo» wärt Mriin. «BrA»* nt- Wkm*m und Scatti«in«ta »ni«tt«*ka. Do« (an, bat Auf nk bat wird nicht s» «eiftr »ehe» »ft «n linkt» «Mknschqft >ork< nicht, koch «, «ch» «licht Ir. aU nnjafr .8ta*k‘ rab k» foflil«i Ueberrest» cor «karkorttm, -ftt (da zu Misten nnk ol» kt« alleinig» unk letzte Beamftmkaftgarft Mit leikenkeeichR «iMwael nk onkstMülasR Audmfi »MtzaRM ft «Asten, Gft «loatt M<«>kr gleich ankern Sramlrn NN liecht auf stondekgemstbes Leben, nnf Gichernng ihrer Zukunft »nk ans »all» gleichkeeechtigt» MUwiikung innerhalb kR Grareindektrperfchafte» zu hobeu. nd ka«it kommen mir zu« Echmerpunkt « — dir (Iriufrm GemriAe» alin: ' wir eriennen kok liecht kR Beamten an auf Besaitung. Sntanimt nnk gesichert» tunaa poasamu« f D» unftfea LaiN te die Snstmnnng na ihm EAetlftmg. 4m «MUtR. kee chmzuchl» Lache» slle kie tAllnpste» alt fek« andere panfestiaa; dazu kie perma- . t kR Berner»kee» ng chor Leistun^fühiglftt knrch Wegzug etc. »erkieteu kie llnflaknng «ertRR starfir kanemchR lftsten. Dikl» nlmWn, llnqch» tzR storch, Belastung nnk kR UnstchRhftt eroat kie llnstchertzett kR veamtenstellung nnk alle onchr» ltnzntrdgtichkeilen. Diese fink nicht Fotze» launischer WM»r soMorn knrch kie »rekkren MnhUchjfse gegeben. nnk kR Beamte, kR «rn- «al KultusbeamtR wirk unk ist. muß sich mit kiefR fchwankenken Sachlage akstnke». Ich« grundlegende llenbernng diele« System« würde den Bestand dR kleinen Gemeinde in Kroge stellen. Und da« dürfte» doch di» lkultnkdeamten alk lleligianklehrR kernokweg« wünschen.' — So die GemeiAe. Darauf haken kie ünltnkkeaaten zu fagenr Gewiß, e« schützt und ehrt »ieaank die Opferwiüigkeft dR kleinen Gemeinden mehr als wir ch« ist ein linhm und ein Stolz de«, Judentum« und da« beste Aengni« von inner Dauerkraft, daß selbst eine gerrnge Anzahl Stau den! genossen zuweilen unter de» schaurigsten Umstünden sich za rur Gemeind« zusanraeufchließt und willig deren Lasten trügt. Dach soll dabei nie vergessen werden, daß bir Erhaltung de» Gemeinde unmrttelbar bedingt ist von dR Erhaltung de« tknltukbeanrten. daß da« Gedeihen dR Gemeinde »am Gedeih», de« Beamten, »an seinR Arbeit«- und Bernf«fre»digleit obhüngig ist, daß oder hungarnke. verbetterte. 00» Sargen belastete Beamte ein schlechte« Mittel zur geistlichen Versorgung und zur rcliaibsen fibrbenmg kR Gemeind» find. Die Gemeind» verschlingt fich felbst, sie erniedrigt ihre ideale Hbhe durch die Erniedrigung ihre« Beamten. — Mag sein, daß manche« in dR kknltukbeamtennuserr Begleiterscheinung de« unficheren Anstande« dR kleinen Gemriud« ist — wen auch dabei bewRkt werden muß. daß die« fich bei gutem Willen und Arbeit lie in Württemberg wesentlich reduzieren lüßt — so soll«, dach wenigsten« di« fünbhaften. nngebtzkigeu und unoerantwartliche, Aebergriffe die di» Gemeinden fich oft genug dem Beamten «egenübR z» gftlnlft» sanken, im Jntorofse de« Judentum« allein schon unterbleiben — Wie war Ach die Vraz» dR oft«» preußisch« Kegjerungl — tzft kante ihren Offizieren »ad dAerrn Iinilbeomten keine Mchtz»»llWke enkuftchrnft Befall,n Makchrnr. kafttr rünnrte st» Ihnen al« UegurbalenI eine yochgeochtetr Stellung RN — Kür die VelignmOgemeiA« ist km Kultukdeamte .fraglo« ein hohR BeamtR Er hefaegt klr Befthrn, und den Gottekdienst Ikon uun die Gemeinde ihn materiell nicht pnAomch befall«,, so »Aßt» fi« ihm dach zum mindesten mit tziespekt und Hachachch»! beMMRtkltR — »nd hierin liegt dR tkardinalsammR — da« fehlt auch in den Grußgemrindeu. dir dach eigentlich de» 01«»- gemrinden mit gute» Beispiel ooraugrhe» fällten. Vicht bl» kleineren Semeinden wo«» de, erste«, di« Einstuß «4 Stellung ihm« Ueligwnkbaamte» erschüttert nd »eßaasthaft. cht ll» Ikika M SwjUÄ Idik» UmtSti an i ntn A» Ml fittttfetH oo» kit lelichtsmHAwAA all ist har BftstNch. km Baesttzenhi km Semftwk» - nk ko« Jlchmftm, soll», «ch kn »Mg - Leitna »estftft» kstrsttk Dag JMoakn Hüustd» »aa «Genimu kn llbooM ,_ nk MstkMtcha» Emstgss»» Nw gche» nk beusewkm E>ch«>W-m M |ttM M pnlrntim sollte fich ertaube» dürfe», sei, fi»h»»,, ns HohR ti»sbeeoegtR Ca an »»tnodege» uxk »nefchÄbe» Gkenr» lmele» omherfchnnlelu.z» leMent — Al ko» nicht «im Art SeltstzeUstkmgk — «bm da« preußisch« Jukentni hat kichm llzperiumit Mgogt Die jialam lenot sebm llingemicht, - e« ist alle« letkR so «kam»«», ooie die aktfromme» »akbimr »or 70 abm 80 Jahre, ooem« «sehe, nk ooraukmsagt hohn. — Die jükrsch-retipkse» Anstünde» bei am« nkt, heute eine enchrinlich» warnend« Sprache, doch die führende» prüft» km Graßgemernden hüren sie nicht, »ersteh«, di« Aeiche» nnsern tief erregte» aufMoühlte» Zoet nicht- Dok bamie» jt»W» auch d, Graßmmeuch« Broglan, indem chm Bertrewr den Kchrog auf Verteihun de« ektroe» nd pasfiae» Wahlrecht« au di« Gew,Md,barmt» Di« »«mkmg. kit kbfR tzlbleßn», spricht Bünde. — Mißtraam nd Geri^.. . , di« Gemelnkabehbrkm ihm, Aobbiuer» nk «mber» Beamten nicht faoiel Selbstkchziplin nk Takt Urmesse». tzemeurtom »ft ihn» 0» km vitalst«. In«»««» kR Gemeink» z» bRatm, nk ft beschließ». Welche Unterstnbng kR mtigiis» «Ntmsttü» z» kR »RMltnst "" ' ' ' chchstch w» 4. (ttlMi ,»k paffion »«hlaacht H* Gemilnkekstekerfchaft»,, k Cif ni «tarn l» «Mink.* Di. nüschuß. ataR llbnchflchanc «inznetze».' il st»k feitkew frt » 1 Ar ab» »otmoet hAt, i kaeanf nicht. Daß «in »ehe »nt «lut ist Acht z» inerholb hR Sehmr nk Kall» daß n« nr «ft» t taW« S)R XhltlMU kjftmi urfrrrr MflbAAi .*■4« kffippg.yy“ «naoeache» ward«. . u -" » 0 ■ . mR m« ye rrwegne, n< m, m •AnrfiiW nko, kltR Ml «« lufmf km l «S «nunki darf kR mlicienceßtzstch Mn. « ■ GmUlichR |>t Wet MM s»*s i, kR «A — Al An« an Ml kit Wä »kR km ttabAAf - MM Mw BAnftüt* ha» kR — — Dal ijt er» _ nk mag sie »*4 f» tiGnl fei». Mn kR Mewriiit eeftbehrra — koch ebm« gibt t», ma« kit Intorfttt nicht ORtfttzt. ko« ist kft .Anarchftr »och rrtigiks, Amrrchft Mm fl» strafte relrgikse Uatarftüt »Mt kulMr. AbR »ft hak«, die feste Auoerfichi. daß >evn>-wm kR tzkest ItüroeU >wr rrtigibsen Anarchie nicht ORfalen nk Aß noch kR 70 okR 80 jührigm Jrrfichrt mrdlich »ü kR bekheriMi Prazi« kR Gemeiokeverwoltn Merken »irk. UA Az» werken auch die mft dei trogen Do» den Boamten kR t auch An dem Siaddlnern. ist nach kiefR tzlichtng hi, Acht amt z» erwarten. — Du »nrtschaftlich. «ichRheit. kft knch kft reiche» Mittel kR G raßae m eiak« ih»e, geboten «ich, nb kft aeelfeftv anehmltch» -deberung kR Gutßstukl oerkellen za» Teil kft vrüernifs« kR wirtschaftlichen unk tiefen Mneinkepalrtifchm Adhüngigleit nk machen für jede SnbaÄintin gefttgigR. JkRümm»« allein lehnt sich nur selten ans unk Gottheft eNlpbft fich nicht. — Dft Iftligionrbaomten kR lleinermt Gemeinden jedoch, kft »eben allR feeiischen Depmstion hmft auch nach fnechtbao omftr »irtfchafllichR vekrüngm« ft leide» haken, sie Aden gor leine» andern Kukweg al» mr Selbsthilfe ft greifen Ab jede« gesetzlich» Mittel zu kmmtzen. um aÄ dR Mse» hRougzulamme». — Wahl gibt» eineu lehr »arnehmen 78eg. nur «de ge» deih'rche» werhültui« zvijchr» Gemerod« mch Beamt»! herzufftlen. da« märe eben ko Verleihung kt« oft io«, nk postrnen Wahlrecht« an kft tkuftAsteamten. I» Am Moment, wo kR AuItAAantt im GemeiAeparlnmnt Mt. ist kft gleiche Plaftfoam gegeken A« w«A« feke Gpanoung beseitigen, sei» lefelvchoftliche Pofitchn HAn nk kamft auch sein« mnerielle Loge wesenftich kogstnftigen. Das Ar gl Mi mZUmbä* Hr n.iimMnti •ÄnAiA« BSÄaS , ^T. p.. " W smm, SA i «WWE HD npMI MM* mMMHMHI nk bitter fpricht ft» Aufrrft kam 8l Ar ko» Bchmr-BeeAA mch tbnken Am ntRPlstm, «-M All ftaM inMMMcfMUlM Ml Mt Mststn. Ln stA tfnS’ m^SSiTS DAch» MÄU«« *MA H» n«t - „ 3AfMMb M* kft jüdisch« nt frmhtAr. mit Ma« ' Ist Am, kft JAVA lluterwhmRtr». stA den kft j ch NiiNichliit Arnstillft. Ucha__ _ iA» n tednSnnwaSMlT Dft jüdische Gmwftch» ist chmm .kft Gemechch Gchftü^nk M» „ «iakbiin odR strltnstiomft «ft, «ch rv V> V» li, Beftllm mw ui sr aaMMn MM Acht oniMt'i Acht $m rasnn, ma — in kfWM kn . __ ^^6fcw^*tUfRH»,,A« Atnw M Ada» Haschrn »ehmirl»» mch sich Hasche» ch Ar Jkm' «Rsikrt. weltliche «.Als^ «Ach. ft> . , de» »«ist,» All»» «nch «ni# »chchMNML 3» -»htm» sAa« U a»GA« MM «»«mch s» stich,— gespannte» ,A b, chlchm Gen Ga», kch SAß s. fthm». kn wtm kR. -«ch «Ml ä&SZl i Aif M 9 stftllWlllf «l»ch mstme Hastmmg mch dft . Aß fie etwa« DoichgreifeAeü für kft «ÜlftdeA» vnmftn untermhmm wüchRL hat stch als fich gerftg erwiesen, tzchs dft MtMftkeroRch» , . de« Bemch» iÄaftftischR LcheR ch Schlrsten nk 0kft» am »8- Mnt k. I». hake, n kn BnmchchDichmG Beekln- Dft f fftgeAe» Appell gertchbft. Wft chchch «MM her»» stch"- Wh» keamft» mit »ochst )