Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 18 (3.5.1918)
- Date
- 1918-05-03
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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ZS-ych« vokkrMnlg. 6er Bnliitr Se«ei»d«. V*V*V**(*sinw(f«rataa|. Die Vahuadluugen der letztn, Vollsitzung gipsetten i« dn> Beratungen über »nideruog der Gemeindesatz-ng. D. «nsammlun, hott« ISIS ^schlöffe« d. Ge«.»Lorst. z. ersuch«,, die zur Prüfung verschiedener Lorftagrn für die batzung» Senderuna eingesetzte D^utation zu neuen Beratungen einzuberufen. Daraus erwiderte d. P.« B. daß nach seiner 8nstcht eine noch«alteae Er-rterung über tlo dir hörige Vorlage, nicht eiforderlich erscheint, da die Angelegenheit erschöpfend behandelt ist, Meinung-verschiedroheil zwischen der Versammlung und dem Borstand über rinj. Poultr nidM bestehe. Oer Vorstand ist jedoch zur Fortsetzung der bisherige»! Beratungen bereit, ersucht aber zuniichft d. Punkte zu bezeichnen, welche in der gewischten Deputation nochwali erörtert werde, sollen. »Ir Berichlerfi. gibt Dr. Leb, »inen lleberblick über die Vorgeschichte d. Satz.-Aend., die durch die bekannten Herrenhaus«,haudlungen und die ikingaten de« .Neue» jüdischen vemerodeoereinS' und M .Verein« zur Sr- Haltung de« überlieferten Judentum«' ueraulLtzt «. Mit der Vorbereitung wurde eine gemischte Deputation betraut, «nelch« da« Proporlionolwnhlrecht und andere Maßnahmen vorschlug, denen Vorstand uud lliepr. grundsätzlich zustimmte,. Schier« Vorschläge enthielt eine Vorlage vom ». 7. 17., die nach Kriegsantdruch mit Rücksicht aus den Burgfrieden vertagt wurde und bither noch nicht zur Verhandlung gelangte. An der Zwischenzcht habe» sich die Verhtllniffe erheblich verändert, auch kann chne große Unzahl neuer Unreguugen, sadatz die Repr.-B. RückverWeisung dieser Vorlage uud chue uochmal. Aussprache für ersorderlich hält. Die vom Vorstände gewünschte vorherige Festlegung auf bestimmte, noch zu erbrternd« Fragen würde »ach Austastung de« Berichte,ft. die Berhandlangen erschwere». Juftiziat L i l i , n t h a I begründet eioge- Heu» die Stellungnahme de« Bemchnde-V. Di« gemischt« Deputation hat aus gr. soigsiltiger «orardchtcu, juriststcher Gutachten, eingehender Berichte «nträge gestellt uud w. 1914 durch ihren Vorsitzenden Kowmerzienral Eis»«, mit eivem Dank an die Mitglieder ausgeldst. E» liegt kein »nlaß vor, eine »or 4 Jahre» eiugegangru« aus sorgstltigeu Vorarbeiten beruhende Vorlage ohne jene Verhaudluug im Pieuum an die Deputation zurtckzuoerweisen, nachdem eiue Uedaeinftiwmong zwischen Repräsetautenverfammlung und Vorstand erzseit war. Satzung«. Aenderung kan» nur nach sorgfältige» Booorbeiten zustaudekomme». Vorstand ist bereit eiue» Satznng»«!- wurf einzurttchen, «enn die Repr.-Vcrs. e. eulsprrchenden Snrrag stellt. Pros. Dr. Türk vertritt die Uustaffung, daß da« Mandat eiuer gemischt«, Deputation bi« zur restibleu Etlebigung ihrer Ausgabe sottbesteht. Davon kan» aber keine Riebe sei», ba »ou den Auttäge» erst einer. die Festsetzung de» Berhälttiiawahlshstem». zuiÄuuahme gelaugte. Zur Lürchführrji breie» Beschlüsse« ist bi«her »ich »ich« geschehe». Er emps ' de» BwttadiBoost.^» «aal»»,, eiue« »W,w»,Gft> . ' Gemeinde-Anzeiger. gmlf, bt» S. OM M». Kr. y I» ersuche», «eu» diese« bald eiugeheu und schnell schiedet »., ktunteu die Wahle» 1919 nach de» »aus Bti erfolgen. Nachdem Justizrot L i l i« n Iha l bi« Zustim« de« Vorstand«« zu diesem Anträge tu »»«ficht gestellt hat un auch Dr. Levh keine Einwendungen erhoben w., w. einstimmig beschloss«. de» Bvrftaub zu ersuche», mU möglichst,r Beschleunigung den Eniwnrf eiue« Bemeinde-Etamtt zur Beratung uud Beschlußfaffung «orzulegei. Eingehende »»«sprach« kuüpst sich a, die Krage, ob für die im Juli de« Vorjahres audgeschiedeuen kouservattven BemeiudeMertreter Ersatzwahlen »orgenomme» »erde» solle». Ein mit der Vorberatung beaustr. kouderaudschuß au« Re- »rälenlaute» u. Borstandtmitgliedern hat fichjfür Reuwahle» audgesproche». Di« Rechtslage w. ans. zweifelhaft. Rach de» Satzung«. Bestimmungen kan» Ersatzwahl ersolgeu, wenn weuiger Stellvertreter vorhaute», al« Mitglieder au« der Versammlung autgeschieben sind. Diese Krage erschie» zweiseihast, «eil auf den neu 2 Vereine» eingelegten Sahlproieft der Bolizeipräsideut die Wahl eine« Kandidaten für ungülttg erklärt uud eutschtedrn hatte, daß für diesen der Kandidat mit der nächsthtchftrn Stimmenzahl einzurücken habe. Rach dieser Entscheidung wäre» geuug Ersatzmtuuer Vorhand«» gewese». Der »am Gem.-Vorst, augcruseue Oberprtfident entschied jedoch, daß die Wahl zwar ungiltig, aber kein autere» Eemeiubr-Mitglied anstelle diese« Kandidaten einzuberuscn sei. Damit waren die rechtlichen Vorautseo ungen sür eine Ersatzwahl ae» geben. Trotz »erschietener Eegrugrllnde (Kofteustage, Eiesährdung de« Burgfrieden») entschloß ma» sich für Reuwähle», um, wie Ber. erst. Dr. Le«h autsühn, auch der nach dem »uescheiden ihrer Repräsetanten in der Eemeinbe-verwaltuug nicht mehr vertretenen konservattbe» Richtung Gelegenheit zu geben, wiederum Kandidaten in die Bcisamrulung >tzu entsende». Der Vorstand hat de» Vorschlägen der gemischt«, Deputatton.zugestimmt uud empfiehlt, am 2. 7. 191% Ersatzwahlen sür die bi« dahin »»«geschiedene» Repräsentanten vorznnehmen. Die Lifte der stimmfähigen Gemeinde-Mitglieder soll vom 15 —31. 5. 1918 «ährend der Diensistunte» ausgelegt werden. Während der Zeit kann jede« Mitglied der Gemeinde gegen d. Richttgkest der Liste bei» Vorstand Ei»- weubungen erheben, über welch« die Repräsetanten-tgerfammlung bi» zu» 18. S. entscheiden. Im »nsschnß ». Anberaumung der Wahl für Juli bemängelt, ba dieser Monat al« Haupireisezcrtiun,-eignet sei, u. Verlegung in den Herbst aefordert. Easpary hält di« Ergänzung«r»»hl«» mit Rücksicht aus die 1819 vorzunehmend« Houptwahl für überstüffig u. b-zweiseit, daß die kouservattven Gemeinde-Mitglieder, denen diese Wahl die Mtglichkest geben soll, ueue Vertreter zu entsende», au Wahlen »ach dem alte» System Juteresie habe», er fordert da« Berhältuilrvahlsufte« a. b. einzig« gerechte und modern« Wahlsystem. Auch Emil Eoh» verneint Rotwendigkeit dar Ersatzwahlen. Da» Eigenwillig« der kouservattven Repräfetante» ktnue da» liberale Rumpfparlament nicht zwinge», sür die kurze Frist erne« Jahre« Reuwahlen anznordne». Wen« die Konservativ» gegeuwärti, i» »er Genreiud« nicht «Mete» find, so sei da» die Schuld ihrer Bemeter. Pros. .Dr. Türk steht auf demselbeu Standpunkte, währeud «ewerberut Platke feststen, daß die «ehrhett sich bei de, «usschnßberatougeu s. d. Wahl ausgesprochen hat. Pros. Dr.K »l t s ch e r, Beaa« L e v y, Sach« sprechen im gleiche, Sinne »«nach m. Vornahme von Reuwahl«» beschlofiea, jedoch nicht am 2. 7., sondern erst nach den Herbftsei,nagen. Pie Lüge M, jAfiUny. Die auttsemittsche Perleumbung der »vgsdurga Gemeind«, welche bereit« längst ,o» der zuständige» Regierungsstelle al« solch« hingestellt worden ist, erhebt immer wieder ihr freche« Haupt, »u» uns. Leserkreise geht uu« ei» >u«schnitt der .Mitteilungen b. «tzereiu« d. Kupferschmiede Deutschland«' zu, den wir hier «örtlich ah. drucken! — Aupfa Aroigaft Unter dieser Ueberschttst gaben wir in Rr. 78b unserer .Mitteilungen' eiue Rotiz der »Deutschen volkswirtschaftlichen Korrespandenz" wieder, wouach sür den Neubau der Synagoge in Augsburg zur Verzierung der Bekröuuug und de» Dache« eine Menge von I»,8 Zentner Kupfer freigegeft» sei. Da wir die Richttgkeit der Meldung bezweifelten, habe» wir sosort die entsprechende» Rachsorschuugen eingeleitel »ad teilt uns di« .Metall-Fretgahe-Stelle" aus unser« Anfrage mit, daß eine Freigabe vo» Dachkupfer für de» Renda» der Synagoge i» »ngsßurg uicht cifolgt sei, auch haß« ein die«, bezüglicher Auttag nicht »orgelege». Außerdem erhielte» wir vo» unserem Mitglied«, Herr» K. &. Kufterer, Metallwarenfabrik, Augsburg, d. Mitteilung, daß die Synagoge in Auglburg früher mit zirka 90 Zeutaern Kupferblech gedeckt war. Infolge der Beschlagnahmeftstimmung« bezw. der Enteignung fei sowohl da» Dach, wie auch dt« Bekrönung und sämtlich« Berziernuge» abgenommen uud durch verziukte» Eisenblech ersetzt worbe». Die ' abgenommeue» 90 Zentner Kupserblech jeie» »orschristbmäßig abgeliesm worden." Jeder Kommentar ist überflüssig. Keikllrouu. In der hiesige» Herderloge hielt Diplomingeuieur Schu lhdser-Würzburg einen mit seinem Humor gewürzten Lorttag .über den jüdische» Einschlag in Auerbach« Dorfgeschichten.' Der zeitige Präsident Bez. Radb. Dr- Beermaun uuterftttch durch ein Danke«»oet de» Beisall der zahlreich Erschiene», die der fttnsinuigeu Auilegu»! echter Heimalknnst gern gesalzt waren. Hreaft» Zum Beste, der .Sächsische» Künstlerhils«. Woche' fand am 20. »pttl amh in der Synagoge ein Kouzert statt, ba« sich überaus zahlreiche» Besuch« erfreute. Der bewährte Leiter de« Syuagogenchor«, Dr. Le» Fautl, hatte auch bei diesem 4. Syuagogeukon^rt i» der Kriegszett charaktaisch« Proben de« jüd. liturgische» Gesäuge« trrsfeu» gemählt. Reben dem kl «fischen Adoualom »ou Würfel, (ft Salzer« Schir Ziuu aufgen.), htm mau Werk, moderner Komponist«». Kaut« Ras. Hoffte in kam mit eiue» uettru Haueraa« halolu für whaaukab uud eiurm Baxdalftd-. «Am» «hUbm CMA« kedufchah w» Le« Kvruttzer, Kantor am Hamburger Tempel lz. Z. Haaptmana im in. Heere). Di« ft^chkrÜS rühmt da» beschwiuVe Patho« de« Werke«, meladischen uud harwo- Nischen Reichtum. Die «tzeraustaltuug, der die zahlreiche» Besucher bi« zu Ende mit »ollster Aufmerksamkeit folgte», war wahlgelunge», »ollen Beifall verdienend, der auch den«, die zu ihrem Werde» Mld Gelingen deigMagen habe», nicht versagt geblieben ist., SstAttAwstttt, tkittyKr {M. da«»««*. U Jahre Aeutrakuerei» Die Ort«grnppe Müuche» veranstaltete am II. 4. im Richard Waguerfäale de« .Bayer. Hose«' e. Kestversammluug, die eiue» eiudrucklvolle» uud würdige» Verlauf nahm. Rach Ansprache de« Bors. Dr. Baron zeichnet« Geh. Juftizrat Dr. Eugen Fuchä-Berlin ei» Bild der Geschichte de« deutsche» Judentum« seit I» krafttreten de« Reichstoleranzgesctze«. Der Zenttalverein sei den Kräfte» die am Werke waren, de» deutsche» Jude» die Gleichstellung tu Staat »»»'Gesellschaft streitig ,» machen, seit seinem Bestehe» unerschrocken eutgegeugMete», u. habe der Kamps gegen Anttsemitt«. ma» und Reuegateutum stet» all eine seiuer wichttgstr» Ausgaben betrachtet. Heute scharm sich 200 000 jüdische Mttbürger um di« Kahne des Z.-B. Die von dem deutsche» Judentum t» gegenwä rügen Kriege bewtesene Opseisreugiakett hade keine »ergleichendefSlatistik zu scheue». Er betaute >. s. SchlußwoM bi« Ratweubigkeit, küuftig all« isich im Baterlaude biete»»« Krüft« zweckmäßig uu» „rur«eil«ftei nutzbar za wache». Dem Barttage falgte lebhafter Beifall. Robb. Gros. Dr. Werner (Müuche») gkdüchte der ioie« Miiktmpsrr uub Führer im Zeneraloerei», n. «. de« tatkräftigen Münchener« Abraham Oiner und gab tnrch seine Autführuuar» über .Jnurren Ftteben', >» bene» er alt da« Zirl der Ankunft dr» Friede» ,mische» Inden tnm »nd Chriftenlnm, »rutsche» Jndenin» mrd Deutschtum, zwischen Judentum uud Meuscheutnm bezeichurte »irking«. und enrdrucktuole» Abschluß. In Mlruterg sprach »or de» Orttgruppe» Rümberg uud Fürth «eh. Joftlzr. Dr. Fnch« übe, .Erreichte» ». ErstrSte,.- Auch bi« Ernnudog bet .Verbandet ber bisch. Inten' mit der Aufgad« der Wiederiebnug de« Indent»»« aus deutsch«» Bode» uud der Färderuug der hamauitüre», kulturelle» und fiedlerischeu Bestredunge» der Dstjudei wurde erreicht uud geiirdm. Radb. De. Werner sprach hauptsächlich oow religidse» Giaodpuukie. Orthodoxie uud Liberalitmut säude» ihre» Hort im Zkutralvereiu, Berstüudiguag unter »oller Glrichbrrechttguug stt s. Forderung. Auch i» Mürzdur« hui der Zeuttalverei, feste» Fuß gefaßt, wie eiue am 16. 4. im Reichshof abgehafteue außeraußerordentlich gnt hesnchie Versammln»! erkennen ließ. Rach Besirllßuugsmort«» durch de» pr. Arzt uud Gemetubehevollmächtigteu Dr. Rteseufeld hielt Geh. Rat Dr. Eugen Fuch«-Berit» eiue feffeiud« Rede 2i Jahre geukrai- »erttn. Obenan stellte er dal Bekrautui« der deutschen Jute» zum Batcrlaud uud zur Glauhenlgemrluschast. Nicht« kt»« da» Bau» zerreiße,, »a« bi« jilb. Deutsche» um Herrscherhuu« uu» Baterluud schNugt: llleter dm Losuug Treu, dem Baierlaud. Treu» »er Biuibeutgemeiulchaft htirr» sich die derttfche» Jude, i» .Zentral»««,»' zulmumengesuude». E» gelte der Bbmeßr be» Aniisemittt»»«. Der Auttsemtttümu» der Muss» habe aufgehürt, der latente, der »ft Rabelsticho». sei geblieb». Die «samte Jndenhei« müsse stch an »er Abmehrbem««» b» lelliam auch dort wo der »nitsemitttmu» uicht so sehr i, »i Edscheiuun, trM, »eun die Fmwrwehr »erde nicht «st g, Ä, weu» d breuue. (M gäbe Kasino« uu» Harmouie» lschlaib, iu die kein Jude komme, »,b auf be» Katheder mürbe» auch Wart« jrsaat, die zur Abwehr zwiuar». Seid orgauisieri und gerüstet sür die Zeit «ich de» Kriege, rief Rrduer au«. Der deuttch« Jude sei i» »attaualer Brzrehuig um beutsch-aattonai, uicht »wusch im Siuu« der «M. deutsche» »attsemite, mrd odlkische, Eis««. Ader »eil er sich deutsch fühle M.aif dieKrrachen, lehue er de,Ziouism»« aß, »er südisch-uatiaftul sei. DaUschluu» sei Heimutr uicht nt der >ufr»thalt««rt der tratsch«» Jade», die auf deutsch»» Bode» «» deutscher Kult« mttarhckeu walle» uud stch »ach uicht die Lied« zu ihrem Glaube» nehme» lassen. Deutschluud sei da« Lrud ihrer Eehusucht, uicht Zion. Nicht eiüseftige Asfimilotiv», smrber» Renaisiaua fti da« Mel. Die Jude» sollt»» stch seldft Heise» uud sich uicht aüf palittsch, Variete» oeriasse«. Der .Zeutralvent»' «derlaste e« sei,«» Otttgroppe», ,» prüft», wie sich dft Jude» »er datasftud«. Stad, zur .Deutsche» vaterlaod<p»r»ei' stelle« sollte», da« dft Vaterlaudipartei Hab« i, Deuisrhlaub Ortavererae, dir alldeutsch uu» oattftmtttsch seien und uuwr Maske» Autisemiti«- »>o« treib«. Edyrsvweutg tr«e deutsch« ihrisk» ftr »»- sauber« Elemeutt uuter b« Ehrtft« vermr»»««Uch gemach« »erd« kduu» »ab die »ldnftch« ^cht sür Lftbkirechl mib uud iftbebmrr, s, w«ig Ituui« treae beutsch« Jab« per«» sich sei» sür „saubere stibisch« Elemewt« uub bft gesamte Judeuheil tu Deattchiaud »ich« st» Lratzjch-BröSstebi» Haaft uub Dr. Loh». Dft Jub» hätt« tu diesem «rft» ihr, »alle Pflicht getan »ad mtt Dpftrmtllgkett de» Baterlau» gedient. Drückeberger und Wucherer gebe es tu all« Geäud«. Nachdem Reduer dt» Srnlosigkett »er kousrssiouellr» Zthlng dar,-tan hatte, schlah er mtt etuem Appell a» »ft Jud« tre», stolz uud ttaig z, sei». Rad». Präs. Dr. Wer »er rrdet« iu . i,Irress»»ftr Weift »er Bersdhuuug und dem taune» Fried« zmisch« Jadeit»», Deutschtum, Lhttsftutum uud Gftuscheutum da» Wprt. Edle Ehrqte» würde, für dft Jud« kümpf«. gWt zeichuc mau «der sch«, de» Gcgcusatz: — dlbeutsch« alljüdisch. Nicht mxr Aftaehr, auch Einkrhr «ab Bmtftsuug bs» jüdisch« Bewuhttetus empfuhl Redaer. Auaefttudet würd« »ft Jud« »eg« Reftgio». «aüo» uud ReGe. g» dftfta '««ft er ft^ttmtt ^eusteiud« ta Jub« ab «U Uw» setbmsi MW«, fim GichAchkßBDHHsiG «. i CMhn hörbar, her MK wen» I hätte», ba», mürbe »w Gettub« «U hingest» Richt r.le>>»»iv»I»«G. saubm, > ftuuuag als Reiigto» »mftw«, »ft Jude». Des s Christ »che ihm, »ftft A»ar«w»a «ich hatte streitig. Brite Retocr auteft» ftr Her tusführuwa« wst«- »et» stark« Getsal. Da Bars, ba Ortsgruppe Wtrzturg, dft «» erfftumal tu »ft Oesftuüichkeit ttat, ist «ommeqft»- rat Re iß. _ Dft Jahresversammlung des .Ich. Zkkaohela' für dft Pfalz tagt« dr Neustadt *. V Hardt «. >1. 4. ta Hatel Et>- ttacht »»ftr Vorsitz ». «r. »riß, G»«ha, z. Z. »*4»«*. Boi 10 Jahr« wurde da «aeft tu tftustW begritude», vor 5 Jahr« kannte er sefta tteaft» Ziel« »erwirkluh«, d. Altersheim Daak da Opfermitiakrtt erruht«. «rwtftr-G« uub Baheffa»»,« lalle» i» Hsuft »ad »m dalselte »sch erfolge». Da« Heft» batzäftgt ». Z. 20 Jusasie» m, tsi—>6 I. Ab«, der Schuld« au» II1«»».0» «.. Mauuhet». Da jüdische Ing«»»».», da Wide«» de« Kneges iuf. Etuberusüug« sei,« rtttgkett ttugekftllt Haft, ist «ftta tu» Leb« geint«. Am t». 4. sau» dft l. «an smamlng p-tt.^ Wt P«st» »- ««»- wirsttchau, de, «edaukr»« Raa sühisch» »«««st»»« »ei Bast» ist auf gemetuuüpigrr Grundlage «dm eiuaettagerft BouMMI m. i. H. tu Bildung daptff«. Zur «llnue, «i»! weite«, Vervrrituug soll« ft da uächsft» Mvouftu ft Werheversimmluug« hevrorragerrd« Fachleute zu Wart» komm«. Nachdem batti« im Februar «ernralftkretär Otto « be» Thema ,Sart«st»bt' var mlla» Häuft uu» mtt fttfkm Er» soig« ^sprach« hat, soll «» «auft» ft» II, ». aftud« 8 Uhr t» Lehrervaeftthauft Schrtstietter Pauk Schirrmeister ü»a « o.» eus p »«»>» tt» » »adeuresarm sprich«. Im Auschfth »ft», (»ft »ach Han, Ott, Brasefftr Aoewe) »ftsmal »ftft ». «ft» dftselbe Frag« »»» jüdisch« Standpauktvehandttu. I» >» ftnacht de, groß» Jnierrffe«, da» «uoeudlicklich all« ftheeuft, Kreis- Dwischftud« »a Fra« da Wahuuu» Bofturefor» «tgegeudring«, ist »tt BeptMftthe« zu rech»», ftß »ftlieauder Pta», ftr sich au all« Juft» oh»e Uuterschft» ftr «ichftug w«ftt, «olle» Erfalg Hab» wir». Aumttdnwe, »üb Aaftagru siad zu richt» au ft, SchetftsIhrer ftr B«- uaffwschaft H. St$ »aerder, »alft «aüßtftupft» lt. fTjrtt» I weibuugrir uud Eiul ■ Wft Mita mrsae s-ehrt« Leser, sich des BeuutEiuktuftuausdft.JtdtfcheWaiAigekfteag' I