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Jüdische Volkszeitung · 1918-05-31 · 22 (31.5.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
22 (31.5.1918)
Date
1918-05-31
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Jlftifd;* Dtffeseitang. ■ - ■ t“'™ ' ' * PalütiM » » »rleik ll.t »ie M« y«f»di«« fdCt f* eeglilcher •flf^rlfr Ir. Ra für Bari, im .Geegrapbftal Jiurol" bti btfaintca ei-glrfchen wifirnldn!flidfr. Z-iivr, .Palästfta ist iw Vergleich -tu andere, ImIt ht rctft Ctitrl» eia Lcap »n ri Kochtbarkert. Boid.c frrn Betrete besiehe» aus heffauagäl.sen Mästen, andere stad rar »«riachläfflgl aad ktaalea zu ihrer frühere» Kiuchltaileil RiekereiReckl »erde». Os gibt aber aaeb »ichl r»ti»ächl>i<ke Flecken die N.nlisch für earapiische Nasted- I»»g uasteeigaei stad, >»« k,m >»d<» Paläftinai eine» steterearierhall heiaaezawrusttaile», beteaili eirc Harle Rtbeil »»irr IcküirriDoiBelhäliitfier, die Aittffchi aas eme, große» stillest ist nutt tHedtrch.. Ler aichi lern Ideal »arm steht, im herlipe, stand« za ledea, wird steh, »st lattäaschl stade», stttl ist t»e steil I,„,«»cs« teritkeil und leaa ia diesem »eiwahrtastezi Zastead leihst seine jarückgegaapeae Lepüllerang kau»i eiaährin. 7le Vcraasittznnst für eiae stäikeie Vefied- Ir»j näre stistoisiaa«, Itafiiiche Deirästliurg «ad Liedeih«,. stesti e, de« sliiasteuhcar« im Birglaa», all.i Ardeite», di, eirin strehea la'nard ca Kapital aad ciae ersah,eae steitnast eiscrderr. Bei allem »dstlc »»cddärstist »an Batiaaalilät u> t Svrliftien eiae starke Ligaaisatiaa z»r B-lämplun, der »eia ex,»de» Krarkheitea aaieraammea werde», iaabesoadeie st'stea tse Malaria «ad zur velehrunst de« r.Ile« i» »er verbdiarst «an »»,enkiarkheile», sawie zum Gchus zestea die stiaslhleppaag von Epidemie«»,' Aagesicki« der heilige» Kämpfe am die Heirichast über Balistia» ist dieses Urteil de» ,»sti,sehen Gekehrien », desoad, r all reffe, . Kerzkkiste -dil>«Mhr »aläßl,», «eater Melder, daß », »an der aaer, straMiorstaaisaliag .Hadaffah' a»sjernstet« am er, stmbfilaaz ,w «e,liste tft. »ach Palästina »dzareisea, kie besteht au» ei«ew »-»eialdir-klar, l Trieft »r, 15 »erzle, 15 -Kiaaledstnefte,», Phaimasttoten, Zahnärzte, aad Mechäailera » w, durid i» Palästiaa^nsäffiste Kerzte vergridert »■ Eie sühn (fit 8000 ». Medikament, mit aad »est», »alsttadig, Rusräst»»g,n an <h>r»,g. ähnlich nisch-n, r»dia,r«ph, Jvstrimeatea, Sie erhiU », die dritisehe» «ehärde» in Zernsalem e. Hdfpital z, «erf»,a»st ». beabßchtig, Ipoiheie Schale NN» schwimmende« Hospital eiaznrichten. Die Kosten »«tragen »0,000 st», Lterli», jährl, «eftmeichUPAank. u. W" *■ #■»** "» A d» fordert »« christlich,sozial« ,.P„t«p«ft". i« tzluchilinge an »alizie, (iu»in Wiede, einmal den «,ost diese« »ornehme» «alte« .Die »stizieste Ltatistik »eist in Bin «stein 38.1«7 polnisch« ' 2»t>» « « die in staatlicher PlächtNnglnaterstätznag stehe». Beit grdßer ist »alörlich die Zahl trrjnign, die »ichl »»»erstähl »«de», kie Zahl »er jädischea Klächtlinge nimmt «ich, ab, stk war vielmehr von Jani 1917 ti« Krdraar l. ft, ftrft, iw «leige» degtistev, ol»«hl dach schon seit vielen Bonnen fast alle vom Sei,»« ehema!« desehln ist, «ediete aesäader, find, E« wird brivgra» Zeit, dast die Regien»« der ,0, den Wiener Leziiksveitieiangea eingeleitele» »kiioa znr Ad. schastun, der polnischen J»d«n Sech na,g trägt, «je würde damit die Leden«mitiel»ers»rg»ng Bie»1 entlaste», die Wohn»»,«, »at mildei» und den Schleichhandel eiaschräake»', «asticn die dtsen Zade» die kchieichhaadeläware» nicht am End« von den liedcn gaten christlich-sozialen Bauer» erhalten», Ii« ,G»r»«»i«' .5. »eschttzeri» de» .nBAiin’ A ost„er U»,r«mtz«l»„> Da« «erliaei Ze»lram«blal, suhlt da« Vedürlai« », Berichten der .deutsch«, Blätter, di« nnier sädischen Einstah stehen' au« .Objeklovität' eine D„. ftelluvg der Kiakaurr Vorgänge nach polnischen «läiter» gegenüber zu stelln. Beau ma» der Zeitung .Polen' i, Wien, die der aatgesprocheari, palnischen Ptopagonda dien, glaube» dütste, hatte, die edle» polnischn «drder und R am die« lediglich eine eivzige ll,fache, Diese« Uebel, so schreib, 'Polen' da« ist der Schuh mit dem die dentschen Inden glausten Ihre «laubenigenaffe» in Pole» »«geben r» »äffe». Beit über nnen d»,ch de, Krieg gerechtsenigle» äkonom., Beistand dränge, sich diese Fremdlioge in die pdl.iiche Zudenschaft ei, al» Schuher, Belehre, und palittsch« Erzieher, Dah st« dabei kei, «II,el schlecht stndn, ist genng bekannt an« ihrer Arbeit IM deutschen Okkupationlgcdie, de« Kt»ig«reich«, u»i>r dem Botwa»d die Juden in Pale» zu ,Pio,ic>en de« Deuischinm«' machen ,zu moste», schürten s,e künstlich die schon »oihoüdnen «e^nsähe, in der Host»»»g dadurch ihre» sädischei, Zwecke» neae «nhänger ,» gewinnen'. Der »erger »er tft, Pole» ist seh^verftändlich, E« ist meerhärl, daß die polnischen Inten schrrkn, wen» ste erschlag» werden, »nd da« Anrecht stch »m ihre Prüde, i, a,d. Länder» z» kümmern ist ei» «usschli,bliche« «esthtum »er edle« Polnl, Me« i» Pakizin, Ta»z Jüdische Preffedureaa ia Stockholm berichtet: Die Pagromseuche i» Galizien greift immer weiter »m sich. I, Biebezka, unweit Krakuu, e,eignete stch am 15, Mai ei, regelrrchteii Jndnpagre», Zahfteiche jüdisch- »eschäfttläden wurde» vollständig au«grp:un»«rt, ia de» jüdiichn Häusern wutden die Sensterscherdeu emzeschla^n, viele Person-» wurde» mrprugelt.. Der materieste Schade» de« Pogrom« wird ans eine Mistion Kranen geschäht. Die lakale Polizei »erhiel, stch während »er «pzeffe ganz paffi». s, daj m ilitärilcher Beistand an» Kraka» heran,-zogen werde» mußte. Auch in Dodczma bei Bielrezka fanden ju den feindliche »»«schreit», ge» statt, SchMtz- Der Bundedrat Hai da« Schächtverdot pramsarisch anf^. habe», _ 3MtOL Zionstiisch« Afakiti» .Popol» d.Ztalia will »iffe», daß der Minister de« Aenßein S»»»in» kürzlich dnrch Lermittlaig de« iiaiinischen Botschafter« in Londa» den Prtstdewn btt Ausland. * Btctln. »w 8|. Mai 1918. zionlftffchen Kamitee«, Nahuw Sakolow, ein«, amtlichen Brief habe überreichen lasten, in dem stch die italienisch« Gegierung bereit erklärt, di« Bildung eine« natianalcu sirdischen Zentrum« ,» Palästiu» zu erleichler». Jralte» folgt damit dem Beispiele S»glaud«, Kraukreich» »nd Amerika« im allgemeine» Entente- J»tereste, in erster Linie, um die Bemühungen zu verstärken, hie darauf „»«gehen, Sympathien UN» llaterstuhung de« Judentnm« für die astatischn Eninteziele zu gewinnen. Die deutsche Regierung halte Anfang diese« Jahre« erklärt, daß fidle von dem Judertum iaähefondere van de» Ziaiisten verlolgte» Biftikducgen i» Palästina zu strdera eatschloffen sei Dah man i, weitere» deutschen Kreise» begonnen hat, die Tragweite dieser Brstrebungcn und die Wichtigkeit de« ganzen Baläftiua.Prcblewi z» würdige», beweist die kürzlich erfolgte Begiiriung de» Aontilec« Pro Palästina', Bin&aita A1cher«»ße, fit Mrp«i4fft|rs«f der t Atieöos»«t1t«ße fir die ^k^ch§erech1i§ri»G dir rriwä»sch<A )udcn fkstgesetzlen Dcfiimmuogen vcrloigl nn Lriüel. der v. Geh. Kosfistorialrak Pr»f. Dr. H. L. Strack i» de» .verliner Neuesten Nachnchlkv* herrvhrt. Er gibt ju»ächft f. Bedauern KuAdruck, daß die terrlschen Behörden nicht eoerftisch für Sleichberechttgitng der Zudeu eiAgelrelen fi»d. 8m 9. 12. 1918 »urde Bukarest von der. DerUschen eingenommen. Vit einem Federstriche konnte «an die >uevahmebesti««ungen, unter denen die rumänischen Juden seufzten, beseitigen und dadurch die Inden der ganzen -rte. nenn nicht zu Dank verpflichten (ans Dank daif man nie rechnco. insonderheit nicht in der Politik),, so doch von unfreundlicher Bcfionnng gegenüber Deutschland fern halten. Noch in demselben Vonat w. der deutschen Benraltuftg in Rumänien die Nützlichkeit solcher Mahregel eingehend dargelegt, bald darauf auch dem AuLwärtigeu Amte io Berlin, beide« von nichtjüdischer Seite, doch ohne den müoschevemertcn Erfolg. .Nach einem historischen Rückblick in dem festgesteltt wird, daß ieit dem 12. Jahrhundert Inden in Rumänien nachweirdar sind, bespricht Prof. St. den Berliner Beitrag von 1879 und gibt seiner Beiürchtnng Autdiuck. daß der jetzt vom Lierbuud mir Rumänien adgefchlofiene Friede ebenso wenig'zu einer befriedigenden Lösung d. rumänischen Iudevfrage führe. Die tatsächliche Durchführung de« Bezweckten, de« HewoÜten muß fichergestellt w. Vorschläge, wie c« bester z» machen sei. gehören nicht hierher. Die Leichtgläubigkeit mir der man den Frieden mit der Ukraine abgeschloffen und al« .Viclfiieden' bezeichnet hat. statt wirkliche Lieferung einer bestimmten Menge vc» Nahiungemttteln zur Frieden«ßedmgnng zu mache», sollte eine Warnung sein. Da« jetzt gegenüber Rumänien verabsäumt wird. w. un« nicht nur Ll« Fehler, sondern ol« Uebelwollen ausgelegt sehr zu unsere» Schaden. -ur Grg«»ila1i», »er jüdische« che»tinde In der Eiwarivng. daß die von der rumän. Regierung i« Frieden-- Vertrag den io Rumänien geborene» Juden m Susficht gestellte bürgerliche Gleichberechtigung die Bildung öffentlich rechtlich oroavifierter und staatlich annkanoter jüdischer A»ltu»gemeinden gestattet, hat sich in Bukanst eia Aomile auö aogescheoen Persönlichkeiten gebildet, da« di« Botdereilung eines Gemeinde' stalut« vdeniemmkn hat. Diele Siudien-Lommisfio« soll c Statutev'Typv« autardeilen. der de» spezielle» Lebürfniffen der rumänischen Juden entspricht vnd nicht »ur unserer Gemeinde. sondern olle» jüdischen Gemeinde» unsere« Landes al« Rormalstarut dienen könnte. , veßarabi«» Zu» de» Landtag. Wie.da« ukrainische leie- . grophe»büro aus Riiw meldete, weigerten sich die Juden a» 9. April ihre Stimme in dir Sitzung des bcffaradlschen Landtag« obzugebep, um nicht von Romämen annektiert zu werden. I»folgrdeff<n beschloß die »krainische Rkaierung eine an« de» Minister für die Angelegenheiten der 2uden und einem Mitglied de« Aprllationshoses bestehende D^egarion abzuordven. Pie an den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Rumänien bezüglich de« zukünftigen Loses Deffarabien« teiinebme» soll. Jeßer da» Schicksat »er sessaraßische» And,» hat' sich d. rnmLnische Gesandte in Gero Minister V. P a e l r a n u de» Koresp. der Neuen Züricher Zeitung gegenüber geäußert Sr hielt es s. seldpversttutlich.. daß alle leile der Bevölkerung ohne Anterschied der Religio» oder der Ration gleiche, politische zwrle und kulturelle Rcchre genießen werden, wie die romänriche Bevölkerung selbst. Es stehe außer jeder Frage, daß alle nationale Minderheiten (Ukrainer, Juden. Ruffev. moham« Stämme ns».) ihr Recht auf freies Luslebe» haben. Ja diese« Zusammenhang« betonte der Minister ganz besonder-, daß die Iudenperfolgungen. die in frühere» Jahren soznsogeu eine epidemische Krankheit in Beffarabien waren und zu wiederholten Male» blutig« Exceffe heroorriefea. nunmehr ein für alle Male ei» Ende nehme» werden. .Vir werden den Juden ln Beffarabien volle Gleichderechtignng geben und ihrer freien Entmickluog i» Rahmen der Laodc-gesetze keinerlei Hindernisse in den Weg stellen/ Brr dieser Gelegenheit betonte der Gesandte, daß auch die Juden des eigentlichen Rumänien« nnn ihre Rechte bekommen wurden. Die rumänische Judenfrage fei erst in den letzten Jahrzehnten zu einer Plage für da« Laut u. die jüdische BenSlkeruag geworden, doch sei ste keine religiöse, sondern mehr eine soziolpolilijche gewesen. Er sei »ett entfernt, dco heurigen Stand der Indenfrage albeftredigeod zu bezeichnen, boch »hofft' er. daß diese heikle An-' gelegenheit sich nunmehr zur Zufnebenhrit aller regeln und de« Lande nnn UnannehmUchkeiten ersparen w. Eine endgültige Ltsnng der rnmäurschen Indenfroge sei umio weniger zn umgeheu. al« ja de» brfforabischen Juden wie alldn übrige« Bewohoeru bre Gleichberechtigung erteilt »erden müßte, da di« einljeimische» Indeo nicht rechtlos bleiben könnte». — Diese Aenßervngen eines tvmänischen Politiker« klingen Verheißung«, voll. Vas aber die Juden Beffarabienselbst von der rn- «ämschen Herrschaft erwarten, bezeugt ihr Verhalte, >« beffara» Br. 22 büchen Landesrat: bei der Beratung über Anschluß an Rumänien enthielten sich die jüdischen Mitglieder der Gfatnl Terii sämtlich der Abstimmung. Uttaiue. Kiew selbst ist keine Iubenftabl. Die vetannten russisch» »ufiedlungsgesetze hi-lten die Juden — ausgenommen die der höchsten Gteuerklaffe uud die Studierten — von Ktew fetnr Die Iudenvorstabt von Kiew ist da« »irr Schnellzngflnndea. von hier entfernte Gerdirichcw, wo nicht weniger als ll0». H. der Einwohner Juden find. Der Lzpu« der polnischen Zad« mit dem langen Kaftan und der Lhaffibimmütze ,st tn Kiewwle in Berditschew unbekannt. Die Kiew« Juden a)« Gefltzenbe, uud wahischeialich ebenso die wohlhabenderen Juden non B«. ditschew und ander» Städten unterscheiden stch in ihrer Gestnnang gegen die Deutschen nicht von ihren christlichen Landesand Stande-genoffen. Ihre B.'ichwerde richtet sich gegen Rada und Regierung wegen der Verstaatlichung de« Großhandel«. Daher find auch ste. wie die enteren Besitzenden Gegner de« neuen Kurse-, der ihnen aber im.nrrhin bester paßt als der bolschewistische Die Kleiuiudeii oagegen trauern dem volfchewtsmunach. Ihnen hat und hätte er nicht« zuleide geinn. Der starke jüdische Sinicklag unter den Bolschewisten war für die Kleiuzuden ein Lchilb — zum erstenmal seit Raßlands Bestehen. Augenblicklich ist in den leitenden Kreisen der Uftttine der Nationalismus Trumps. Die Kleinjude» fürchten, daß sie nicht« Gute« daoon zu erwancn haben. Io ein«» aber gchen alle Juden in der Ukraine mit der andren Bevölkerung parallel in ihrer Ferndseligkett gegen , Rumänien. Die Agitation gegen die Aiigliederung Beffarabien« an Rumänien ist namentlich unter den Juden der Ukraine sehr stark. Io Berditschew sah ich io dichtgesülltem Kino ein Stück: .Grausamkeiten der Rumänien gegen die Juden', eine« jüdischen Propagangafilm, Erzeugnis der Aklieagesellschast .Misrach' in Oocsta: Ein Rabdmersohn wird zu« Kriege eingezogen. die Rabbmerwohnnng wird ausgeplünder«, der todkranke Bruder de« jüdische» Krieger« findet keinen Arzt, well niemand ten Juden behandeln wrü, während dir Braut des Soldaten Verwundete pstegt. der Soldat wird im Gefecht an der Hand angeschosten. man beschuldigt ihn. stch die Vernmndnng selbst beigrbracht zu haben. Las Krieg-gericht oerurteilt ihn zu« Tode. Da« Urteil wird vollftreckt ulw. Große Empörung. Entrüstang. laute Ruse de- Abscheus unter den Zu'chauern. Der Film macht offei.dar die Runde durch alle jüdischen Gemeinde» der Ukraine und Rußland- . . - .Rein. Beffarabien darf nicht rumänlläi werden, die AnneLion darf nicht geduldet wurden . . So vergelten die Zudea den Ru» »tniern in einem kritischen Angenblicke ein Jahrzehnte laug geübtes Unrecht. Rudolf In Aiew wurde im April d. I. eine jüb. Lolksnniperfltnt eröffnet. D»e Vcriesunge» werden m jüv. Sprache gehalten. Ei» Minister als j ddifchet Zchrifisteller. von de« ukraimschen Minister für jüdische Angelegenheiten Vllazki. einem bekannten jüdischen Lcbriftfteller, erschien in Kiew eine Au«gade seiner Schtiste» u: jüdischer Sprache unter dem Titel .Erdgeist'. Du« B-ch enthält d,e Aufsätze .SptritnaliSmuS »nd Materialismus' .Galuth und Erlösung' »Ein historischer Disput" (zwi'cheu Herzl und Achad Haa«), .Zndischkeit und Joden'. .Indische Kunst' u. a. Amerika. pieHleorganlsatio» der New-Horker Ge«ei,»e,etfak«»g Am 13. l. fand «ne außerordentliche Konferenz der jüd. Gemeinde statt, die zweck- Reorganisation der Gemeindeverfaffuug einbeiufen, von etwa 200 Delegierten besucht war. D. einsnmmuug angenommene Plan zerlegt nach dem neuen Statut die Stadl in 18 Gemeindedistrikte, die eine Gesamtzahl von 100 Gemeirdebeziiken umfaffen. Die Distrikte erhalten Namen, die Eiozelbezirke Nummern. Dre Delegierten zur Kehillah-Eor.vention wrrden gewählt, t) von Einzelmitgliedern der Kehillah. 2) von Synagogen. Organisationen, Föderationen. Orden etc. in Groß-Rew-Dork. deren Hauptverein: der Kehillah augegUeden sind. Dre Gesamtzahl brr Delegierten zur Kehillah-Eonvention beträgt 550. DieHöchftzahl ter von den l00 Kehillah-Bezirkrn gewählten Delegierten soll 500 sein, die Zenkral-Orgaoisaltoneu. d. Föde» ralioveu. Orden etc. haben du- Rech: zur Wahl von höchstens 50 gleichmäßig verteilten Delegierten. Jeder der 13 Kehillah- Bezirke wird von einem DistrikrSkomilee geleitet, da« vom Vorsitzenden des Exekutivkomiteee der Kchlllah ernannt wird und l0—15 Mitglieder umfaßt. Der Vorsitzende jede- Distriktökomitecs ist gleichzeitig Mitglied des Exekutivkomitees der Kehillah. Lllgland. Pt« oerlorenc» 10 Stawwe Astaels find einmal wieder oufgesnnde» worden und zwar m England! Im britischen Reiche gibt e« unter dem Namen Bcttish-Israel- Affociation eine «eitocrbrcittte Gejrlltchast. die jährlich in 19000 Exemplaren ein Handbuch ,Britisch Israel Tntth^ (Britisch Israel Wahrheit) und eiae Zeitschrift .The Banner os Israel' iIeraelS Banner> tzerauSgidt. Die Mitglieder sind größtenteils Engländer. Christen verschied. Kirchen ^und Sekten, teilw. aber auch Juden, nennen stch Believers in Jdeutittz (Gläubige ter Identität!; dos bedeutet. Driren und Israeliten find eins, identisch Die Lehre dieser tonderbaren.Schwärmer lautet: Die 12 Stämme deaueerwäblten Volks, .wie das AUe Testament e« schildert, spaltcten sich nach Salomo- Tode in 2 Reiche: Juda (2 Stamme: Juda und Simeon) und Israel (10 Stämme ■. Ephraim. Manaffe ufw ). Israel, ohne erbl. Herrscherhaus, verf-.el dem Laaisdtenfte und.wurde 720 u. a. Z. von ben Affyrern vernichtet. Juda führte Dasein und Geschichte des auserwahlten'.LolkeS fort, die Briten find die 10 Glömme; sie find das verlorene und wiedergefundene Israel. Es gibt jetzt demnach zwei auserwählte Völker. Juda und Isiocl. Juden uns Englänver. Die Kenntnis der .Britisch Israel Wahrheit' wirst ein Helles Schlaglicht ans 6k englischen Kämpfe um Iernsale» und Pslästina.

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