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Jüdische Volkszeitung · 1916-11-09 · 44 (9.11.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
44 (9.11.1916)
Date
1916-11-09
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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3*MWk vaSkM»-. Br. 44 BrtsJo, de, 9. WL. nmerita. S» 9lilli ,»» PuttMf* &itt( am ßuiftu. - W— |dnl «* z« Mafte» Jteaa*. — J>*t |e*et«f«au Karg«». — JMt A»<- jbcf in f»»|r» (nnrtin. — AaNminti y«(ta(i4* «rite*. — JÜe Kerze fit Mt $bnuilti(n — |k» f*MU jsidisiß« Btefe Bit Mt Huds»»-Meirvpoft Me größte irische kiadi der Bell ist, so beherbergt sie auch »eit »ehr Jude» al« irgend ei» audered Gemrlliwesru de« Erdkreilr«. »au kaa» da« virnrl im Saftend »0» Seaqarf, in de» Me emgrwandrrre» Juden in ihrer großen Mehrzahl Hausen, geradezu aftl da« größte Ghetto der Belt bezeichne». 9t ist eine Stadt in der Stadt, «rtl »ehr aU einer Million Simvahuern, mit Menschen, die au» alle» Teilen der Erde hier Pesammeugestrdml find: «ertriebene Juden an«" Rußland und Polen, Ausmaaderer au« Galizien, Böhmen, Ungar», Rumänien, Spanien und Pditugai. Ihre verschiedenen Phyfiognomft» und Sprachen osse»darea ihre oerschiedene Herkuusi. Hier sieht »au russische Jude» in ihre» Pelzmützen mit platte» Rase», dicke» Lippe», kurzen leine», »»den Sagen und apathische» Geficht«an«dr»ck, de, denen die Spure» ihrer Unterdrückung n»d Sklaverei auch noch t» Laude der Freihril zu »erke» sind. Ma» sieht gaiizische Jpde» i» Kaftan »il lange», auf die Schüller» fallenden, dlige» Locke»; ddhniische mit haNen- Gesicht«zagen; ungarische »ft kühnen, sprechende» »»gen; spauisehe »>l schmachtende» Sammetaugen — alle stark deeinflußt von de» voll, unter de» sie gelebt haben, doch sämtlich »ft de» Zeichen ihrer eigenen Raffe. Sie si»d geko«»e», die russischen Juden, nach eine» Pogrom, Mau» und Krau uud der langbärtige Großvater, Kinder »nt träumenden Auge» »nd allkligeu Gesicht»- lüge», die ihre schlecht zusa»»engrsch»ftrte» Bündel trage». In der Hand halte» sie kravrpshast Me kostbare» Rubel, ohne Me sie die neue Bell nicht betrete» dürfen. Beinen» habe» sie Abschied von denen genommen, die sich aus ei» so abenteuerliche« Uvleraehmen nicht eiulaffen «ölte». Müde und verwirrt sind sie i» Hasen »0» Reivhork augekonnue», haben i» Triumph die Aolftation passiert, sind in den Straßen umhergewanderi, di« sie »ach Eaft-Brodwoy oder Kanal-Street Selo» men find, wo ihre Brüder »ahne». Mit offene» Auge» »de» sie vor den prächtig erleuchteten Läden gestände», »ad die Kinder Hoden die Hände »»«gestreckt nach all den herrlichen Dinge». Jeder Lade» i» Judeuviertel Re»»ork« trägt ein Schild in yidMlcher Sprache, uud jeder der Vorübergehenden, mü Ausnahme der Polizisten, spricht den jüdischen Jargon. Rach «er Reise über da» stürmische Meer haden sie ihr eigene« voll «iedergesupden und fühlten sich in dem stemden Laude z» Hause. Rach einigen Jahren hat der demütige Einwanderer Bürzel gefaßt, einen kleinen Laden eröffnet, der ihm seine» Unterhalt verschafft, einen Lade», bescheiden vielleicht am Anfang, der ater allmählich grtßer wird. Ei» kleiner Tell der eingewa»- derten Juden betreibt einen nicht sonderlich angesehenen Handel; aber der größere Teil stellt, wie der Ehes de« Einwanderung«. bnreau« der vereinigten Staate» selbst erklärt hat, die Aristokrafte unter de» Einwanderer» dar, eine Aristokatie, die sich nicht nur durch zieldewußte Arbeit, Sparsamkeit, tadellose« Familienleben und Gefchästtlüchiigkeil, sondern auch durch ihr merkmnrdige« Aupaffungloermdgeu »»«gezeichnet. Benn Me eiugewanderten Jude» a» Land kommen, werden sie in .Settlement»^ empfangen, -die »0» Jakob tz. Schiff, Mortimer Schiff/ Herrn - »nd Krau Morgeuthau unterhalten und von Damen der Gesellschaft geleitet meiden. Hier erhalten sie ihre» ersten Unterricht i» der englischen Sprache, die Kinder werden i» große», lustige» Räume» »»tergebracht und unterrichtet. Rach einigen Jahre» ist der kleine russische Jude nicht «iederzuerkrnnen; seine Schüller» sind breiter geworden, sein Gesicht runder und jugendlicher, seine Mn«kela haben sich gefttftigt. Die Kinder besuchen nicht nnr Me Elemeutärschule, sondein auch Gymnasien und Hochschulen. Die größte Elementarschule in Rewyork ist fast nur von Söhnen russischer und polnischer Einwanderer besucht. Die junge Generation steigt Ml! schnellen Schritten die soziale Leiter hinaus. Sie beginnt im Eaft-End, allmählich erreicht sie da« Zentrum, und danach erobert sie im Sturm die Fünfte Avenue. Der ganze amerikanische Handel in Konfektion, Büsche, Handschuhen und Pelzwerk liegt in den Hände» russischer Jude», die auch in der Bauweit eine Macht bedeuten. Die Ko»sekiion«induftrie. die vor ihrer Maffeueiuwaud-ruug in Rewyork kaum ezistierte. bejehtftigt drifte 100 000 russische Juten und der jährliche Umsatz beläuft sich au; viele Milonen Dollar. , Der hervorragendste Remyorker Architekt, Mr. Horwitz, der die bedeutendsten Wolkenkratzer gebaut hat, ist ein russischer Jude und war all eiternuud mittellose« Kind »ach Amerika -gekommen. Er ist noch nicht «0 Jahre alt. Der berühmt« Konstrukteur der gewaltigen Brücke über de» East River, Mr. Moiffeif, ist ebenfal« russischer Jude, ebenso Dr. Platz, der die Typhoidmikrode entdeckt hat. Die meisten Mefee russisch-jüdischen Einwanderer haben amerikanische« Bürgerrecht ermorden und nehmen am politischen Leben der Bereinigten Staate» teil. Die Frage, ob diese naturalisierten Juden auch ihr Raturell behallea, läßt sich nach den Erfahrungen de« Berfaffer« >m allgemeine» bejahen. Unzweifelhaft besteht aber ein großer Unterschied in bezug auf Klaffe, Kultur u»d Ritus zwischen de» Juden in den Millionenstädte» und denen ft, kleine» amerüaaischen Orte». Die ersteren sind meistens amerllanisiett; au de» Füßen der andere» häugt »och immer Me russische Erde. E« gibt uuter diesen orthodoxe Jude», deren RadMner von ftnem Fanatftmn« beseelt sind, al« ob sie »och auf russischer Erde meille». Da« beweist, »aß die Gesamtheft der «terikanische, Inden an« heterogene» Elementen besteht. Ben» e« jedoch fundamentale Rastenintereffe» uud die Ln» »eräug der Leiden ihrer Gkautralbrider ft, Rußland, Pole» »der Rumänien gilt, so sind alle Herschiedeuhefte» ausgeltscht, »ad die drei Millionen amerikanischer Jude» stehe» tau» zusammen wie ei» «oll. Sie erhoben sich , v. wie ei» Man», al« die Rachrichte» über die letzte» Judeuverfolguu-e» in Rußland »ach Amerika drangen. Ihre Bohltätigkftt ist in solche» Fälle» ohne Grenze». Einem bekannten jüdischen Redner, Dr. Mag»»«, gelang e« beispieUmeise in einer einzige» Versammlung für Me notleidenden polnische» uud russische, Jude» eine Million Dollar zu sammeln. Ader auch da« soziale Lebe» der Rewyorter Juden ist in starker Entmickeiung degriffe». Sft haben eine sozialistische Zeitung .Forward' ft, yitdischer Sprache, die in einem 12 Stockwerke hohe» Hause ihre» Sitz u»t eine Austage edeuso groß mir .World' und .Timet' hat. Die anderen bekannten jüdischen Zeftunge» sind: .Bahrheft' mit einer Auflage von 15 000 Exemplaren, dann „Tag", „American Hedrew', „Jemish Advocate", usw. und alle diese Blätter erfteften sich uuter den amerikanische» Inten einer großen Berbreünng. Ittel willige »er schmarze» Utax. Der .Köln. Ztg.' zufolge erhält da« brasilianische Blatt „Di»rio de Porto Alegre“ vom 29. März folgende Mitteilung: Die Herren Eeltgmann & E». in Mauao«, die Inhaber de« grbßten Au«, fuhrhause« im Gebiete de« Amazonen strömet, erNären in den Zeitungen: .Nachdem Me englische Regierung eine amtliche Liste von 58 in Brasilien degrüudete» Firmen veröffentlicht hat, mit denen englische Geschäftshäuser keinen Handel treiben dürfen, und da sich unser Rame in dieser Liste nicht bestader, stellen wir, um seglichen Zweifel oder Irrtum au unserer Loyalftät als deuliche Untertanen zu beseitigen, hiermit öffentlich fest, daß um keinerlei Geschästtverbiuduug mit englische» Firme» oder der englische» Regierung »»terhalten, daß wir uns mithin in jeder Hinsicht alt i» die erwähnte Liste fttiwillig eingeschloffen betrachten!' Dazu bemerkt die .Köln. Ztg.': Ma» wftd dem «ackern deutschen Hause Seligmanu & 80. zu seiner mutigen Erklärung nur uneiugeschräulle Anerkennung zollen können, vielleicht aber hat et auch geschäftlich richtig gehandelt. Bei der von keinem Sachkenner dezweiselieu lleberlegeuheit de« deutschen >utla»d«kausmaun< über den englischen dürfte die englische Schwarze Liste auf die Dauer sür die deutschen Handelsbeziehungen eine ähnlich wirksame Empsehlung werde», wie e« für die deutsche Industrie da» vielderusene Made in Germauy geworden ist. (Wir können hinzufügen, daß der Inhaber der Firma geborener Stadthannoveraner ist. Sei» Later war der verstorbene Bankier A. Seligmaun, sein Großvater der gieichsall« verstorbene Landrabdiner Dr. Meyer. (D. Schristl.) Die Hsiatzfrage hatte bekanntlich seinerzeit dazu gefühtt, daß Mi Handeltvertrag mit Rußland von Amerika nicht erneuert wurde, well Me russische Regierung allen amerikanischen Untertauen, auch denen jüdischer Konfession den Aufenthalt im Zarenreiche nicht gestatten wollte. Nachdem nun durch russische Agenten Me Stimmung in den vereinigten Staaten nachdrücklich beeinflußt und die amerllanische Handeltwelt immer wieder daraus hiugemiesen worden ist, welche großen Vorteile ein solche« Handeltrecht für sie bedeuten würde, scheint es, daß Amerika geneigt ist, dft Interessen seiner jüdische» Börger zu opfern und der Erneuerung eine« HanMltvertrage« auch dann zuzustimmen, wenn den amerikanischen Juden weiterhin der Ausenthatt tu Rußland verwehrt wird. £»» Zllrigode-Generok hat Präsident Bllson den Eolonel vharle« H. Lauchheimer au« Baltimore befördert und gleichzeitig zum Inspektor de« Marine-Korp« ernannt. LllsilllAd. Jüdische chenerile i« englischen Leere Da» englische Herr hot m dem kürzlich zu« Brigadegeneral ernannte« Oberst, leutnant Seeligmann den zweite» General jüdischer Abstammung aufzmveisen. Seine Ernennung ist erfolgt, obgleich die eng. lischt Heeresverwaltung gegen eine Beförderung de» Träger» eines denrschNinaende» RamenS in eine höhere -ommaadostelle kürzlich heftige Angriffe erfahre» hatte. kmb. VreioierteyatzrßmHert Ae»ioß -ßranickr Die älteste und angesehenste jüdische Zeitung io englischer Sprache IewiSh Chronicke in London, kann am lS. Rovember auf eia 7SjähngeS Bestehen znrückblicke». Obwohl uns heute von England und alle», war englisch ist, eine Dett scheidet, wollen wir doch von diese« Gedenktage Vermerk nehmen. IewiSh Chrvuicle wurde 1841 von DavidMeldola, demChacham der spanisch.portugiefifchen Gemeinde in London und MofeS Angel, dem rührigen Direktor der jüdischen Frei-Schule qegn ndet. Da» Blatt wurde beifällig ausgenommen und er. ftente sich bald eineimmer wachsenden Leserkreise-. Zu den Mitarbeitern gebönen stetdie besten Namen der anglo-jüdischen Wett. Die Zeitung, die den Untertitel Sefer Sichoraua führt, ist eine treue Lhronik der jüdischen Geschichte der letzten 75 Jahre geworden, und egibt kein Ereignis in der Geschichte der Juden in England, das vom IewiSh Chronicle i« Laase dieser Zeit nicht verzeichnet uud kommentiert worden wäre. Bor 25 Jahren gab die Redaktion au- Anlaß des 50. Jubi» läumS der Zeitung eine vorzüglich znsammengestellte Festnummer heran-, die zu den besten derartigen ^jüdischen Gelegenheit-. Publikationen gehört. Professor Graetz hatte für diese Rümmer «och kurz vor feine« Tode einen Sonderbeittag .An Rückblick auf die letzten SO Zahre* geschrieben: weiter arbeiteten an dieser Festzeaung David Mocatta, Oberraddiner Hermann Adler, der Londoner Seminardirektor Dr. M. Kriedkaender, Baron Julian Goldsmid, Israel Zangwill. Grace Aeguilar und andere. Diese Festnnmmer bringt vorzügliches Material zur Geschichte der Juden in England in einer sehr bewegten Zeit. dre -astarke Selbstbewußtsein der englischen Juden zur Entwicklung brachte. Augenblicklich ist IewiSh Chronicle ebenso kriegerisch wie die anderen englischen Zeitungen. Vir wollen hoffe», daß sich auch diese Zeitung bald in den Dienst der sanften Aufgaben des Friedenstellen kau». 3talkt. Menpeü In der irtzien Zell hnt die Anzahl der jüdischen Flüchtlinge «nt Palästina, Aegypten nud Mazetdnien, die in Renpel aukommeu, um non hier «n< die Reste nach Amerika zn »uftrnehmen, in erschrrckrnder Weift zugennmme». E< handelt sich haapstichlich um ganze Familft>i mll vielen Kindern, Me infolge der Brrsolgnugrn und der Greuel bell Kriegitz ihre Heimat verlassen mußten. In Neapel mtffe» sie fit die Dauer non 5 di« 12 Tag» im Emigrantenhan« Mrweileu. Daun werden sie im Aufträge Mr amrrikanstche» Regierung ärzllich uutersncht: vielen wftd dft Erlaubui«, sich rinznschiffrn, verweigert, da sie an Trachvm leiden. Dft Fälle find sehr häufig und nun »Sffru sich GlftMr derselben Fvwllft ireuuen; dft in Neapel Zurtckhleibeuden sind meisten« ohue Mittel. E» spielen sich täglich herzzerreißende Szenen ab. Die Familie de« Rabbiner« von Eaftoria jMazedouftu). bestehend au« 7 Personen, kam mit einer typhuskrankrn Tochter an, letztere wurde ftu Lazmett unlergebeachi, dft übrigen Famiiftumftgiftdrr mußleu drei Boche» laug mit griechische» und arabischen AutwanMreru znsammenwohnen, da e< in Neapel kein jüdische« Un«u>andererheim gibt. Siete von den in Reapck Zuiückbleibendeu können keine Aebeft finden, so daß in Jlaiie» eine Sammlung sür diese Unglücklichen eingeiellel werden mußte. tzkadna. In Padua wurde am Jvm Kippur ein Gatte«- dftnft für dft im Felde stehenden jüdischen Soldaten abgrhalten. Diese waren für Mrsru Tag beurlaubt und konnten in der Anzahl von über 700 dem Gottesdienste beiwohnen. Sie erhftiien am BoraMnd und nach dem Faste» je ein reiche« AMndmahI im prachtvoll geschmückten Saale de« Hotel BUtoria; für dft Bedürftigen trug dft jüdische GemeinM die Kosten. Kmkkich Ein Beispiel kranzöstscher sienfnr „l-a lionnioonnv« laieo" (Pari«) teilt Mn Pa ns er Zeitungen mit, daß die ganze Auflage ihrer irtzien Rummee, dft der Frage der Emanzipation der Juden in Rumänien gewidmet war, von der ftanzbstscheu Zensur brschlaguahmi wurde. Auch dft übrige jüMsche Presse wird von Mr Zrusnr stark gekürzt, und r« finden sich in jeder Nummer der .Archive« Jtraöiite«' kleinere uud geißere Lücken, die darüber Rechenschasi geben, daß man nicht alle« schreiden uud drucken darf, wa« man Mnft. Hnftlart Beim r»ssischenUe«»f«kger Hai sich derGesundheit«zustand derariig Mrschlimmett, daß man den deutschen-Spezialisten Pros. I « r a r I-Berlin, brr ihn schon früher dehaudeii Hai, dal, nach Rußland zu kommen. I. konute dieser Aufforderung nicht Folge leisten. Nach )«k»salem. (ftn Alls4ied»»»rt) Im Begriffe nach zweijähriger Trennung wieder in« heilige Land zurückznkeheeu, ist e« mir lleftmpjundene« Bedürfnis, vor meinem Scheiden allen warmherzigen Zionsjreunden Dank zu jagen für ihre menschenfreundliche Mitwirkung an dem große» Hiisiwerk. weiche« lausende von Familien vor Hunger, Krankheii uud Rot jeder Art geschützt Hai. Diese Hiiftbereit» schaft der deutschen Judenheil, die in so schwerer Zeit in rührender Hingebung spendete und wieder spendete, ist ein unoerweilliche« Ruhmesdlutt, deffon dolle BürMgung erst der Zukunft »orbrhalten bleibt. Sa« dft Herren Raddiner und ihre Verbände, die Herren Voefteher, Lehrer, Gemeiudejekrlläre, sowie tausende von einzelnen Spendern, insbesondere «der eine ftaliiiche Reihe hochfiuniger Männer in rinzrlnen Gemeinde» von Fall zu Fall durch persiuliche Bemühungen sür unsrer unglücklichen Brüdern und Schwestern im heiligen LanM geleistet, ist ein Triumph de« jüdische» Herzen«, da« sich hier in seiner ganzen Großzügigkeit Mwährl Hai. Ich nehme Mefe« herzerhebeude Bewußtsein mit in da» Land uuftrer väier. Et wird wir vrttraurn und Mut sichern sür dir schweren Ausgaben, für dft sorgeunolle Mühe und Arbeit, die mich im heiligen Lande erwarien, und dft im Angefichie I» uubescheeibiich großer Rot nur im Berftauru auf Me nimmer erlahmeuM Grbeftrudigkcii der europäischen Brüder i» Angriff genommen werden könne». Rach aiijüMschem Bäierdranch uerieiht dft teilnehmende Bruderliebe einer solchen Reise in« heilige Land da« Gepräge von Schiichu« Mizwoh. Gerne will ich alt Echliach Mizovy, a>« Eeuddole der deutschen Judenheit, au den Stätten höchsten menschlichen Leiden» im Aufträge der «ölen Spender Mr >u» Weisungen zur Auszahlung Ihrer Gaden persönlich tberrrichen, wenn diese rechlzeüig au den bekannten Zahlstellen der Deutsch-Holländischen Palästina-Lerwalwng (ben Kaffen der Deutschen Bank, den Gaboim »der de« Postscheckkonto Rr. 9553 Frankfurt a. St.) rutrichlrt »erMn. SHt innigstem Dank für da« vergangene und mll den herzlichsten Segentwinschen für alle Zukuast nehme ich Abschied von alle» hochherzigen Spendern, »U Mm Bewußlsrdi. daß sie dem io so dingebungtvoller OpfrrsrruMgkrii begonnene» Berk jiMschrr BrüderlftM gewiß auch für dft Zukunft ihre tätigen Sympathien nicht veifagen «erden. Möge ll> dieser nie versiegende» brüderliche» Iciinahme an dem ttäuenreichen Schicksal unserer Brüder und Sehwestrrn i« heiligen Lande auch dem deusichen vaftriauM und seine» tte»en B»nM«geuoffe» «befleckter Ruhm und reicher Arftteu«- srgru erblühen. .Förden de» Frftöeu, da» Heil Jerusalem«, et, wird Wohlergehen deinen Freunden!' Frankfurt a. M., l. Eheschwau 5677. Rabbiurr I. H » r o »i e j. |’i BV Vir bitte» nfen geehrte» Lei«, sich bei Beß wertzemge» „dEtiektnie» mef Me.S«GG»W^»»i»«»»,' I

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