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Jüdische Volkszeitung · 1916-11-02 · 43 (2.11.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
43 (2.11.1916)
Date
1916-11-02
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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nmUm. tJx fa*<n, s» fd>U*lwlfc**«. ein «nt{4!aafc, da« khi gcf^trt 3*1 »ich« i» da Abfpernmg. fratcn i» da» fttebliche» Nebenemanda lln MBr setzt. Bin hoben t» artßlem Matze ufnc Pflicht getan »ad wir werde» nnsere gead erzichen. dies« Pflicht I» »och größere« Matze n»d t» ignun eine« gratzen naterlLndtschen »eiste« zu tun. >n die Borträge schlatz sich ein« ei»g«he»de Besprechnag an. h Sr«**- PU Warfltzende de» Wäret« Berliner Zinbevtzeikflätte» Ar. Geh. Regternogirat LanyLiederman» ged. Reichenbei«, ist nach längerem Leiden nerftaebe» and »nrd« am LS. >0. zn Grnbe getragen. Da Beisetzung ging t« Trnnerhause MatthLikirchstratz« eineFeia daran«, zn da die Kaiserin ihre HnsstaaXdome Frl. 0. Gersdarff entsandt hatte. Zahlreiche vabisntzttsdartne. »eie da Baein für KindervalULchen nnd volk»ki„d»rb»rte. da Freimillige Erziehung« betrat für schulentiaffene vaisen, datWerner-Kanfmann-Erhainngsheim, Baeine »a« Raten Kreuz ns«., waren Vertreten nnd ließe» Kranzspenden ntedalegen. Der Schwiegersohn da Sntschlaftnen, der Berliner Stadttat Präs. Dr. Hag» Prexß, hielt di« Gebächinldred». Dann sand die Beisetzmig ans de» jtidischen Friedhas t» Meißens« statt. Leipzig Mit eina schlichten Aeia fand a» 28. IO. oarmittag die Ueberuahme da Aachschnke fstr Aranen in staatliche Aussicht statt. llntverfittispraf. flieh. Rat. Dr. Gvetz hiest die Festrede, in da a den Werdegang da Hachschnle schilderte und de« nLhaen aus ih« Ziele, da Schaffung einer Allgemeinbildung zur Ansübnng da hthae» Frauenbrruse, einging. Er dankt« dann nach da Sl jährigen Frau He», riette Gvldschmidt al« da geistigen Schtpfain da Schule, nnd de» Geh. Kommerzienrat Hjnrichsen. da durch ein« Stiftung Mn I Million Mark ihn Gründung ermtglichl habe. IM tal «OtiAvt». Leipzig Da Borstand da Israelitische» Religian«- oemeiud« hat seinen Rechnungtbaicht für da« Jahr 1915/1916 satigaestellt. de» wir nachstehende, auch illr wettere «reise intaestaute Ziffern entnehmen. Da Kaffen bericht schließt in Einnahmen und Ausgaben »st 244741 Mark ad. von den Ausgaben entfallen auf die einzelnen Bataaltungtzweige: Sgnnaagenahallung 21682 M-. Gemeindedurea» 11 OSO M-. Gehälter für Kult»«, Schule, Rendantur und Sekrttanat 58845 M., Religiantuntaicht 2625 M.. Armemaefeu 77800 M.. davon 41801 R. »U ordentticha Gemeindeznschuß, da Rest alt Souderbeunlianug für di« durch den Krieg havargeruftne besondere Notlage. Au« Anlaß de« Kttege« wurden einer Anzahl answärttga Ge- »einden und de» Lerer» Heimatdank insgesamt «650 Mark fcmiligt. Unia den Einnahmen flnb hervorzuheben die Eingänge »ui Gemein denmlagen mit 209100 Mark, au« da Ber- »ietung von SynaaogenstLnden 11 600 Mark und Eingänge »u« Stiftungen 4500 Mark. — Die Gemeind« beflogt da« Ablebe» ihre« langjährigen asten Vorsitzende», de« Ingenieur« David Mag»»«, da da Gemeindeverwaltung seit 1875 augehdrt«. 29 Gemeindemitglieder find seit dem Erscheinen de« letzten Berichte« auf drmFeldeder Ehre ged l-i eben. «» PersanenstandsverLodernngen teilt da Baicht mit: 180 Geburten (90 Knaben, 90 Mädchen), 7 Trauungen und 111 Todesfälle, davon 49 Minna, 82 Krauen, 19 Mädchen und 11 «naden. Im Baichtsjahn flud da Gemeind« 4 neue Stiftungen tm Besam!- dettage »an 21000 Mark zugefallen. ZnaMeckkemstnM-LchWerln. An Stelle de« auf seinen Anttag a»»geschiedenen Geh. Justizrat» Behacke ist da Amtsgckicht«rat Erylhripel zu Schwerin wieder zum Laudeiharlichen Kommiffar t» Israelitische» Oberrat bestellt worden. Grrichtrsaal. Betrogene Wpitzflnllen. Von ihnm Hehler darogen wurden zwei jugendlichr Embrecha, die die jüdischen Feiatage zn eine» Streich «ege» einen Händler in da Gipssttaß« zu Berlin benutzten. Dre Burschen waren «ine Zeittang bei dem Gchchäfttmann ttttg und wntzien. daß a ein aheblichei Lager von Oelsardineu und andaeu Konserven hatte. Während dieser zum Gottesdienst im Tempel war, stahlen fle ihm 1600 Büchsen Sardinen und trachten fl« zu eine» Schankwirt, da ihnen ans einen Teil da San ein Darlehn gab. Den Rest verkaufte» fle au einen Manu, da fle »tt da Bente nach Bahnhof Btrse bestellte. — Pünktlich erschienen fle aas dem Bahnhof, reichten dem Adnehma rasch die Ware in da« Abteil hinein und glanbten jetzt, ihr Geld zn bekomme». Da Hehla aber »achte flch so lang« mit da Wan zu schasfea, bi« da Zug abfuhr. Die eutttufchteu Burschen wurden bald darauf festgCBÜVMBtn. Wien, 16. Oktober. (Da bestohlene Saudarabdi.) Bor einem Erkenntuisfeuate nnta dem Borfitze de« vberiandesgaichisrate« Dr. Reim hatte flch heute da ehemalige Schuhmachalehrling Johann T.. ein 15 jähriga, »ahärmt au«, sehender Bursche, wegen Diebstahl« und Beranttennng zu V.1antworten. Di« Anklage »erttat Staatsanwalt Dr. Engel, als Verteidiger fungiate Dr. Hngo Sperber. T. war bi» vor Jahresfrist bei dem Schuhmachameista Sttasny al« Lehrling betziensttt. AI« solcha bekam er nur sehr schmale Kost und mstaschlug seinem Meist«, wie da Angeklagte tagte, an» H«nga, in Teilangriffen 40 K. Er getränte flch sein« Launneuung wegen nicht mehr st, da« Hau« seine« Lehrherrn zurück und nahm eiste» Pope» als Ha»«diena bei dem während de« Kriege« hier in Wien lebenden Wunderrabbi von Sadagora Ruche» Kriedmaun a». Hia hatte a 5 Zimma anspträumen nnd sollte nach den Versicherungen de« Verwalter« de« Rabbiner». Lehn Meiudl, außer Kost, Ostartter und Kleidung auch mouatlich 12 K. Lohn erhalten. Im Juni diese« Jahre« entdeckte nun die bei. dem Wunderrabbina wohnend« Schwägerin desftlten, Sarah Friedmann, daß ihr «ist Opangla« stn Wate von 20 K. und ein goldena Anhtuga mst Kette, da 60 K. gekostet haben soll, entwendet warben waren. Auch eine» anderen Quartiagenoffen. dem Geruch Wittmann, fehlte» zwei Hemden und ein Geldbettag von 2 K. Da Verdacht, die Diebstähle ausgesühtt zu haben, Batzandlnng gab der Beschnldtgte zn. da» Opernglas. die Hemde» und die 2 K. gestohlen zu habe», stellte ata die Aweigaung de« Anhänger« entschieden in Abrede. Ileba die Kost Hab« a flch im Hause de« Rabbiner» nicht j» beklagen gehabt. Da Gerichtshof erkannte den Angeklagttn da Nedatretnnge» da Bernnttennng und de« Diebftabli schuldig und veruttetlte ihn zu einem Monat strengen Arrest«. Diese Strafe erscheint durch die llntersnchunglhaft al« vabüßt. vfl» L»tiftMM,»A5. Pte K£etyi%fT £I*JMttU‘ ul IU Z»»e» Der Verlag der »Leipziger Illustrierten Zätuug^. I. I. Weber in Leipzig, hat erst jüngst seiner Abneigung gegen jüdische Mitbürger unverhohlen Ausdruck gegeben. So etwas wird in dies» Zeit, da die Lekeuntmffe hinter die Opfenoilligkcil zurück« treten, nur sehr schwer vergessen, Und vor wenigen Woch»> gab der Verlag I. I Weber einen deutlichen Beweis dafür, daß seine autisewitischeu Neigungen offenbar nur ein» tiefen Uukenvtnides Judentuws und dejüdischen Lesen« überhaupt eutfpringeu kduuea. Er bringt in der ,8eipz- Illustr.^ ein Bild, daetue Totenfeier in einem jidifche» Hause darftellt. Die Er» läuterungen zu de« Bilde -eigen so viele Irrtum», daß sich der Schreib» kaum eingehend mir da Sache beschäftigt haben kann. ES heißt da, daß bei den Juden anläßlich eine- Todesfalles in b» Familie deren Mitglied» täglich dreimal zum -ebeie sich versammeln. Stimmt nicht, sondern nur zweimal. Ferner wird gesagt, daß die verheirateten Männer ei» Gebet» tuch anlege», die unverehelichte, nicht. Loch falsch. Jeder über 13 Jahre alte Jude ist unterschiedslos vollwertiqes Mitglied der religiösen Gemeinschaft und trägt das Gebettuch. Und dann wird erwähnt, daß sich die Juden bei« Beten .kleine Holzklötzchen" auf deu Stopf legen. Erst recht falsch, trotz der leisen Ironie darin. Es sind die altbekannten Geberriemen. an denen flch Lederkaplelu befinden. die eine kleine Papierrolle mit den zehu Geboten enthalte». Und Leute mit so oberflächlichen Kenntnissen des jüdischen Wesens und d» jüdische» Sitten stellen sich in aller Oeffentlich« feit hin und nehmen laut gegen die - Joden in Deutschland das Wort. Die gauze Autijudenbewequug konnte eben nur. wie dies» Fall wird» einmal zeigt, der Unkenntnis alle- Jüdischen entstamm». Die Juden und ihre Freunde können sich leicht mit dies» Tatsache tröstenl ptrfonalkR. Gral Stllrgttz UM» die Jüdin. Wnbapest, 24. 10. Wie ich von einer dem Grafen Stürgkh nnhegrftandenen Persönlichkeit erfahre, ist Sonntag die Witwe de« ermordeten Minifterpräfidente» in Wien eingettoffen. Rur sehr wenige hatten Kenntnis, daß der Graf oerheirattt war. Die große Oeffrntlichkeit kannte ibn nur al« Junggesellen und nirgrnd« war gemeldet, daß. der Graf »erheiratet war and daß leine Fron noch lebte. Der Graf hatte 1892 gebeiratet. Hermine Fach«, die Tachler eine« jüdischen Wiener Großhändler«, in Nizza standesamtlich. Er hielt seine Berheiratnng geheim. Die Gattin lebte in Hitzing bei Wien oder in Groz, wo fle ein Hau« befltzt. Die Gatten, die mit innigster Liebe aneinander hingen, waren oft beisammen und »och in der «erfloffenen Woche »erbrachtc der Graf einige Tage bei seiner Frau in Graz. Di« Ehe blieb kinderlos. Eine Schwester der Gräfin ist mit eine» Bndapester Ofenfabrikanten »erheiratet. 100 Jahre Waktzfchilb-Zbek. Die .Wiener Abendpoft' veröffentlicht'au« der .Wiener Zeitungnon Mitte Oktvber 1816 folgende Mitteilung: ,8e. Majestät der Kaiser hat die Brüder Mager Amichei RoihIchUd und Solomon Mager Rothschild, welch« an der Spitze de« diesen Namen führenden Wechselhanse« zn Frankfurt am Main stehen, in Rückflcht auf di« Lerdienste, welch« dieselben flch in die kaiserlich dftereichifchen Finanzen erworben haben, in den dsterrcichiichen Adelftand erhoben. Glerchztg. meldet die Prager .Rarodni List»' au« Wien: Der Chef de« Wiener Bankhauses Rothschild Lvui» Freiherr v. Rothschild wnideinden Grasenftand erhoben. Am 29, Sept. >822 wurde die Familie in den Frrihettnstand erhoben. — Jüdische Grafen hatte ei auch schon gegeben, so die Grafen flamondo in Pari« »nd Eonftanttnopeft Jntettffant ist. daß die Rorbflhild« die einzige jüdisch« Freiherrnfamilie find, die vom Gotha'schen Almanach .rezipiert' ist, sonst niwwt er von den jüdischen Baronen kein« Kenntnis. Heß. Ehrenzeichen 2. Jkt.: Hoflieferant ». Bezirkinorft. Walthtt silberstein. Jnh. der Berliner Herrenantstattung«- firma. Jürtifcher Haltmandmed i. Kil». für «es Wer», i. Anteieff« ». Wat Haldmend»: San. Rat Dr. Alben Reitzenfteia. Geh.-Kommiff.Rat Engen Frankfurter. Rüinberg. Kowz.-Rat Fabrikbes. Her». Morgenstern, Geh. Hvftnt Alfted Nathan i. Fürth, Kammersänger Jadlowker i. Berlin. Werkietzen znm Gebuttitage der Kaiierin: Frauen. verdienflkrenzin Silber Frl. Berta I a e 0 b i- Manenwerder. die Rote Krenzmedaiile 8. Kl Kfm. Her», ö > s e n st a e d t-Pntzig. Schahmacherm. Isidor B r z e z in « k i-Hohensalza, Fr. Grvßkaufmann Iba A s ch n. Fr. Kfm. BeNa B r odnitz geh. Spiro, in Posen. Wate 3renz-Me» 8. Hk.: Konzntdirekt. Robett Sachs- Berlin, Fr. Elisa Jchenhäuler für ihre Lerdienste n» d Flüchtlingssürsorge, Kfm. S. Philipp!on iZellefabrit Roh. Reichel!), Kfm. Edmund I n kodg zugi, m. d. WÜNI. Charlotten, ttenz i. Älber-Lerlin. Fron Icung Hamburger. Oberin Minna Hirsch. Kfm. Paul Lissa sämtlich ».Frankfurt a. M. Wyflnit, 27. Oktober. (Ein Lebensretter.) Im Juli dies«« Jahre« hatte der OnaNaner Fritz Haas« einen an Jahren älteren Tnttnncr vom Tod« de« SrlrinlenS au« dem Parnlchowitztt Teich gerettet: dafür wurde jetzt dem mutigen Lebensretter vor versammeltem Gymnasium durch den Direkivr eine lvbend« Anerkennnng ausgcsprocheu. Wvfen Am 22. 10 ist der Mitarbeiter im Büro de« Geh. Inftizrntt Salamon nnd de« Rechl«anwnlt« Jos. Salomo» Herr Salomo» Rosendauw. 58 Jahr« alt. gefivrben. Der Dahingeschiedene hat 38 Jahre mit jelleaer Treue nnd Hingebung sein« Dienste dem Amt« gewidmet und hierdurch, samt« tznech ans ein etzrenvvlle« lnoenken > WnÄek. Der praküfche Arzt Dr. L evg wnrb» hei B»> nntznng eine« Güterwagen« von einer znschiagenben Tür tibchch verletzt. ßLMtt »r ftine» 85. chesnrt.taae i« am »O.GfiL InKm» Pterrentzei» non nn« gegangen, dessen satirische Gedichte zwei Menlchenaller lang alle Wellcreigniffe begleiteten. Ein zebarener Hamburger. »erUeß er seine kanfmännische Laufbahn in des alten Hansestadt, um zu studieren. Er ging nach Benin, bürte dort Mn 1857—1860 phstasaphifche Vorlesungen nnb kehrte bann noch Hamburg zurück, wo er ein hnmvriftvch» satirrfchet Wochenblatt .Die Wespen' heransgad, da« den besten pölittschen Witzblättern Europa« glekhznfiellen ist.'' Späte« gab er auch nahezu 10 Jahre lang da« .Humonftische Denksch. land' heran«. Unter seinen Schdpfnngen hat flch, Wippchai in Bernau' der Krirgtberichterstaltcr. die grdßte Popularttät erworben, deffen nbentenerlich« Berichte über nngehenerliche Anentturen au« dem Feldzug non 1870 alle« Schstzrngrüdcn» laiein nnierc Tag« au Witz and Originalilät überinffr. Anch jüdische Berte hat er geschrieben, mit Lorliedc wählte er die Antisemiten zur Zielscheibe seine» Witze». Einem gegen die Hamburger Anttsemiten gerichteten Flngbiatte »der Indensrrffer' setzte er al« Motto den Bei« nor: Nicht gewankt und nicht gewichen, Keil dem Klotz, dos sag' ich Dir: Kannst Du nicht die Inden riechen, Nimm die Rase denn non mir.' Wern. Am 18. 10. ststib unser Gemcinde-Prtset Herr Iultu« Schwöb, im hohen Alter non 8l Jahren. 8., der polittsch nie hervorgetreten ist, stammle an« Anenche«. Bor etwa 50 Ja hren hat er hier den Grundstein zu einem der ersten schweizerischen Leinwe bereigeschäsle geiegtz und seiner Intttattv« ist et zu verdanken, daß die dernisch« Industrie, die leider noch in den Kinderschuhen steckt, am einen in B. noch nicht nerttetene» FabrikationSzweig bereichen worden ist. E. bekleidete lang« Jahre da« Amt eine« Präsidenten der israelittschen Kultu»- gemeinde. 3ark«8a». Die Beerdigung des Vorsteher« der Kult»«- gemeinde LudwigMoser gestattete sich zu einer erhebenden Tranerseier der Gemeinde. In der Synagoge, in der unter dem Altar die Leiche ansgebahrt war. erjchieara Bezirktbaupimaun Statlhatteieirat Ritter 0. Jordan. Bezirkikommiffär Rittn des Loge«. Bezirkschulinsp. Seitz. Oberstnanzral Siretenn Kommiffit Dr. Rind. d. Borst, d. Bezirksgerichts Ändesaenchtsrat. Ottmar. Bürgermeister Dr. Jas. Pfeifer mit säst allen Siadträlen, die Gemein devertrelnng und Beamten, die Arbeiterschaft der »lasfabrik Ludwig Roler und S, LeNreter aller isr. u. a. Bneinignugen. Robb. Dr. Ziegler hiett die Trauerrede. An dem von der Kultusgemeinde gewidmeten Grabe sprachen Vorst.-Eielln. Ad. Rosenfeld, IUDr. Ferd. Flesichner lHymanitLISverein B'»a> Bnlh). Fabr. Osk. Gulherz <>.>. desiSr. Ferienheims, deffen Ehrennorsttzender der Verstorbene war). Hinter dem Sarge schritten di« Witwe Julie Moser, die Söhne und zahlreich«' Verwandte «er Familie 2 Kähne, welch« an der Front als Offrziere stehen, erreichten da« Sterdebett de« Later« kurz nor dem Berscheiden. zamMrA-llachrschtr». Werlotk: Max HLaffei-Berlin m. Else Leoi-Charlottenbnrg: Dr. ing. Willy Heinemann. 3. ZI. a. Urlb. m. Alice Roeßler-Wilmersdorf: JngeniearHeinrich Eichenwald-Eharlottenburg m. Minka Fiank-Ottmioser-Kattowitz: Albert Ncamart- Nürnberg m. Else Cohen-Gelsenklrchen; Ernst Schwab^hemnitz m. Käie-Stern Arnflabl. In Berlin: Rechtsanw. vr. zur. Kurl Hummer m. Erna Böhm; Louis Lehmaan m. Minna Kirstein. Wermlltzlt: Hnmann Esckwege m. Berta Windmüller- Lauenau: Apoihekendci. Alfted Fischel m. Martha Heimaan» Ält-Landsberg: vr. weck. Wilhelm Langeudach-Oftenath, z. Zt. i F. m. Lucie Heilbronn-Berliu-Grunewald: Waller Trier- Daimftadt m. Mono Orusteiu-Bniia: Julius Alexander-Gelsen- Archen m. Ella Heyncmann-Larel i. Oldb. In Berlin: Siegfried Weißcnberg m. Margartte Lust; Emil Lewinsohn ». Erna Pechner. Hetären: E i n S 0 b n: Martin Hilschbach. <Borchard)> Bcrlin-Grnnewald; Adolf Hettbronn <K»rn)-Verlinchen; Earl Swarsin«kh kslrauß)<B>lmersdorf; Dr. Hermann Oppenheimer (Czap«ki>-Oranienburg. In Berlin: Alex Hirsch sHoljl; Alfted Mandel: Leopolt Trost (Meyer). Eine Tochter: Richard Berju sKleinl-flharlottenbarg; Fritz Rose (Jacoby) z. Zt. Hamburg: E. Lewy (Lewinsohn) Berlin-Tegel; Daniel Rosenberg <8raaf)-Hamburg; Hans Wittner (Grnnseld)-Oppeln; In Berlin: Spoth. Juiiu« Frtedlänber (Baum.) Hestarllen: LaN Sander 51 I.-ErfaN; Hermine Leffner (Rolenderg) 78 J.-Shariottendnrg: Fneda Blttm (Lewinsky) 57 I.-Charloklenburg; Johanna Rathe (Cohn) 88 I.-Mes«ritz; Fanny Schnittkin (Wieluner). 62 A-Posen : In lins Bobrecker. 48 J.-Anionienhülte: Richard Kaffei, 78 I.ÄHarlattenburg: Friederick- Henjchke. a. Neumark. Westpr.: Eäkilie Roscnthal, geh. Groß 74 I.-Oftrowo: Etty Kraut geb. Lachmann. 88 I.- Schl.reberg; Moritz Hirschberg 78 J.-Mewe W^Pr.; Mathilde Benjamin ged. Httschseis 96 I.-Il«lzen: Elfriedc Rosenthal (Feldmanu). 89 I.>Hambnrg: Flora Grünberg. 74 J.-Marienbarg; Berta Axmann (Gotthils) 58 J.-Ncuktlln. I a L e r II a: Mort, Aron. 52 J.; Max Wachtel; Addis Ich«! Arje 86 J.; Jiaac Alexander 65 I.; Saly Bacharach. 70 Z. : Marlin Heymann. Tony Liebermann geb. Reichenheim; Adolf Geduldig; Nathan Manne, 77 z.; Berta Rosenthal (Heinederg) 74 z.; Emil- Zdski. 58 z.; Nanny Brahn, (Sorauer) 79 z.: Grete Lindendanm geb. (Fürfteaderg) 81 I.: Georg Schnitzer 47 I.: Clara Mendel (Levia) 78 I.; Dorothea Lada«zyn»ki (Wnsnr) 66 I.: Hermann Borchardt, 70 I.; Henttette Wahinmnnth. Bock): Rosalie Gnistadt (Jacob»«); -ermann Gutkind: PHUipp Pniower. _ stir Gemen»« Roamie: (Nthere Ungaden telll die «efchikwsteä« «>k UMmmt-id-ne »u>. Gepr. Letzter: i. Halberstadt. KnSnatenmter: t. Trrmeffe». Wartzaser: Beth Hamidrasch G. B. i. Berlin.

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