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Jüdische Volkszeitung · 1916-10-11 · 41 (11.10.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
41 (11.10.1916)
Date
1916-10-11
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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3Poteyttw» M Jt**t «Mi». Ma» Gtzetk» zw» »oder»« ßM*Utt. 9m H«»»«» » teitel. Wrt Mn MIMaMa »»»film, Sin« nmnt Jehud» Epftett eine ge*i ttMvldnelle 6idUig ei«. I» Sa|Unt orteten Btrfigt er »der de, anssnvrMntÜch feine, »alui- und Farbttsian de« Slaw«, »da ein« schwermütige» Zog. der feile» Sz«« >»d Landschaften eine» «ziehenden Stimmnng«- reiz verleih». Er Hai al« Darsteller de« Ghetto« degonoe» and ha» »ft der Barftfnng sei»« »alerische» AnIMncktmirftl die Gedteie feiner Knnft immer »ehr tmtUat. Gin flute« Empfinden „d eine defander» feine GeistigkftI vereinig« fich dei ihm zu einer gl örtliche, Harmonie. Ei» Bild M» Epftett verrji fich «ns den ersten Blirt dnrch die ftidivid»ele Rute, die seiner Kunst eigen ist. Genau mir seine künstlerische Eni- »icklung »olzoa fich der LeMnslnnf diese« hochbegabt« stü»stier«. «ei» Weg führte ihn vom rvssische, Assialentn« znm «lopüisch« Knnft- »nd Knlttrmmsch». Er erzlihft mir »an seine» Zugend leid« mit ei«» episch« Behagen am Detail, mit der Knnft eine« Rnvellist« »nd 'dem Glüimgefnhl de» Angelangtea. Ich treffe den Künstler in seinem memderschtn« »»etter in der Grinzing« Hnnmelstrafte. Durch« Aenster bietet fich dem Besucher die lieblichste Vedute der Wiener Hügellandschust. Epstein ist eben für ewige Lage nu« nnserem Kriegepresse > «nartier znrstttgeiehrt, »» er seine Brndachlonaeu »nt Erlebnisse in künstlerischer Weise stpierle. Er hat manchen dtstveische» Meineot mit dem Pinsel frstgehafte». öre Phpstagnomie de» ein« »nt andere» »nserer detentendft« Heerführer an« der Lebendigkeit de» desander« OUaent« »achgezeichnet. Ein derartige« Bild in mvn»m«taler Eltiifiernng schmückt jetzt »nsere Kriegtandftelnng. In Gene«! lktvesz fand Epstein d« »etstlndnigvolstea Fd, derer seiner künstlerisch« Absicht« «ad »ft griftter Wärme spricht er van den ffllteleklnelle» und »«schliche» Eig«schast« de« berühmt« Aeldherm. Der i». best« Manxesnfter stehende Künstler verrät in seiner Physiognomie nn» im sprachlich« »kzent d« Hoffen, «ich»« aber ist in seinem Wes« van der pradlematisch« Rattr de« Slam« «nd seiner Schlaffheit. Energie sprüht an« sein« Stefan« markant« Züge» »nd an« seiner Gebärde. Rar so ist e« chm mbalich geworden, sich au« dem tiefst« Eftnd »nd all« schwer« Hexrmmff« empeKzmtrdeit«. Epstein« «ednrttort ist da» kleine russische Stidnhm Homel. da« buch seine ZuMnpogrvme g» einer traurig« Berühmtheft gelangte. Ein kultur- UN» got»erl»ff«er Ort, in deff« eeh» «sstschem Ghetto Epstein seine Kindheft«, »nd Knadenjahre »erlebte. Seine Eftern war« einfache Leute »nd fast mfttello«. Er besuchte dort eine dieser Zndenschnl«, Mo in engen Sind« eia lebensfremde« Wiff« gelehrt wird. Der Knabe dachte damal« kaum duan, je etma« Besondere« z» »erd«. Er kümmerte fich um seine Zukunft auch gar nicht. Lo» der Kunst al» Lebensderuf wußte kaum jemand in de» Städtch«, ja anch nicht von der Epifteng einer Malerei. Durch eia« Zufall wurde Epstein doch ans diese Knnft hingelenft. E« war« die klffdlsch primitiv« Zftchnnaaen eine« Bespiel«, die e« ihm angetan. Die unbeholf«ea Leisnche einer Leb««nachdildnng gefiel« ihm sosehr, daß er seine armselig« Ersparnisse daran wandte, fich jede«mal die fertig« Zeichnung« auznkaus«, die ihm nicht geringe FrenM dereitet«. E« fiel ihm aber gar «cht ein, fich selbst in dieser Kunst z» versuche», di« er fine« Lage» fich veranlaßt sah, die schadhaft gewvrd«« Spielkarte», der« er fich oft bedient hafte, dnrch neue >» ersetz«. Er zeichnete »nd bemalte die Blätter selbst »nd fand ein derartige« Vergnüg« an dieser Krdeit, daß er daun seine Tage mit nicht« anderem «U mit Zeichne» und Mal« »»«füllte. Die« bereitete fein« Eltern nicht geringe Sorge und eine« Tage« sah« sie fich von dem Knaben gedringt, diese ganz« ersten Knnftrrzmgniffe einem Wünaer Zeichenlehrer zur vegutmhtnug einzuschicken. Dieser sollte über die Zukunft de« Knab« entscheid«. Da« Urteil fiel nicht ganz befriedig« d an«, der kleine Jahnd« aber sah darin eine Ermutigung »nd machte fich »ft wenig« Nudel» ans d« Weg »ach Wilna, »m fich dort kltastlerisch weiter auOzudüd«. Mit zwdls Jahr« mar der Knabe in der fremd« Stadt ans fich selbst angamesm, machte »der sMche Fortschritte, daß »Ich kurzer Zeit der Entschluß in ihm reiste, fich »ach Li« zu begeh«, »m hier in Me Knnsttlkndemie einzutrete». Da« war leicht» gedacht als »uggesühn. Dem Knnstjünger sehlte e« hierzu an allen Mitteln. Da« Schmierigste war Me Beschaffung eine« Neffepaffe«, der in Nuftlant ein» nicht unerheblich« Besteuerung unterliegt. Er bekam ihn dennoch »nd ohne Geld, ohne Jtrantnt« der deutsch« Sprache an» ohne jede Beihilfe £det fich Epstein iu Wim ein »ab erhält, trotzdem seine tftlerische Manier fremdartig erschi«, Aufnahme im zweit« Jahrgang der Akademie. Eine schwere Lftdenlzftt beginnt iür ihn. Er «nß fich buchstäblich dnrchhnnge« »nd ist seit«« seiner Käme«»« die Zielscheibe de« Spotte«. Mft dem Er. trag m Biltnigzeichnnng« im .amerikanisch« Stil' fristet er'sein Basel». Ei» bittere« Heimweh überkommt cha, dem er »achget« mutz. Er kehn nach Rußland znrück, mutz da längere Zeft bleib«, »eil er die Reise» und Paßkost« nicht anfbring« kann und ihm bleibt keine andere Mbglichkett. al« sich büch die Gnnze dnrchznschmnggelo. Einmal mnß er ein« Fluß, da« Wasser bi« an d« Hai«, durchwat«. Ein andere« Mal wftd er ans der «ssttch« Heimreise an der Gnnze seine« unailtig« Paffe« weg« abgefaftt, »ar ein« .General' gebracht, »er chn zu einem Gesttndni« bring« will. SchiftßlÄ mnß Epstein fich al« Künstler »»«weis« »nd Wirt einer ftemklch« Präfnng »Uerzog«. .Du Mst. wie d» »ehanpteft, Maler, »nn den», so zeige e«I' Sa »nrte er vom .General' angesproche», der einen Int«, der fich in« Amrstttnl hineinwagte, bei Mn Schmachtldckch« ergriff, ihn festhieft nn» au Modell »or den jung« Künstler borsteift. Mrs.r machte fich sofort an die Arbeit und da« Parträt gelang derartig, »atz der .General' fein« Bestall äußerte and mft einem elegant« Gefährt Mn Rftfetti» iltm di» «rage bring« lieft. imin, Hu n «tote m- AehMiche echt rnffische Erlebnisse weift Epstein noch mancherlei z» erzähl«. Er »ad e« dann ans, die Heimat wieder anfznsnch«, wurzelte fich in vft» immer mehr ein; aber es «»ging« nahe zu anderthalb Jahrzehnt«, und der Erfolg wollte fich in keiner Weift ft»stell«. Die Bilder häuften sich in sftnem kümmerlich« Atelier, ober sie fand« kette» Käufer. <ti gad noch immer Me alte Rot, ftne Kette von Sorg« und E»tbeh«ng«. Er stellt ftne Kollektion Inner »rbeft« im Künstlerhause au«, sie find« die stärkste Anerkennung, aber kette Abnehmer. Er verstand e« nicht sich Verbindung« and gesellschaftliche Beziehung« zu verschaff«; so dleibt er ttnge der kleine .jüdische Maler an» Homft'. Ette« Tage« kommt ett Kunstliebhaber tt sett Atelier, bmimmt fich hochmütig and wftb vom Maler ettfach hioaudkomplimeuliert. Ett anderer läßt sich ft» Bild »ach dem ander« zftgea und lehnt Mn Ankauf ad, »ftl Me Bilder angedlich «o ploin »ir gemalt sind, obglftch e« absolut nicht der Fall war. Der Mnt und die Zähigkeit de« Künstler« lassen trotzdem nicht nach. Plötzlich stellt sich da« Glück bft ihm ett. Ett srüherer Panner am Billardtisch ist jäh zu große« Reichtum gelangt und macht fich dar«, sett luznritse« Heft» auch mit Bilde« za schmuck«. Er verspricht dem Künstler wiederholt, sftne Ansmerksamkett auch ihm und sett« Serk« zujuwenden, ohne jedoch sett Versprechen zu halten, di« ihn ettmal Epftett gerate »or d«, Sttstftg« tt ett« Wag« am Rockzipfel erwischt und chn unter Vitt« in sfta aahftftgende« Atelier ubtigt. Ein Bild nach de« aude« «std ihm hier vorgezeigt, ober lange hat e» den Anschft», al« ob ftm einzige« sftne Kaustuft anznreg« vermöchte. Schließlich überrascht er deu Maler mit dem Angebot, den gesamt« »»gezeigten Kram gegen eine ziem, lich hohe Summe zu ermerb«. Mit diese« Tuge begann »ach der materielle Aasftieg Jehndo Epstein«, Er wurde ftn vielgesuchter KSnstler, deff« Bilder ganz reipeftadle Prftft er. zielt«. Jetzt konnte er sich (einer Schaffenslust in ftftefter Wftse hingeben. In Italien hatte er längere Zeit sch», ge. «fttt. al« er d« Romprei« erhielt. Run suchte er wiederholt Mn Süd« aus und ging nu» dun», in der Rähe B«e>ig« fich ett eigme« Svmmerhftm zu erbauen. Da kam der Kfteg dazwisch« und Epftett eilte nach Wien, um freiwillig sftne Ktiensdimste uuzubieien. Er saud al« Dolmetsch und dft der Brieszeniui zuerst Berwmdung und sammelte da Abschrift« von Bftefm ruffischer Gefangener, wundervolle Dokumente der russischen, Volksseele, die zum gtdhlen Teil tt seiner in der fettst« Wftse nochempfundenen Uedersttznng noch der Verdstent. lichnn» harr«. Viele Meser Bnese drftket der Künstler oor mir au« und erzählt mft mft drastische« Humor von sftu« Srlebniffen in Salizftn, »» er sich ettmal vergeblich - auf die Jagd nach JnMnmodelle» begebe» hatte., .Galizim ist landschaftlich wie lett« M«schm »ach ftn ganz wundervolle« Seiiei sür de» Maler. Eist iu ihr«, eigmilich« Milftu wirk« difte merk, würdige» Gestalten de« galizische» Ghetto« in der intzrreffaitteften Weife. Ader man «nß da um ett Modell die merkwürdigsten, unglaublichst« Berhaudlung« führen, muß sftne Wünsche hundertmal erklär« und gerät dennoch in ftn Retz von komischen Krag«, ohne irg«d etwa« zu erreich«. Die Leute begrftsen nicht, wo« mau non ihn« will und w»zu man überhanpt malt, und w«n um» mit ihn« schon ftnig zu sft, glaubt, daun bitte« sie sich lieber an ett« anderen zu «endm. Ich wurde deff« üderdrüffig und ließ die ganze Jndenwalerft, über die »an tt galipsch« Klettftidt« so ganz merkwürdig komisch» Anschanung« hal.' _ fft» .jiddischer' Aden» in Mndapefi. Im ,Saf« Re«,orkfand am 26. S. ette seltsawe Kunftdudiettng statt. E» gab ett« jüMseh« Literattrad«d, deff« ganze« Programm von dem Warschauer Schauspieler I. L r» , destfttten wurde,während Salnmon Händler über jiddische LUerattr sprach. L. ist Mitglied de« Kawinst^Thmter« und oll ftn Künstler der jiddischen Bühne tt Pol«, London und in Amerika deiaant. Rach einer kurz« Einführung, tieDr. Mose« Richtmann deiorgt, erscheint der Künstler. Da» Sftenmr erinnert an Jnsef Kattz. Erst jede« Wort tt hohe» E«fi beton«d, dann i» schluchzendem Wftu«, tt üderstrim«dem Weh spricht er da« erfchütte«de Gedicht, mit dem der hebräische Dichter vialik da« Bahrttch de« Glaub«« über dft Leichen von Klsch«e» legte. Die düstere Größe Lermontow«, zu biblischem Pnthv« erhob«, dröhnt m dies« Bers«. Dann folgt, unmittelbar, fast »ft ett Won non Wann ja Rann wirkend, ein Gedicht: M« W »rri« Rosenfeld, da« d« Ruf der prolftaftscha R«»I»tto» au» der weh« Brust de« ohnmächtig zermürbt« SegmnM» tt Me Well sendet. Edgar Allan Poe« rhychmische« Knnfftverk .Der Rabe' wirft ungeschwicht tt der jiddischen Uederftagung und Andrea« Ad,« Panser Fftnheilen ftfte i. mb L. rezitiert, ebenso zan »nd pack«d au« der jidMschen Uedersetznng he«or, »ft dft grote«k« Züge au« einem heiter« Mnnnlog Gadtnyi« L. brnchteuuchett «genes, traurige» Gedicht. .Der letzte Brief de« sterd«Mn Soldat« an sftaqKrau'. Er dauft für tzra»«lftd und LeM»«srihittg. Sr denft an da« Kind dahetti. Er küßt e« i» Geiste. Und er stirbt mst etter Bitte: S« sn» nicht »iff«, wie sftn Vater geftorb« ist. Richt« Pt* der Zeit, tt der «ater starb. E« soll nicht »iff«, daß dft Pftusch«, von Mn« e» stammt, sich zerfleischt« wft wilde Tiere. I» ettem Lied .Die Schichelnh' gab L die ganze traute, «arme Innigkeit und Kindlichkftt de« galizisch« Klein, ftadthftme«, in der S^ne .Der Wahnsinnige' von Gogol ftn Bild de« El«d«, wie e< bft itali«ischen Veristen kaum granenvoller darstellftn. Dan» wieder hiMsche, ursprüngliche Poesie, »»» guten Sngft, von der böftn Nachbarin, vom 8ers«hnung«Iag. I» Saale harcht das Pnbiiku«, Still Niuot vom Klavier M ftnsache Lft» von de» .Jttgele', deff» Vater so arm ist, daß er de, Polster verlauft, »m de» Kinde Me .Schichele' kanf« zu könn«, dnrch de, kalkwftft«, ma« erleuchtet« Saul. An ftuem Tisch fitzt ette galizische Ultchtlingtfamilft. Plana, Krau, Mädchen, kdmMn. Dft Mpse ruhe» »orgebengt. Der Blick ist zur Erde gesenkt. O Kttherzftl! D Heimat! ».-H Mut Hu tUaalut’Otnlutu. »ft I»M» ,»» Me Mntsche Getzenwaei Memel. I, Benin für jüdische Geschichte »nd Literatnr hielt Jnlin» Bad sein« angekündigte»Vortrag über.Dft JnM» und dft deutsche Gegenwart'. Einleiftnd trat er der Aaffaffnng ntgcg«, all könnt« Me JnMn all eine politische oder überdanpl ftg«dwie gefchl»ff«e Partft innerhalb de« deutsch« StaatiBefra« beftachtei werden. Der Redner sprach dann von der Ameilnahme der Int« au diesem Kriege, dft a«au die gftiche ist, .wie dft aller ander» Sttatldirger auch: sft e«. daß sie al« Soldat« tt Mn Rfth« ihrer Kamerad« kämpsm nn» bloten, sft e«, daß sie als Dichter und Denier hals«, dem Volke aa» dem niederdrückendea gm»!« Erleb« de« Kriege« Mn Weg zu weff« nach der Idee, sür dft e« sich ftnletzt. Im 2. teile Inner Rede stelle er »an» dft Frage, »d dft JnMn imstande sften, über diese selbstverständliche Pflichteifnllung »l« StaaUbürger hinan« in ihrer Eigeajchaft al« Juden dem deuffch« Volke ftnen Dienst zu lftst«. Sr bejahte difte Frage wegen der Berührangkpuafte, die Mutsche« und jüdische« Wft« in ihren Beftrednna« Haien, wftl dft JnMn all Träger etter jahrhundertealten Tradttttn, dft ftngeftftlt ist ans da« «rhällni« von M«ich zu M«sch, ihr« Gftn ans dir Ziele der Menjchhftt genchtft Hab«, währ«d auch dft Deutsch«, wle ihre geschichlltche Entwicklung bewftst, sich oft. häufig sogar unter Vernachlässigung ihrer »atttnuleu Jntereffen, für ein« Menlchh«,«g,danken ftngftetzt had«, wie sie z. B.tzihn Kräfte zerftedeu na Me Verwirklichung de« christlich« Wfttreiche« ' »der für Mn Rftormattoulgedank« blutet«, der etter Seit dft GlauMnIfteihftt bringen solle. Während der Redner dann d« Unteftchied ftrftfte, der zwisch« Mo in der »ielgestalttt« Sianenwftt »urzeluben Anschauung« der Deutsch« und »« an« Abstraktionen gewonamen Ansicht« ber IuM» liegt, Mtonte er, daß difte »eftchied«heit zu ketter Gegaeftchaft, fonMrn im Gegenteil ,n einer glücklich« geoenlftlig« «gänzung führen kann. Er Mwie« da» an Mm Bftspiel Remdrandt». de« Malsch« Maler«, der sich >m Amsterdamer Getthobftrtft nftderläßl und die Verkdrperuag sein« JMen tt Ma Züam dies« Gerthojnden find«, und an Spinoza, Mr au« Mn de. grenzten Zudeuoiertft fonzieht, um in ftft«er christlich« Umgebung sftn gewnlttge« Gedaul«w«k zu schaff«. So stab, schloß d« gftda«, dft JuMn durch ihre geschichtliche EntwftAnM geeiguei, i» diesem Kriege, d« um D«Ischland« Selbftändtgkett geht, den Gedanken aa die durch d« Krieg zu schaff«M, M«schheü«werl! zu pfleg« und »ach dem Fried«, Mr bft Eftülluag d« national« AusgaMu bringt, miizuhels« an der Verbrüderung d« zerklösteftu Gftellschaft zu g-mettsamrr z Arbeit an den sozialen Aufgaben Mr Gftamlhftt. Reich« Bei. soll daufte dem Retn« für seine feffelnM» Aulführang«. SfijSdisch« Sprichwöttrr. Der soeMn erschienenen erst« Rümmer Mr ,R«en jüdisch« Maaalshefte' «ttehmea wir solgenM oftjüdische Sprichwtrftr Da» Re« hat kftaen Grund, dft jüdischen Leiden kein Uf«. Hätte das Schwein Him«, so kdnaie dft Wett nicht bestehen. Man schmeichelt nicht dem Reichen, sonde« sftne» GelM. Im Schlaf sündig! nicht d« Mensch, sondern sftne Träum«. Je spät« die Sonne ausgehl, desto hell« ist der Tag, Diftelbe Sonne macht Leinwand weiß und Zig«un schwarz, Rur au seine» ftgeaen Tische kann man satt »«Ma, Hat man knne Wäsche, so spart man da« Waschgeid. Die Wett glftchi ein« LftI«; der eine stftgt hinaus, Mr auMre hinab stalmudisch). D« weiteste Weg ist »er Weg zur Tasche, Will «au — so kann man, sucht man — so findet wo». Armut uud Stolz paffen nicht zusammen. Ist ftuem bftchteM» zu ertrinken, so ertrinft « in ett»m Löffel Wasser, Zehn feilsch«, und nur ftn« kauft. Fremde Sorg« rauMa nicht Ma Schlot, Einem Arzt »ad ftne» Feidsch« darf man lett gute« Jabr wünschen. Ein ständig« Groschen ist best« al» eia selftn« Rubel. Für Geld bekommt man alle«, nur keinen Verstand. MlkAfthaft- Goograptztsch« Jarschnnge» tt Mr Kttniwfifir. «ft uugenügend die Kenntnis »an der alten Knlturgebftt« so »ah« lieg«den Sinai wüste ist, zeig« die Berichte üb« dft »«estu» Krieg««ftgaiffe, in denen häufig Oerilichkfti« erwähnt W«M», Mr« Rom« di«h« ganz »nMkann» »arm »nd »uf Mn best« Karten, d« von Mm englisch« sinaikowilee hnauzgegeMn« Blätt«», »ichi zu find« find, obwohl sft nicht wett «fferut von der alte« Karowau«fftaße von Palästina nach Aezppt« liege» misse». Kein Gebiet hat ab« an« Mm Kriege so groß« Ratz« gezogen und so große Veränderungen «fuhr«, wft g«ade die Sinaiwiste. In ihr sind zahlreiche neue Lruun« erd'hrt worden, welstip« wit Hilft der Wünschftrnft, eine , Eisenbahn snhrl tt sie Hinei», sft hat Kraftt»ag«straße», Waff«- leiwngm, Telegraphmitt ftn uud »npstanznngen «halft», dft künftig ette dichten Besiedlung gestatt« »«Mn. .Richi nu / miltttris ch-Iechnische Pflicht« — so schretdt Konsul a. D, Thmdor /"j Prtt«, .Pelermoun« Mitteilung«' znfvlge — veftchftMu« J Art, sondern wie sich Me» aus oon ForschuaglrftsmM» zu» ' Teil noch nie betreten« Segen von selbst versteht, auch rrtt wtffenschastliche Fragen waren von »n« zu dehaadett,' Dft Seagraphlscheu, hybeottgftcheu und sovftigea naturwiffeuschaftltche» srgebuisse Mr »o» Preß« ausgesührt« tzcpedilttp w«Mn »ach Bemdignng M» Kriege« veröffentlicht w«Ma und gebe». Md> Iftcht Gelegenheit zu Folgnmigm »»» unmtttftdarer »iff«- schaftlich« Bedeuwug, ttedHo. 260 M. für ett »«Gl »ft de» Vicherverstftgentt, von Rap Perl tt B«ltt ntta 200 M. >är da« Buch Jvtz» Eliot«, de« erst« »,oftul» Mr Indianer tt Amerika, ft, äußerst seltene« und ttlereffanft« Werk gcMa, i» Mm er M» Vewf« fe aMfaifn sucht, »atz dft JnM»»« jüdisch« ArtzamW« sind. Gewiß ft» sett» Hasser fee» für ett «wchl

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