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Jüdische Volkszeitung · 1918-05-31 · 22 (31.5.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
22 (31.5.1918)
Date
1918-05-31
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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m. 22 Gemeinde-Anzeiger. Bmloa, btu 3|. Rtai M8. Jüdisch« Oolfa)dnmfl. •Mtttfflecf. Die Jub^ävms.Berfam«lung btidtnual*' Mmnd d. Er. j. Gl. fand unter großer Beteiligung i» Lrius- W statt. Der I. Borfitzende Geh. Justizrat Dr. Eugen Fach«, hielt die Festrede, «ach histor. Ueberbltck über die Entwicklung der Emanzipation ging er auf die Bewegung de« Ankisemüismus rin. dem mehrere Bereinigungen entgegentraten, von denen d. Cenrralv. d. wirksamste ist, da fie sä«N. Jaden ohne Unterschied der Partei in fich vereinigt. Da- Programm ist in Treue und Stolz aus die jüd. Eigenart ausgesprochen, die der Treue zum Vaterlande keinesweg- Abbruch tat. Die Zionisten lehnt er ad. nicht ihre Milaitxil an Herstellung eineallgemeinen Programmfür alle Juden, danur durch völlige Einigkeit au-gearbeitet werden könne. Nachdem er zu den politischen Parteien, denen fich die Juden anschließen können, Stellung genommen, wandte er fich mit träfttoen Lorten gegen die Weschuldigung de« KnegSmuchers und der Drückebergerei. Er verglich ihre Stellung unter den Deutschen mit der der Deutsche» unter den Völkern der Entente. Nie fich dadeutsche Volk nach johlhundertekanger Erniedrigung auf die Höhe der Denschheit gehodrn har. so ist zu hoffe», daß auch für die Juden die Zeit gekommen ist, da fie apch jahrtausendelang« Schmach durch Irene- Zusammevhalten zu Gleichberechtigung gelangen werden. — Lebhafter Beijvll dankte dem Redner.! Eine Gedächtnisfeier t«r Ker»a»» Götze» veranstaltete die Mendelssohn-Loge. Rabd. Dr. K e I i e r m a n n-Bersin sühne in seiner Gedächtnisrede die zahlreiche Zuhörerschaft in die Gedankengänge degroßen Philosophen ein. Eohen ist in seiner ph'Iosophijchen Gruntavschauuog Vertreter jener GelsttSrichiunp, die iw Sinne Piaio» und Kantdie Einheit der Vernunft als da« Ziel oller wahren Philosophie hettochtet. Seine ganze Ledensordeit galt der Vernichtung jener Drnkort. die wo» als Materialismus nnd Skeptizismus bezeichnet. Er baute so ein eigene« System der Philosophie auf. daS die Logik. Ethik und Aeflhel.k im idealistischen Sinne begründet. Damit war für ihn auch der Leg frei für hie philosophische Rechtfertigung und Berleidigung de« Judentums. Cohen unternahm die philosophische Begründung des Proptze» titwuS und der jüdische» Religionsphilosophie des Mittelalters, bestritt da- Recht Spinozas, der die Ethik der Natur nicht überorduete. sondern gleichstellte. Aber auch Schopenhauer und Nietzsche dursten nicht als wahre Philosophen gelten, wcan die Unverletzlichkeit der Ethik gewahrt werden sollte. Cohen- Schlußwerke widmen fich emgehend der Religion als Inbegriff indioidualist. gestimmter Lebensbedürfnisse. Obgleich hier ». nicht von der Schärfe der Spekulation, sondern von der plychdlog. Analyse des Individuums seinen Ausgang nimmt, ko»mt er auch hier wiederum zu de« Schluffe, daß der Gedanke, dfs „Lsthkk" 46) Historische Erzählung von vt a x Scharlach, Beuthen O/G. i lOe Rechte vorbehatr«.; In fimm kleinen Städtchen cm Main saß eine alte Frau und las einen langen Brief wieder und wieder. Bei dfr ehemaligen schwierigen und langsamen Postdesörterung war cS nicht« wunderliche«, daß der Brief schon fast ein tzalbjs Jahr alt war; denn er war »eit hergekommen. .Nein' sagse die alte Fron, alS fie den Brief zu» brüten Male durchgelesen hatte. .Nein, lieber Sohn! Das kannst du nicht verlangen, daß ich aus meine alte» Tage meine geliebte Heimgt vrrlasie u,.d rach älonstanrinopel reise. So sehr ich dich ließe — vie Reise ist mir zu weit, das Land zu fremd. Neir^l Dos ist mir zu beschwerlich, ja unmöglich. Doch, wie gerne uröchte ich die Erwählte dei»e« Herzen« kennen lernen, fie sehen, fie umarmen und segnen! Aber lieber will ich hiqr einsam sterben, ehe ich im hohen Atter in eine Stadt zieht, deren Sprache und Gebräuche ich nicht kenne. Ob er wohl schon verheiratet ist? Gewiß, der Brief ist ja im Monat Adar geschrieben. Gebe Gott, daß er seinem Briefe folgt. O. wie wäre ich glücklich, wäre ich froh, mein Kind — nein, meine Kinder nach so langer Zeit wieder sehen zu dürfen. O. Gott Israels erweise mir Derne Gnade, daß ich den Tag «lebe, an dem ich meinen Sohn sehen darf, de» ich mir für die Beobachtung deiner Gebote erzogen habe.' örise klopft« an die Türe, diese gehet auf. und ins Zimmer nüt ein schöner, stattlicher Herr herein. .Meine wutter% rief der Herr. .Mein Salomo' rief die Alte daao. Lange umarmten fie fich. und die Mutter konnte nicht sali werden, den langeotdehrten Sohn zu umarmen. .Bist du schon verheirat« V fragte fie endlich. .Ich bin bereits verheiratet,' war die Antwort. .So empfange meinen innigsten Glückwunsch. Aber mit dir ziehe ich nicht io das ferne Laad, so sehr ich mich auch sehne, meine Schwiegertochter kennen zu l«neu.' .Ist auch gar nicht nötig, liebe Mutter', sagte der Sohr. .Ich »erde fie dir gleich zuführen.' Esther wollte ihre Schwiegermutter umarme», diese adest stand wie «starrt vor Uederroschang. .Sohn! sprach fie endlich, ist das wirklich Deine Kraul! Ist das nicht ei» Engel aus himwlifchev Höhen heruird« gestiegen?' Daun eilte er davon, um auch den Bat« itincr Fnm und deren Oheim hnbeizuholen. (8«ttfetzu»g Sdpvaos i» jraifrrich Unjrr hochverehrter Kelvrndb. Dl. Levy hol ct »erstände», uni jüb. 6»l(wtri an ba Westfront c. angenehmen Jouios z» bereiten. D. Fest »UIde am Boradenb durch Mariwg. eiageleiltt, Wozu uns b. gastl. Hotel, bas uns »«» Pessach »och li bester Srtnieen»» war, «ebene» eingerichtet w. Nach Schloß des Sottcsbienftes ging es >, bk hintere« Säle, in welchen «r mUzSpei« nnd Trank gelob: »neben. Im erste» tag wirbt nns auch Nachwitlogs ein Imbiß gp. reichl. Fite ble Gollesbienste w. wieder nnler »Useittg be» lieblee «che. Martin t i ch , » «r. Kaviar t, Piste,, der Bollesrelchs ans Erbe», der soziale» Elnhei» nnd Weichheit der Menschen. Grund und Zmeckzber jüdisch«, Rellglo» bilde!. — Die geistvolle» Aussühnragen sau den lebhaste» Beifall. Li» Schlußmott des Präsiden««». RechtsonMll« Dr. Merz, dach, schlaß die inlenffa»te vttanftnliung. Klegüarg Z» de» Sieder Herstellungskosten von 422 ». fät 64 deschäbigft Gr»bbe»k»iller aus brm isr. Krftbhvfe genehmig,e die Gl»dl».-Vers. die Sgangogengemeinb« e. >eilr»g oon 200 M (ataftt Die Stabft.-Vnj. gab ihre Zustimmung zur Annahme einer Siisluug der Asm. Heinrich Levysche» Lheleule ». 3000 M zu wohllätigeo Zwecke». Saddiier Urte,. Oberr»bhiner Dr. Baßsrrunb wirb »m I. Juli b. I. sein Amt »ieberlege», um i» de» Ruhestand ji irfitn Nahes» 30 Jahre lang ist er i» trier tätig gewesen. Schwerin i. M. Mil. »erb. Lr. II. am' r«le» Bande erh Laabrabb Dr. Gilbeiftei». Kritgtfirforoc. Istrtg Großksm. Merzba cher über«e< im Auftrag s. SchwiegermuIItt. »itwt Gabriel Lisenmana. 13000 M. jur Gründung eine« Kttegsftistuag«s«»bs siir i»»alibe und erkrnnkie Irirgslrilnrhmer. Ans den Erttäguissen snste» chriftl. «der jüb. Krtegsieiloehmer bessnber« durch »eschirssung von Hausrat ober ln Kiaukheiissälleu ualeistlltzt werbe». Die Zinsen fallen i» der Regel jährlich um Tobeslage Gabriel Eisenmann in veiräge» »an nicht weniger als SO >. verteili werbe»; wenn keine Kriegsteilnehmer mehr Vorhand«,, sind die Ziasenszue Uateistötzuug von bebllrsligen Gemerbeirelbenben aber ,u sd,ftigen gewttnnützige» Zwecken zu oenvenben. Merzba chtt soll lebenslä» glich dem «tlslungsausschnh angehbre». Ans Einladung des Oberbürgermeister« Dr. Wild erheben sich die Mitglieder de« Magiftrals zum Zeichen der Anerkennung stir die kliiter von ihren Eihen. — Komm -«» Louis Sahl, wann Hai anläßlich der bevorstehenden Hochzeit seiner Tochter 1000 M. zum -Fonds sür Kriegtnollelbenb« aller Arigespenbel. Sozial« Slrforgt. ver Merel» .Are»,de bsr s»»ßll»»me, Zeblbe Akmi»' unterhält in »erIi».Meiße»see eine Taubst»»mena»stall, in der jüb. taubstumme Kinder ,. b. Deutschen Reich« stM. rd. Srziedung, kdeperl. n. geistig« Ausbildung erhalte», s, baß ste b. verlass«, b. »nstoll desllhigi st,b. fich e. veruf |i erüber e. sein« klangvolle Glimme verstgt. gemanne». Am 2. tag hielt nach Schluß des Gaiiesbieafte« vehrmann Salomv» klein au« Berkach 6. M. t. Ansprache an Robb De. Levy. dem er i» Aufträge b. Kameraden Da ick Ille alle Mühewaltung aussprach. Für) all bas, was er uns geistig ». kbrperlich gespendet, sei ihm auch an dieser Stell« bestens gebanft. Sa verging auch dieser Jvutvf leider nur z» schnell. Sestärkl^bnrch Gattes Wune gehl man seht »ieber a, die Stelle, a, die man besohle, ist. Da« schbae Fest wirb u»s allen noch lange in bester Erinnerung hleiben. An« dem Frlbenb. 2,'. i. 18. In Panal sanb am I. Tuge Schowuan» Festgvltesbienft lür die jüb. Heeresangehärigea der Armer statt. Ei» i» Frieden nl« Theatersaal ober anbrru profanen Zwecken bieuenber Raum war'hierfür würdig hergnichtel worden. In e. vüsfelschrank was ei» Eifer gestellt, da« der HUssaeiftlich« Dr. Ader, ein Breslauer, bei brr Räumung von St. Oaenlln leibst erbeute», bez. geborgen hatte. Bis »o, de» vorderste, Stellnnge» waren ble selbaraue» Glaudentgeaosiev herheiae- «II. um an dem Gvttetbienfte leilznaehmen. der in seieelicher Weise verlies. Lin Kamerad fungierte als vorbeler iaageskunbih, die au« über 100 Svlbale» aller Lhorgen u. Waffe»- gatiungen, auch aus einige» Offizieren bestehend« Gemeind« taug die bek»»nle» Melodie«» einstimmig, ganz wie bi« ftä»bige» Lhäre daheim. Dr. >. leienie. hielt eiae aibachievot« ffrebigl nab schloß eine Toieaseier a». Da ihn seine leelsvrgenschen Pstichl«, nachmittag« soriiiese». mnßlen wie aas ein weiteres gemütliche« Beisammensein verzichten. Der Gatiesdknft »lrb aber bei alle» teilnehmern einen liefen »achhallige» Ei»druck hlalerlostea haben. . E. G. Jtle s,r«He»>ilbe»be Fralt der Millek. Wenn bi« Bebeutung b. Bibel für b. Werbe» b. moderne, Sprüchen betaut wirb, gilt b. erste Ged»»k, meist Marti» Lnlher» großer Gtveinberleßang. deren sprachschtpfeeische Bedentnng >. die henllge deultche Volks- U. Schetjispeach< d. Renhschdenljch«. olgemeii, bekaant ist. Auch na« benlsche» Joden har e. Bibttüberächnag erst b. Weg z. «ns. heni. benisch. Sprache gebstatt, den» Mose« Menbelssvltns benisch. Vibeimerk gab b. deutsch. Jode» erst b. Möglichkeit b. Eintritts in b. benisch« KnUrrgemeinschaft. Übet nicht nur „ b. deutsch , auch »» jeder der 400 Sprache», i» welche b. Bibel bis hatte übersetzl ist. hat b. Buch btt Bücher s. iprmhhilbenbe Kraft erwiese». Bes. b. Sprache» b. Rota» »bittt haben b. Bidet ungeheure Bereicherung ihre« Sprachguts & banken. Mit welche» Schwieriakeiteu b. Hebers«tz»»g brr bei ia die Lprachen der RaOivblker oerbn»be» lst. beweist b. Arbeit c. «noL Forschers, b. iaieressaale Einblicke t» b. Bertstatt b. Bibelübersetztt geuvtßtt. S» gib« e« z. B. kprmtze», t» deneu .Ratte', ,-aub" ,. ..Schwei» ' b. eiizige» betomtn Tiernawe» Mm, alle a»b. Titte hieße» „ei"; für .St«dt'. ..N«iztt>" -b. „Gerste" gab «« lei»« A»sbrücke, fstr Minttale nur 4 Bezetch»»»ge». v. AnsUiste» e. ei»z. Buchstabens ist oft b. Ursache, Vas an» ba» Bibtttept b. grüßte Hast»» wirb. Das Tahittsche hat blaes Ans druck sstr „Wttichktt»" «b. ,,Ge. wist«,", die Sprich« da Mnvri ftme sstr .^ast»»»g" »»st ..Gesetz". I» llganb» »nrrttte tt» Uestasetztt aamal 3 Jeher »m bi« Bepeich»»^ „Plaste" « ei» besttmntte» Dkilekt z, awählen U. sich selbständig zu machen. Der Beben. brr ft >834 segensreich wirft, erhtil sich uns eigene, Mittel» Um s. Wirkungskreis zu erweira». wären ihm ueue Mii,lieber a> wünscht. Kvmmerzienral Aich. Frkdtänoer. Bert in W. 9 veleauestrnße 8. nimmt ger, neue Milgllebsrnmelbu» ge» enlgegea. 5n>«n. Mainz. Di« Beerdig»»« einer hbstnunasvolle» Ltngeri» da Kunstgeschichte verlammelte ani dem isr. Friebhbft eine Tr«uer»er!a»mlung. ia der alle Kreise der Bevblbmng Mttrrtra waren. Frl. Elsa Neugaetea, die zur lestleu Rah« geleitet wurde, war eine junge Stubenii» de, Kunstgeschichte, I,r allgemein eiue große Zukuasl pPphezeil war. Die Bttstsrüeae hatte ein Serk über den Mainzer Kasper Schneiba als Dr.-Arbeit gerade volleabei. als der Ivb fie erestte. Rabbiner Pros. Dr. Lasses» leitete die Traueitseftr mit einer Gedächtnisrede ein, in der er die verblichene zu schlichtes z» Herzen gehenden Warten »l» gvitdegnobeie Allnftleris and schiififtellnia feierte. Brot. Dr. Kautsch. Orbtaarias btt Kuvftgeschlchte der llniversttäl Fraaksnr». »ibmele seiner Schülerin die in weaigen Wochen ans jttae» Hävben den Di.-Hat ealpsnageu ssllte, Sone de« Abschied«. Die Moinza Stubenlsa ließe» einen Kranz mit »arme, Wunen b. Abschieds »lebetlegen. . Kamt ch», btt Maststwekk. Die Trauung des Biolinvirtapstti Alsreb Wittenberg mit Fr>. Paula Fuß sanb ft'irzlich im Sooft btt Gesrllschaft btt Freunde stau. Robb. DMWaliei a. Brvmber» hielt die Traureb«. währeub Pr»t. lstWiftlb tffet») » Fa. Äüwenberg (Gesangbnich musilalische Beiträge b. Feier vtt» schüuten. Der Universtlät ,u Zkr»aül»rt » M. hat Fra» Robert »i» «. Stillung ». 200000 M. zugeweabtt! ft M. sür b. rechlsvergletchenb« JnftituI u. f. b. Inst, s. WInschaslswtsteaschaft. Marbarg. Im »Iler ooo 63 Kahre, starb in Marburg Pros. Dr. E li « ar Klr b «. btt frühere Orb. btt vtai. Beschichte an btt Uaiverfiiäl. Gnu spez. Aeveitsgehitt war römische Kllerskuub«. die iha auch zu Studien Aba Mt Bfrühruug btt rämlschen mit der jüdischest Geschichte beachte. Vas Ergebnis bitttt Stutz«» ist eine giunblegeutzt Arbei stbtt .Das lateinische GejchichttMttk «der den jübrsche» Krtsst" bns-lüSr nschftae» ist. 1 ftchrea. Schließlich k»m n durch gu|»l daraus. Sit U»ba,' Mt btt Bibel ous.etiem »der de» adere, Beantze avch Ne» schlbstea bleibra, stutz : Kratzte» Perstes. Re»,!, «er Satzaa (aas »»Utstchea Gründe»- ». Atzestiaie», Fi Wbtaics kannte ms bas Evaugetiam »ab die Psalmen schon seit vftle» Olk« j sie find im tvsftschen Vtnleki mit «ib»n. Bachftnben beschrwbe» De» übrige» Bstcher» sperrte frühtt b. Haß« P-Itte st. Eingang. »tßtMtch-IlEff««. Pk •»IUmMf4tftti4€ ><se»>»»4 btt gakizischea -w> bea lchtlbett der .Flsbstsstat«' ia e. längeren Aufsatz»! ,E» ' getzi »ft sehr ste «lieh bei de» Juden Sie wbhasa »ft s»st zasammentzrüagt t» «därmUche, Lschern »ab nähren ßch »aa höchst eiosachea Dinge,, ein Stück Beat and ttae Zwiebel stab ihnea »lesftestgnmg. Durch liefe Genügsamkeit halte» ste stch aufrecht,.urrbwttxbann Geschick ha«, kan» stch lttcht empov- »rbette. Sie ftbeir-natüttich zu« grüßte, Teil bvm Geschüst. vie Lüde» mit de« krausen D»rchei»a»btt v»a Fleisch aast Spiel»««» von Rahrnnwftaitlttn u,b TeptUmare», von Seifta, Spirttavft». Gemüses, Baahpa« nab Koffeetaffea stnb «>. schließlich ia ihren Hünden. Gie hohes ober auch bk Schnick- «itstschnften onb ia grbßerea Oetea Me Easü«. die ja »uvew »eiblich iu ftbtt bstttrttchischen Stabt stab. KM de» l«abc ttscheftm» ste mit «ch bei UN« »och beknnnte» Krimlabta um ' Hist«, de, ste vva Vars zu Darf trage», »ab «an muß stch aal tmm wunder», was ia einem I, flriaen Korb »les vaw ßaabea ist. Sie vttbkne, b»»ft Gelb, venu auf des Vbvfers gibt es nirgends eine» Lab«», ja kaum eines Hasbnkrkn abtt' sonst eine. Man», ai« Bauer», veshalb wieb »ach das Haudeverk. fsftra «st Naabtthambweck ist, oa» des Indes »asgeübt, g B. ziehea ste »I« Glaser »mit im Bezirke umhtt. Dabei mache» ste aatürllch baaa aach andere Gelchsft«. Bei ihrem »eist ganz oasgezeichatten Gebüchtais »ab ihrer große» Bähe, za «eben »ab anvere za« Rebe» z, tzttagea, eefnheea asb wisse» ste olle«, was sür bas geschLsilich« Leben »on »at stü. Zeltnngen gibt es nicht, „so auch fei,« Anzeigen, da m»tz btt' Jude »»spiiug«». Er vermltt»» so tausend kleine Geschstfte und zieht natürlich sei» Prasttchrm Für bas Handelslebe» ist tt »ttNrtzaub überhaapt ganz unenrbeßttlch. Da gcht noch aM durch seine Hä ob«. Gr überragt ja de» Durchschnitt btt Bn- »öllernng s»st übttol », Bildung. Gr ka„ imnrtt zwei Spruche». Das >st schon unalüßlich. ba ja b« EMatz laatz» «rtschaftlichtt Prabafte i»»tt ia laben Länder gesä. Br sprich» seine» au« hebräischen Bracke» »ttt Deutsch gemischte» Dialekt and beherrscht Me Lonbessproche. All bk viele» Eft» »ab bk svnftige» ErzeagMffe, Me »ft aas Galizien bergen habe». st»b durch leise Hände gegasge». Er kaa» auch isustt lese» riub schreite», »ab wenn »ach Me SchilbUbang uattt btt Bevblkttuog durch dr, auch Varl ringelührlen aüg. SchalgwWg stark im Arme hm eu begriffe» ist. d. Jude ist meist gnaanbstt I.rm»tz bei viel«» Geschäfte» de» Bermlttftr spftlea». I>M- Btt tzi werbange» »ab Eint z, bttuse». H _.. bitte» »,ftn geehrte, Leftr, stch bei Be- »ubEinküusen ans bk.^ätzilcheIskstsztttaag'

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